Das Spiel mit den Fingern.

Ingo gehört zu den Leuten, die alles soweit möglich mit der Maus steuern. Er nutzt beispielsweise Mausgesten im Firefox um Tabs zu schliessen, etc.
Ich gehöre eher zu den Leuten, die so viel wie möglich mit der Tastatur steuern. Das ist soweit erstmal einfach eine persönliche Vorliebe und subjektive Entscheidung. Ich habe jedoch festgestellt, dass das auch gewisse objektive Vorteile mit sich bringt.

Im Firefox mag es möglich sein eigene Gesten mittels Addon anzulegen, in den meisten Apps hat man diese Chance allerdings nicht und klickt sich dann dumm und dämlich.

Ich empfehle euch dringend die Shortcuts der Programme und Funktionen zu lernen, die ihr täglich regelmäßig nutzt. Schon nach kurzer Zeit werdet ihr merken, dass ihr einfach effektiver seid und viele nervige Klicks und Mauskilometer spart. Außerdem ist es schon irgendwie cool, wenn jemand neben euch steht und sich abgefahrene Dinge auf eurem Bildschirm tun ohne dass ihr den Mauszeiger bewegt.

Ich treibe das Ganze mittlerweile noch ein Stück weiter und richte mir, wenn möglich und sinnvoll, globale Shortcuts ein. Ich kann so zum Beispiel per ALT + W das “neuen Tweet schreiben”-Fenster von Twitter for Mac öffnen, in den Vordergrund holen und sofort lostippen. Per CMD + ENTER den Tweet absenden und einfach dort weiterarbeiten wo ich war. Das Gleiche funktioniert bei meinem Mailclient “Sparrow” mit ALT + S.
Die Tastaturkürzel kann man bei beiden Apps selbst festlegen.

Es ist nicht nur angenehmer, sondern erhöht auch eure Effektivität, da ihr nicht immer komplett aus eurer eigentlichen Arbeit gerissen werdet und wirklich nur etwas absendet und nicht von anderen Mails oder Tweets abgelenkt werdet.

Probiert es aus und gebt euch selbst etwas Zeit um die neuen Shortcuts zu verinnerlichen.

Könnte noch mehr zum Thema “schnelleres und effektiveres Arbeiten mit der Tastatur” schreiben, falls da Bedarf besteht.

Gasteintrag von Melanie Joos: Wie fühlt sich das denn so an, wenn man Bilder ausstellt?

Martin fragte mich, ob ich nicht Lust hätte, einen Gastbeitrag bei ihm zu veröffentlichen. Lust ja, aber zu welchem Thema? Zu Ausstellungen könnte ich was sagen. Und nach einigem Hin und Her wurde daraus: Wie fühlt sich das denn so an, wenn man Bilder ausstellt?

Ich bin in einem gemeinnützigen Fotoverein in Karlsruhe. Das ist ein ziemlich junger Verein der richtig gute Sachen macht. Deshalb bin ich Mitglied.
Im vergangenen Jahr wurde zum ersten Mal die so genannte Fotowoche organisiert. Alle Mitglieder hatten die Möglichkeit eine Auswahl ihrer Arbeiten in den Vereinsräumlichkeiten zu präsentieren. Eine Woche lang. Da in dieser Woche täglich auch noch Programm statt fand, war abzusehen, dass viele unterschiedliche Besucher kommen würden.

Auch ich hatte in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, Bilder zu präsentieren. Die Auswahl war jedoch eine Herausforderung. Zunächst dachte ich, dass ich nichts finden würde, was ich zeigen möchte, wurde dann aber doch fündig. Es waren vielleicht nicht meine besten Bilder, aber es wurden die, die mir persönlich am wichtigsten waren, hinter denen ich stand. Auf die ich in gewisser Weise stolz war.

Fünf Bilder sind es geworden, die gedruckt, geklebt (Passepartout) und gerahmt werden mussten. Dinge, mit denen ich mich zuvor nie beschäftigte. Ich war froh, Ansprechpartner im Verein zu haben, die mir dabei halfen und die wichtigsten Fragen beantworteten. Dadurch blieb mir eine Menge Ärger und Nerverei erspart.

(more…)

New York

Wie ihr wisst, fliege ich Montag mit Martin Gommel für eine Woche nach New York. Langsam wird’s ernst. Geld ist (quasi) schon getauscht, ESTA Anmeldung gemacht, die Kodak-Kameras sind da und meine Aufregung steigt schon langsam.

Die nächsten Tage werde ich mir dann mal genauer Gedanken machen, was alles mit muss. Ich werde mich dabei aber gezielt minimalistisch verhalten, da ich erstens nur einen kleinen Trolley habe und es zweitens hasse mit so viel Gepäck unterwegs zu sein. Gleiches gilt für Kameras und Objektive. Außerdem muss ich noch rausfinden, wie schwer mein Handgepäck sein darf.

Wenn das alles gemacht ist, schaue ich auch mal, ob ich irgendwelche Ziele in NY habe, die mich fotografisch besonders reizen würden, mal ganz abgesehen von jeder normalen Straße mit Menschen. Denn das ist ja der Grund weswegen wir da sind. Streetfotografie.

Ich freue mich!

Leben, ey <3

Ich arbeite gerne. Ich weiß nicht ob das ein Fehler in meinem System ist oder das einfach daran liegt, dass meine Arbeit für mich keine Arbeit im eigentlichen Sinne ist.

Nagut, eigentlich weiß ich es doch.
Verdammt, ich liebe was ich mache. Ich liebe das so sehr, dass ich an einem Sonntagabend mit Marcel, Jonas und Julian im elbdudler HQ sitze und an QUOTE.fm arbeite. Und das ganze ist so viel mehr als nur ein Job in einer Agentur. Ich habe diesen Drang in mir, Sachen zu produzieren. Eine Idee zu haben, darüber zu diskutieren, sie umzusetzen, wachsen zu sehen und einfach einen Output zu generieren, auf den ich Stolz bin.

Und wenn das Ganze dann noch davon abgerundet wird, dass die Kollegen zu Freunden werden und man mit Ihnen den Samstagabend vor der Agentur sitzt, grillt und Gin Tonic trinkt, dann ist das doch keine Arbeit mehr. Dann ist das das Leben, wie es sein sollte.

Das Einzige, was mir da noch zu 100% fehlt, ist Tatjana in Hamburg zu haben.

In diesem Sinne: So, you’ve got a QUOTE.fm code?

What’s the point of popular?

Großartiger, kurzer, auf den Punkt gebrachter Artikel. So wie man es von Seth Godin gewohnt ist. Lesen und mal kurz drüber nachdenken, bevor man die “Promis” anhimmelt und an ihren Platz will.

Dennoch kommt man für gewisse Dinge/Projekte nicht umhin eine gewisse Popularität aufbauen zu müssen, bzw vereinfacht es die Sache.

Warum QUOTE.fm keine Bookmarkfunktion und keine Sterne für Likes haben wird.

Wir sitzen derzeit an einem kompletten Redesign. Die ersten Layouts sind fertig und ich werde heute eine Nachtschicht einlegen um die ersten neuen Codezeilen zu schreiben. Alles wird besser. Und blau.

Mehr Infos und bunte Bilder bei Marcel.

3-tägiger Photoshopkurs an der DTP-Akademie Hamburg zu verkaufen!

Aus Gründen habe ich einen Platz für ein 3-tägiges Photoshopseminar zum Thema Digitale Bildbearbeitung an der DTP-Akademie Hamburg. Dieser Kurs kostet normalweise 960€ (320€/Tag).

Da ich meinen Platz aber nicht in Anspruch nehmen möchte, gebe ich den Platz für 640€ weg. Ihr bekommt also einen Tag geschenkt!
Der Termin ist frei wählbar und nur mit mir abzusprechen.

Die genaue Beschreibung des Seminars findet ihr auf der Seite der DTP Akademie.

Hat jemand Interesse oder kennt jemanden, für den das was sein könnte? Einfach hier kommentieren und ich schreib euch ne Mail! Ich freu mich!

Einfach schlägt kostenlos, eine Antwort auf “Raubkopieren ist eigentlich total okay.”

Bevor ihr hier weiterlest, lest erstmal Marcels Eintrag, denn darauf beziehe ich mich hier.

Gemacht? Gut, weiter geht’s.

Ich würde nicht so weit gehen und sagen, dass Raubkopieren eigentlich total okay ist, allerdings stimme ich Marcels Ansichten zu. Es gibt einen Grund wieso so viel Raubkopiererei betrieben wird und es gibt auch eine Lösung dafür.

Einfach schlägt kostenlos. Davon bin ich fest überzeugt. Denn genau das, was Marcel im obigen Zitat beschreibt hasse ich. Es macht keinen Spaß, es dauert lange und am Ende ist die Qualität des Filmes auch noch unter aller Sau – um es auf gut deutsch zu sagen. Seit dem iTunes Store und der Möglichkeit ohne großen Aufwand gute Qualität zu bekommen, gebe ich lieber ein paar Euro für einen Film aus, auch wenn ich den Preis für einen geliehenen Film noch etwas zu hoch finde und ich einiges für Netflix in Deutschland geben würde.

Gleiches gilt für Spotify, mit dem ich eine wahnsinnig große Auswahl Musik habe, die ich von überall aus streamen kann und sogar offline auf dem iPhone verfügbar machen kann und das alles für ca. 15€ im Monat. Da spare ich mir gerne den Stress mit Torrent’s, dem schlechten Gewissen und möglichen rechtlichen Konsequenzen.

Ich bin kein sonderlicher Menschenfreund und ich glaube auch nicht an das Gute im Menschen, aber ich bin mir sicher, dass Netflix und Spotify das sind, was den Durchschnittsdeutschen vom Raubkopieren wegbringen würde.

An dieser Stelle stimme ich Marcel nicht ganz zu. Zum Einen habe ich den Glauben in das Gute im Menschen noch nicht verloren, aber das ist ein anderes Thema, und zum Anderen bezweifle ich, dass Spotify und Netflix den Durchschnittsdeutschen vom Raubkopieren wegbringt. Ich denke, man muss hier unterscheiden zwischen dem Ottonormalverbraucher wie meinen Eltern oder Großeltern und uns, der “Generation Internet”.

Ich glaube der normale Mitbürger ist noch nicht so weit, dass er solche Dienste regelmäßig nutzen würde, bzw. sie gar nicht so häufig braucht. Im Gegenteil zur jüngeren Generation wie meinem Bruder (15), für den sowas perfekt wäre, dem allerdings als Schüler noch das Geld fehlt. Aber ich glaube, sobald diese Generation das nötige Kleingeld hat, wird sie den Vorteil des stressfreien, einfachen, schnellen, qualitativen und sicheren Vorgangs gerne in Anspruch nehmen und zu schätzen wissen.

Ein anderes Probleme sehe ich derzeit noch bei der Internetgeschwindigkeit. Klar, das Netz ist schon wahnsinnig viel besser geworden, aber trotzdem gibt es noch eine relativ große Zahl, die kein DSL-Anschluss haben (können). Andere wiederum haben DSL, aber nur so Dorf-DSL. Wenn der Sohn und die Tochter da über Spotify Musik streamen würden und die Eltern gleichzeitig einen Film laden wollen, macht das auch keinen Spaß mehr.

Ich denke bis sich Dienste wie Spotify und Netflix für die breite Masse durchsetzen wird noch etwas Zeit vergehen. Aber es ist auf jeden Fall der richtige Weg und die einzige Chance das Raubkopieren einzudämmen. Denn “einfach schlägt kostenlos”.

UPDATE

Was mir gerade noch einfällt. Ich glaube auch, dass die Geräte derzeit noch ein Problem darstellen. Ich schaue Filme auf Macbook und iPad und höre Musik auf MacBook und iPhone. Ich denke aber nicht, dass das der Normalzustand des Durchschnittsdeutschen ist. Da werden Geräte gebraucht, die entweder Internetfähig sind oder Geräte, die die Daten vom Computer auf die Stereoanlage, bzw. den Fernseher bringen. Das sind zusätzliche Kosten und technische Hürden was die Einrichtung angeht.

Hafenabend

Vor kurzem war schon mal ein paar Tage Sommer hier in Hamburg. Wir haben das genutzt um einen Abend mit Wein aus Plastikbechern, Baguette aus der Hand und Chips aus Tüten am Hafen zu verbringen. Ein paar Schnappschüsse:

Alles neu macht der Mai!

Einen wunderschönen guten Abend wünsche ich euch! Ich bin gerade ziemlich glücklich. Ich habe an diesem, mittlerweile fast vergangenen, Wochenende mal richtig Gas gegeben und visuelleGedanken.de umgebaut.

Ich habe versucht kein komplettes Redesign zu machen, sondern viel mehr ein “Realign”. Zum Einen gefällt mir der “Stil” und zum Anderen ist ein komplettes Redesign auch oft heikel was euch, also die Besucher, angeht. Als Websitebesucher fühlt man sich ja auch irgendwie zu Hause und möchte nicht, dass einem einfach so das Zimmer umgeräumt wird. Dummes Sinnbild, egal.

Was ist neu?

Neu ist vor allem die Struktur. Ich habe ordentlich ausgemistet und auf das Wesentliche reduziert. Die Sidebar ist flöten und mit ihr auch einige “Features”, die ich als überflüssig angesehen habe.
Ihr habt vielleicht schon gemerkt, dass ich in letzter Zeit immer mal wieder einzelne Einträge ganz leicht anders habe aussehen lassen. Das war mir aber jetzt nicht mehr genug und das Theme war einfach nicht darauf ausgelegt. Das Neue ist es. Ich kann jeden Eintrag individuell gestalten, wenn mir danach ist, muss es aber nicht.
Es gibt auch eine neue “Art” Einträge. Diese werden (immer) ein Zitat einer anderen Seite enthalten und eine kurze Stellungnahme meinerseits.
Ich poste gerne Zitate bei Twitter mit einem Link zum Artikel/Blogeintrag. Manchmal würde ich aber gerne noch ein paar Gedanken dazu loswerden. Dafür reichen aber dann die 140 Zeichen meist nicht aus. Ich denke, diese neue Eintragsart wird das lösen.

Schaut euch einfach mal um gebt mir gerne Bescheid, wenn ihr Bugs findet. Allerdings sage ich gleich, dass ich nur im aktuellsten Chrome/Safari und Firefox getestet habe.

Ein paar Einträge habe ich im Nachhinein mal angepasst, damit ihr eine Ahnung davon bekommt, wie das in nächster Zeit öfter aussehen wird:

Ich freue mich darauf das neue visuelleGedanken.de zu benutzen und ich glaube es wird dem Ganzen noch mehr Leben geben.

Ein dickes Danke geht an den Mitbewohner-Marcel, der das “Art-Directed-Blogging” hier in unsere Kreise gebracht hat. Und ja, die Blogs ähneln sich auf gewisse Weise, haben aber auch ihre Unterschiede und nein, ich werde dafür nicht von Marcel wie eine Sau durch’s Bloggerdorf getrieben. Danke. Amen.