Der Fotograf der großen Fotografen im Interview

Arnold Crane:

Die Menschen, die ich gezeigt habe, sind die wahren Giganten der Fotografie des 20. Jahrhunderts und auch von heute. Die Digitalen schätze ich nicht, weil ihre Arbeit pure Manipulation ist. Die eigentliche Fotografie ist tot. Die Automatisierung des Handwerks hat die Kunst getötet.

Finde seine Aussage ja etwas extrem, aber seine Fotos von den “wahren Giganten” sind schon was besonderes. Hätte gerne den Bildband (Partnerlink).

Jay Maisel – I’m always out shooting

14. Juli 2011 – Karlsaue

Palermo Shooting heute um 20:15 Uhr auf arte

Arte:

Finn ist ein aufstrebender Kunst- und Modefotograf in den Mittvierzigern. Geplagt von Todesängsten und Selbstzweifeln stürzt er in eine ernste Lebenskrise. Die Reise von Düsseldorf nach Palermo ist also auch eine Reise zu sich selbst.

Wem es so geht wie mir und den Film im Kino verpasste und es auch noch nicht geschafft hat sich die DVD zu besorgen (gibt’s die überhaupt? Da war doch mal irgendwas…), heute Abend um 20:15 Uhr läuft der Film auf arte. Ich möchte ihn unbedingt sehen. :)

Danke für den Hinweis an Ingo.

Im Treppenhaus

12. Juli 2011

Denkt doch mal nach.

Ich möchte mal kurz ein paar Worte sagen, weil im ersten Artikel zur x100 das Thema aufkam, dass die Bilder ja nicht besser seien als vorher und das, bzw die Kamera nicht überzeugen würde.

Zum Einen waren das gerade so die ersten Fotos, die ich damit gemacht habe und man muss sich ja auch erstmal mit einer neuer Kamera vertraut machen.
Und zum Anderen: Leute, eine x100 macht nicht von alleine bessere Fotos, auch keine “anderen” Fotos. Es ist eine Kamera mit einem Crop Sensor und einem Objektiv vorne dran. Was erwartet ihr? Dass ich damit plötzlich Fotos wie Henri Cartier Bresson oder Eliott Erwitt schiesse? Das ist doch Stuss. Mit einer M9 würden die Fotos dank manuellem Fokussieren wahrscheinlich erstmal noch viel schlechter ausfallen.
Die Kamera macht wahnsinnig Spaß. Es ist ein neues, anderes Gefühl mit ihr zu fotografieren und das kann dazu führen, dass sich meine Bilder verändern und im Idealfall auch verbessern. Aber sicher nicht von heute auf morgen. Geduuuld.

Ich wollte das einfach mal loswerden. Mehr Fotos gibt’s in sehr naher Zukunft, die Kamera begleitet mich derzeit überall hin. :) 

Weitwinkelfestbrennweite > Zoomobjektiv für Streetfotografie. Oder doch nicht?

Eric Kim:

One of the mistakes that many aspiring street photographers with DSLR’s make is trying to shoot with a large telephoto or zoom lens. If you are currently doing this, ditch it and pick up a wide prime lens such as a 28mm or a 35mm lens (assuming you have a full-frame sensor).

Möööp. Ihr könnt so viele Tipps lesen wie ihr wollt. Am Ende müsst ihr einfach nur das richtige Equipment und die richtigen Einstellungen für eure Art des Fotografierens finden. Eric Kim scheucht euch weg von Zoomobjektiven bis in den Telephotobereich und gleichzeitig schwört Jay Maisel (!) auf das Nikon 28-300mm. Test was euch am Besten liegt und trefft eure eigene Entscheidung. So.

Marco Arment über unsere Online-Identität

Marco Arment:

If you care about your online presence, you must own it. I do, and that’s why my email address has always been at my own domain, not the domain of any employer or webmail service.

Guter Artikel von Marco Arment. Genau aus den Gründen, die er im Beitrag nennt, habe ich zum Beispiel damals mein visuellesTagebuch nicht mit irgendeinem Service aufgebaut sondern selbst mit WordPress gehostet und als Subdomain von visuellegedanken.de abgelegt. (Apropos, Tatjana fragte mich glaub gestern was denn damit sei. Ich sollte das vielleicht mal wieder aufleben lassen.) Außerdem sende ich nie mit meiner Google E-Mail-Adresse. Ich sorge immer dafür, dass die “geheim” bleibt und ich Mails auf meine @visuellegedanken.de Adresse bekomme und diese auch der Absender ist. So habe ich jederzeit die Möglichkeit einfach auf einen anderen Service zu wechseln, bzw meinen eigenen Webmailspace zu nutzen. Klar, die Mails liegen trotzdem noch bei Google, aber für einen außenstehenden macht es keinen Unterschied, was ich schonmal wichtig finde.

Keine Locations mehr vergessen dank Pocket Scout

Paddy:

Man schiesst ein Foto und notiert sich ein paar Stichpunkte dazu. Fertig, das war’s schon. Anschliessend bekommt man die Locations mit Karte, Fotos und Notizen angezeigt. Eine kleine, aber sehr hilfreiche App.

Super simple Idee und sicher hilfreich für eine große Menge (Hobby-)fotografen.