Meine zwölf besten Fotos aus 2011

Ansel Adams hat mal gesagt “Zwölf gute Fotos in einem Jahr sind eine gute Ausbeute”. Diesen Spruch habe ich mir zur Aufgabe gemacht und heute morgen mein 2011er Fotoarchiv digital durchwühlte. Im ersten Schritt bin ich alle bearbeiteten und mit grün markierten Fotos in Lightroom durchgegangen und erstmal recht grob gute Fotos in die Schnellauswahl geschmissen[1. Das geht übrigens per Shortcut “b”.]. Es blieben 65 Fotos übrig. Ein Jahr auf 65 Fotos reduzieren war schon mal ganz nett, aber noch lange nicht das, was ich wollte. Als nächstes habe ich diese Fotos exportiert, im Finder geöffnet und noch mal durchgeschaut. In einem Prozess von hin-und-her-klicken, nachdenken und in mich hinein höhren habe ich dann ein Foto nach dem anderen in den “best of”-Ordner verschoben. Ãœbrig blieben 14 Fotos. Diese bin ich dann noch ein paar mal durchgegangen und habe die klaren Favoriten sofort in einen weiteren Ordner verschoben. Am Ende hatte ich noch drei Fotos von dem es noch eines zu den “besten” zwölf schaffen konnte.

Puh, die richtigen Fotos auszuwählen ist wirklich eine verdammt schwierige Angelegenheit. Es spielen Gefühle für Fotos, Menschen und erlebte Situationen eine Rolle, aber auch klare ästhetische Gesichtspunkte sowie inhaltliche Fragen. Eine Frage, die sich mir oft stellt ist “Finde nur ich das Foto gut, weil ich auf irgendeine Art und Weise eine Bindung zu dieser Fotografie aufgebaut habe?” Und wenn die Antwort “Ja” ist, fliegt es dann aus der Auswahl?

Die endgültigen zwölf sind eine Mischung aus allem. Persönlichen Favoriten, deren Weg in dieses best of sich vielleicht nur mir erschliesst, aber hoffentlich auch objektiv gute Bilder.

Eine – jedenfalls für mich sehr interessante – Statistik noch, bevor es endlich zu dem eigentlichen Grund für diesen Eintrag geht:

Fotos in chronologischer Reihenfolge: