Endlich ist es soweit: alle 302 beim Fotomarathon entstandenen Serien werden ein Wochenende lang in einer großen Ausstellung in der Arena Berlin zu sehen sein:
Würde ich in Berlin oder Umgebung wohnen, würde ich da hin gehen.
Boy, und das alles ist tatsächlich gar nicht so einfach. Theoretisch hat man pro Foto 30 Minuten. Aber in der Zeit muss man natürlich auch am passenden Ort sein, eine Bildidee entwickeln und dann das Foto passend umsetzen.
Anfang der Woche fragte Kai mich ob ich denn am Wochenende in Berlin beim Fotomarathon dabei sei. War ich leider nicht. Hat sich scheinbar gelohnt und in mir die Lust geweckt, dass nächste mal vielleicht zusammen mit ihm los zu ziehen.
Horrido!
Ich war gestern in Berlin um mir die neue Samsung NX11 anzuschauen, zu testen und einen tollen Tag zu verbringen. Nebenbei habe ich gleich wieder einige bekannte Gesichter wiedergetroffen und neue kennen gelernt. War super und hat viel Spaß gemacht.
Ich habe die Gelegenheit genutzt um mal etwas mehr mit dem iPhone zu filmen und im Nachhinein auch den kompletten Schnitt, etc auf dem iPhone zu machen. Sogar der Upload zu YouTube ging direkt aus iMovie für’s iPhone. Ein Test, der ein nettes Ergebnis hervorgebracht hat.
Mehr zur NX11 dann die Tage noch in einem extra Eintrag. Film ab!
Canon EOS 5D · 50mm · f/9,0 · 1/2500 sek · ISO 800
Heute gibt es noch ein weiteres Foto aus Berlin. Es ist vom Dom aus geschossen. Eigentlich nichts besonders und doch mag ich es irgendwie.
Ich habe versucht eine Art analogen Filmeffekt, bzw einfach eine Alterung des Fotos oder sowas Ähnliches zu erzeugen und habe daher auch die Sensorflecken gelassen. Überlegte sogar nachträglich noch ein paar mehr hinzuzufügen. Ich finde sie passen hier einfach zum Stil.
Die Bearbeitung habe ich wieder komplett in Lightroom gemacht. LR bietet einfach unglaublich viele tolle Möglichkeiten, die den Griff zu Photoshop oft nicht nötig machen: Selektive Bearbeitung, Teiltonung, Verlaufsfilter, etc.
Canon EOS 5D · 50mm · f/4,0 · 1/1600 sek · ISO 100
Hier also wie versprochen was aus Berlin. Gemacht habe ich das Foto während der Tour mit Ralf. Wie ihr euch vielleicht schon denken könnt, ist das ein Teil des Holocaust Mahnmals.
Die ganze Anlage ist irgendwie beeindruckend, interessant, bedrückend und vor allem unglaublich schwierig zu fotografieren. Man läuft ständig zwischen den Säulen und Klötzen rum und versucht aus den unterschiedlichsten Winkeln Aufnahmen zu machen, spielt mit der Schärfe, bringt Himmel mit aufs Bild, aber irgendwie ist es alles nicht das Richtige. Ich war zu dem mal wieder nur mit meiner 50mm Festbrennweite ausgerüstet, was die ganze Sache nicht unbedingt einfacher gemacht hat. Und doch bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Ich finde das Foto wirkt irgendwie bedrohlich und mächtig, zeigt aber auch etwas positives was langsam hinter den mächtigen Betonbausteinen hervor kommt.
Wie ich es auch drehe, es ist immer schief. Verzerrung. Ich habe mich aber letztendlich bewusst dazu entschieden die Säule im Vordergrund etwas ins Bild kippen zu lassen um die Bedrohlichkeit noch etwas hervor zu heben.
Bearbeitung hat komplett in Lightroom statt gefunden.
Die re:publica ist nun schon wieder ein paar Tage her und Erfahrungsberichte hat man schon an jeder Ecke im Netz gesehen. Ich möchte euch also mit Gelaber über die Vorträge verschonen. Trotzdem ein paar – verspätete – Worte zu der gesamten Woche in Berlin.
Berlin. Montag kamen wir gegen Mittag an, bezogen unser Hostel und waren dann noch den ganzen Tag unterwegs. Abends hatten wir sogar kurz das Vergnügen den Jojo persönlich kennen zu lernen. Außerdem führte uns ein Berliner, dessen Name ich vergessen habe :/, ein wenig von Bar zu Bar.
Ich war vor einigen Jahren schon mal in Berlin, kannte also die typische Touristenorte schon. Trotzdem bin ich sie Dienstag zusammen mit Ralf und Jerry noch mal abgelaufen um ein paar Fotos zu schiessen. Es war mir ein Vergnügen die beiden kennen zu lernen. Danke für den super Tag und für’s aus dem Bett werfen, Ralf. Und das meine ich ernst, es hat sich gelohnt.
Am späten Nachmittag trafen wir dann noch Steffen. War super, ihn mal kennen zu lernen, auch wenn es nur ein kurzes Treffen war.
Mittwoch Abend wurde es etwas länger und damit ging der Donnerstag erst später los und endete auch relativ früh nach der letzten Session.
Freitag waren dann irgendwie alle etwas geschafft und ich hatte wirklich genug vom Gelaber über Social Media. Geplagt von der Aschewolke saßen einige in Berlin fest und wir bangten um unsere Sitzplätze im ICE. Was sich allerdings als völlig unnötig herausstellte. Gemütlich ging es also gegen 20 Uhr wieder zurück in die schöne Hansestadt.
Fazit
Es war eine super Woche mit tollen Leuten, die man hoffentlich bald wieder trifft. Die ganzen Berliner und der eine Stuttgarter kamen mir alle seltsam vertraut vor. Vielleicht sind Internetbekanntschaften doch gar nicht so unpersönlich, wie manche vielleicht behaupten.
Achja, Hamburg > Berlin.
Ich freue mich auf das nächste Treffen!
Ein paar mehr Fotos wird es auch noch geben, auch wenn ich schon mal sagen kann, dass keine Knüller dabei sind. Bitte noch ein wenig Geduld.
Ich bin dann mal weg in Berlin. Mit Artikeln werdet ihr diese Woche allerdings trotzdem versorgt sein. Ich habe mal etwas vorgearbeitet.
Wenn ihr mich diese Woche erreichen wollt, zwecks Fragen oder einem Treffen in Berlin oder oder oder, geht das natürlich weiterhin über die gewohnten Wege:
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