Wie man auf der Straße unsichtbar wird

Eric Kim in How to Become an Invisible Street Photographer:

Therefore in conclusion although we don’t have the power to literally become invisible, there are certain techniques which do give us the greatest benefit: being unnoticed when shooting on the streets.

Sehr guter Artikel mit Tipps um auf der Straße “unsichtbar” zu werden. Stimme in jedem Punkt zu und besonders Erics Technik Leute direkt zu fotografieren und sie dabei nicht direkt anzusehen und auch nach abdrücken noch ein anderes Ziel im Fokus zu behalten, wende ich so auch an und klappte bisher immer sehr gut.

Und auch auf die Gefahr hin, dass ich euch damit nerve, aber wie Eric bin auch ich immer noch mehr als überzeugt von der Ricoh GR DIGITAL III * als Streetkamera. Sie ist so schön klein, unauffällig und vorallem auch leise. Was ich selbst noch nicht getestet habe und für was es dringend Zeit wird, ist der Fixfokus.
Lesebefehl, für jeden, der sich mal an der Streetfotografie probieren möchte.

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Ich war auf Mallorca. Danke Panasonic!

Freitag und Samstag war ich dann nun mit einem Haufen anderer Fotoblogger (Steffen, Stefan, Paddy, Simon, Christoph, Manfred, Oliver, Michael, Christina, Franz, Holger) mal wieder von Panasonic eingeladen. Diesmal ging es nach Mallorca um die neue Lumix G3 zu testen. Warum wir dazu nach Mallorca sind entzieht sich meiner Kenntnis, freute mich aber sehr.

Das ganze Event war, wie auch schon das Erste, großartig. Bestens organisiert, keine Werbeveranstaltung, die richtigen Leute, tolle Locations und bestes Wetter. Gut, dafür konnte jetzt Panasonic nichts, war trotzdem knorke. Alles in Allem ein schönes „Klassentreffen“.

Die Kamera ist in ihrer Liga (spiegellose Systemkamera) sehr gut und ich hatte besonders mit dem 20mm (was eigentlich 40mm sind) Pancake mit f/1,7 viel Spaß. In dieser Kombination wird die Kamera auch wirklich ziemlich klein und man kann sie ohne große Probleme dabei haben, egal wo es hingeht.

Leider kann ich die RAW Dateien nicht beurteilen, weil Lightroom diese noch nicht erkennt. Habe deswegen nach den ersten Fotos auch gleich auf JPG umgestellt. Die Kamera liegt gut in der Hand und die Bedienung ist durchdacht und man kommt sehr schnell damit klar. Ich konnte nach einem halben alle Funktionen, die für mich relevant sind, blind bedienen.

Wer detailliertere Fragen hat und mehr zur Kamera wissen möchte, stellt mir am Besten einfach eine Frage hier in den Kommentaren oder auf Formspring.

Ich sage „Danke Pansonic und JDB“ und hoffentlich bis zum nächsten Mal. :)
Genug Worte. Jetzt Fotos. Und das nicht zu wenig. Ein großes Danke für die Bilder von mir geht an Steffen.

Tag 1

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Bin mal eben mit Panasonic auf Mallorca. <3

Danke Kodak!

Wie ihr wisst war ich zusammen mit Martin Gommel eine Woche in New York.
Es war eine großartige Woche. Wir haben uns vom ersten Moment an super verstanden, was die ganze Sache natürlich tausend mal angenehmer gestaltet hat.
Wir haben viele Fotos geschossen, viel gesehen und uns dabei aber nicht gehetzt.
Generell war die ganze Organisation sehr entspannt und wir mussten uns um fast nicht kümmern.

Das haben wir natürlich Kodak, bzw der lieben Sandra zu verdanken. Sie hat alles für uns gebucht und im geklärt. Außerdem hat sie uns fleißig mit Kodakkameras versorgt, die wir dann auch in New York mal ordentlich unter die Lupe genommen haben um deren Stärken und Schwächen ausfindig zu machen.

Ich hatte vorallem die Kodak easy share max im Einsatz und Martin die wasserdichte easy share sport sowie die easy share touch. Wenn ihr genaueres zu den Kameras wissen möchtet, einfach fragen.

Ich möchte mich an dieser Stelle und mit diesem Eintrag einfach nochmal öffentlich bedanken.

DANKE KODAK für diese tolle Woche, die mich zum ersten Mal auf einen anderen Kontinent gebracht, mich aus dem „Alltag“ gerissen und mir damit meine Liebe zur Fotografie mal wieder deutlich vor Augen geführt hat.

Und auch Danke Martin für die vielen tollen Gespräche, Tipps und Meinungen.
Ich bin jederzeit wieder dabei. n_n

Eigene Fotos aufhängen?

Jorge Quinteros:

I really encourage you to print some of your photos and if you have the space, decorate your home with it. There’s no reason why a lot of the photographic work we’re proud of should live only in our hard drive or online.

Im ersten Teil stimme ich Jorge absolut zu. Wir sollten unsere Fotos viel öfter drucken lassen und nicht nur die digitalen Versionen am Bildschirm anschauen. Gedruckte Fotos wirken einfach ganz anders und gewinnen alleine durch diesen Umstand an Wert. Und trotzdem mache ich es selten. Ich muss mich da demnächst dringend mal selbst in den Hintern treten.
Womit ich mich allerdings etwas schwer tue ist das Aufhängen der eigenen Fotos. Ich habe das bisher zwar gemacht, komme mir dabei aber zunehmend komisch vor. Klar, bin ich stolz auf einige Fotos und ich finde das kann man auch sein und auch irgendwie zeigen, aber auf der anderen Seite hat es auch irgendwie was von Eigenlob, das eigene Zimmer mit den eigenen Fotos zu pflastern. Und Eigenlob stinkt bekanntlich. Und wer will schon ein stinkendes Zimmer.

Aber klar ist auch, was mit den eigenen gedruckten Fotos machen? Um in einem Umschlag ihr weiteres Dasein zu fristen ist ja auch irgendwie nicht Sinn und Zweck der Sache. Verschenken oder einfach gleich als Buch drucken finde ich eine schöne Alternative.

Ich hatte mir Anfang des Jahres vorgenommen deutlich mehr Fotos aufzuhängen und dafür Fotos von Freunden und anderen Fotobloggern zu nehmen – was teilweise der gleiche Personenkreis ist. Angefangen habe ich schon mit einem Foto von Kai aus Island und habe da auch noch ein paar digitale Versionen, die noch gedruckt werden müssen.
Es wäre also durchaus möglich, dass ich in nächster Zeit mal auf den ein oder anderen zu komme.

TIMES SQUARE #2

Wir sind wieder gut in Deutschland gelandet und damit wieder mit euch in einer Zeitzone. Das ist gut.
Es geht weiter mit mehr Fotos vom Abend am Times Square. Und es wird noch viele mehr geben. Soviel ist sicher.

TIMES SQUARE #1

Am “Tag des kaputten Spiegels” hatten wir geplant abends Lichter und Leute in ganz anderer Atmosphäre zu fotografieren als die Tage zuvor. Leider konnte ich von dem schönen Getümmel und den vielen bunten Lichtern keine Fotos mit der 5D machen. Habe mir also die Ricoh geschnappt und versucht das beste draus zu machen.

Da mir klar war, dass die Fotos deutlich an Bildqualität leiden werden, habe ich versucht mich voll auf die Momente zu konzentrieren und diese einzufangen in der Hoffnung, dass Bildaussage > Technik ist.

Ich muss sagen, so im Nachhinein gefallen mir die Fotos von diesem Abend echt gut.

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Der Tag an dem ich Chase Jarvis fast getroffen hätte.

Wie ihr wisst, bin ich großer Fan von Chase Jarvis und dem, was er macht. Ich mag seine Philosophie, seine Art, seine Aktionen. Manche werden sagen, er macht es aus Marketingzwecken, andere glauben, dass er das was er macht aus Ãœberzeugung tut. Ich möchte an letzteres glauben und tue das auch. Ich fühle mich jedes mal wieder inspiriert und mit Energie versorgt, wenn er etwas neues an den Start bring. Es hilft mir.

Aber jetzt genug der Lobhudeleien. Wie ihr wisst, bin ich in New York. Wie ihr vielleicht wisst, ist Chase Jarvis diesen Monat auch in New York. Wie ihr möglicherweise auch wisst, wohnt er im Ace Hotel und arbeitet da an seinem Projekt “Dasein – an Invitation to hang“. Wie ihr euch unter Umständen vorstellen könnt, ist er dort auch in Person anzutreffen. Wie ihr eventuell mitbekommen habt, schrieb ich ihm auf Twitter, dass ich gleich auf dem Weg sei und ob die Chance bestünde, dass er auch gerade da ist. Wie ihr wisst, habe ich unterwegs hier kein Internet.
Was ihr nicht wisst: Er antwortete mir. Sagte, dass er auch demnächst da sei und ich “hi” sagen solle. Ich las es nicht, w e i l i c h k e i n I n t e r n e t h a t t e. Wie ich später feststellen durfte, kann ich ihn nur um wenige Minuten verpasst haben. Er schrieb mir nach zwei Stunden eine DM und fragte wo ich denn gewesen sei. O_O Ich schrieb ihm, da er mir nicht folgte, wieder eine @-reply, er folgte mir daraufhin und wir schrieben noch einige DMs hin und her. Na immerhin ein Anfang und zumindest fast persönlicher Kontakt.

Das war knapp. Aber jetzt glaube ich einfach ganz fest daran, dass es stimmt, was er sagt. Und wenn ich nicht wieder zu ihm kommen kann, soll er doch einfach zu mir kommen. Ich muss nur noch einen Grund dafür schaffen. Let’s go!

Spieglein, Spieglein in der 5D…

ARGH! DER SPIEGEL MEINER 5D FIEL GESTERN RAUS BEVOR ICH DIE ERSTEN BILDER BEI BLAUER STUNDE UND ALLERHAND LICHTERN MACHEN KONNTE! ORRR! VERFLIXTE HÃœHNERKACKE.

Ein bisschen Farbe hat noch niemandem geschadet.

Tüdeldü, da bin ich schon wieder. Mir mehr Fotos. In Farbe. Man muss sich ja auch mal was trauen und neue Wege gehen. Oder so.
Alle Fotos kommen aus meinem kleinen Ricohschatz und ich habe einfach mal versucht trotz hoher ISO, Farbrauschen und anderen Widrigkeiten vernünftige Farbfotos aus den DNGs zu machen. Dank der fantastischen Lightroomentrauschung (ist das eigentlich ein Wort?) ist das auch ganz gut möglich.

Bei uns ist es jetzt halb elf mittags und wir gehen heute mal ein Bisschen später los, da wir einen längeren Abend planen und außerdem noch etwas in der digitalen Dunkelkammer verbringen wollten um euch weiter mit Fotos zu versorgen.

Ich hoffe, das macht euch so glücklich wie mich.
Heute steht dann, so Gott will und es nicht regnet, Ground Zero und der Central Park an. Damit hätten wir dann die Must-haves durch und immernoch den kompletten Freitag vor uns. Langweilig kann uns hier aber ohnehin nicht werden.

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