Ich habe mich mal ein wenig in der visuelleGedanken Flickrgruppe umgeschaut und ein paar schöne Aufnahmen aus der letzten Zeit rausgepickt.
Fotografie in Bildern und Worten von Martin Wolf
Obiges Fotos ist in meiner freien Woche in der Heimat entstanden. War am frühen Morgen als ich eine Minitour nahm. Habe vielleicht 10 Fotos geschossen, mehr nicht. Und trotzdem war was gutes dabei. Habe natürlich noch ein bisschen an den Farben in Lightroom gearbeitet, aber im Grunde sah es da so aus.
Vor ein paar Tagen gab es eine RAW Datei bei Digital Photography School frei zum Download, die jeder bearbeiten und dann in den Kommentaren posten soll, bzw. darf. Ganz nach dem Motto “You Make The Changes”!
Das habe ich gemacht. Habe mir richtig Zeit genommen und viel getestet. Das Ergebnis seht ihr oben. Größere Version gibt’s bei Klick ins Bild.
Ich mag es. Und mir ist durchaus bewusst, dass es nicht mehr zu 100% natürlich aussieht. Bin aber gespannt was ihr davon haltet.
Das Originalbild, sowie alle Ebenen, die ich angelegt habe, seht ihr nach dem Klick auf “weiter”. (weiterlesen …)
Martin Wolf: Hallo Calvin! Du bist zwar recht bekannt in der Fotoszene, aber stell dich doch meinen Lesern nochmal kurz vor.
Calvin Hollywood: Ich würde mich selbst als Künstler bezeichnen und fotografiere überwiegend Menschen. Den Schwerpunkt setze ich in die digitale Bildbearbeitung mit Photoshop.
Ich bin zudem Trainer, Autor und Forenbetreiber.
Mehr Infos über meine Person gibt es auf meiner Homepage.
MW: “Calvin Hollywood” ist, wie ich weiß, nicht dein echter Name. Wie kamst du auf diesen Künstlernamen?
CH: Calvin war eine von zwei Wahlen im damaligen Englischunterricht. Ich hätte auch Brian Hollywood heissen können.
Wie Hollywood entstanden ist weiß ich selbst nicht mehr genau.
MW: Wie bist du zur Fotografie gekommen?
CH: Über Photoshop. Ich benötigte Bilder, welche ich bearbeiten kann. Aus diesem Grund habe ich mit der Fotografie begonnen.
MW: Neben der Fotografie selbst bist du besonders für deine Photoshopkünste bekannt. Was fasziniert dich am Meisten an Photoshop und der digitalen Bildbearbeitung generell?
CH: Es ist beeindruckend wie man mittels Photoshop seiner Phantasie ein Bild geben kann. Ich liebe es, die Dinge nach meinem ganz persönlichen Geschmack zu verändern.
MW: Wie würdest du Deinen eigenen Stil beschreiben? Sowohl fotografisch als auch in der Postproduction.
CH: Künstlich, kontrastreich, malerisch, illustrativ. Und wenn ich noch etwas nennen würde dann auf alle Fälle: Aufwendig
(weiterlesen …)
Gerade komme ich zurück von meinem ersten Photowalk, den ich nicht alleine absolvierte. Und es war gut.
Er begann damit, dass ich auf dem Weg zum Treffpunkt von Oli angehauen wurde, der auf mich zustürmte und “Martin?” rief. Dabei fiel ich gleich das erste mal in die Elbe. Oke, das mit der Elbe ist gelogen. Jedenfalls gingen wir dann zusammen zum Treffpunkt und unterhielten uns schon prächtig.
Kurz vor Erreichen des Treffpunktes wurden wir dann noch fast von einem Auto überfahren. Fast aber nur, da der Fahrer den Wagen abwürgte. Später stellte sich dann heraus, dass die Insassen ebenfalls Teilnehmer unseres Photowalks waren.
Irgendwann jedenfalls waren wir dann alle komplett und machten uns auf den Weg. Wir hatten echt Glück mit dem Wetter. Meine Theorie hierzu ist, dass, wer auch immer das Wetter macht, leidenschaftlicher Fotograf sein muss. Wie sonst ist es zu erklären, dass in einer Woche, die komplett verregnet war, genau zu unserem Photowalk die Sonne scheint? Danke liebe(r) Wettermann/frau.
Als kleine Schwierigkeit empfand ich, ein Tempo zu finden bei dem alle 15 (?) Teilnehmer gut mitkommen und auch jeder seine Fotos schiessen kann. Aber auch das hat irgendwie hingehauen und so verlief der Walk ohne Probleme, auch Streitgespräche über Nikon/Canon, Festbrennweite/Zoomobjektiv, Lightroom/Aperture oder andere Ähnliche Themen blieben aus, bzw. wurden sofort im Keim erstickt.
Nach etwa zwei Stunden fotografieren, quatschen und gefühlten 100.000 Treppenstufen setzte dann der Regen wieder ein, wir verabschiedeten uns und gingen unserer Wege.
Ich war dann noch mit ein paar nett was essen und danach ging’s ab nach Hause.
Insgesamt ein super Tag! Habe tolle neue Leute kennengelernt und so einen Photowalk werden wir sicherlich wiederholen.
Patrick hat auch schon dazu gebloggt und mit einer Liste aller Teilnehmer begonnen. Wer fehlt, bitte melden!
Nach dem Klick gibt’s noch ein paar mehr Fotos.
Vor kurzem sprach ich noch über meine derzeitige Einstellung zu Fotobüchern und fragte, ob ihr welche kauft.
Passend dazu das neue Fotobuch vom National Geographic mit Fotos von Rund um die Erde. Gefunden beim Zoomyboy.
Das obige Video gibt schonmal ein paar Eindrücke und macht damit richtig Lust den über 400 Seiten dicken Bildband zu kaufen, der, wie ich finde, gar nicht so teuer ist. Bei Amazon gibt’s das Buch derzeit für 26,95 €.
Bei Personello gibt es allerhand Geschenkideen mit Fotos. Unter anderem die Foto-Weihnachtskugel.
Wie jedes Jahr sucht man schliesslich wieder nach Geschenken für die Liebsten. Diese Kugel ist vielleicht nicht das ganz große Geschenk für die Liebsten, aber vielleicht was für die Lieben.
Wenn ihr also mal so eine Kugel bestellen und testen wollt, habe ich hier was für euch. Wenn ihr über diesen Link bestellt, bekommt ihr die oben benannte Kugel 10% günstiger. Nicht viel, aber immerhin etwas.
Die Aktion läuft noch bis 30.11.09.
Vor kurzem schrieb mich Oliver von fotolism.us an und fragte ob ich nicht Lust hätte an einen Photowalk in Hamburg mit Ihm und einem Freund zu machen. Die beiden sind nämlich aufgrund des Barcamps ohnehin dort und würden gerne mal Hamburg fotografisch etwas erkunden. Ich stimmte natürlich zu und seit dem auch noch einige andere mehr.
Mittlerweile stehen auch die Eckdaten fest:
Wann? Sonntag, den 15.11.09, 13 Uhr
Wo? Dockland Hamburg, unten bei den Bänken auf dem Vorplatz
Route? Vom Dockland aus in Richtung Speicherstadt, geplant ist bis zum alten Elbtunnel und wieder zurück
Bisher sind, außer mir, folgende Leute mit von der Partie:
Wenn ihr Lust habt kommt doch auch dazu und lauft, fotografiert und quatscht mit uns. Am Besten kurz hier melden, damit man gegebenenfalls auf euch warten kann.
Das Dockland findet man am Besten, wenn man “Van-de-Smissen-Str.” ins Navi eingibt. Dort sollte dann ein Parkplatz sein.
Ich bin schon sehr gespannt die ganzen Leute mal richtig kennenzulernen. Also bis Sonntag!
Foto © by Mel Toledo
Gestern fiel mir auf, dass Fotobücher ja irgendwie nichts anderes sind als Bilderbücher, die man so aus den Kindertagen kennt. Nur eben mit anderen Bildern, schliesslich ist man ja auch älter geworden.
Das Thema Fotobücher beschäftigt mich seit ein paar Tagen sehr. Bisher ging es mir immer so, dass ich den Kauf irgendwie scheute, da ja doch nur Bilder drin sind und man davon ja irgendwie auch haufenweise im Netz findet und diese dank Flickr oder anderen Communities kostenlos zu sehen sind. Zudem sind die meisten reinen Fotobücher auch nicht gerade günstig, sodass ich mir mal eben ein, zwei Bücher jeden Monat kaufen könnte.
Aber es findet da bei mir gerade ein Umdenken statt. Zum Einen wirken Fotos gedruckt in einem Buch doch irgendwie ganz anders und zum Anderen sind es eben ganze Fotostrecken zu einem Thema mit einem durchweg hohen Niveau. Ich glaube auch, dass man sich, wenn man so ein Buch teuer erworben hat, mit den einzelnen Bildern viel mehr auseinander setzt und der Lerneffekt durch das bloße anschauen von Fotos höher ist, als es im Netz der Fall ist.
Ich habe jedenfalls für mich festgestellt, dass ich mit den “normalen” Büchern zu Fotothemen wie “Portrait” oder “Landschaft”, in denen Techniken und Ähnliches erklärt werden, nicht (mehr) so richtig viel anfangen kann. Genauso kaufe ich auch keine Fotozeitschriften mehr. Zwar sind diese ganzen Infos am Anfang toll, besonders wenn man sie in einer Zeitschrift oder einem Buch hat, aber man findet auch jedes Thema ausführlich im Internet erklärt.
Es ist außerdem so, dass ich im Laden immer denke, dass das Buch sicher toll ist und viel Wichtiges drin steht, es dann kaufe, zu Hause aber dann doch nicht darin lese und mir irgendwie alles anders beibringe.
Bei einem reinen Fotobuch wäre das aber, glaube ich, anders. Ich wurde letztens schon gefragt, ob ich denn Weihnachtswünsche habe und ich denke, ich werde da mal das ein oder andere Fotobuch angeben. Ich dachte da so an das neue “Blickfang – Deutschlands beste Fotografen” oder an Chase Jarvis’ “The Best Camera Is The One That’s With You“.
Wie steht ihr so zu reinen Fotobüchern? Könnt ihr damit was anfangen? Kauft ihr regelmäßig welche? Empfehlungen?
Screenshot der Website primatepostproduction.com
Vor kurzem bin ich auf die Website der Hamburgerjungs von Primate Postproduction gestossen. Ich war von Anfang an absolut umgehauen von dem, was sie machen und wie gut sie es machen. Mir fielen auch sofort einige Bilder ins Auge, die ich schon auf der Straße in Form von Plakaten gesehen hatte.
Die Hamburger bieten Dienstleistungen im Bereich Fotografie an. Das ganze heißt dann Veredeln von Bildern und übertreibt damit keineswegs. Das Spektrum erstreckt sich dabei von Retuschen und Composings über CGI Modelling und Natursimulation bis hin zu On Location Services wie Datenmanagement, Backups oder Beratung.
Auf der Website gefällt mir besonders gut die Videosektion, wo man die einzelnen Schritte Step by Step vom Ausgangsmaterial bis zum fertigen Bild verfolgen kann. Super interessant und faszinierend.
Gefallen tut mir außerdem, dass man in der Großansicht der einzelnen Bilder sehen kann welcher Fotograf die Fotos gemacht hat und für welche Agentur gearbeitet worden ist.
Also nichts wie rüber auf die Seite von Primate Postproduction und alles anschauen.
Hamburg Olé!