Animationstechnisch wohl derzeit ganz weit oben. Da hat Pixar mal wieder ganze Arbeit geleistet. Es ist schon wirklich beeindruckend was die Jungs und Mädels da leisten. Auf den Menschen liegt zwar in diesem Film nicht der Schwerpunkt, aber bei denen wäre sicherlich noch etwas Potenzial gewesen um sie noch realistischer wirken zu lassen.
Was mich aber am meisten fasziniert, ist, wie sie es geschafft haben Maschinen eine Seele zu verleihen und Gefühle spüren zu lassen. WALL – E wird so detailreich mit all seinen Einzelheiten vorgestellt, dass man eine Beziehung zu ihm aufbauen kann und irgendwie mit dem kleinen gutherzigen Tollpatsch mitfühlt, obwohl es ein Roboter ist. Und das alles nahezu ohne Sprache. Denn viel mehr als ihren Namen können die beiden Hauptcharaktere nicht sagen. Und genau hier liegt auch ein Problem des Films. Über weite Strecken muss man sich mit einem Stummfilm zufrieden geben, der lediglich mit Piepsen und, zugegeben, gut gewählter Musik auskommen muss.
Der Film bekommt es zwar schon gut hin dieses Problem mit vielen Gesten und “Gefühlen” von Wall-E zu kompensieren, ob es dem Durchschnittskinogänger aber ausreicht, ist wohl eine persönliche Empfindung, die ich nur schlecht verallgemeinern kann.
Mir persönlich haben die Dialoge Streckenweise etwas gefehlt. Ich bin aber trotzdem sehr beeindruckt von der Bildsprache, die Pixar hier geschaffen hat.
Die Story dagegen ist eher flach. Nicht wirklich schlecht, aber nichts Neues. Man kann sich den nächsten Schritt eigentlich schon immer denken.
Mit Witz, Gefühl und toller Animation kann sich Wall-E in unsere Herzen spielen. Kann aber ob der wenigen Dialoge und einfachen Story auch ins Langweilige kippen.
Am Besten ihr geht ins Kino und bildet euch selbst ein Urteil.
Ich war letzten Samstag schon früh auf den Beinen um bei Sonnenaufgang zu fotografieren. Ich hatte auf leichten Nebel, gelb-rotes Blätterwerk und eben einen sichtbaren Sonnenaufgang gehofft. Das Blätterwerk war weitesgehend noch grün, was aber kein Problem war. Der Nebel, der wie ich gehofft hatte, sogar da war, war viel mehr ein Problem. Er wollte nämlich nicht verschwinden und hat sich hartnäckig bis in den späten Mittag gehalten. Vom Sonnenaufgang war also nicht zu sehen. Viel Spaß beim Fotografieren hatte ich trotzdem.
Außerdem habe ich mir bei der Gelegenheit ein paar Gedanken darüber gemacht, auf was man so achten sollte, wenn man bei Sonnenaufgang fotografieren geht.
Gute Planung ist die halbe Miete
Packt alle eure Sachen schon am Abend davor und nicht erst früh am Morgen, wenn ihr sowieso noch müde seid und es vielleicht etwas stressig wird, da Ihr doch zu lange liegen geblieben seid.
Macht euch also schon abends Gedanken darüber was Ihr anziehen wollt und legt euch alles raus. Macht schonmal die Kaffeemaschine startbereit und ganz wichtig: Packt euren Fotorucksack mit allem, was ihr braucht.
Zur Planung gehört außerdem, dass Ihr euch auch schonmal Gedanken darüber macht welche Motive ihr fotografieren möchtet, wo genau die Sonne aufgehen wird, etc.
Achja, und das Wichtigste: Informiert euch wann genau die Sonne bei euch aufgeht. Das könnt ihr ganz einfach bei wetter.de.
Rechtzeitig aufstehen
Klar möchte man nicht unnötig zu früh aufstehen, aber plant trotzdem ein wenig Zeit ein um erstmal wach zu werden und eventuell einen Kaffee oder Tee zu trinken. Das macht wach und wärmt den Körper schonmal vor.
So könnt Ihr auch rechtzeitig am Fotoort ankommen, euch und eure Kamera in Position bringen und nochmal alle Kameraeinstellungen in Ruhe überprüfen. Beim eigentlichen Sonnenaufgang werdet Ihr dafür nämlich nicht viel Zeit haben. Die Sonne steigt schneller als man denkt und schwupps ist die einmalige Stimmung wieder verschwunden.
Warme Kleidung
Besonders jetzt im Herbst herrschen zu Sonnenaufgangszeiten kalte Temperaturen. Da kann ich euch nur wärmstens empfehlen euch warm anzuziehen. So unsexy es auch sein mag, aber eine lange Unterhose wirkt Wunder. Außerdem sind Mütze und Handschuhe nicht verkehrt. Wobei ich die Handschuhe immer nur bis zum ersten Foto anhabe. Bis dahin trotzdem sinnvoll.
Schaut euch um
Natürlich richtet man seinen Blick als erstes auf den großen roten Ball, der am Horizont erscheint. Aber denkt auch mal daran, was hinter euch passiert. Die ganze Landschaft wird in ein wunderschönes Licht getaucht. Versucht doch auch mal diese Farbstimmung einzufangen.
Leider ist es bei vielen meiner Favoriten nicht möglich sich die Quadratansicht anzeigen zu lassen. Daher bleiben diese hier außen vor. Wer also noch viele weitere großartige Bilder sehen möchte, einfach mal meine Favoritenseite direkt bei Flickr aufsuchen.
Mal etwas Privates abseits der Fotografie, des Macs, des Internets und anderem.
Eigentlich stehe ich gar nicht so sehr auf irgendwelche Ami-Teen-Serien, aber OCCalifornia hat es mir schon vor ein, zwei Jahren angetan als es auf Pro 7 ausgestrahlt wurde. Letztes Jahr während meines Zivildienst habe ich mir dann die beiden ersten Staffeln auf DVD zugelegt. Und gestern Abend die dritte bei Amazon bestellt.
Irgendwie kann ich diese Serie immer und immer wieder gucken. Ich mag den Humor, die Charaktere und Sie zeigt einem schön die heile, tolle und spannende Welt während der Schulzeit. Freunde, Freundinnen, Familie, Liebe, Abenteuer.
Und erstaunlicherweise entdeckt man sogar hier und da einen oder zwei Funken Realität. Und manchmal sehnt man sich zurück nach dieser Zeit; auch wenn Sie in meinem Fall noch gar nicht lange her ist.
Auf irgendeine Weise tut mir diese Serie einfach gut, auch wenn sie mich vielleicht nur mehr in eine Traumwelt schickt. Ich schaue Sie gerne und freue mich auf die dritte Staffel.
Seit etwas über einer Woche, genauer gesagt, seit ich das iPhone in Marcel’s Händen gesehen habe und es dann selbst live testen durfte, denke ich selbst über einen iPhonekauf nach. In dieser Zeit hat sich eine Art Hassliebe zu diesem Gerät entwickelt.
Ohne Frage ist dieses “Handy” der absolute Knaller. Geile Funktionen, top Aussehen, Apple eben. Selbst mit dem Preis im kleinesten T-Mobile Vertrag (Complete S) kann man leben. Zumindest noch bis Ende September, was nicht mehr lange ist und was wiederum mich in diese Lage bringt mich entscheiden zu müssen.
Nur die SMS, die schlagen natürlich mit 19cent ordentlich zu buche. Hier gibt es aber Abhilfe mit biteSMS, einem App, über das man SMS für 6cent verschicken kann. Einzige Vorraussetzung ist ein Jailbreak, was aber wohl kein Problem darstellen sollte.
Und doch traue ich diesem Dienst nicht so recht über den Weg. Wird es den immer geben oder stehe ich irgendwann nach 3 Monaten da und muss doch SMS für 19cent verschicken? Dann hätte ich nämlich wirklich ein Problem. Derzeit kann ich sie für 6cent verschicken. Im Monat komme ich auf etwas mehr als 100 Stück, was bei 19cent absolut inakzeptabel für meinen Azubigeldbeutel wäre.
Ganz abgesehen von den Geldfragen stellt sich mir einen ganz andere Frage.
Ist es nötig auch unterwegs immer und überall Internet zu haben? Wohl kaum! Ist es verdammt geil? Oh ja!
Aber will man sich wirklich so abhängig von diesem Gerät und dem Internet machen? Sollte man sich nicht vielleicht mal die Frage stellen, ob es auch anders geht? Quasi back to the roots.
Ohne Frage hat das iPhone natürlich auch absolut tolle Apps zu bieten, die den Alltag erleichtern, aber auch weiter digitalisieren. Ob das der Richtige Weg ist?
Für das iPhone spricht natürlich auch ein großer iPod. Aber den kann man ja auch anders haben, wenn man wirklich auf das Telefon und das Internet verzichten möchte.
Ich finde diese Medaille hat zwei Seiten. Und es ist schwer sich für eine zu entscheiden.
Alternativ steht bei mir der neue iPod Nano auf dem Zettel…
Wie habt ihr euch entschieden? Für oder gegen das iPhone? Und vorallem wieso?
Vincent Laforet zeigt eindrucksvoll, was mit der Videofunktion der neuen Canon EOS 5D Mark II möglich ist. Ich kann nur sagen: WOW!
Er hat einen Kurzfilm gedreht, der sich Reverie nennt. Hier sein Blogpost dazu und hier geht’s direkt zum Video.
Es gibt außerdem dazu noch ein Making-Of Video, was zeigt wieviel Arbeit alleine in einem so kurzen kleinen Filmchen steckt.
Ihr solltet euch beide Videos ansehen. Sehr empfehlenswert!
Ich kann euch außerdem nur empfehlen, den Blog zur Photokina in euren Feedreader aufzunehmen, so solltet ihr über das Wichtigste immer auf dem Neuesten Stand sein. Hier entlang!