Philipp macht Kunst mit meinen Fotos

Es soll ja Menschen geben, denen gefällt, was ich mache. Und um dem noch einen oben drauf zu setzen hat Philipp in zwei meiner Herbstbilder noch etwas rein gemalt. Ich finde es fantastisch. Seht selbst und besucht unbedingt Pew-Pew.org

In der Photoshop Praxis

Vor einer ganzen Weile schon schrieb mich jemand von der Zeitschrift PC-Praxis an und fragte mich, ob ich Lust hätte einen wirklich kurzen Tip für Photoshop oder Lightroom in höchstens drei Schritten für eine die Sonderausgabe Photoshop Praxis beizusteuern.
Das habe ich sehr gerne gemacht und gestern fand ich dann ein Belegexemplar in meinem Briefkasten. Danke!

Ein besserer Fotograf werden.

Mir ist bewusst, dass das ein mutiger Titel ist. Und trotzdem möchte ich zu diesem Thema mal ein paar Gedanken loswerden.

Als ihr klein wart, habt ihr sicher schwimmen gelernt. (Falls nicht, tut mir das furchtbar leid.) Und wie lief das ab? Genau, ihr habt Trockenübungen gemacht und der Schwimmlehrer hat euch erklärt was ihr machen müsst. Vielleicht habt ihr auch euren älteren Geschwistern oder Eltern beim Schwimmen zugesehen. Aber seid ihr deshalb ins Wasser gesprungen und wart der Meinung, dass ihr schwimmen könnt? Wohl kaum.

Und genau so ist es auch mit der Fotografie. Natürlich könnt ihr Bücher und Blogs lesen, Behind the Scenes Videos gucken, Fotografen begleiten, Fotos anschauen und analysieren und mit anderen über Fotografie sprechen, doch davon werden eure Fotos nicht besser. (Ich übertreibe an dieser Stelle absichtlich etwas.)
Es gibt nur einen Weg um als Fotograf wirklich besser zu werden: Fotografieren. Nehmt die Kamera in die Hand und macht Fotos. Völlig egal von was. Von der Freundin, der Oma, dem Schreibtisch, der Katze, dem See um die Ecke, der Paprika aus dem Kühlschrank. Aber macht es. Hört am Besten sofort auf zu lesen und überlegt euch, was ihr als nächstes fotografieren wollt. Und dann tut es. Gedanken in eurem Kopf machen keinen Unterschied, das Einzige was zählt, ist, was ihr tut.

Traut euch was zu, testet, probiert und experimentiert. Es gibt kein falsch und richtig. Niemand schreibt euch irgendetwas vor, ihr dürft und sollt sogar mit der Kamera und euren Mitteln anstellen, was immer ihr wollt. Seid kreativ und innovativ. Geht einfach euren Weg ohne zu oft nach links und rechts zu schauen.

Die Ergebnisse werden nicht immer sofort zufriedenstellend sein, eigentlich sind sie es fast nie sofort. Aber das macht nichts, denn ihr werdet mit jedem Foto besser, wenn ihr aufmerksam seid und aktiv lernt. Und an dieser Stelle heißt es, fleißig sein, fleißig sein und fleißig sein
Wer nicht aufgibt, kann auch nicht verlieren. So simpel es klingt, so wahr ist es auch.

Und jetzt werdet ihr sicherlich alle kommentieren und sagen, dass das stimmt und ich vollkommen recht habe. Aber ich behaupte einfach mal, die meisten von euch folgen dem Weg nicht, obwohl sie es besser wissen.

An dieser Stelle solltet ihr euch fragen was ihr eigentlich wollt und warum ihr mit der Fotograie begonnen habt. Um darüber zu lesen, zu schreiben und die Fotos anderer zu bestaunen oder um selbst einzigartige Fotos zu erschaffen.

Und wenn ihr jetzt sagt, dass ihr das alles gar nicht so ernst nehmt, weil ihr die Fotografie ja nur zum Spaß betreibt, dann frage ich mich wieso ihr einen langen Artikel, der mit “Ein besserer Fotograf werden.” überschrieben ist, bis zum Ende lest. Klar, auch in einem Hobby kann man gut werden wollen, aber erwartet keine Zauberformel, die euch an eurem Schreibtisch zu einem besseren Fotografen macht. Insgeheim hoffen wir alle darauf, aber so einfach ist es nun mal nicht.

Fotografie ist aktiv.

Adventskalender 2010

Bilder von Freunden

Bildervonfreunden porträtiert deutsche Fotografen, stellt ihre ausgewählten Arbeiten vor, gibt Einblicke, zeigt wie Bilder entstehen plus exklusive Interviews.

So beschreibt sich Bildervonfreunden.de selbst und dem ist eigentlich auch nichts hinzuzufügen. Eine schöne Seite mit tollem Inhalt zum lesen, anschauen und entdecken.

11 Fragen Update

Da es immer noch keinen eigenen Feed für das 11 Fragen-Projekt gibt (ich arbeite dran), wollte ich noch mal kurz darauf hinweisen, dass nahezu täglich jemand dazu kommt und es sich immer lohnt mal auf der Übersichtsseite vorbei zu schauen oder mir auf Twitter zu folgen, wo ich immer alle Updates ankündige. Alternativ bekommt man auch über die Suchanfrage nach dem Hashtag #11fragen eine gute Übersicht über neue Antworten.

Viel Spaß weiterhin beim Lesen, wir sind noch lange nicht am Ende!

Klassische Herbstfotos

Nachdem es letzte Woche von mir ja eher untypische Herbstfotos in schwarz/weiss gab, heute ein Klassiker.
Untergehende Sonne, Silhouetten und bunte Blätter.

Update: Bilder jetzt auch in Originalgröße zu Wallpaperzwecken. Herbst Wallpaper.

Mein (subjektives) Review des EIZO CG245W

Einige von euch haben sicher schon über Twitter mitbekommen, dass ich und ein paar andere Blogger den Profimonitor EIZO CG245W zum Testen bekommen haben. Und bevor ihr neidisch werdet, nein, wir dürfen die Geräte nicht behalten. Es sind Testgeräte, die nach einem vereinbarten Zeitraum ganz normal wieder zurück geschickt werden.

Ich möchte gleich am Anfang sagen, dass mein Review subjektiv ist. Ich habe weder eine perfekte Testumgebung, noch das Wissen dazu. Aber darum geht es auch gar nicht. Ich denke viele von euch halten sich auf ähnlichem Level auf wie ich und arbeiten mit ähnlichem Equipment. Und für die dürften meine Erfahrungen ganz sicher interessant sein. Hoffentlich aber auch für alle Anderen.

Los geht’s

Ich steige einfach mal direkt ein. Mein derzeitiger Arbeitsplatz ist ein iMac 27″ mit einem Glossy-Display. Nur damit schon mal klar ist, wer es hier mit wem aufnimmt.
Der EIZO ist ein 24″ Gerät mit matten Display und eingebautem Kalibrierungsgerät.

Meine Testumgebung bestand daraus, dass ich den EIZO an den iMac angeschlossen habe und ihn als zweiten Monitor laufen lassen habe. So war ein einfaches Vergleichen möglich. Gleich zu Beginn fällt auf, dass der iMac kontrastreicher und heller ist und das tiefere schwarz darstellt. Das mag schöner aussehen, ist aber nicht unbedingt realistischer und kommt natürlich das Glossy-Display. Außerdem ist die Darstellung des iMacs deutlich schärfer. Das hat natürlich zum Einen mit der Pixelgröße zu tun, die bei 27″ sehr klein ist und zum Anderen wohl auch dem Glossy-Display geschuldet ist. Ich muss ja gestehen, dass ich großer Fan der Apple-Glossy-Reihe bin. Ich weiß aber, dass es da auch ganz andere Ansichten gibt. Ihr dürft die in diesem Fall einfach mal für euch behalten. :)

Der EIZO bringt diese schnieken Seitenklappen mit, die übrigens für diesen Preis sehr klapprig sind, aber dafür sorgen, dass man durchaus konzentrierter arbeitet, da sie so eine Art “Tunnelblick” herauf beschwören. Sie halten außerdem wirklich gut Umgebungslicht ab, was man auch schön daran merkt, dass man bei sehr hellem Umgebungslicht noch gut arbeiten kann, wo man beim iMac aufgrund des Glossy-Displays schon eher Probleme bekommt.

Farben

Kommen wir aber zum wohl wichtigsten Punkt: Farben. Ich traue es mich ja kaum zu sagen, aber ich kann keine (wirklichen) Farbunterschiede erkennen.
Der EIZO ist frisch mit dem internen Messgerät kalibriert und der iMac ist, ich verstecke mich bei dieser Aussage besser mal, nicht kalibriert, bzw. nutzt das “iMac” Farbprofil. Ich konnte es selbst kaum glauben und habe deswegen den Mitbewohner noch mal dazu geholt und auch der konnte nichts erkennen. Also haben wir entweder beide ziemlich schlechte Augen oder es ist einfach wirklich so. Ich gehe mal von Letzterem aus. Das ist ein starkes Stück, wo ja der EIZO CG245W mit über 2.000 € mehr kostet als der komplette iMac.
Mich macht das allerdings sehr glücklich. Irgendwie. :)

Kalibrierung

Das interne Messgerät im EIZO ist super praktisch. Über die Software Color Navigator wird einfach alles gesteuert; funktioniert super. Es kann auch ein Plan für automatische Kalibrierung angelegt werden. Habe ich zwar nicht getestet, klingt aber sehr praktisch. Bei allen anderen Bildschirmen braucht man ja immer noch ein extra Gerät und ist da wohl schnell mal zu faul eine regelmäßige Kalibrierung durchzuführen.

Ausleuchtung

Der EIZO ist sehr gleichmäßig ausgeleuchtet, wenn auch nicht zu 100% perfekt, doch besser als das Display des iMacs. Das war aber ob des Preises auch zu erwarten. Allerdings ist der Blickwinkel (recht/links) des CG245W nicht so wirklich weit. Da hätte ich mehr erwartet. Ein Problem ist das allerdings nicht.

Ergonomie

Hier punktet der EIZO in vollen Zügen. Die Höhe ist leicht zu verstellen, von ganz nah am Boden bis hoch über dem Kopf. Okay, das ist übertrieben, aber er lässt sich schon recht fahren. Auch Kippen lässt sich der Monitor, allerdings muss man da schon etwas Kraft aufwenden und sich trauen, was ich anfangs nicht tat. Man kann das Display außerdem im Hochformat nutzen. Das habe ich persönlich allerdings noch nie gebraucht und auch noch nie jemanden so arbeiten sehen. Leider gibt es keine Raste um den Bildschirm horizontal perfekt auszurichten, was immer wieder dazu führt, dass man nach justieren muss. Sehr schön ist außerdem der Fuß, der sehr schwer ist und damit für einen festen Halt sorgt und gleichzeitig innen ein Gewinde hat, was es ermöglicht den Monitor sehr leicht auf der Stelle zu drehen ohne Angst um den Tisch zu haben oder viel Kraft aufzuwenden. Das ist in einem Büro mit mehreren Leuten, denen man mal was zeigen will, durchaus sehr praktisch.
Hier kann der iMac nicht mithalten, er lässt sich lediglich kippen.

MEIN FAZIT

Der EIZO CG245W ist nach meinem Empfinden und Testen ein sehr guter Monitor, an dem es sehr angenehm ist den ganzen Tag zu arbeiten. Er ist farbtreu, soweit ich das beurteilen kann und super ergonomisch. Für meine Zwecke ist er jedoch eindeutig viel zu teuer, da ich mit dem iMac sehr gute Resultate erzeugen kann, die ich auch mit dem EIZO nicht verbessern kann. Ich vermute, für Leute im professionellen Druckbereich wird der EIZO durch flexiblere Kalibrierungsmöglichkeiten wohl besser geeignet sein. Da ich aber hauptsächlich für das Web arbeite, ist er für mich einfach nicht notwendig. Und wenn ich etwas drucke, reicht das iMac Display für meine Zwecke völlig aus. Außerdem möchte ich die Schärfe des iMacs nicht gegen subjektiv minimal bessere/genauere Farben eintauschen.

Danke an EIZO für die Möglichkeit den Monitor zu testen.
Ich bin jetzt außerdem sehr gespannt welche Erfahrungen die Kollegen Steffen, Christoph, Ronny, Michael, usw gemacht haben.


Joe McNally Asia Tour 2011 Promovideo

Irgendwie finde ich es lustig und schön gemacht. Ich möchte es euch deshalb nicht vorenthalten. Auch wenn es thematisch für uns wohl eher uninteressant ist. Außer hier liest jemand aus Asien mit?

Was für Augen und Ohren.

Ich stolpere immer mal wieder über die verschiedensten Fotografie bezogenen Videos und frage mich immer ob ich sie hier poste oder ob es zu viel Videokram wird. Deswegen möchte ich heute einfach mal drei sehr verschiedene Videos in einem Eintrag zusammen fassen.

Das erste Video ist ein Portrait von Craig Semetko, einem Street Fotograf aus Los Angeles, der gerade sein Buch “Unposed” heraus gebracht hat. Das Videoportrait ist während der diesjährigen Photokina in Köln entstanden.

Im zweiten Video geht es um ein Fotoprojekt von acht Fotografen, die insgesamt 15 Portraits von US Kriegsveteranen auf einem Schiff machen, sich ihre Geschichten anhören und mit den Fotos genau diese weiter geben und für die Ewigkeit festhalten.

Das dritte Video ist eigentlich mehr eine Slideshow mit unglaublichen Fotos von National Geographic, kommentiert von ein paar Editoren (gibt’s dafür ein sinnvolles deutsches Wort?).