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Photography and web in pictures & words by Martin Wolf

11 Fragen an Franz Grünewald

1. Wer bist du?

Mein Name ist Franz Grünewald. Ich bin 16 Jahre alt und wohne momentan noch in der sächsischen Einöde, einem kleinen Städtchen namens Plauen. Momentan gehe ich in die 11. Klasse des Gymnasiums und verbringe meine Freizeit mit der Fotografie.

2. Warum fotografierst du?

Im Winter 2007, da war ich gerade mal 13 Jahre alt, stieß ich auf meinen ausgiebigen Entdeckungstouren im Internet auf ein paar Fotografen und ich sah, wie die Gefühle und Emotionen aus deren Fotos sprachen. Ich dachte: Das probierst du mal aus. Nunja, ich bin immer noch mit voller Leidenschaft dabei und man sieht die Welt, das dürfte vielen von Euch auch so gehen, ja mit ganz anderen Augen.

3. Wer oder was inspiriert dich?

Das sind meistens ganz alltägliche Situationen oder Gespräche. Klar, man nimmt auch gern mal eine Zeitschrift zur Hand oder schaut ein paar Onlineportfolios durch, aber der Großteil kommt bei mir von der genauen Wahrnehmung und dem Aufsaugen von Begebenheiten im Alltag.

4. Was hast du als letztes fotografiert?

Zuletzt habe ich Produkte für ein Nagelstudio fotografiert. Das ist ein schöner Ausgleich zum Arbeiten mit Menschen, die Produkte sind da ja wesentlich pflegeleichter.

5. Fotograf(en) den/die du gut findest? Warum?

Da fällt mir ziemlich spontan nur ein ganz Großer ein: Gregory Crewdson.
Ich hab einen Bildband („Beneath the Roses“) von ihm, den ich mir sehr oft und intensiv anschaue und seine Fotos sind ja am ehesten mit Standaufnahmen aus Filmen vergleichbar. Der Aufwand, mit dem er die Fotografien produziert, die Tatsache, dass man sich manche Fotos eine halbe Stunde anschauen kann, bevor man alles im Bild entdeckt hat und seine emotionsgeladene Art zu Fotografieren beeindrucken mich schon eine ganze Weile.

6. Hobby zum Beruf machen. Dein Traum?

Ein Wort: JA!
Im Ernst, ich kann mir keine schönere Arbeit vorstellen. Aber der Weg dahin ist hart, dessen bin ich mir bewusst.

7. Available Light oder künstliches Licht setzen?

Das kommt ganz auf die Situation an: Bei Abendsonnen-Gegenlicht verbiete ich es mir zu blitzen, da es manchmal eben authentischer aussieht, wenn man das Licht so nimmt, wie es da ist. Im Studio wird natürlich alles genauestens lichttechnisch ausgelotet.

8. Dein Equipment (Foto, Hardware, Software)?

Ich fotografiere mit einer Nikon D90 und nebenher mit einer Polaroid. Ich bin im Besitz von nur einem Objektiv (Tamron 17-50mm f 2.8), da es mir momentan einfach ausreicht. Generell versuche ich, mit möglichst wenig Technik auszukommen und viel mehr motivorientiert zu fotografieren.
Zum Bearbeiten nehm ich einen 2 Jahre alten Packard Bell-Laptop mit einem Samsung 22“ dran und Adobe Photoshop CS4.

9. Wie häufig in der Woche/im Monat fotografierst du?

Meistens komme ich aufgrund der Schule nur am Wochenende dazu! In den Ferien natürlich umso mehr.

10. Wo siehst du dich in einem Jahr?

Leider noch im Gymnasium. Ich hoffe, dass ich in einem Jahr meine jetzigen Fotos zur Hand nehme und sagen kann: Da hast du dich aber weiterentwickelt, Franz.

11. Welchen Tipp oder Ratschlag würdest du einem Einsteiger mit auf den Weg geben?

Ich denke, dazu müsste ich erst einmal den Status eines Einsteigers entfliehen. Das Wichtigste ist natürlich, so viel zu fotografieren, wie nur irgendwie geht. Darüber hinaus sollte man sich vieles anlesen, sich inspirieren lassen und auf sein Herz hören.

Franz Grünewald im Netz:

FranzGruenewald.de

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