Spieglein, Spieglein in der 5D…

ARGH! DER SPIEGEL MEINER 5D FIEL GESTERN RAUS BEVOR ICH DIE ERSTEN BILDER BEI BLAUER STUNDE UND ALLERHAND LICHTERN MACHEN KONNTE! ORRR! VERFLIXTE HÃœHNERKACKE.

Ein bisschen Farbe hat noch niemandem geschadet.

Tüdeldü, da bin ich schon wieder. Mir mehr Fotos. In Farbe. Man muss sich ja auch mal was trauen und neue Wege gehen. Oder so.
Alle Fotos kommen aus meinem kleinen Ricohschatz und ich habe einfach mal versucht trotz hoher ISO, Farbrauschen und anderen Widrigkeiten vernünftige Farbfotos aus den DNGs zu machen. Dank der fantastischen Lightroomentrauschung (ist das eigentlich ein Wort?) ist das auch ganz gut möglich.

Bei uns ist es jetzt halb elf mittags und wir gehen heute mal ein Bisschen später los, da wir einen längeren Abend planen und außerdem noch etwas in der digitalen Dunkelkammer verbringen wollten um euch weiter mit Fotos zu versorgen.

Ich hoffe, das macht euch so glücklich wie mich.
Heute steht dann, so Gott will und es nicht regnet, Ground Zero und der Central Park an. Damit hätten wir dann die Must-haves durch und immernoch den kompletten Freitag vor uns. Langweilig kann uns hier aber ohnehin nicht werden.

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In your face.

Es ist der 18. Mai, 22:13 Uhr. Heute war es größtenteils sehr regnerisch, was man erstmal als schlecht ansehen würde. Taten wir, oder zumindest ich, auch kurz. Nach einem Besuch im B&H, das wirklich riesig und offenbar jüdischer Natur ist, und einem Sandwich bei Subway haben wir uns dann einen mehr oder weniger trockenen Platz gesucht und dort einige Zeit verbracht.
Diese Einschränkung, die erstmal behindernd wirkt, kann aber auch viel Gutes mit sich bringen. Man muss sich dann wohl oder übel mit den Gegebenheiten auseinandersetzen und siehe da, man wird kreativ und findet Wege, interessante Fotos zu machen.

Alle Fotos von heute sind übrigens mit der Kodak easy share max entstanden. Die Canon DSLR blieb komplett in der Tasche und von der Ricoh habe ich von heute auch noch ca. 150 Stück in Lightroom. Schon durchgeschaut, aber noch nichts bearbeitet.

Das erste Bild passt überhaupt nicht in die Serie, ich mag es aber sehr und deshalb hat es trotzdem den Weg auf den Blog gefunden. (Liebe Feedreader, ihr könnt das Bild nicht sehen, da es das Artikelbild ist und über der Headline steht.)

Und ja, ich habe die Leute direkt angeblitzt. In their face. Ich mag den harten, direkten, gnadenlosen Stil der Bilder sehr.

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King of Queens

Hello!
Bei euch in Deutschland ist es jetzt kurz nach 2 Uhr in der Nacht und ihr schlaft hoffentlich alle schon brav.
Martin und ich sind mittlerweile wieder im Hotel angekommen und haben erste Fotos gesichtet und bearbeitet. Es war ein fantastischer erster richtiger Tag hier in New York. Wir waren in Manhattan unterwegs. Empire State Building, 5th Avenue, Apple Store, usw. Ich nehme an einige von euch werden uns sowieso auf Twitter folgen und da schon mehr oder weniger live so einiges mitbekommen.

Mir hat der Tag heute schon sehr viel gebracht, da ich meine Hemmungen fremde Leute auf der Straße relativ schnell abbauen konnte und das tolle Situationen voller Spannung ermöglicht. Nach einigen begeisterten Ricohwochen habe ich heute meine Liebe zur DSLR, in meinem Fall der 5D mkI, wiederentdeckt. Es ist qualitativ einfach eine andere Nummer und auch das Handling ist was anderes. Aber gut, hier kann man halt auch offensichtlich die Leute fotografieren und muss sich nicht mit einer kleinen Kompakten unsichtbar machen. Das ist toll.

Die Stadt ist außerdem bisher großartig. Verrückt so vieles, was man aus Filmen kennt in echt zu sehen. 
Jetzt aber genug Buchstaben. Fotos wollt ihr sehen. Ich wollte eigentlich auch schon während ich hier bin Fotos der 5D bearbeiten, allerdings werde ich das wohl doch auf zu Hause und damit auf den großen Bildschirm und mehr Ruhe und Zeit verschieben, da mir die Fotos zu viel wert sind um sie hier so mal eben schnell auf 13″ zu verballern.

Nichtsdestotrotz habe ich was zu zeigen. Nämlich die Fotos von gestern Abend aus Queens. Dreckig, schwarz/weiss, irgendwie hat’s was. Ricohstyle.

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New York, Tag 1

Ich habe jetzt seit 25 Stunden nicht mehr richtig geschlafen. Aber das ist okay. Der Flug war weniger schlimm als befürchtet, ein Freund des Fliegens werde ich dennoch nicht. Bin froh, wenn ich am Sonntag wieder heil in Deutschland angekommen bin.

Bis dahin liegen aber noch einige Tage New York vor uns! Wir sind also heute gut gelandet, haben das Hotel gefunden, das leider etwas ab vom Schuss liegt, und waren auch schon mal kurz in Queens unterwegs und haben die Kameras warm geschossen.

Fotos davon gibt’s heute keine mehr, zu einer vernünftigen Auswahl und Bearbeitung sehe ich mich nicht mehr in der Lage. Es ist jetzt 22 Uhr, ich werde noch einen Film schauen und dann zu überlicher Zeit, etwa 24 Uhr schlafen gehen. Ich denke damit habe ich dann jedwedes Jetlag im Keim erstickt und bin morgen fit für den Tag und Manhattan.

Schlaft gut!

Das Spiel mit den Fingern.

Ingo gehört zu den Leuten, die alles soweit möglich mit der Maus steuern. Er nutzt beispielsweise Mausgesten im Firefox um Tabs zu schliessen, etc.
Ich gehöre eher zu den Leuten, die so viel wie möglich mit der Tastatur steuern. Das ist soweit erstmal einfach eine persönliche Vorliebe und subjektive Entscheidung. Ich habe jedoch festgestellt, dass das auch gewisse objektive Vorteile mit sich bringt.

Im Firefox mag es möglich sein eigene Gesten mittels Addon anzulegen, in den meisten Apps hat man diese Chance allerdings nicht und klickt sich dann dumm und dämlich.

Ich empfehle euch dringend die Shortcuts der Programme und Funktionen zu lernen, die ihr täglich regelmäßig nutzt. Schon nach kurzer Zeit werdet ihr merken, dass ihr einfach effektiver seid und viele nervige Klicks und Mauskilometer spart. Außerdem ist es schon irgendwie cool, wenn jemand neben euch steht und sich abgefahrene Dinge auf eurem Bildschirm tun ohne dass ihr den Mauszeiger bewegt.

Ich treibe das Ganze mittlerweile noch ein Stück weiter und richte mir, wenn möglich und sinnvoll, globale Shortcuts ein. Ich kann so zum Beispiel per ALT + W das “neuen Tweet schreiben”-Fenster von Twitter for Mac öffnen, in den Vordergrund holen und sofort lostippen. Per CMD + ENTER den Tweet absenden und einfach dort weiterarbeiten wo ich war. Das Gleiche funktioniert bei meinem Mailclient “Sparrow” mit ALT + S.
Die Tastaturkürzel kann man bei beiden Apps selbst festlegen.

Es ist nicht nur angenehmer, sondern erhöht auch eure Effektivität, da ihr nicht immer komplett aus eurer eigentlichen Arbeit gerissen werdet und wirklich nur etwas absendet und nicht von anderen Mails oder Tweets abgelenkt werdet.

Probiert es aus und gebt euch selbst etwas Zeit um die neuen Shortcuts zu verinnerlichen.

Könnte noch mehr zum Thema “schnelleres und effektiveres Arbeiten mit der Tastatur” schreiben, falls da Bedarf besteht.

Gasteintrag von Melanie Joos: Wie fühlt sich das denn so an, wenn man Bilder ausstellt?

Martin fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, einen Gastbeitrag bei ihm zu veröffentlichen. Lust ja, aber zu welchem Thema? Zu Ausstellungen könnte ich was sagen. Und nach einigem Hin und Her wurde daraus: Wie fühlt sich das denn so an, wenn man Bilder ausstellt?

Ich bin in einem gemeinnützigen Fotoverein in Karlsruhe. Das ist ein ziemlich junger Verein der richtig gute Sachen macht. Deshalb bin ich Mitglied.
Im vergangenen Jahr wurde zum ersten Mal die so genannte Fotowoche organisiert. Alle Mitglieder hatten die Möglichkeit eine Auswahl ihrer Arbeiten in den Vereinsräumlichkeiten zu präsentieren. Eine Woche lang. Da in dieser Woche täglich auch noch Programm statt fand, war abzusehen, dass viele unterschiedliche Besucher kommen würden.

Auch ich hatte in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, Bilder zu präsentieren. Die Auswahl war jedoch eine Herausforderung. Zunächst dachte ich, dass ich nichts finden würde, was ich zeigen möchte, wurde dann aber doch fündig. Es waren vielleicht nicht meine besten Bilder, aber es wurden die, die mir persönlich am wichtigsten waren, hinter denen ich stand. Auf die ich in gewisser Weise stolz war.

Fünf Bilder sind es geworden, die gedruckt, geklebt (Passepartout) und gerahmt werden mussten. Dinge, mit denen ich mich zuvor nie beschäftigte. Ich war froh, Ansprechpartner im Verein zu haben, die mir dabei halfen und die wichtigsten Fragen beantworteten. Dadurch blieb mir eine Menge Ärger und Nerverei erspart.

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New York

Wie ihr wisst, fliege ich Montag mit Martin Gommel für eine Woche nach New York. Langsam wird’s ernst. Geld ist (quasi) schon getauscht, ESTA Anmeldung gemacht, die Kodak-Kameras sind da und meine Aufregung steigt schon langsam.

Die nächsten Tage werde ich mir dann mal genauer Gedanken machen, was alles mit muss. Ich werde mich dabei aber gezielt minimalistisch verhalten, da ich erstens nur einen kleinen Trolley habe und es zweitens hasse mit so viel Gepäck unterwegs zu sein. Gleiches gilt für Kameras und Objektive. Außerdem muss ich noch rausfinden, wie schwer mein Handgepäck sein darf.

Wenn das alles gemacht ist, schaue ich auch mal, ob ich irgendwelche Ziele in NY habe, die mich fotografisch besonders reizen würden, mal ganz abgesehen von jeder normalen Straße mit Menschen. Denn das ist ja der Grund weswegen wir da sind. Streetfotografie.

Ich freue mich!

Leben, ey <3

Ich arbeite gerne. Ich weiß nicht ob das ein Fehler in meinem System ist oder das einfach daran liegt, dass meine Arbeit für mich keine Arbeit im eigentlichen Sinne ist.

Nagut, eigentlich weiß ich es doch.
Verdammt, ich liebe was ich mache. Ich liebe das so sehr, dass ich an einem Sonntagabend mit Marcel, Jonas und Julian im elbdudler HQ sitze und an QUOTE.fm arbeite. Und das ganze ist so viel mehr als nur ein Job in einer Agentur. Ich habe diesen Drang in mir, Sachen zu produzieren. Eine Idee zu haben, darüber zu diskutieren, sie umzusetzen, wachsen zu sehen und einfach einen Output zu generieren, auf den ich Stolz bin.

Und wenn das Ganze dann noch davon abgerundet wird, dass die Kollegen zu Freunden werden und man mit Ihnen den Samstagabend vor der Agentur sitzt, grillt und Gin Tonic trinkt, dann ist das doch keine Arbeit mehr. Dann ist das das Leben, wie es sein sollte.

Das Einzige, was mir da noch zu 100% fehlt, ist Tatjana in Hamburg zu haben.

In diesem Sinne: So, you’ve got a QUOTE.fm code?

What’s the point of popular?

Großartiger, kurzer, auf den Punkt gebrachter Artikel. So wie man es von Seth Godin gewohnt ist. Lesen und mal kurz drüber nachdenken, bevor man die “Promis” anhimmelt und an ihren Platz will.

Dennoch kommt man für gewisse Dinge/Projekte nicht umhin eine gewisse Popularität aufbauen zu müssen, bzw vereinfacht es die Sache.