Um 9 Uhr im Kino

Heute morgen war ich um 9 Uhr im Kino um Star Wars – The Last Jedi in OV zu sehen. Es war – nicht sonderlich überraschend – die erste Vorstellung des Tages. Ich muss sagen um die Uhrzeit ins Kino zu gehen ist etwas ungewöhnlich, aber ich bereue nichts, denn der Film war fantastisch. Da ich niemanden spoilern möchte werde ich auch nicht mehr zum Film sagen.

DotA 2 ESL One Hamburg 2017

Barclaycard Arena Hamburg, 28. Oktober 2017

Wer mir auf Twitter folgt hat bestimmt schon mal davon mitbekommen, dass ich ein relativ großer eSport Fan bin. Faszinieren tut mich insbesondere DotA 2 und Overwatch. Overwatch spiele ich selbst mehr als DotA, dafür gucke ich DotA deutlich mehr, kenne die Teams und Spieler sowie Caster und Analysts.

Die Turniere per Twitch zu verfolgen macht schon viel Spaß, aber ein Event live zu erleben ist nochmal etwas anderes, genauso wie bei anderen Sportarten. 2015 waren mein Bruder und ich schon einmal in Frankfurt beim ESL One (Blogpost) und dieses Jahr haben wir es wiederholt und waren Ende Oktober in Hamburg in der Barclaycard Arena beim ersten Major der neuen DotA Saison und haben die besten Teams der Welt live erlebt. Es war super cool!

Ich weiß, dass viele Leute noch immer mit einem seltsamen Blick auf Gaming und eSport schauen, aber ich sage euch, die Szene ist groß und wird noch viel größer werden in den nächsten Jahren und immer mehr den „Mainstream“ erreichen. Mit dem Cliché des im Keller hockenden Nerds hat das nichts zu tun.

Ich würde super gerne irgendwie mal näher mit der Branch in Berührung kommen – denke da an Webentwicklung oder Fotografie. Für die Pro Gamer Karriere bin ich wohl schon etwas zu alt.

Martin läuft

Ich laufe. Warum? Weil ich dick geworden bin und mich scheisse fühle.

Die vergangenen Monate in Berlin und Hamburg habe ich kein Sport gemacht, aber dafür sehr viel ungesundes auswärts gegessen und Alkohol getrunken. Zusammen hat das dazu geführt, dass ich sehr stark zugenommen habe.
Als ich letztes Wochenende auf der Waage stand war die Zahl sogar noch höher als ich erwartet hatte. Da stand nämlich 82,2kg. Ich bin nur 1,73m groß muss man dazu sagen.
Zu guten Zeiten habe ich so um die 71/72kg gewogen. Dann stand ich lange bei 74 und Ende Februar dann schon bei 76 weil ich bei Kummer nicht weniger sondern mehr gegessen habe. Seit dem habe ich dann nochmal grob 6 Kilo zugenommen. SECHS KILO. Ich fühle mich wirklich unwohl und genug ist genug.

Neben einer Ernährungsumstellung gehe ich jetzt also wieder regelmäßig Laufen und meine es ernst. Ich war Montag, Mittwoch, Freitag laufen und habe mich schon jedes mal ein bisschen gesteigert. Es ist nicht meine Lieblingsbeschäftigung und lieber mache ich eine Sportart, Fussball zum Beispiel, aber aktuell ist es so am Einfachsten.

Der Empfehlung von Casey folgend habe ich die Metrik auf die ich mich konzentriere jetzt von der Distanz auf die Laufzeit geändert und habe am Freitag mein Ziel von 30 Minuten erreicht. Montag sollen es dann 35 Minuten werden.

Heimathafen Hamburg

Als ich eben anfing zu schreiben dachte ich noch, dass ich einen Text für den Blog schreibe. Aber dann habe ich gemerkt wie gut es tut einfach zu schreiben. Einfach ein paar Dinge loszuwerden, auch wenn niemand zuhört oder mitliest, oder vielleicht gerade deswegen. Das Ergebnis ist also ein relativ langer, persönlicher, leicht emotionaler Text, der nur für mich ist.

Alles was ich hier eigentlich sagen möchte ist, Hamburg, du bist mein Heimathafen, und ich bin zurück – auch wenn’s kitschig klingt.

Oder jedenfalls fast. Eine Wohnung brauche ich noch. Details. Das Wichtigste ist, die Entscheidung ist getroffen und ich freue mich zum ersten mal in diesem Jahr wieder auf die Zukunft.

Spontane Glücksgefühle – Tagebuchbloggen im Juli

Weil ich es bei Eva so toll finde, klaue ich die Idee einfach. Hier mein Juli 2015.

findus
  • Weiterhin regelmäßig Screencasts gemacht.
  • Übers Wochenende weggefahren.
  • Ich werde immer besser in Dota 2.
  • Angefangen das Laravel Framework zu lernen und erste Erfolge erzielt.
  • Mein erstes kommerzielles WordPress Theme fertig gestellt. Verkaufsstart dauert noch, brauche noch meine Ust-IdNr.
  • Zum ersten mal Cold Brew Iced Coffee selbst gemacht. Lecker.
  • Noch mehr Gefallen an der japanischen Iced Coffee Methode gefunden.
  • Leistenbruch bestätigt bekommen. OP Termin für Mitte August angesetzt und das Problem damit erstmal wieder vergessen.
  • An Laravel und meinen PHP Kentnissen verzweifelt.
  • Wieder mal Club Mate getrunken.
  • Bäume sind toll.
  • Mal wieder einen Minimalismus-Anfall bekommen und nur am MacBook gearbeitet.
  • Außerdem fasziniert vom Tinyhouse Movement und dem Leben in umgebauten Bussen und Campervans.
  • Das Leica M System.
  • Meine Familie besucht und die Zeit sehr genossen. Woche 1 von 2.
  • The International 5 Group Stage beginnt und mein Bruder und ich gucken so viel es geht.
  • Das erste mal als Beifahrer mit meinem Bruder Auto gefahren. Kam mir gar nicht komisch vor.
  • Windows 10 Update gemacht und sehr begeistert gewesen.
  • Tatjana bekam kurzfristig eine Beamtenstelle im Kreis Kassel. Unfassbare Glücksgefühle. =)
  • Umzugspläne werden gemacht und Wohnungssuche startet.
  • Wohnung 1 ist toll, aber etwas klein und nicht so schön gelegen. Wir suchen weiter.

ESL One Dota 2

Vergangenes Wochenende war ich mit meinem Bruder in Frankfurt um das ESL One Dota 2 Turnier in der Commerzbank Arena anzuschauen. Leider konnten wir am Sonntag das Grand Final nicht mehr sehen, aber das haben wir zum Teil in der Bahn dank Twitch verfolgt und später zu Hause nachgeholt. Insgesamt ein wirklich tolles Wochenende!

Ein paar Eindrücke gibt es hier in Form von Fotos:

wolf_20150619_001 wolf_20150620_008 wolf_20150620_010

Mehr lesen

1 Jahr Selbstständigkeit

Am 1. Juni 2014 habe ich meine Selbstständigkeit als Webentwickler begonnen. Das ist jetzt genau ein Jahr her und hier bin ich, noch immer im Geschäft. Ich fühle mich nicht so als hätte ich besonders viel erreicht, aber wenn ich so darüber nachdenke, dass ich jetzt ein Jahr ganz alleine für mich selbst gesorgt habe ohne die Sicherheit, dass jeden Monat ein Gehalt auf mein Konto überwiesen wird, ist das schon ein Grund zumindest ein klein wenig Stolz zu sein.

Immerhin lief nicht alles immer nur prima. Ich habe die klassischen Dinge erlebt. Ein Projekt zog sich aus diversen Gründen länger hin als erwartet, aber es wurde als Festpreis abgerechnet. (Ich konnte aber noch ein bisschen was nachberechnen.) Ein anderes Projekt wurde etliche male verschoben bis es am Ende gar nicht statt fand. Zwischen Projekten entstanden immer wieder Lücken von ein oder zwei Wochen in denen ich nichts oder nur Kleinigkeiten zu tun hatte. Wenn solche Dinge aufeinander folgen kann man schon mal deutlich schneller durch seine Ersparnisse brennen als man das für möglich gehalten hätte. So ging es mir dann auch Ende 2014.

Ich hatte mir zwar glücklicherweise einen Batzen Geld an die Seite gelegt, aber ehrlich gesagt nicht erwartet dass es mal so knapp werden würde. Zu meinem Glück war ich da schon zu Tatjana nach Fulda umgezogen und meine Lebenshaltungskosten waren deutlichen geringer als noch in den Monaten zuvor als ich eine Wohnung in Hamburg alleine zahlen musste.

Gerettet hat mich dann ein längerfristiges Projekt, für das ich Januar/Februar jeweils drei Tage die Woche gearbeitet habe. Nebenbei konnte ich an den zwei verbleibenden Tagen noch weitere Projekte annehmen. Das hat mir für 2015 einen guten Start bereitet. Nach wie vor finde ich es schwierig zu Planen. Wann beginnt ein Projekt, wie lange dauert es, will ich Projekte zeitlich überlappen lassen, usw.

Ich will jetzt auch gar nicht zu sehr ins Detail gehen. Vielleicht kann ich für Themen wie „Homeoffice ja/nein“ oder „Gesundheit“ mal eigene Artikel schreiben.

Alles in allem kann ich sagen, dass es die richtige Entscheidung war mich als Freelancer zu versuchen. Vielen vielen lieben Dank an dieser Stelle an alle, die mir mit Rat und Tat zur Seiten gestanden haben. Und auch an die Kunden und Kollegen die mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen.

Das erste Jahr war vor allem davon geprägt über die Runden zu kommen und zu schauen wie das alles funktioniert. Im zweiten Jahr möchte ich meine Ziele etwas genauer definieren, mich selbst besser im Markt positionieren und mich fachlich sowie geschäftlich weiterentwickeln.

Ich bin nicht auf den großen Reibach aus, ich möchte mir etwas langfristiges für die Zukunft aufbauen. In diesem Sinne: Auf in das zweite Jahr Selbstständigkeit.

Apple Watch Sport

Processed with VSCOcam with f2 preset

Apple Watch Sport, 38mm, Space Gray.

Vier Wochen vegan – Ein Experiment

Woche 4

Mit dem gestrigen Tag endete unser Experiment. Vier vegane Wochen liegen nun hinter uns. Wobei wir um ganz ehrlich zu sein, zugeben müssen, dass wir in der letzten Woche schon das eine oder andere tierische Produkt gegessen haben. Wir wollten uns wieder langsam an das „normale“ Essen herantasten, um nach vier Wochen Abstinenz nicht so ein großes Verlangen auf Wurst und Käse zu haben, dass wir gleich wieder in alte Muster verfallen. Mit einem Stück Wurst und Käse fingen wir also langsam an.

wolf_20150330_006

Und es ist schon so, dass man es viel mehr zu schätzen weiß als noch vor einigen Wochen. Nach so einer Phase der Entwöhnung isst man diese Dinge viel bewusster und genießt es richtig. Deswegen wollen wir auch in Zukunft bewusster tierische Produkte einkaufen und essen. Das heißt auch: Klasse statt Masse. Das soll jetzt nicht belehrend klingen, aber es ist einfach an der Zeit, dass wir unseren Fleischkonsum überdenken. Erst gestern las ich dazu einen interessanten Artikel über Rügenwalder: „Die Wurst ist die Zigarette der Zukunft.“ Ein sehr interessanter Gedanke, über den es sich durchaus nachzudenken lohnt. Ganz ohne Wurst und Käse geht es für uns dennoch nicht. Auch das haben wir in den vier Wochen festgestellt. Trotzdem gibt es auch viele Alternativen, auf die wir auch weiterhin zurückgreifen.

Max bat uns um eine Top 5 unserer besten veganen Gerichte. Hier unser Ergebnis:

Platz 5: Vegane Bohnencreme

bohnen

Platz 4: Veganes Geschnetzeltes mit Räuchertofu und Bandnudeln

wolf_20150309_009

Platz 3: Veganes Curry mit Mango-Tofu

wolf_20150317_002

Platz 2: Vegane Burger

wolf_20150314_013

Platz 1: Mediterranes Ofengemüse mit Kartoffeln

wolf_20150324_007

Für mich haben sich die vier Wochen in jedem Fall gelohnt. Es war eine gute Erfahrung, die bei uns auf jeden Fall etwas verändert hat. Auch wenn wir uns körperlich nicht merklich besser fühlten (dafür waren vier Wochen vielleicht doch zu kurz), so haben wir zumindest einiges neues ausprobiert und wissen einige Dinge jetzt vielmehr zu schätzen.

Vielen Dank für das tolle Feedback über die letzten Wochen hinweg. Vielleicht habt ihr ja jetzt auch Lust bekommen mal für ein paar Wochen vegan zu essen.

wolf_20150331_008 wolf_20150401_009 wolf_20150401_012 wolf_20150402_013

Vier Wochen vegan – Ein Experiment

Die Zeit vergeht dann doch schneller als man denkt. Heute berichtet Tatjana aus unserer dritten veganen Woche.

Woche 3

Inzwischen neigt sich die dritte Woche unseres Experiments dem Ende entgegen und es war wahrscheinlich die schwierigste. Am Montag waren wir kurz davor unserer Experiment vorzeitig zu beenden. Rückblickend weiß ich immer noch nicht ganz genau, warum. Vielleicht lag es daran, dass wir uns immer noch etwas eingeschränkt fühlen.

wolf_20150323_001 wolf_20150324_003

Gestern war ich bei meinem Bruder zum Geburtstag eingeladen. Hier bestand die erste Hürde bereits darin, den leckeren Kuchen abzulehnen. Abends gab es dann ein Buffet mit Frikadellen, Würsten und allem, was insbesondere die Herzen der Fußballerfreunde höher schlagen ließ. Für mich gab es Salat und Brötchen mit veganem Aufstrich. Das schmeckte mir in dieser Gesellschaft allerdings nicht besonders, wenn ich ehrlich bin. Trotzdem bin ich standhaft geblieben, was mich im Nachhinein noch ein klein wenig überrascht.

wolf_20150324_004 wolf_20150324_007

Kulinarisch gesehen haben wir auch in dieser Woche einige neue Rezepte ausprobiert. Dabei war unter anderem ein Avocado-Brotaufstrich und einer aus Kidneybohnen, der doch sehr lecker war. Auch wenn es auf dem Foto hier nicht so aussieht.

bohnen wolf_20150324_010

Und ich habe endlich eine pflanzliche Milch gefunden (Alpro Soya Ganze Bohne), die sich im Kaffee ähnlich gut verhält wie Kuhmilch. Das war mein persönliches Highlight der Woche.

Auch wenn ich noch immer nicht genau weiß, wie es sein wird wieder Wurst, Fleisch und Käse essen zu können, blicke ich dem Ende unseres Experiments doch mit Freude entgegen.

wolf_20150325_013 wolf_20150326_017 wolf_20150327_019