11 Fragen an Pia Marie W.
1. Wer bist du?
Hey, ich bin Pia, 24 Jahre, Software Consultant, studiere berufsbegleitend Wirtschaftsinformatik. Ich fotografiere erst seit einem Jahr mit Spiegelreflex, aber dafür extrem fleißig.
Durch Dienstreisen nach Asien oder die USA, habe ich regelmäßig richtig interessante Motive vor der Nase. Das war anfänglich der Hauptgrund für den Kauf einer DSLR. Mittlerweile jedoch ist mein favorisierter Bereich nicht die Reisefotografie, sondern Portraits und vor allem Kitschiges.
2. Warum fotografierst du?
Weil es mir Spaß macht.
Mein Job ist toll, jedoch auch ziemlich trocken. Das Ventil für meine „künstlerische Ader“ ist die Fotografie. Ich mag es kreativ zu sein, bewusst das Schöne in Alltags -Situationen zu suchen, Menschen von ihrer Schokoladenseite zu zeigen. Das Fotografieren ist mein Yoga-Ersatz. Mittel gegen Stress und schlechte Laune.
3. Wer oder was inspiriert dich?
Ich kann Stunden damit verbringen, mich durch weheartit.com zu klicken. Bilder die mir gefallen, speichere ich auf meiner Festplatte im Ordner „ToDo“
Außerdem fotografiere ich Bilder in Zeitschriften die mich ansprechen gerne mal mit dem Handy ab – man weiß ja nie wann man genau „so“ eine Bildidee mal brauchen kann.
4. Was hast du als letztes fotografiert?
Den China Market in Kuala Lumpur, der Hauptstadt von Malaysia.
5. Fotograf(en) den/die du gut findest? Warum?
Tyler Shields – er ist für mich der Tarantino der Fotografen.
6. Hobby zum Beruf machen. Dein Traum?
Nein.
Berufsfotografen müssen sich im Regelfall an Vorgaben, Vorschriften, Richtlinien, Deadlines .. ihrer Kunden halten.
Das ist nichts für mich – Fotografie ist für mich persönlich keine „Handwerksaufgabe“ sondern „Kunst“. Kunst braucht Freiraum. Kreativität und Ideenfindung vertragen aus meiner Sicht keinen Druck und funktionieren nicht auf Abruf. Ich verdiene meine Brötchen lieber wie gehabt – die Fotografie ist ein „Add-On“, der mir den Alltag versüßt.
7. Available Light oder künstliches Licht setzen?
Wenn es sich um ein geplantes Shooting handelt, dann immer auch künstliches Licht bereit halten – ein absolutes MUSS für gute Bilder ist es jedoch selbstverständlich nicht.
8. Dein Equipment (Foto, Hardware, Software)?
Foto: NIKON D5000, 18-105mm (als „Immerdrauf“) 50mm 1.4 (als Portraitobjektiv), Hardware: Dell XPS M1330, Software: GIMP
9. Wie häufig in der Woche/im Monat fotografierst du?
Ca. einmal Wöchentlich. Alleine schon wegen dem „Projekt 52“, das vorschreibt nach Möglichkeit jede Woche ein Bild einer festgelegten Figur zu einem bestimmten Thema abzuliefern. So etwas würde ich im Übrigen jedem Foto-Einsteigeer empfehlen, da es sich super zum Verbessern der Techniken eignet und einen dazu anspornt auch wirklich regelmäßig die Kamera in die Hand zu nehmen.
10. Wo siehst du dich in einem Jahr?
In einem Jahr möchte ich in der Lage sein meine Bilder technisch besser, kreativer und außergewöhnlicher zu gestalten. Bis dahin heisst es: Bildbearbeitungs Know-How ausbauen, weiterhin Ideen sammeln und vor allem fleißig fotografieren.
11. Welchen Tipp oder Ratschlag würdest du einem Einsteiger mit auf den Weg geben?
Überleg, was du wirklich GERNE fotografierst. Welche Fotos gefallen dir? Versuche sie 1 zu 1 zu kopieren. Man erkennt seine Schwächen, der erste Weg zur Besserung.
Pia Marie W. im Netz:
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