Alles neu macht der Mai!

Einen wunderschönen guten Abend wünsche ich euch! Ich bin gerade ziemlich glücklich. Ich habe an diesem, mittlerweile fast vergangenen, Wochenende mal richtig Gas gegeben und visuelleGedanken.de umgebaut.

Ich habe versucht kein komplettes Redesign zu machen, sondern viel mehr ein “Realign”. Zum Einen gefällt mir der “Stil” und zum Anderen ist ein komplettes Redesign auch oft heikel was euch, also die Besucher, angeht. Als Websitebesucher fühlt man sich ja auch irgendwie zu Hause und möchte nicht, dass einem einfach so das Zimmer umgeräumt wird. Dummes Sinnbild, egal.

Was ist neu?

Neu ist vor allem die Struktur. Ich habe ordentlich ausgemistet und auf das Wesentliche reduziert. Die Sidebar ist flöten und mit ihr auch einige “Features”, die ich als überflüssig angesehen habe.
Ihr habt vielleicht schon gemerkt, dass ich in letzter Zeit immer mal wieder einzelne Einträge ganz leicht anders habe aussehen lassen. Das war mir aber jetzt nicht mehr genug und das Theme war einfach nicht darauf ausgelegt. Das Neue ist es. Ich kann jeden Eintrag individuell gestalten, wenn mir danach ist, muss es aber nicht.
Es gibt auch eine neue “Art” Einträge. Diese werden (immer) ein Zitat einer anderen Seite enthalten und eine kurze Stellungnahme meinerseits.
Ich poste gerne Zitate bei Twitter mit einem Link zum Artikel/Blogeintrag. Manchmal würde ich aber gerne noch ein paar Gedanken dazu loswerden. Dafür reichen aber dann die 140 Zeichen meist nicht aus. Ich denke, diese neue Eintragsart wird das lösen.

Schaut euch einfach mal um gebt mir gerne Bescheid, wenn ihr Bugs findet. Allerdings sage ich gleich, dass ich nur im aktuellsten Chrome/Safari und Firefox getestet habe.

Ein paar Einträge habe ich im Nachhinein mal angepasst, damit ihr eine Ahnung davon bekommt, wie das in nächster Zeit öfter aussehen wird:

Ich freue mich darauf das neue visuelleGedanken.de zu benutzen und ich glaube es wird dem Ganzen noch mehr Leben geben.

Ein dickes Danke geht an den Mitbewohner-Marcel, der das “Art-Directed-Blogging” hier in unsere Kreise gebracht hat. Und ja, die Blogs ähneln sich auf gewisse Weise, haben aber auch ihre Unterschiede und nein, ich werde dafür nicht von Marcel wie eine Sau durch’s Bloggerdorf getrieben. Danke. Amen.

Beendet diesen Satz: Meine Fotos wären besser, wenn…

Chase Jarvis hat das letzte Woche angefangen und ich finde es eine gute Sache mal kurz darüber nachzudenken und das dann auch mal schriftlich für alle sichtbar festzuhalten. Daher hier mein Anstoss für den deutschen Bereich.

Vielleicht hat ja der ein oder andere Lust mitzumachen. Beendet den Satz einfach in den Kommentaren oder in einem eigenen Blogeintrag, wenn ihr etwas mehr dazu sagen möchtet.

Meine Fotos wären besser, wenn ich öfter aus meiner “Komfortzone” gehen und mich in Situationen bringen würde, die ich noch nicht zu 100% kenne und voraussehen kann.

Wie sagte Steffen letztens: “Menschen zu fotografieren und richtig mit Ihnen umzugehen ist eigentlich ganz einfach. Man muss nur wissen, wie’s geht.”
Und wie lernt man es? Klar, nur durch machen und ausprobieren. Sich selbst in die Situation bringen, gezwungen sein sich “durch zu beißen”. Meist klappt das doch viel besser als man vorher dachte.

Paul Ripkes “Seychelles”

Gestern Abend war ich mit Steffen auf der Vernissage von Paul Ripkes neuer, kleiner Ausstellung “Seychelles“.

Wir haben uns die Fotos angeschaut, draußen gesessen, gequatscht, O-Saft getrunken und uns kurz mit Paul unterhalten.
Auf Steffens Anmerkung hin, dass die Fotos vom bisherigen “Ripke-Style” weggehen antwortete Paul: “Ja, kein Computer BILD mehr.” :D

War ein netter Abend, der mich mal wieder zum Nachdenken brachte. Immer eine Freude sich von Steffen inspirieren zu lassen.

Die Ausstellung könnt ihr übrigens weiterhin hier besuchen:

Bucerius Law School
Jungiusstraße 6
Hamburg

Mein Osterwochenende

Schön war’s. :)

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Grundzufriedenheit.

Ich bin glücklich. Es geht mir von Grund auf gut. Da ist so eine Schicht „gut“, die sich ganz unten in der „wie-geht’s-mir-Röhre“ festgesetzt hat und die gerade auch mit Säure nicht wegzubekommen ist.

Diese Schicht setzt sich aus den verschiedensten Dingen zusammen; die familiärste Agentur Deutschlands der Welt elbdudler, bei der ich arbeiten darf und jeden Tag mit den besten und liebsten Leuten umgeben bin, die Tatsache, dass es mit QUOTE.fm wieder vorwärts geht, die Fotografie, die ich durch die Ricoh gerade wieder neu entdecke, eine fantastische Freundin zu haben, in einer perfekten WG zu leben, und so viele andere (kleine) Dinge.

Wenn dann noch die ersten Sonnenstrahlen dazu kommen und aus einem grauen Morgen ein Freudenfest für alle Sinne wird, ist das Leben schon ziemlich perfekt.
Mal ganz von so Dingen wie einer 5-tätige Reise mit Martin Gommel nach New York auf Kosten von Kodak abgesehen (- von der ich allerdings erst erfahren habe, nachdem dieser Artikel schon geschrieben war).

Ich glaube übrigens, dass wenn man positiv durch die Welt geht und das auch nach außen trägt, die guten Sachen viel eher zu einem selbst kommen.

Was ich eigentlich sagen will: Es geht mir gut und ich bin dankbar dafür.

Die Qual des Wals.

Heute morgen war ich beim Bäcker. Mit einem Schwall von Menschen aus der ankommenden U-Bahn kam ich als erstes in den Laden und war dran. Ich konnte mich auf dem Weg noch nicht so richtig entscheiden, was ich denn eigentlich frühstücken wollte. Und dann stand ich vor dieser riesigen Auswahl und musste mich entscheiden, und das möglichst schnell, weil die Leute hinter mir schon drängelten. Blöd.

Ich hasse diese, für mich oft viel zu große Auswahl. Dieses Ãœberangebot was einen vor die Qual der Wahl stellt. Muffins, Franzbrötchen, Franzbrötchen mit Schoko, Franzbrötchen mit Pistazie, Käsebrötchen, Rosinenbrötchen, Zimtschnecken, Kornecke mit Frischkäse und Pute, Schnitzelbrötchen, Vollkornschnitzelbrötchen, Bagel mit Tomaten, Bagel mit Käse, Croissant, Käse-Schinken-Croissant, Schokobrötchen, und und und. Das macht mich fertig.

Als ich dann mit zweierlei Sachen wieder vor der Tür stand fiel mir auf, dass mir nicht nur das Angebot des Bäckers zu schaffen macht, sondern ich auch in viele anderen Bereichen des Lebens die zu große Wahl nicht mag.
Früher bei Computer-Rollenspielen machte mich das schon verrückt. Tausende Möglichkeiten Fähigkeiten in einem Fähigkeitenbaum zu kombinieren, Millionen Ausrüstungsgegenstände und Tränke. Ständig war man nur am Vergleichen, Austauschen, Kaufen und Verkaufen. Dabei wollte ich doch nur die Story genießen und Monster prügeln.

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Elektronische Sucher (und meine Probleme mit der Samsung NX11)

Mit einem elektronischen Sucher bin ich das erste Mal letztes Jahr auf der Photokina in Köln in Berührung gekommen. Ich schaute mir die Leica X1 an, die mir wirklich gut gefallen hat, einzig der fehlende Sucher machte mir (damals) zu schaffen. Als Ersatz gibt es einen elektronischen Aufstecksucher, der im Blitzschuh halt findet. Ich schaute durch und fand es von Anfang an furchtbar.

Seit dem kam ich nicht wieder mit dieser Technik in Berührung, bis vor Kurzem in Berlin beim Test der Samsung NX11, die neben einem AMOLED Display auf der Rückseite eine elektronischen Suche integriert hat.
Es ist nicht der Fehler von Samsung, sondern offenbar ein Problem der Technik, dass ich dss Gefühl habe, dass das Bild im Sucher Milisekunden hinterher hinkt und einfach nicht echt wirkt. Ist es ja auch nicht.
Kennt ihr diese deutschen Soaps, die am Nachmittag auf nahezu jedem Sender laufen? An diesen Bildlook hat mich der Blick durch den Sucher erinnert.

Als Vorteil des elektronischen Suchers wird die Vielzal von Infos im Screen angepriesen, allerdings sehe ich das keinesfalls als Vorteil, sondern eher als Nachteil, da es einfach vom Fotografieren und dem eigentlichen Motiv ablenkt.

Ein weiteres Problem, das insbesondere die NX11 hat, ist das Umschalten von Rückseitendisplay auf Sucher. Der Sucher ist aus, wenn man die Kamera normal in der Hand hat. Alle Einstellungen und auch das Fotografieren lassen sich über das Display machen. Nimmt man die Kamera jetzt vor’s Gesicht, geht das Display aus und der elektronische Sucher an. Es mag nur eine halbe Sekunde Verzögerung sein, aber ich merke es. Damit war ich beim Workshop letztens nicht der Einzige. Wohingegen ein Ottonormalverbraucher das vielleicht gar nicht mitbekommt.
Nachdem ich die Kamera aufgrund dieses Umstands mehrere Male ruckartig wieder vom Auge weg nahm, stellte ich von “automatisch zwischen Display und Sucher umschalten” nur auf den elektronischen Sucher. Hier ist, welches Verhalten ich jetzt erwartet habe:
Display aus, Sucher immer an, keine Verzögerung, Einstellungen und Bilder anschauen weiterhin auf dem rückseitigen Display.
Pustekuchen! Das Display ist nun vollständig deaktiviert und auch Einstellungen an der Kamera oder das Anschauen der Bilder ist nur noch IM Sucher möglich. Ich glaube das hat mich teilweise ziemlich blöd aussehen lassen.

Das ist natürlich keine dauerhafte Lösung und ich frage mich, ob es nicht möglich ist, den Sucher dauerhaft aktiviert zu haben und das Display nur zum Ansehen der Fotos und zum Einstellen der Kamera zu nutzen? Also im Grunde wie es bei einer DSLR auch ist, nur eben, dass der Sucher elektronisch ist.
Die wenigen und wichtigen Einstellungen wie Blende, Verschlusszeit und ISO könnten dann auch gerne weiterhin im Sucher angezeigt werden oder auf einem kleinen extra “Display” wie es die DSLRs eben auch machen.

Ich weiß nicht wie andere Systemkameras damit umgehen oder ob meine Vorstellung vielleicht für Zielgruppe sowie Preisniveau nicht die richtigen sind. Mich jedenfalls würde nach dieser Testmöglichkeit diese Handhabung so immens stören, dass ich mit de Kamera nicht dauerhaft fotografieren könnte.

Natürlich kann man jetzt hingehen und sagen, dass ich ja auch einfach nur das Display nutzen könnte, wie ich es zum Beispiel bei der Ricoh tue und mich daran nach anfänglichen Bedenken sogar gewöhnt habe. Allerdings ist eine Systemkamera wie die NX11 deutlich größer als eine Kompakte und fühlt sich damit sehr viel mehr wie eine DSLR an und möchte daher auch so bedient werden.

Felix Meyer fotografiert mit Olympus

Felix Meyer ist wahrscheinlich der einzige Mensch, den ich kenne, der mit einer Olympus DSLR fotografiert. Eigentlich kenne ich überhaupt niemanden, der keine Canon oder Nikon DSLR hat. Die Marken der Kompaktkameras lasse ich hier ganz bewusst außen vor.

Die beiden Kamerariesen sind deutliche Marktführer und sind qualitativ im (Highend) Profibereich sicher auch die einzige Wahl, und dennoch vergisst man ganz schnell, dass auch andere Hersteller DSLRs bauen, mit denen man auch gute Fotos machen. Genau das zeigt Felix mit jeder Serie wieder aufs Neue, was mich wirklich begeistert, da er für mich ein perfektes Beispiel dafür ist, dass die Kamera alleine nicht das Foto macht, sondern Bildidee, Technik, Kreativität (…) und auch zu einem guten Stück die Nachbearbeitung dazu gehört.

Nur wenige Stunden nachdem ich mir erste Notizen zu diesem Eintrag machte, postete Felix auf Facebook ein Foto einer 5D MKII (+ 24-105mm Objektiv) mit der Bitte, dass doch jemand sein Equipment nimmt und ihm dafür eben genannte Kamera gibt.

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Momente

Momente mit der Ricoh aus den letzten Wochen.

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re:publica, Tag 3

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Mehr habe ich dazu nicht zu sagen