Martin Gommel:
Der Himmel war schon den ganzen Morgen zugezogen und nur ein paar eifrige Jogger rannten mürrisch gegen den trocken-kalten Wind an. Hier und da tauchten die Gassigänger auf und in irgendeinem Hinterhof knirschten Bleche krächzend aneinander – ich erzähle das nicht, um hier eine Pseudostimmung zu erzeugen, es war tatsächlich so.
Eine tolle Fotoserie genau nach meinem Geschmack.
Carsten Wolfram:
Das wichtigste in Kürze:
Kennzeichen: HH-J1337
Olivgrün (ehemaliges Bundeswehrfahrzeug)
orangerote Vorhänge an den Fenstern
Stahlstoßstange
Innenfußboden (Laderaum) mit Laminat ausgelegt
hinten keine Sitze, nur eine große Liegefläche mit Matratze
Heckschrank in der hinteren linken Ecke (beklebt mit diesem Fusion-Raketen-Poster)
Hawaii-Kette hinter der Windschutzscheibe (Beifahrerseite)
gestohlen in Hamburg-Winterhude (Wesselyring, nähe Polizeipräsidium) am 24. Januar 2012 um 0:10 Uhr.
Carsten’s Bulli wurde heute Nacht geklaut. Ich bin so sauer! Bitte schaut euch Carstens Blogeintrag an, haltet die Augen offen und meldet euch sofort bei ihm oder der Polizei wenn ihr irgendwas entdeckt. Carsten hängt so sehr an seinem Bulli, der darf einfach nicht weg sein. Helft mit und verteilt die Infos zum Bus!
Ich habe vor ein paar Tagen dank Ralf-Jürgen den Blog von Yanick Delafoge entdeckt. Yannick führte wohl seit einiger Zeit schon einen sehr guten Street-Fotografie Blog mit täglichen Fotos aus Paris, der mir aber durch die Lappen ging. Mittlerweile hat er seinen Job gekündigt und ist auf einer 80-wöchigen Reise rund um die Erde. Ein wahnsinnig geiles Vorhaben, das er in seinem Blog dokumentiert.
Er zeigt dabei nicht nur Fotos aus den unterschiedlichsten Städten der Welt sondern schreibt auch noch wirklich informative Artikel zum Thema Streetfotografie. Dieser Blog ist wirklich eine Goldgrube. Ich arbeite gerade den ganzen Blog durch. Na gut, von Arbeit kann man dabei nun wirklich nicht sprechen.
Es ist außerdem mal eine schöne Abwechslung Streetfotos in Farbe zu sehen. Er hat einen wirklich coolen Farblook hinbekommen, dessen Geheimnis er auch nicht Preis gibt – er entsteht jedenfalls in Lightroom, soviel wurde schon Publik.
Ich war so beeindruckt, dass ich am Wochenende auch mal wieder etwas mit Farbfotos rumspielte und durchaus noch immer Gefallen an Farbe finde. Mal sehen, vielleicht gebe ich demnächst Farbe doch öfter mal wieder eine Chance. Falls ja, wisst ihr wer mich dazu gebracht hat. Durch einen Hinweis in den Kommentaren habe ich gerade erfahren, dass Besim den Look schon mal analysiert und in Lightroom nachgeahmt hat. Ein schönes Videotutorial, dass natürlich – leider – etwas den Zauber aus manchen Fotos nimmt. Ich habe mich daran auch versucht und war offenbar in der richtigen Richtung unterwegs, mir fehlte nur einfach ein wirklich helles Ausgangsbild. Danke Regenwetter!
Yanick ist normalerweise mit einer Leica M9 auf den Straßen Paris’ unterwegs, hat sich aber aus unterschiedlichen Gründen dafür entschieden die M8 mit auf die Weltreise zu nehmen. Immerhin hat er da das geile 35mm Summilux drauf, was trotz Cropkamera für atemberaubende Qualität sorgt.
Damit ihr auf den Geschmack kommt möchte ich euch hier auch gleich – mit seiner Erlaubnis – ein paar Fotos zeigen. Was mir dabei gerade auffiel: Wie schön ist denn bitte Paris? Ich will da hin.
Frank Lüdtke:
Würde man als Mitteleuropäer versuchen, Neuseelands Landschaft mit nur einem Wort zu beschreiben, käme dabei wohl folgender Zungenbrecher heraus: Irlanorwegschottalpen.
Frank Lüdtke war für vier Wochen mit seiner Kamera in Neuseeland unterwegs. Auf Kwerfeldein.de berichtet er von seinen Erlebnissen und zeigt wunderschöne Landschaftsfotos. Spätestens seit Herr der Ringe liebe ich die Landschaft von Neuseeland und heimlich träume ich davon sie irgendwann mit eigenen Augen bestaunen zu dürfen.
Landschaftsfotos wie diese waren es übrigens, die mich ursprünglich zur Fotografie brachten.
Neuseeland ist ein Land für Fotografen und Naturliebhaber. Es gibt kaum einen Punkt, an dem man kein schönes Fotomotiv findet. Die landschaftlichen Gegensätze sind gewaltig, vor allem gemessen an den relativ kleinen Abständen zueinander. Küsten, Strände, Regenwälder, Berge und Gletscher: Wo man in Europa viele tausend Kilometer und mehrere Länder bereisen müsste, liegt hier alles oftmals nur ein paar Kilometer voneinander entfernt.
Leica Rumors:
My interpretation of this statement is a new Leica M10 and a new mirrorless system which was recently mentioned on several occasions by Leica executives.
Möge das Sparen auf die M10 beginnen. u_u
Christoph Boecken:
Ich werde am 1. April 2012 den Halbmarathon in Berlin mitlaufen und mit wenigstens 2 Stunden und 40 Minuten beenden. Wenn nicht, verlose ich hier meine Nikon D7000.
Christoph braucht einen Ansporn wieder Sport zu machen – den hat er jetzt. Ich bin Samstag auch das erste mal wieder gelaufen und hoffe auch ohne meine Kamera auf Spiel’s setzen zu müssen, das wieder regelmäßiger zu schaffen. Es ist dringend nötig.
Matt Draper:
So is the M9 for me?? Yeah! it was very much so for 6 months to be exact, but here’s the twist the flaws of the M9 are flaws a seven thousand dollar plus camera body should not have, flaws I am not content living with, flaws that make me believe the M9 is not the last camera I will own, so in a world where the dollar sign is ever so present and where global financial problems affect everyday living I SOLD IT
Ein Leica M9 Erfahrungsbericht. Mal wieder. Aber sehr ehrlich. Finde ich gut.
Puh. Es ist geschafft. Ich habe alle Bilder durch gesehen, herunter geladen, mit Namen versehen, wieder hoch geladen und verlinkt. Das Ergebnis ist eine Galerie mit sage und schreibe 222 Fotos. Ich bedanke mich bei allen, die mit gemacht haben. Es sind viele tolle Fotografien von völlig unterschiedlichen Menschen und Motiven zusammen gekommen und es sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.
Die Reihenfolge der Fotos ist übrigens total willkürlich. (Nagut, das erste Bild finde ich schon ziemlich gut und ist mit Absicht da.)
Die Galerienavigation sollte sich selbst erklären, einzig wichtig zu wissen ist, dass ihr mit einem Klick aufs Bild zum Originalartikel des Fotografen kommt.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Durchschauen der Fotos und freue mich auf nächstes Jahr!
[portfolio_slideshow size=medium click=openurl pagerpos=disabled exclude_featured=true]
artnet:
Die weltweit wichtigste Messe rund um das fotografische Bild, die Kölner Photokina, hat ihren gesonderten Bereich für Fotokunst, die sogenannte Visual Gallery, abgeschafft. Die Halle 1, in der diese Ausstellungen traditionell gezeigt wurden, wird nicht mehr bespielt.
Photokina 2012 ohne mich. (via)
Tim Mantoani hat berühmte Fotografen mit ihren bekanntesten Bildern oder eigenen Favoriten fotografiert. Dabei herausgekommen ist der Bildband “Behind Photographs: Archiving Photographic Legends”, der es umgehend auf meinen Fotobuch-Wunschzettel geschafft hat.
Oftmals kennen wir bekannte Fotografien, haben aber keine Ahnung wer das Bild gemacht hat, geschweige denn wie er aussieht. Diesen Umstand wird dieses Buch zumindest für mich ändern und das war unter anderem auch ein Beweggrund für Mantoani, sich diesem Projekt anzunehmen.
Mantoani hat in den letzten fünf Jahren über 150 Portraits mit einer der seltenen 20×24 Polaroid Kamera geschossen. Ein mal Abdrücken mit dieser Kamera kostet rund 200$. Da weiß man besser, was man tut.
Vor der Kamera standen unter anderem Steve McCurry, Elliot Erwitt, Mark Seliger und Lyle Owerko.
Jeder Fotograf hat außerdem noch ein paar Worte zum eigenen Foto geschrieben, was die Polaroids nicht nur noch individueller und einzigartiger macht, sondern auch wertvolle Informationen bietet. Ich finde diese kleinen Gedankenstücke oftmals sehr spannend und sie helfen manchmal ein Foto besser zu verstehen, besonders wenn es um Reportagefotografie geht und man die Umstände in denen ein Foto entstanden ist, nicht kennt.

Ohne das Buch ein mal in der Hand gehabt zu haben, bin ich mir sicher: Das ist ein Must-Have für jeden Fotografen und Fotografie-Interessierten.
http://behindphotographs.com
http://behindphotographs.com/blog
(via)