Panasonic macht’s richtig!

MoinMoin!
Gestern war ich neben vielen anderen Fotobloggern (u.a. Besim, Steffen, Christoph, Melanie, Manfred, Simon, Michael, usw.) zu Panasonic zu einem “Workshop” eingeladen. Der Tag drehte sich um die bald neu erscheinenden Kompaktkameras DMC-TZ22 und DMC-FT3.

Nach einer leicht bekömmlichen Präsentation mit ein paar Fakten und Zahlen zu Panasonic Lumix bekamen wir dann jeder eine Kamera und es ging per Bus quer durch Hamburg mit geplanten Zwischenstopps um die Kameras zu testen. Ein umfangreiches, sehr leckeres Mittagessen in der Oberhafen-Kantine inbegriffen.

Es war von Anfang an eine sehr lockere Atmosphäre und ich traf einige bekannte Gesichter wieder und lernte neue kennen, die ich bisher nur als Twitterbild kannte. Auch die Jungs und Mädels von Panasonic waren super nett und alles verlief super.
Sehr angenehm war, dass der ganze Tag kein Stück an eine Werbeveranstaltung erinnerte, was ein für mich sehr positives Licht auf Panasonic geworfen hat.

Aber jetzt auch zu den Kameras. Ich hatte beide Kameras mal in der Hand und mir gefiel die TZ22 deutlich besser, was aber wohl einfach daran liegt, dass die FT3 für eine spezielle Nische, nämlich Outdoorfotografie gemacht ist. Sie hat nette Features wie einen Höhenmesser, sie ist bis zu einer gewissen Tiefe wasserdicht und aus zwei Metern kann man sie getrost fallen lassen. Wir haben es getestet, dazu aber sicher mehr bei Besim und Steffen drüben bei Lens-Flare.
Ansonsten sind die Einstellungsmöglichkeiten aber geringer und damit für mich persönlich nicht genug.

Die TZ22 dagegen hat zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten und hat sich generell gut angefühlt. Die Menüführung könnte teilweise besser sein, aber nach ein paar Stunden testen ist auch klar, dass man sich noch nicht blind zurecht findet.
Was mir sehr viel Spaß gemacht hat ist die Möglichkeit direkt im 1:1 Format zu fotografieren. Kein riesiges Feature, aber ich find’s großartig.

Die TZ22 sowie auf die FT3 haben übrigens beide einen GPS-Sensor, was zwar nett ist, aber für mich nicht zwingend nötig und leider sehr stark auf Kosten des Akkus geht.

Leider nehmen beide Kameras keine RAW Dateien auf, was für mich ein KO-Kriterium wäre. Ich habe aber auch bei der Feedbackrunde am Ende des Abends gesagt, dass ich wahrscheinlich nicht unbedingt die Zielgruppe einer solchen Kompaktkamera darstelle, da ich so viele Möglichkeiten und Einstellungen einer DSLR mit in einem kleine Kamera nehmen will und auf RAW einfach aufgrund der Nachbearbeitung nicht verzichten könnte. Meine neue Ricoh speichert übrigens DNG’s.

Aber zurück zur TZ22. Besonders erstaunt war ich von der Videofunktion. Mein lieber Scholli, die Qualität die da aus einer so kleinen Kamera raus kommt ist wirklich beeindruckend, auch an einem großen Fernseher noch. Diese Qualität kombiniert mit dem wirklich grandiosen Bildstabilisator, der auch bei Zoom sehr ruhige Aufnahmen möglich macht, ist wirklich toll. Hut ab.

Ich bin mir jetzt gar nicht mehr sicher ob beide Kameras einen Touchscreen haben, ist auch egal welche oder ob beide. Generell finde ich die Möglichkeit gut eine Touchfunktion zusätzlich zur normalen Bedienungen zu haben, sei es zum Fokuspunkt setzen oder zum Zoomen und Durchblättern im Ansichtsmodus, aber leider muss da noch an der Qualität des Touchscreens gearbeitet werden, bevor ich es wirklich gerne nutzen wollen würde. Vielleicht bin ich aber auch einfach vom iPhone und iPad verwöhnt.

Ich bin alles andere als ein Experte im Kompaktkamerabereich und habe auch bis auf einen Tag mit der Ricoh keine Vergleichsmöglichkeit, das sollte ich noch dazu sagen.

Alles in Allem hat der Tag einfach Spaß gemacht. Vielen Dank noch mal an Panasonic für den schönen Tag und das St. Pauli Trikot! Ich bin gerne wieder dabei, denn ich hatte das Gefühl, da waren Menschen, die wirklich unser Feedback hören wollten und nicht versucht haben ihre Kameras an uns zu verkaufen.

Dieser Eintrag ist übrigens aus freien Stücken geschrieben, um etwaigen Kommentaren vorzubeugen.

DMC-FT3:

DMC-TZ22:

Meine Gedanken zu Ricoh GR Digital III VS Finepix X100

Das ist sie, meine neue “immer-dabei-Kamera”, die Ricoh GR Digital III. Naja, sie ist noch nicht da, aber bestellt ist sie.
Einige von euch werden sich jetzt sicher fragen wieso ich nicht auf die Finepix X100 gewartet habe, auf die ich doch so heiß war, und im Gegenzug der Ricoh den Vorzug gegeben habe.

Zwei Gründe: Zum Einen ist die Ricoh deutlich kleiner – sie ist eine wirkliche Jackentaschenkamera, die im gleichen Zug auch sehr leicht ist – und zum Anderen ist sie deutlich günstiger, nämlich ganze 400€.

Was ich eigentlich schon seit längerem suche, ist eine Kamera, die ich jeden Tag überall mit hinnehmen kann, deren Bildqualität besser als die des iPhones ist, die mir außerdem das Einstellen von Blende, ISO, etc ermöglicht und im besten Fall sogar RAW Dateien produziert. Sie soll eben nicht nur für Schnappschüsse gut sein, sondern auch wirklich gute Fotos ermöglichen.

Die Ricoh GR Digital III ist, so hoffe und habe ich mir sagen lassen, genau das. Leicht, schnell, hervorragende Bildqualität, preiswert. Außerdem hat sie eine Offenblende von 1.9 und ein sehr gutes Rauschverhalten. Welche Kompaktkamera kann das schon von sich behaupten?
Die X100 dagegen mag sicher qualitativ hochwertige Fotos machen und wirklich toll aussehen, ist aber für meine Zwecke einfach zu groß und unhandlich. Ein Kauf wäre, so muss ich mir doch selbst eingestehen, zu einem großen Teil aus dem Wunsch heraus entstanden, eine Leica-ähnliche Kamera zu besitzen und zu benutzen. Aber sind wir doch mal ehrlich, die X100 ist keine echte Messucherkamera und hat mit einer echten Leica nichts zu tun. Wir könnten an dieser Stelle jetzt über Sinn und Unsinn der M9 und ihrem Preis diskutieren, machen wir aber nicht.
Fakt ist, X100 != M9 und zudem für mich nicht das richtige Gerät. Was nicht heißt, dass ich sie nicht nach wie vor ziemlich anziehend finde.

Einziges Manko der Ricoh ist der fehlende Sucher. Ich hatte mir eigentlich mal gesagt, ich will keine Kamera mehr ohne Sucher, aber in diesem Fall mache ich gerne eine Ausnahme und lasse mich davon überzeugen, dass man auch so gute Bilder machen kann. Durch das iPhone ist das auf den Bildschirm gucken beim fotografieren ja auch nicht völlig fremd.

Letztlich haben mich auch die lückenlose positiven Meinungen zur Ricoh überzeugt.
Ich erhoffe mir, dass ich durch diese neue Kamera wieder mehr Fotos mache. Sei es im Alltag oder geplant.

Mehr zur Ricoh GR Digital III und meinen ersten Erfahrungen mit ihr, sobald ich was dazu sagen kann.

A Day In The Life Of Martin Wolf

Guten Morgen! Es ist Montag und wir starten entgegen des Trends einfach mal gut gelaunt in die Woche.

Gestern Abend ging bei drlima.net unter dem Projektnamen “A Day In The Life Of A Blogger” ein Artikel online in dem ihr einen ganz normalen Tag in meinem Leben mit iPhonefotos dokumentiert seht.

Falls euch das interessiert, hier entlang.

Ein Tauschgeschäft

Der gut informierte Leser weiß, dass ich vor kurzem meinen Geburtstag feierte. Wie das an Geburtstagen so ist, bekam ich auch diverse, sehr schöne Geschenke. Der Großteil eben selbiger sind Fotobücher. Soweit ist das auch sehr gut. Jetzt wollte es aber der Zufall so, dass ich ein Buch gleich zwei mal bekam, nämlich “The Polaroid Book“. Ein tolles Fotobuch bis an den Rand gefüllt mir Polaroidfotos.

Eines der beiden Bücher ist noch eingepackt und sucht jetzt einen neuen Besitzer. Ich würde es gerne gegen ein anderes Fotobuch tauschen. Gerne darf das, was ich dafür bekomme auch schon gebraucht sein.

Wenn ihr das Polaroid Book gerne hättet, macht mir doch einfach Vorschläge und dann schauen wir mal ob sich was findet. :) Ich würde mich freuen!

Machen!

It’s suicide to stop before I start just because I’m not feeling it. I’ve got to settle the fact that sometimes it’s just plain writing and get over it already. Because wanting to write is not the same as writing.
And thinking about writing is not the same as writing.
Reading about writing is not the same as writing.
Tweeting about writing is not the same as writing.
Having a conversation about writing is not the same as writing.

Bei Shawn Blanc geht’s zwar um das Schreiben von Texten, doch ist seine Aussage eigentlich für jedes Gebiet gültig. Ersetzt einfach das Wort “schreiben” durch “fotografieren” oder “zeichnen” oder “bloggen” oder “gesund essen”.
Was auch immer ihr tun wollt, macht es einfach. Alles andere ist schön und gut, reicht alleine aber bei weitem nicht aus.

Ich wiederhole mich da zwar immer wieder, aber man kann es einfach nicht oft genug sagen. Außerdem erinnere ich mich so immer wieder selbst daran.

CSS3 Animation für Webkit-Browser

Auf tidenhub2011.de habe ich einen kleinen Effekt im Submitbutton eingebaut, in dessen Genuss allerdings nur Benutzer mit einem Webkit-Browser (Chrome, Safari) kommen. Es geht um eine kleine Animation der Hintergrundgrafik. Umgesetzt habe ich das rein mit CSS3 und -webkit-animation.

Einfache CSS Animationen kann man auch mit -webkit-transition oder -moz-transition bauen, sobald es aber etwas komplexer wird, reichen die Möglichkeiten nicht mehr aus. Daher also -webkit-animation. Ich hoffe sehr, dass auch Mozilla da noch nachrüstet im Firefox4.

Hier eine verkleinerte Version der Hintergrundgrafik zum Verstehen:

Und hier der fertige, funktionsfähige Button:

Jetzt aber zum Code:

@-webkit-keyframes welle {
    0% {
        background-position: 0px 0px;
    }
    100% {
        background-position: -1120px 0px;
    }
}

Mit @-webkit-keyframes dein_animations_name legt man fest was man animiert und wie der Stand zu welchem Zeitpunkt der Animation ist. Man kann beliebig viele Schritte in Prozentwerten hinzufügen. Mir reicht in diesem Fall Anfang und Ende. Animiert wird ganz einfach die Position des Hintergrundbildes. Es läuft sozusagen einfach von links nach rechts durch. Dadurch sieht es so aus als würde sich die Welle bewegen.

INPUT.submitexample {
    margin-bottom: 15px;
    padding: 0px;
    width: 160px;
    height: 40px;
    font-family: Arial, sans-serif;
    font-size: 14px;
    color: #c5deed;
    line-height: 40px;
    text-align: center;
    cursor: pointer;
    text-shadow: 0px 1px 1px #000;
    border-top: 1px solid #55a4d3;
    -moz-border-radius: 6px;
    border-radius: 6px;
    -webkit-box-shadow: 0px 1px 2px #041e2d;
    -moz-box-shadow: 0px 1px 2px #041e2d;
    box-shadow: 0px 1px 2px #041e2d;

    background: url(img/input_submit_bg.gif) no-repeat #214b80;
    background-position: 0px 0px;
    -webkit-animation-name: welle;
    -webkit-animation-play-state: paused;
    -webkit-animation-duration: 19s;
    -webkit-animation-iteration-count: infinite;
    -webkit-animation-direction: alternate;
    -webkit-animation-timing-function: linear;
}

Der ganze Kram bis background interessiert für die Animation nicht. Ab da wird es dann aber (fast) interessant. Mit background legen wir erstmal das Hintergrundbild fest. Es kachelt nicht (no-repeat) und der Hintergrund ist blau (#214b80), falls das Bild nicht geladen will. Nennt man auch Fallback.

Als nächstes setzen wir mit background-position: 0px 0px; die Hintergrundgrafik auf ihre Ausgangsposition. In diesem Fall also oben links.

Richtig interessant wird es erst jetzt. Mit -webkit-animation-name: welle; rufen wir die Animation auf, die wir oben erstellt haben. Mit -webkit-animation-play-state: paused; halten wir die Animation an, bevor sie überhaupt anfangen kann, weil die Animation nur bei Hover über dem Button passieren soll. Standardwert ist hier “running”, was bedeutet, dass die Animation sofort beginnt.

-webkit-animation-duration: 19s; sollte selbsterklärend sein. 19s ist einfach die Dauer der Animation.

-webkit-animation-iteration-count: infinite; bedeutet, dass die Animation immer wieder abläuft. Wir erzeugen hier also einen Loop. Standardwert ist 1 und man kann jede beliebige Zahl eingeben.

-webkit-animation-direction: alternate; bedeutet, dass die Animation bei allen geraden Durchläufen vorwärts abgespielt wird und bei bei ungeraden Durchläufen rückwärts abgespielt wird. Das bedeutet, dass die Animation beim ersten Mal richtig rum und beim zweiten Mal rückwärts abgespielt wird. Das in Verbindung mit einer niemals stoppenden Animation führt dazu, dass die Welle immer wieder zurück läuft, als wäre sie auf eine Wand getroffen. Standardwert ist hier übrigens normal. Da würde die Animation einfach immer wieder am Anfang starten.

-webkit-animation-timing-function: linear; bedeutet, dass die Animation einfach linear abläuft. Standardwert ist ease. Es gibt noch ease-in, ease-out und ease-in-out, durch die eine Beschleunigung der Animation jeweils am Anfang, Ende oder an beiden Enden entsteht. Am Besten einfach mal testen.
Das war es eigentlich auch schon.

INPUT.submitexample:HOVER {
    -webkit-animation-play-state: running;
}

Bei Hover über den Button verändern wir jetzt nur noch webkit-animation-play-state auf running und schon läuft die Animation. Verlassen wir den Button mit der Maus wieder, trifft wieder die obige Situation (paused) zu und die Animation stoppt. Geht man wieder mit der Maus über den Button setzt sich die Animation genau an diesem Punkt fort.

Das war jetzt eine ganze Menge Text, ist aber eigentlich alles total simpel. Viel Spaß damit!

tidenhub 2011

Ihr erinnert euch vielleicht noch an die Ignite letztes Jahr. Dieses Jahr gibt es etwas besseres. tidenhub 2011.

Der Unterschied zwischen den Gezeiten Ebbe und Flut. Jeder, der schon mal sein eigenes Projekt hatte, wird diese Differenz kennen. Die emotionale Achterbahnfahrt zwischen dem erniedrigenden Tief und dem absoluten Hoch. Das pushende High, das Flügel verleiht, aber auch den schmerzenden Punkt, an dem man am liebsten Alles hinschmeißen möchte.

Und wir wollen es hören von euch! In 6 Minuten und 40 Sekunden. 20 mal 20 Sekunden. Auf 20 Folien sollst du uns und den anderen Zuhörern dein Ding vorstellen! Insgesamt wird es 10 Vorträge geben, die inspirieren, zum Nachdenken anregen oder uns zum lachen bringen.

Datum: 10. März 2011, 19:30 Uhr · Ort: Lerchenstraße 16a, 22767 Hamburg

Also egal ob ihr etwas vortragen oder einfach nur lustige und interessante Vorträge hören möchtet, meldet euch an und seid dabei!

Das Design hat übrigens Marcel gemacht und ich habe es umgesetzt (mit kurzer Hilfe von Mathias.). HTML5-Anfänge und viel CSS3-Kram. <3
In webkit-Browsern sieht alles übrigens am schönsten aus und es gibt kleine Animationen oder Ähnliches zu entdecken. Aber auch in allen anderen Browsern funktioniert alles bestens.

Das war unser erstes komplettes, kleines Projekt bei den Elbdudlern.

Endlich, die Finepix X100 kommt.

Nachdem sie letztes Jahr auf der Photokina angekündigt wurde und man einen Prototypen zum Sehen und Anfassen bekam, steht nun endlich der Veröffentlichungstermin: Anfang April wird es die Fujifilm Finepix X100 zu kaufen geben. Kosten wird sie 999 €.

Außerdem wird es noch diverses Zubehör wie zwei verschiedenen Blitze, eine Sonnenblende, einen Adapterring sowie eine Ledertasche geben. 
Die Microsite zur X100 wurde außerdem auch mit Beispielbildern aktualisiert.

Wer mehr und genaueres zur Kamera lesen will, der kann das hier tun.
Ich bin jedenfalls sehr angetan von Aussehen, Größe und Funktion. Mal schauen ob ich mir das gute Ding in nächster Zeit leisten kann.

Es gibt auch ein Promotionvideo, was ich allerdings alles andere als gelungen finde:

Heimplanet, das Zelt

Letzte Woche hatte ich die Möglichkeit ein paar Fotos vom brandneuen Heimplanet Zelt zu machen.
Die Website ist übrigens auch ganz frisch online: Heimplanet.com

Leben.

Guten Morgen! Wie geht es euch?

Mein Wochenende war fantastisch. Allerlei Freunde quer aus Deutschland waren in unserer Wohnung um mit mir meine Geburtstagspartej zu feiern. Vielen Dank noch mal an alle für Geschenke und eure weite Anreise! Es war ein großer Spaß, der nur mit kleinen Schäden endete. (Hoffe, das Bett hält jetzt wieder.. :D )

Fortschritt

Bei mir tut sich bisher im Jahr 2011 so einiges. Seit 1. Februar arbeite ich als Webentwickler bei den Elbdudlern, bei denen wir gleichzeitig auch mit Quote.fm sitzen. Außerdem trudeln immer mehr Hochzeitsfotografieanfragen ein und überhaupt läuft alles prima. So kann es weiter gehen! :)

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche!