Googles Sechs-Fronten-Krieg

Semil Shah auf TechCrunch:

[…] the reality is that no other company could compete legitimately on so many different battlefronts against so many different competitors. There’s no way Google can win each battle, and they must know that, but they will win some, and it will be fascinating to see how the company both adapts and stays the course along the way.

TechCrunch fasst schön zusammen, was mir auch durch In The Plex noch mal deutlich vor Augen geführt wurde, aber eigentlich jedem klar sein sollte: Google hat fast überall im Netz und auch an vielen Stellen offline seine Finger im Spiel und es ist spannend zu sehen in welchen Bereichen sie sich durchsetzen werden.

1Password und die Dropbox Terms of Service

Jeff:

It appears some misleading (at best) and downright incorrect claims about the Dropbox Terms of Service are spreading via Twitter and blogs. So don’t trust what the bloggers say (I guess that includes me) and go read the Dropbox Terms for yourself.

Jeff vom 1Password-Team zum Dropbox-Shitstorm und der Sicherheit der über die Dropbox synchronisierten 1Password-Passwörter. Ich nutze Dropbox sowie auch 1Password und fühle mich sicher. (via)

In The Plex, von Steven Levy

Seit ich den Kindle habe, lese ich wieder mehr. Hauptsächlich war das bisher “In The Plex”, das Buch von Steven Levy über Google. Steven hat hunderte Interviews mit Google Mitarbeitern geführt und hat Meetings und Präsentationen beigewohnt, die sonst kein Außenstehender zu Gesicht bekommt. Er hat einen Blick hinter die Kulissen bekommen, der es ihm ermöglicht hat dieses interessante Buch zu schreiben, das sich von Anfang bis Ende wirklich echt und nah am Geschehen liest. Es ist eigentlich eine Biografie Googles, von der ersten Idee bis heute.

Ich bin quasi mit Google gewachsen. Für mich gab es seit ich Internet habe nur Google als wirklich ernstzunehmende Suchmaschine. Fireball oder wie die hieß kannte ich gerade noch, habe sie aber nie genutzt. Jetzt im Nachhinein zu lesen welche Phasen Google durchgemacht hat und was sich hinter den Kulissen abspielte, ist verdammt spannend und lässt mich einige Dinge besser verstehen, die mir zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von Diensten oder Veränderungen im Design von Google nicht klar waren. Und genau das ist auch ein Grund warum das Buch so spannend ist. Alles worum es geht, ist eigentlich gerade erst passiert, es ist alles so nah und dauert sogar noch an.

Und mit der Veröffentlichung von Google+ ist das Buch noch mal aktueller geworden als es ohnehin schon ist und ich empfehlen wirklich jedem, der irgendwie Interesse an diesen ganzen Onlinesachen hat, das Buch zu lesen. Es wird Stellen geben, die den einen oder anderen nicht 100% interessieren, aber zieht es durch. Es lohnt sich und ihr werdet am Ende Google, ihre Produkte und Entscheidungen besser verstehen.

In The Plex bei Amazon.
Das ist ein Partnerlink. Wenn ihr das Buch darüber kauft, unterstützt ihr gleichzeitig mich und visuelleGedanken.de

WordPress App für webOS

Die WordPress App für webOS sieht wirklich gut aus. Notifications über neue Kommentare egal wo man gerade ist, finde ich ziemlich cool und überhaupt sieht es hübsch aus, auch wenn es natürlich ob der “Sliding Panels” stark an Twitter fot iPad erinnert. Das bringt mich dann auch mal wieder zur Frage, wo bleibt eigentlich eine wirklich gute iPad und iPhone WordPress App?

Drei von der Straße

Heute Nachmittag war ich mit Markus eigentlich wegen was anderem unterwegs, habe aber in der Wartezeit ein, zwei Fotos auf der Straße gemacht.

Kamera: EOS 400D mit 30mm Sigma von Carsten.

Do what you love, mal wieder

Brooke Shaden:

When I decided to quit my “day job” (which I had hoped would get me where I wanted to go in filmmaking) the question on everyone’s mind was “how will you make money?”. A good question, but not number one on my list. However, thinking practically, the question had to be answered and I’ve been dealing with the answer ever since.

Zwei Dinge: 1. “Do what you love” ist langsam ausgenudelt und man kann etwas noch so sehr lieben und eine Leidenschaft dafür haben, man muss irgendwie Geld verdienen, da führt kein Weg dran vorbei. Das kann man nicht einfach ignorieren. 2. Trotz allem finde ich es beachtlich. Als ich den Text las, dachte ich, sie sei so Mitte 30, blickt zurück und kann auf einige Lebenserfahrung zurückgreifen. Sie ist aber erst 24. Das hat zur Folge, dass ich ihr den Text und die Aufforderung “follow your passion” viel eher abnehme als einigen anderen.

Die lästigste aller Fragen: Ich möchte fotografieren, welche Kamera soll ich denn kaufen?

Ich bekomme immer wieder Fragen per Mail oder formspring zum Thema, welche Kamera man denn kaufen sollte, wenn man gerade anfängt zu fotografieren.

Um eins vorne weg zu sagen: Ich bin kein Media Markt oder Saturnmitarbeiter und ich bin auch kein Technikfanatiker. Ich kenne keine Megapixelzahlen auswendig und ich weiß auch nicht wie groß die Randabschattung von einzelnen Objektiven ist. Und ich lege auch keinen großen Wert darauf.
Und ganz wichtig: Es gibt nicht DIE richtige Kamera.

Trotzdem möchte ich gerne mal ein paar Zeilen dazu schreiben um eventuellen Neulingen beim Start etwas zu helfen.
Wichtig: Jetzt kommt meine persönliche und subjektive Meinung, die möglichst generell gehalten ist und nicht speziell auf aktuelle Kameramodelle und Preise eingeht.

Wenn ihr ernsthaft fotografieren wollt, kauft euch eine DSLR. Keine Micro 4/3 oder Kompaktkamera. Damit wäre die Art der Kamera schon mal geklärt.
Als nächstes die Marke. Es gibt viele Hersteller und im unteren Bereich geben die sich alle nicht so viel. Canon, Nikon, Olympus, Pentax, Sony und wie sie alle heißen.
Ich würde euch zu Canon oder Nikon raten. Sie sind die größten, sind qualitativ am oberen Ende und es gibt später keinen wirklichen Grund die Marke zu wechseln. Das hat den einfachen Vorteil, dass ihr Equipment wie Objektive, Blitze, etc weiterhin verwenden könnt. Kauft ihr am Anfang eine Olympus oder etwas vergleichbares, werdet ihr irgendwann aus qualitativen Gründen gezwungen sein dann doch zu Canon oder Nikon zu wechseln.

Hätten wir das auch. Wenn ihr jetzt schon genau wüsstet welches Genre ihr fotografieren wollt, könnte ich euch genauere Tips geben welches Equipment ihr dazu braucht. Da das hier aber nicht der Fall ist, gehe ich mal davon aus, dass ihr noch gar nicht genau wisst was ihr fotografieren wollt und einfach erstmal probieren möchtet.

Ich würde euch raten in einen Laden zu gehen und sowohl die Canon als auch die Nikon DSLRs in die Hand zu nehmen, die preislich in eurem Rahmen liegen. Schaut einfach welche besser in der Hand liegt, wie sie sich anfühlt und bei welcher ihr euch spontan „wohler fühlt“. Habt ihr euch entschieden, nehmt ihr diese Kamera, inkl. dem Kitobjektiv, das meist einen guten Brennweitenbereich zum Testen abdeckt. Das Paket ist meist kaum teurer als der Body alleine. Jedenfalls in diesem unteren Segment. Mit irgendwas zwischen 500 und 700€ seid ihr dabei.

Damit habt ihr alles was ihr vorerst braucht. Klar, das Kitobjektiv ist keine Wucht und freistellen kann man damit vergessen, aber ihr könnt damit Weitwinkelaufnahmen machen, aber auch normale Portraits aufnehmen, etc. Es ist zum Testen und herausfinden was einem Spaß macht. Und ich behaupte, ich habe damals einige gute Aufnahmen mit der billigen Scherbe hinbekommen.

Wenn ihr dann eine Ahnung habt, was euch Spaß macht, kauft euch entweder ein 50mm mit einer 1,8er Blende, die sind sowohl bei Canon als auch bei Nikon zwischen 100 und 200€ zu bekommen. Damit kann man eigentlich alles machen, das beliebte Freistellen ist möglich und ihr lernt euch zu bewegen und besser zu komponieren. Es schult euer Auge und euch ungemein. Ich mache noch immer die meisten meiner Fotos mit dem „Nifty-Fifty“ (Partnerlink).
Oder ihr kauft euch ein Weitwinkelobjektiv. 20mm oder etwas in der Art, falls ihr besonders auf Landschafts- oder Architekturaufnahmen steht.
Oder ihr greift zu einem 85mm, wenn ihr vor allem Portraitaufnahmen machen wollt.

Wenn ihr mit diesem Equipment dann an eure Grenzen gestoßen seid, wisst ihr selbst besser Bescheid und könnt entweder detailliertere Fragen stellen oder habt mehr Ahnung als ich. :)

Ricoh kurz davor Pentax zu kaufen

Mike Johnston:

We’re still a little short of the public announcement, but Reuters is now reporting that Ricoh Co. Ltd., the copier and printer manufacturer that also has a very small digital camera business of its own, is set to buy Pentax from Hoya Corp. by October.

Oh, das ist in der Tat recht spannend. Werden wir demnächst dann bald Ricoh DSLRs zu sehen bekommen?

Severin Koller in New York

Severin Koller:

After my stay in the US i had 101 Rolls (mixed 120 and 135) of film. There are still a couple  I haven’t developed.. but I felt like blogging now.

Gegen die Streetfotos von Severin sind meine (New York) Fotos totaler Bullshit. Ich liebe es seine Fotos anzuschauen. Sie sind so voller Leben und echt. Ich würde mir allerdings wünschen, dass er die Fotos auf mehrere kürzere Einträge aufteilt. Ich bin meist gar nicht in der Lage diese Bilderflut auf einmal zu verarbeiten.

PowerShot G13 Gerüchte

Canon Rumors:

Specifications 12mp 1080p Video 6x Zoom New Flash Placement Higher resolution LCD

Mag ja sein, dass die Canon PowerShot G Serie erfolgreich ist, aber wenn ich den Klotz da sehe…