Guten Rutsch!

Von mir gibt’s hier heute keinen richtigen Artikel mehr.
Ich möchte euch einfach nochmal allen Danke sagen für das Jahr 2009 und euch einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen. Habt einen schönen Abend.

Over and out, wir sehen/hören/lesen uns 2010!

Blogparade: Euer bestes Foto 2009

bestof2009

Das Jahr neigt sich dem Ende und man zieht vielleicht ein fotografisches Resümee, blickt zurück, schaut nochmal durch das Fotoarchiv und hat sicher so seine Favoriten.

Und nach genau diesen möchte ich euch fragen und eine Blogparade zum Thema „Euer bestes Foto 2009“ ins Leben rufen. Jeder, der einen Blog hat, kann mitmachen. Ich denke mir das folgendermaßen:

  • Blogeintrag schreiben mit eurem besten Foto aus 2009
  • Trackback auf diesen Artikel setzen
  • Einsendeschluss 10. Januar 2010, 23:59 Uhr
  • Ich verpacke dann alle eingegangen Trackbacks zu einem Blogartikel mit Links zu allen Teilnehmern

So haben wir Mitte Januar eine hoffentlich lange Liste mit den besten Fotos der Bloggerszene aus dem Jahr 2009. :)

Ich bin sehr gespannt auf euer bestes Foto.
Wenn ihr möchtet, verwendet doch auch obige Grafik für euren Blogeintrag.

Inspirierender Steve Jobs

Inspirierende Rede von Steve Jobs an der Stanford University. Unbedingt anschauen.
Seine Botschaft: Do what you love!

Recht hat er. Wenn ihr das auf eure Fotografie übertragt, fotografiert was ihr liebt, fotografiert das, was euch Freude bereitet und dann wird daraus auch was. Man wird es den Bilder ansehen.

Howto: iPhonefotos mit Best Camera App

final

Da Interesse bestand, dass ich mal ein paar mehr Worte zur Fotografie mit dem iPhone sage, gibt’s heute diesen Artikel. Ich werde hier darauf eingehen wie ich Fotos mit der App Best Camera mache, bearbeite und ins Netz stelle.

Als erstes braucht ihr natürlich die App an sich. Die gibt’s hier im App Store. Kostet derzeit 2,39€ und die sind wirklich sehr gut investiert.
Installieren, starten. Soweit gut. Ihr könnt nun ein paar Einstellungen vornehmen, wenn ihr oben links auf Einstellungen tippt. Welch Überraschung.

Ablauf-Einstellungen

einstellungen

Ich habe eingestellt, dass beim Start der App immer sofort der Aufnahmemodus gestartet wird, damit ich möglichst schnell ein Foto machen kann.
Die zweite Einstellung „Effekte“ bedeutet, dass wenn ich ein Foto bearbeitet habe und dann ein neues schiesse, die Effekte des alten Fotos nicht automatische auf das neue übertragen werden. Ich möchte lieber jedes mal mit dem Originalbild anfangen und individuell bearbeiten.
Dann gibt es noch die Einstellung der Bildgröße. Hier kann man die Fotos gleich runter skalieren lassen, damit die Dateigrößen kleiner sind und somit der Upload mobil natürlich schneller geht und die App auch schneller arbeiten kann. Ich hatte hier bisher immer den Wert 800×800 eingestellt. Bin da mit der Geschwindigkeit sogar beim iPhone 3G meist sehr zufrieden gewesen. Werde aber in kommender Zeit mal 1600×1600 testen, auch wenn es nicht empfohlen wird, aufgrund von eventuellen Programminstabilitäten.
Die vierte Einstellung ermöglicht das automatische Speichern des Originalbildes nach der Aufnahme. Ich habe das ausgestellt. Mehr lesen

Frohe Weihnachten!

wolf_20081224_001

Ich wünsche euch und euren Familien frohe Weihnachten und besinnliche Tage mit der Familie.

Das war mein 2009 – ein Jahresrückblick

2009_jahresrueckblick

Ich werde mich dieses Jahr mal an einem Jahresrückblick versuchen. Ich weiß noch nicht so genau wo das hinführt und ob es mehr persönlich oder mehr auf den Blog und Statistiken gemünzt sein wird. Fangen wir also einfach mal an.

Das Jahr 2009 war mein erstes komplettes Jahr von Januar bis Dezember alleine in Hamburg. Wobei „alleine“ ja gar nicht so richtig stimmt. Denn ich habe super viele neue, nette und interessante Leute kennengelernt. Und die meisten irgendwie durch das Internet.
Genau das ist eine Entwicklung die mir im vergangenen Jahr besonders auffiel. Viele Menschen, die sich im Netz irgendwie bekannt sind trafen sich auch im echten Leben. Es gab Blogger-Weihnachtstreffen, Kiezabende, Photowalks, Besuch aus Frankreich, und mehr.
Ich finde das ist eine sehr schöne Entwicklung und ich freue mich darauf, das in 2010 fortzuführen und auszubauen. Die Karte für die re:publica ist ja schon gekauft. Berlin ich komme!

Ich habe über das Jahr 2009 hinweg Hamburg lieben gelernt. Nachdem ich anfangs noch nicht sicher war ob das hier so alles das Richtige ist, bin ich mir jetzt sicher. Ich bin gerne in der Hansestadt und bleibe auch noch ein Weilchen. Alleine schon wegen der Leute. Ihr wisst schon, wenn ihr gemeint seid. Nächstes Jahr wird’s sogar eine „BloggerWG“ mit mir und Marcel geben. :D
Außerdem haben meine Freundin und ich dieses Jahr unser 3jähriges gehabt, trotz einer Fernbeziehung zwischen Marburg und Hamburg, bzw. mittlerweile Kassel/Hamburg. Love you Darling!

Die Ausbildung macht zu großen Teilen Spaß, besonders durch die super Kollegen. Ich werde jedoch danach noch meinen eigenen Weg suchen und finden. Das ist noch nicht die Endstation. Davon bin ich überzeugt.

2009 war ein gutes Jahr für visuelleGedanken.de. Anfangs war die Richtung noch etwas unklar, ich schwankte und wusste nicht so richtig wo es denn eigentlich hingehen soll. Mit dem Redesign habe ich allerdings den Weg gefunden. Die Artikel wurde regelmäßiger, es kamen Screencasts dazu, tolle Interviews unter Anderem mit Calvin Hollywood und Martin Gommel wurden geführt, es gab eine tolle Gastartikelserie von Martin Holzner, und vieles mehr. So stiegen auch die Besucher- und Feedreaderzahlen, besonders in den letzten Monaten, stark an. Mich freut diese Entwicklung riesig, es ist einfach schön, dass die Arbeit die ich in diesen Blog steckte auch geschätzt wird. Jeder Kommentar, der geschrieben wird bestärkt mich darin weiter zu machen.
Ein großes Danke an alle Besucher, ohne euch würde ich das hier alles nicht machen!

Was allerdings im vergangen Jahr vor lauter anderer Dinge bei mir persönlich etwas auf der Strecke geblieben ist, obwohl ich es selbst immer predige, ist das Fotografieren an sich. Einfach rauszugehen und Fotos zu machen. Das liegt zum Einen an mangelnder Zeit oder Zeit zur falschen Tageszeit, zum Anderen aber auch einfach an mir selbst. Mir waren andere Dinge oft wichtiger. Und das, obwohl ich auf Vollformat umgestiegen bin und mich von meiner 350D getrennt habe.

Ich bin selbst gespannt, wie sich das in 2010 entwickeln wird.

Ich werde jetzt hier aufhören, auch wenn es sicher noch ein paar weitere kleine Dinge zu erzählen gäbe. Ich möchte ja auch niemanden langweilen.

Ich bin dankbar für das Jahr 2009. Ich habe viel gelernt, bin selbst gereift und freue mich jetzt auf das Jahr 2010. Vorgenommen habe ich mir einfach nur, meinen Weg zu gehen. Das zu tun, was ich möchte. Auf in ein großartiges 2010.

Mit diesen Worten sage ich Tschüss 2009!

Familienfotos und Weihnachten

weihnachtsmarkt

Als ich so mein Fotoarchiv durchgeblätterte fiel mir auf, dass ich aus den letzten Jahren eigentlich kaum und wenn meist nur wenige und nicht ganz so tolle Weihnachtsfotos habe. Und vor allem nie ein Foto wo wirklich mal alle drauf sind. So ein klassisches Familienfoto.

Ich finde das eigentlich sehr schade, da es eine schöne Erinnerung wäre und wenn man das jedes Jahr machen würde, auch eine tolle Reihe gäbe, die die Entwicklung von allen zeigt.

Aus diesem Grund habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen an Heiligabend ein schönes Familienfoto aufzunehmen. Außerdem spiele ich mit dem Gedanken die Kamera auf Stativ aufzustellen und den ganzen Abend das Wohnzimmer fotografieren zu lassen. So in der Art des „Photo booth Artikels„.

Wie ist das bei euch? Macht ihr an Heiligabend und den Feiertagen Fotos von eurer Familie im mehr oder weniger professionellen Stil oder lasst ihr die Kamera lieber ruhen?

Partytip: Photo booth

Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür und damit meist auch schöne Familienfeiern und wilde Partys mit den besten Freunden.
Natürlich ist es immer schön auch Fotos von diesen Abenden zu haben und später noch mal zurück zu schauen und sich zu erinnern. Allerdings sind die Fotos mit den kleinen Kompaktknipsen, die alles totblitzen oft nicht so schön, wie wir uns das vielleicht vorstellen oder unser Anspruch ist.

Da wäre jetzt die eine Möglichkeit die teure, große DSLR mitzunehmen, nichts oder nur wenig zu trinken und tolle Fotos zu machen. Schön für alle und schön für nachher. Außer für den Fotografen selbst, der höchstwahrscheinlich nicht so richtig mitfeiern kann. Also irgendwie suboptimal.

Wieso dann nicht einfach ein Photo booth aufbauen? Photobooth kommt aus dem englischen und meint eigentlich den bekannten Fotoautomaten, in den man sich reinsetzen kann und Fotos machen lassen kann.
In diesem Fall hier meine ich einfach, eine Kamera auf’s Stativ. Diese an eine etwas ruhigere Ecke, vielleicht etwas besser beleuchtet. Und dann lasst ihr eure Kamera einfach regelmäßig Fotos schiessen. Alle 10 Sekunden, alle 20 Sekunden, das liegt ganz bei euch.
Oder ihr setzt ein Weitwinkel auf, stellt die Kamera einfach in Richtung der Party und lasst die Kamera nur jede Minute oder alle 5 Minuten ein Foto machen.

So habt ihr nachher ganz bestimmt viele und lustige Fotos. Niemand fühlt sich belästigt durch den Fotografen (soll’s ja geben, dass manche nicht gern fotografiert werden) und wer Lust hat kann die „Fotostelle“ nutzen. Ich bin sicher mit zunehmendem Alkoholeinfluss werden das immer mehr Leute machen und die Fotos werden sicher sehr witzig.

Zu diesem Artikel kam ich, da Chase Jarvis genau das gemacht hat. Natürlich in extremster Form, mit 21.112 Fotos in 5 Stunden, was ungefähr 1,5 Fotos pro Sekunde entspricht. Und außerdem mit Profiequipment.

Aber auch in kleiner Form kann man da sehr schöne Ergebnisse erzielen, da bin ich mir sicher.
Und nach dem Klick auf „weiter“ gibt’s dann auch noch das Video von Chase mit den 21.112 Fotos. Ich hab’s komplett angesehen. ;) Mehr lesen

Tipps für’s Fotografieren im Winter/Schnee

schnee

So langsam ist es soweit und die kalte Jahreszeit bricht an, der Winter. Hier in Hamburg war die Temperatur zwischenzeitlich schon in den Minusgraden. Ich persönliche finde das gar nicht schlimm, ganz im Gegenteil. Viel schöner als diese elendigen 5° wo es doch nur regnet und eklig draußen ist.
Ich möchte euch hier nun ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die euch hoffentlich beim winterlichen Fotografieren helfen werden.

Die Kleidung

Generell bei einer Fototour in der freien Natur ist natürlich warme Kleidung wichtig. Das klingt jetzt banal und irgendwie logisch. Doch man unterschätzt das Wetter oft. Solange man noch umherläuft ist auch noch alles okay, aber sobald man dann mal die Kamera aufs Stativ setzt und beginnt zu Stehen oder zu Hocken und nicht mehr in Bewegung ist, wird es doch schnell kalt. Hier ruhig mal ne lange Unterhose anziehen, auch wenn es noch so uncool ist. Sieht ja keiner. ;)

Die Akkus

Akkus verlieren bei Kälte erheblich schneller ihre Leistung und sind somit schneller leer. Es empfiehlt sich daher die Akkus vor jeder Fototour komplett aufzuladen (eigentlich auch vor jeder bei warmen Temperaturen…) und zusätzlich Reserveakkus mitzunehmen und diese irgendwo dicht am Körper aufzubewahren, zum Beispiel in der Hosentasche, damit sie möglichst warm gehalten werden und sich nicht so schnell entladen.

Kondenswasser

Wenn ihr dann von eurer Fototour in der Kälte zurückkommt, wollt ihr sicher sofort die Bilder auf den Computer laden und sie begutachten und eventuell gleich bearbeiten. Hierbei solltet ihr unbedingt auf ein Kartenlesegerät zugreifen und nicht direkt die Kamera ins warme Zimmer bringen. Lasst die Kamera besser erstmal bei mittlerer Temperatur in eurer Fototasche zum Beispiel im Flur stehen damit sich kein Kondenswasser bildet und die Kamera (die Elektronik) keinen Schaden nimmt.
Objektive solltet ihr ebenfalls erst nach Aufwärmen der Kamera wechseln um ein Anlaufen des Chips zu vermeiden.

Belichtung anpassen

Die schöne weiße Schneelandschaft ist für eure Kamera im Grunde nur eine große weiße Fläsche. Diese reflektiert das Licht sehr stark, was dazu führt, dass der automatische Belichtungsmesser die Lichtstimmung falsch interpretiert und die Kamera somit zu kurz belichtet. Dieser Unterbelichtung sollte man mit einer manuellen Belichtungskorrektur (z.B. +1EV) entgegenwirken. Natürlich nur im gesunden Maße, was heißt, dass noch etwas Zeichnung im Schnee zu erkennen sein sollte. So verhindert man einen unschönen Grauschleier im Bild.
Alternativ zur manuellen Belichtungskorrektur kann man auch die Blende weiter zu öffnen (die Blendenzahl wird kleiner) und die Belichtungszeit beizubehalten. So gelangt mehr Licht auf den Sensor und auch hier ist das Ergebnis ein helleres Bild.
Die dritte Möglichkeit wäre, den ISO Wert verringern, falls das noch möglich ist. Zum Beispiel entspricht ein Sprung von ISO 100 auf ISO 50 einer Verdopplung des Lichteinfalls. Das bedeutet im Grunde nichts anderes, als dass die Lichtempfindlichkeit des Films verringert wird, was zur Folge hat, dass die Kamera länger belichten muss und das Bild dadurch logischerweise heller wird.

Ich hoffe, ich konnte euch fotografisch schonmal ein bisschen auf die kommende, hoffentlich weiße, Winterzeit vorbereiten.

UPDATE

Martin Hülle hat auch gerade über Fotografie in eisiger Kälte berichtet. Gibt es im Freiluft-Blog zu lesen. Hier entlang.

Gastartikel auf Kwerfeldein.de

kwerfeldein

Heute ist ein Gastartikel von mir auf Kwerfeldein.de erschienen. Ich stelle dort mein Foto „Another World“ mal etwas genauer vor. Von der Entstehungsgeschichte über die Kameraeinstellungen bis hin zur Postproduction.

Zum Artikel.