Streetlove

Ich fotografiere ja mit der Ricoh viel aus der Hüfte, was oft schnelle, spontane Schnappschüsse sind. Ich kann aber nicht behaupten, dass diese total versteckten und dadurch auch manchmal etwas schiefen Bilder meine Favoriten wären.
Dieses Foto ist die Art Streetfoto, die ich am Liebsten mag. Ein echter Moment aus dem Leben, der eine Geschichte erzählt und auch eine schöne Bildgestaltung hat (im Gegensatz zu vielen meiner aus der Hüfte geschossenen Fotos). In diesem Fall findet eine Interaktion mit mir, dem Fotografen statt, dass kann, muss aber nicht der Fall sein.

Kamera: Panasonic Lumix G3 mit dem 20mm (entspricht hier 40mm) f/1,7 Pancake. Enstanden auf Mallorca.

Storytelling Series: Daniel Milnor

Daniel Milnor nimmt blurb mit auf eine Fotodokumentation nach New Mexico und erzählt wie er von der analogen Fotografie zur digitalen kam und wieso er den Weg wieder zurück gegangen ist. (via)

My Life as an Undocumented Immigrant

Jose Antonio Vargas:

I was paying state and federal taxes, but I was using an invalid Social Security card and writing false information on my employment forms. But that seemed better than depending on my grandparents or on Pat, Rich and Jim — or returning to a country I barely remembered. I convinced myself all would be O.K. if I lived up to the qualities of a “citizen”: hard work, self-reliance, love of my country.

Hat zwar überhaupt gar nichts mit Fotografie zu tun, ist aber eine wirklich bewegende und fesselnde Geschichte. Ich möchte gar nicht mehr sagen, da fast alles ein Spoiler wäre: Lest es unbedingt selbst.

Knackscharf #21: Man kann doch auch mal seine Meinung ändern

Paddy:

Themen der Sendung sind heute: Gerüchte um neue Objektive Der Stilpirat hatte die X100 in der Hand Paddy hat das Sigma 8mm Fisheye gekauft Veränderungen Vom Hobby- zum Berufsfotografen Google+ Linktipp: My Parents Were Awesome

Ich muss zugeben, ich höre nicht regelmäßig, aber heute habe ich Paddy und Steffen mal wieder gelauscht und es war sehr unterhaltsam. Außerdem wurde ich namentlich erwähnt, was ich ganz fantastisch finde. :D Hört doch mal rein – auch wenn ihr nicht mit Nikon fotografiert.

Vincent Laforet: The Future Of Photography Is Convergence

Vincent Laforet:

Here’s what’s important, if you can shoot 120 frames or 96 frames per second at a high resolution, it removes one of the single most difficult aspects of being a photographer, which is to capture the “decisive moment.”

APhotoEditor spricht mit Vincent Laforet über die Zukunft der Fotografie und Videografie und wie beide Welten mehr und mehr verschwimmen, was das für uns bedeutet, welche Skills man haben muss und vieles mehr. Sehr spannend, was Vincent zu sagen hat. Und ich weiß nicht ob ich gut finde, was da auf uns zu kommt. Aufregend ist es auf jeden Fall.

Der Stand der Dinge

Vor ein paar Tagen wäre fast ein Wunder geschehen. Kai hatte bei irgendeinem Kleinanzeigenportal eine gebrauchte M9 für 1860€ gefunden. Wow, dachte ich mir, dass ist DIE Gelegenheit. Zwar würde ich dazu auch noch ein Objektiv brauchen, aber das wäre ein Schnäppchen, wie es sicher so schnell nicht wieder auftaucht. Ich nahm also Kontakt zum Verkäufer auf und die Geschichte nahm ihren Lauf. Er sprach nur englisch, erzählte mir, er wäre erst seit neun Monaten in Deutschland. Später stellte sich heraus, dass er nun doch nicht mehr in Deutschland sei, sondern in Griechenland, seine Frau im Krankenhaus liegt und er Geld braucht. Die Bezahlung sollte über irgendeine seltsame Firma laufen. Okay, das ganze war dann wohl ein Fake und ich enttäuscht. Naja, das wäre aber auch alles zu schön gewesen. Ein Wunder eben.

Ich glaube ich habe mich nach dieser Aktion damit abgefunden, dass ich in naher Zukunft keine M9 besitzen werde und wer weiß, vielleicht ist das ja auch ganz gut. Schliesslich hört es bei dem Body nicht auf und auch die M9 hat Schwächen und spielt ihre Stärken erst mit einem richtig guten Objektiv aus.

Gestern kam dann das von mir lang erwartete Review der Fujifilm x100 von Zack Arias. Und BÄMM, das hat eingeschlagen. Das war das emotionale Review einer Kamera von jemandem, der begeistert ist, dem aber auch die Schwächen bewusst sind, auf das ich gewartet hatte um meinen Kopf davon zu überzeugen, dass das Gefühl, diese Kamera unbedingt selbst testen zu wollen, Sieger ist. Und wie es der Zufall will, hat der Ralf-Jürgen eine gerade mal 3 Wochen alte x100, die er gerne wieder verkaufen möchte, weil sie nichts für ihn ist.

Wir sind zu einem Deal gekommen und ich werde ab dem Wochenende oder spätestens Anfang nächster Woche stolzer Besitzer einer x100 sein. Ja, sie hat Schwächen und ja, ich kenne sie aus den Reviews, ihr müsst sie nicht aufzählen. Ja, es ist keine echte Messucherkamera. Ja, sie hat kein wechselbares Objektiv. Ja, sie ist kein Vollformat.

Mir ist das alles bewusst und ich will sie trotzdem haben. Ich mache derzeit keine Fotografie, für die ich bezahlt werde. Das führt dazu, dass ich meistens keine Lust habe die dicke DSLR mit mir rum zu tragen und die meiste Fotografie derzeit entsteht relativ spontan auf der Straße oder ich verbinde eine Fototour zumindest mit etwas anderem, wie heute morgen.
Die Ricoh habe ich immer dabei und sie ist auch großartig, ich liebe sie, aber sie stößt durch den fehlenden Sucher und den kleinen Sensor einfach an ihre Grenzen. Sie ist super für Schnappschüsse und für das wirklich sehr geheime fotografieren auf der Straße. Aber derzeit ist sie für mich schon fast der Ersatz für meine 5D und das geht einfach nicht.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe die x100 gekauft, ich werde sie auf Herz und Nieren testen und für mich feststellen ob sie “meine” Kamera ist. Das ist der beste und eigentlich auch einzige Weg um das wirklich wissen zu können. Ich wollte sie seit ihrer Ankündigung haben und habe mich durch Reviews immer wieder davon abbringen lassen, aber gemerkt, dass ich nur Ruhe finde, wenn ich sie selbst testen kann. Und sollte sie wirklich nichts für mich sein, wird man sie sehr einfach los, weil sie nach wie vor schwer zu bekommen ist.

Aber ich bin sehr guter Dinge und freue mich die Straßen damit unsicher zu machen und auch wieder etwas ernsthafter zu fotografieren, als ich es mit der Ricoh mache. Ich halte euch auf dem Laufenden. 

(Und wer weiß, vielleicht kann ich mir irgendwann eine M10 leisten. :D)

Ein paar Fotos von heute morgen

Nach New York hatte ich mir eigentlich vorgenommen, ganz nach dem Vorbild von Martin Gommel, jeden oder zumindest jeden zweiten Morgen auf dem Weg zur Arbeit einen kleinen Umweg zu machen, ein paar Fotos zu schiessen und diesen dann eventuell auch gleich zu bearbeiten um einfach im “Flow” zu bleiben, den ich auf unserer einwöchigen Reise wiedergefunden hatte.

Hat nicht geklappt. Wer oder was ist daran Schuld? Alleine ich. Heute war ich unterwegs und hier sind ein paar Fotos. Ich hoffe, dass ich es schaffe diese kleinen Touren in meinen Rhythmus zu integrieren, genauso wie ich es gerade versuche das Laufen in meinen Alltag einzubauen.

Kamera: Ricoh GR DIGITAL III, geschossen in s/w JPGs, nur minimale Bearbeitung in Lightroom.

Endlich: Das Fuji x100 Review von Zack Arias

Zack Arias:

I can state with confidence that this is my favorite camera I have ever owned. Period. End of story. Done. Best. Camera. EVAR. OMG.

Das sagt eigentlich schon alles. Ich habe schon heiß darauf gewartet, dass Zack endlich sein Review postet, weil ich schon die letzten Wochen begeistert von seinen x100 Fotos war. Wie erwartet ist er begeistert und hat mich mitgenommen. Ich will die Kamera eigentlich schon haben, seit sie angekündigt wurde und habe nur darauf gewartet, dass ein mitreißendes Review kommt.

Zack lässt die Schwächen der Kamera nicht aus und sie sind mir auch vollkommen klar. Aber Mensch, tief in mir weiß ich doch eh, dass ich sie früher oder später kaufen werde und nur dann wirklich entscheiden kann, ob es “meine” Kamera ist.

Also, wo bekomme ich sie am schnellsten her? Ideen?

DoublePane heute kostenlos im Mac App Store

Simple App um Fenster auf die linke, bzw rechte Seite des Monitors zu verteilen oder in den echten Fullscreen zu schalten. Es gibt auch die Möglichkeit zur Ursprungsgröße und Position zurück zu springen. Ich habe das Menubaricon ausgeblendet, und mir die Funktionen auf ALT + CMD + Pfeiltasten gelegt. Großartig! Es macht eine simple Aufgabe und die perfekt.

Picasa als MobileMe Galerie-Ersatz?

Gizmodo:

Allo Fotos mit einer Auflösung bis 2048×2048 und Videos bis 15 Minuten Länge können somit über Google+ hochgeladen werden, ohne dass der Picasa-Speicher dadurch belastet wird.

Wow, das ist ziemlich cool. Ich habe das “Teilen”-Feature noch nicht weiter getestet, aber wenn man man Alben mit einzelnen Personen teilen kann, die keinen einen Googleaccount haben, könnte das die Lösung für viele professionelle Fotografen sein, die sich zuvor auf die MobileMe Galerie verlassen haben. Was meint ihr, Steffen und Paddy?