Zu Fuß

Hamburg, 4. Januar 2012, Leica M9
Fotografie in Bildern & Worten von Martin Wolf

Hamburg, 4. Januar 2012, Leica M9
So is the M9 for me?? Yeah! it was very much so for 6 months to be exact, but here’s the twist the flaws of the M9 are flaws a seven thousand dollar plus camera body should not have, flaws I am not content living with, flaws that make me believe the M9 is not the last camera I will own, so in a world where the dollar sign is ever so present and where global financial problems affect everyday living I SOLD IT
Ein Leica M9 Erfahrungsbericht. Mal wieder. Aber sehr ehrlich. Finde ich gut.
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Puh. Es ist geschafft. Ich habe alle Bilder durch gesehen, herunter geladen, mit Namen versehen, wieder hoch geladen und verlinkt. Das Ergebnis ist eine Galerie mit sage und schreibe 222 Fotos. Ich bedanke mich bei allen, die mit gemacht haben. Es sind viele tolle Fotografien von völlig unterschiedlichen Menschen und Motiven zusammen gekommen und es sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein.
Die Reihenfolge der Fotos ist übrigens total willkürlich. (Nagut, das erste Bild finde ich schon ziemlich gut und ist mit Absicht da.)
Die Galerienavigation sollte sich selbst erklären, einzig wichtig zu wissen ist, dass ihr mit einem Klick aufs Bild zum Originalartikel des Fotografen kommt.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Durchschauen der Fotos und freue mich auf nächstes Jahr!

Hamburg, 13. Januar 2012, Fuji X100
Die weltweit wichtigste Messe rund um das fotografische Bild, die Kölner Photokina, hat ihren gesonderten Bereich für Fotokunst, die sogenannte Visual Gallery, abgeschafft. Die Halle 1, in der diese Ausstellungen traditionell gezeigt wurden, wird nicht mehr bespielt.
Photokina 2012 ohne mich. (via)
∞Ich habe hier gerade eine fantastische Videoserie entdeckt. Sie heißt CONTACTS. Contacts sind Kontaktabzüge von Filmen. Wikipedia kann das besser erklären:
Ein Kontaktabzug von Negativen dient üblicherweise zur ersten Qualitätsbeurteilung der Bilder eines Negativfilms. Beim Kontaktabzug wird das Negativ direkt auf das Fotopapier gelegt und dieses kurz belichtet.
Die dunklen Bereiche im Negativ lassen weniger Licht durch als die hellen, so dass auf dem Abzug schließlich wieder ein lichtwertrichtiges Bild, das Positiv, entsteht.
Kontaktabzüge von Kleinbild- und Mittelformat-Negativen werden gewöhnlich auch zu Archivierungszwecken angefertigt; die entsprechenden Blätter werden oft mit den Negativen gemeinsam abgelegt.
Elliott Erwitt und Henri Cartier-Bresson zeigen ihre Kontaktabzüge und erzählen etwas zu den Bildern und generellen Fotografie- und Lebensthemen. Es ist suuuuper gut, denn wann hat man schon mal den Einblick in die ganzen Fotos, die geschossen werden, die aber nie jemand sieht. Wir wissen ja alle, dass ein guter Fotograf auch gut auswählen können muss. Aber insgeheim denkt man ja trotzdem bei Leuten wie Erwitt oder Bresson doch immer wieder, dass die nur großartige Fotos gemacht haben.
In digitalen Zeiten wäre das so als würden wir einen Blick in die Aperture Bibliothek von Joe McNally, Chris Weeks oder wer euch sonst so interessiert, bekommen.
Nehmt euch mal etwas Zeit und lasst euch drauf ein. Es lohnt sich.
Tim Mantoani hat berühmte Fotografen mit ihren bekanntesten Bildern oder eigenen Favoriten fotografiert. Dabei herausgekommen ist der Bildband “Behind Photographs: Archiving Photographic Legends”, der es umgehend auf meinen Fotobuch-Wunschzettel geschafft hat.
Oftmals kennen wir bekannte Fotografien, haben aber keine Ahnung wer das Bild gemacht hat, geschweige denn wie er aussieht. Diesen Umstand wird dieses Buch zumindest für mich ändern und das war unter anderem auch ein Beweggrund für Mantoani, sich diesem Projekt anzunehmen.
Mantoani hat in den letzten fünf Jahren über 150 Portraits mit einer der seltenen 20×24 Polaroid Kamera geschossen. Ein mal Abdrücken mit dieser Kamera kostet rund 200$. Da weiß man besser, was man tut.
Vor der Kamera standen unter anderem Steve McCurry, Elliot Erwitt, Mark Seliger und Lyle Owerko.
Jeder Fotograf hat außerdem noch ein paar Worte zum eigenen Foto geschrieben, was die Polaroids nicht nur noch individueller und einzigartiger macht, sondern auch wertvolle Informationen bietet. Ich finde diese kleinen Gedankenstücke oftmals sehr spannend und sie helfen manchmal ein Foto besser zu verstehen, besonders wenn es um Reportagefotografie geht und man die Umstände in denen ein Foto entstanden ist, nicht kennt.

Ohne das Buch ein mal in der Hand gehabt zu haben, bin ich mir sicher: Das ist ein Must-Have für jeden Fotografen und Fotografie-Interessierten.
http://behindphotographs.com
http://behindphotographs.com/blog
(via)

Hamburg, 17. Januar 2012, Fuji X100
Nach dem ersten Video über Matt Stuart am Dienstag, habe ich hier noch ein weiteres gefunden. Es geht zwar nicht ausschliesslich um ihn, dennoch gibt es ein paar weitere gute Einblicke. Gefällt!