Menschen in Manhattan

Im Momente knapse ich mir jeden Tag eine bisschen Zeit ab um die New York Fotos von der 5D zu bearbeiten. Und ich muss sagen ich bin echt glücklich mit den Ergebnissen. Heute gibt es einen ersten Teil. 12 Fotos. Allesamt in schwarz/weiss.

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Träume und falsche Vorstellungen von Fotografen

Bryan Formhals in The Dreams and Delusions of Photographers:

I admire dreamers and think you have to be one if you want to be an artist. But there’s a dangerous side effect to being a dreamer and that’s self-delusion.
The internet is a pretty awesome and powerful tool for distributing photography and building connections, but I also think we sometimes overestimate the true value we’re creating.

Das ist genau, was Paul Ripke mir an meinem Tag mit ihm sagte. Life of Paul sei eine tolle Sache, die er macht, weil sie ihm Spaß bringt. Allerdings hätte es ihm nichts für seinen Job gebracht. Die Leute, die über Jobs entscheiden, wären nicht die, die sich Life of Paul im Netz anschauen.
Das leuchtet mir zum Teil zwar ein, zum anderen glaube ich aber nicht, dass es gar nichts bringt. Bekanntheit im Netz generiert eine generelle Aufmerksamkeit für die Person. Das mag in verschiedenen Branchen unterschiedlich wichtig sein, aber sie ist da.

In der Fotografie im Speziellen kommt es stark darauf an welche Jobs man haben möchte. Wenn ich Hochzeitsfotograf bin, dann bringt mir eine starke Präsenz im Netz deutlich mehr als wenn ich versuche Jobs für große Werbekampagnen zu bekommen.

We’re living through a very interesting time for creatives and artists. There are certainly immense challenges but also new opportunities that are emerging almost daily. Why should we limit ourselves to the old models or the way its always been done? That’s not very interesting.

Yep, und genau deswegen wird es in Zukunft noch viel Raum geben, den man nutzen kann. Und das Netz ist einer davon, wahrscheinlich sogar der größte. Entscheidend ist, dass man sich gut verkauft und etwas eigenes macht. Einen neuen Weg geht, Sachen ausprobiert. Gutes wird immer seinen Weg an die Öffentlichkeit finden. Allerdings ist der Weg mit großer Bekanntheit der Person deutlich schneller absolviert.

Was ich eigentlich sagen will. Ein guter Artikel, der zum Nachdenken anregt.

Für mich ist das iPhone eine Kamera

Heute kam auf Twitter eine interessante Diskussion auf.
Dazu muss ich aber ein kleines bisschen ausholen: Ich habe Listgeeks für mich entdeckt. Eine sich noch in der beta Phase befindliche Plattform, auf der man Listen anlegen und sehen kann was Freunde in die gleichen Listen schreiben oder welche neuen Listen sie anlegen. Irgendwie simpel, spaßig und spannend.
Ich habe eine Liste zum Thema „Kameras, die ich besitze“ eröffnet und mein iPhone 4 mit in die Liste geschrieben. Daraufhin folgte diese kleine Diskussion auf Twitter (von unten nach oben):

Für mich war schon beim Erstellen der Liste klar, dass das iPhone mit dazu gehört, ganz einfach aus dem Grund, dass ich verdammt viele Fotos damit schiesse und es einfach immer an meiner Seite, bzw. in der Hosentasche ist. Ganz nach dem Motto, die beste Kamera ist die, die man dabei hat.

Für mich ist das iPhone als Kamera ein wichtiger Begleiter geworden mit dem ich die meisten wirklich spontanen und persönlichen Momente festhalte und das ich auch gerne nutze um irgendwie mit den einfachen Mitteln und ohne Einstellungen ein tolles Foto zu machen. Es birgt eine gewisse Herausforderung und zwingt einen dazu mehr auf Formen, Farben und Kompostion zu achten und sich weniger auf die Technik zu konzentrieren. Und eine Bearbeitungsmöglichkeit hat man mit den etlichen Apps ja auch immer gleich mit in der Tasche.

Das iPhone ist natürlich nicht NUR eine Kamera, aber es ist AUCH eine Kamera.

Wie man auf der Straße unsichtbar wird

Eric Kim in How to Become an Invisible Street Photographer:

Therefore in conclusion although we don’t have the power to literally become invisible, there are certain techniques which do give us the greatest benefit: being unnoticed when shooting on the streets.

Sehr guter Artikel mit Tipps um auf der Straße “unsichtbar” zu werden. Stimme in jedem Punkt zu und besonders Erics Technik Leute direkt zu fotografieren und sie dabei nicht direkt anzusehen und auch nach abdrücken noch ein anderes Ziel im Fokus zu behalten, wende ich so auch an und klappte bisher immer sehr gut.

Und auch auf die Gefahr hin, dass ich euch damit nerve, aber wie Eric bin auch ich immer noch mehr als überzeugt von der Ricoh GR DIGITAL III * als Streetkamera. Sie ist so schön klein, unauffällig und vorallem auch leise. Was ich selbst noch nicht getestet habe und für was es dringend Zeit wird, ist der Fixfokus.
Lesebefehl, für jeden, der sich mal an der Streetfotografie probieren möchte.

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Ich war auf Mallorca. Danke Panasonic!

Freitag und Samstag war ich dann nun mit einem Haufen anderer Fotoblogger (Steffen, Stefan, Paddy, Simon, Christoph, Manfred, Oliver, Michael, Christina, Franz, Holger) mal wieder von Panasonic eingeladen. Diesmal ging es nach Mallorca um die neue Lumix G3 zu testen. Warum wir dazu nach Mallorca sind entzieht sich meiner Kenntnis, freute mich aber sehr.

Das ganze Event war, wie auch schon das Erste, großartig. Bestens organisiert, keine Werbeveranstaltung, die richtigen Leute, tolle Locations und bestes Wetter. Gut, dafür konnte jetzt Panasonic nichts, war trotzdem knorke. Alles in Allem ein schönes „Klassentreffen“.

Die Kamera ist in ihrer Liga (spiegellose Systemkamera) sehr gut und ich hatte besonders mit dem 20mm (was eigentlich 40mm sind) Pancake mit f/1,7 viel Spaß. In dieser Kombination wird die Kamera auch wirklich ziemlich klein und man kann sie ohne große Probleme dabei haben, egal wo es hingeht.

Leider kann ich die RAW Dateien nicht beurteilen, weil Lightroom diese noch nicht erkennt. Habe deswegen nach den ersten Fotos auch gleich auf JPG umgestellt. Die Kamera liegt gut in der Hand und die Bedienung ist durchdacht und man kommt sehr schnell damit klar. Ich konnte nach einem halben alle Funktionen, die für mich relevant sind, blind bedienen.

Wer detailliertere Fragen hat und mehr zur Kamera wissen möchte, stellt mir am Besten einfach eine Frage hier in den Kommentaren oder auf Formspring.

Ich sage „Danke Pansonic und JDB“ und hoffentlich bis zum nächsten Mal. :)
Genug Worte. Jetzt Fotos. Und das nicht zu wenig. Ein großes Danke für die Bilder von mir geht an Steffen.

Tag 1

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Bin mal eben mit Panasonic auf Mallorca. <3

Danke Kodak!

Wie ihr wisst war ich zusammen mit Martin Gommel eine Woche in New York.
Es war eine großartige Woche. Wir haben uns vom ersten Moment an super verstanden, was die ganze Sache natürlich tausend mal angenehmer gestaltet hat.
Wir haben viele Fotos geschossen, viel gesehen und uns dabei aber nicht gehetzt.
Generell war die ganze Organisation sehr entspannt und wir mussten uns um fast nicht kümmern.

Das haben wir natürlich Kodak, bzw der lieben Sandra zu verdanken. Sie hat alles für uns gebucht und im geklärt. Außerdem hat sie uns fleißig mit Kodakkameras versorgt, die wir dann auch in New York mal ordentlich unter die Lupe genommen haben um deren Stärken und Schwächen ausfindig zu machen.

Ich hatte vorallem die Kodak easy share max im Einsatz und Martin die wasserdichte easy share sport sowie die easy share touch. Wenn ihr genaueres zu den Kameras wissen möchtet, einfach fragen.

Ich möchte mich an dieser Stelle und mit diesem Eintrag einfach nochmal öffentlich bedanken.

DANKE KODAK für diese tolle Woche, die mich zum ersten Mal auf einen anderen Kontinent gebracht, mich aus dem „Alltag“ gerissen und mir damit meine Liebe zur Fotografie mal wieder deutlich vor Augen geführt hat.

Und auch Danke Martin für die vielen tollen Gespräche, Tipps und Meinungen.
Ich bin jederzeit wieder dabei. n_n

Eigene Fotos aufhängen?

Jorge Quinteros:

I really encourage you to print some of your photos and if you have the space, decorate your home with it. There’s no reason why a lot of the photographic work we’re proud of should live only in our hard drive or online.

Im ersten Teil stimme ich Jorge absolut zu. Wir sollten unsere Fotos viel öfter drucken lassen und nicht nur die digitalen Versionen am Bildschirm anschauen. Gedruckte Fotos wirken einfach ganz anders und gewinnen alleine durch diesen Umstand an Wert. Und trotzdem mache ich es selten. Ich muss mich da demnächst dringend mal selbst in den Hintern treten.
Womit ich mich allerdings etwas schwer tue ist das Aufhängen der eigenen Fotos. Ich habe das bisher zwar gemacht, komme mir dabei aber zunehmend komisch vor. Klar, bin ich stolz auf einige Fotos und ich finde das kann man auch sein und auch irgendwie zeigen, aber auf der anderen Seite hat es auch irgendwie was von Eigenlob, das eigene Zimmer mit den eigenen Fotos zu pflastern. Und Eigenlob stinkt bekanntlich. Und wer will schon ein stinkendes Zimmer.

Aber klar ist auch, was mit den eigenen gedruckten Fotos machen? Um in einem Umschlag ihr weiteres Dasein zu fristen ist ja auch irgendwie nicht Sinn und Zweck der Sache. Verschenken oder einfach gleich als Buch drucken finde ich eine schöne Alternative.

Ich hatte mir Anfang des Jahres vorgenommen deutlich mehr Fotos aufzuhängen und dafür Fotos von Freunden und anderen Fotobloggern zu nehmen – was teilweise der gleiche Personenkreis ist. Angefangen habe ich schon mit einem Foto von Kai aus Island und habe da auch noch ein paar digitale Versionen, die noch gedruckt werden müssen.
Es wäre also durchaus möglich, dass ich in nächster Zeit mal auf den ein oder anderen zu komme.

TIMES SQUARE #2

Wir sind wieder gut in Deutschland gelandet und damit wieder mit euch in einer Zeitzone. Das ist gut.
Es geht weiter mit mehr Fotos vom Abend am Times Square. Und es wird noch viele mehr geben. Soviel ist sicher.

TIMES SQUARE #1

Am “Tag des kaputten Spiegels” hatten wir geplant abends Lichter und Leute in ganz anderer Atmosphäre zu fotografieren als die Tage zuvor. Leider konnte ich von dem schönen Getümmel und den vielen bunten Lichtern keine Fotos mit der 5D machen. Habe mir also die Ricoh geschnappt und versucht das beste draus zu machen.

Da mir klar war, dass die Fotos deutlich an Bildqualität leiden werden, habe ich versucht mich voll auf die Momente zu konzentrieren und diese einzufangen in der Hoffnung, dass Bildaussage > Technik ist.

Ich muss sagen, so im Nachhinein gefallen mir die Fotos von diesem Abend echt gut.

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