Zack Arias wechselt komplett zu Canon und die Welt dreht sich weiter.

Zack Arias:

This year I’m simplifying, updating, and stream lining everything I do. My camera bag has been a hacked together bag of stuff for long enough and it was time to commit to one system or the other. I thought long and hard about this for months and decided all the Nikon gear had to go aside from my original D100 and 35mm f2 lens. I was going full on Canon and I was going to build the exact kit that I wanted to have.

Langer und sehr interessanter Artikel wieso Zack Arias sich für Canon statt Nikon entschieden hat, was er vorher hatte und was und wieso er jetzt in seine Tasche packt. Lesebefehl!

Ganz nebenbei hat er mich letztendlich davon überzeugt, dass ich beim nächsten DSLR-Kamerakauf auf Nikon umsteigen werde.

If I was a full time wedding shooter I might reconsider and go with a VR lens. Yes, I said that correctly. VR is Nikon’s name badge. Because if I was a full time wedding shooter I’d be Nikon. Have I said that enough?

Keine Canon 5D Mk III in 2011

Canon Rumors:

February 2012 would be the earliest for an announcement that will address the 5D line.

Ein Foto aus der Canon 5D Mk III auf 500px.com?

Chris Gampat:

Upon browsing through the Editor’s Choice area of 500px.com, I noticed this image. When you upload an image to the service, it automatically puts the EXIF Data in for you. However, it can be changed if you go in and edit the information. Apparently, Christopher Boffoli may have a Canon 5D Mk III.

Das ist doch Unsinn. Es ist, wie Chris selbst schon sagt, ein leichtes die EXIF Daten zu ändern. Vielleicht hat er sich einfach nur vertippt oder hat sich einen Spaß erlaubt. Des Spaßes wegen oder um absichtlich die Aufmerksamkeit auf sich und das Foto zu lenken. Und dass er jetzt nicht antwortet heißt ja auch gar nichts. Ich halte es für sehr sehr unwahrscheinlich, dass das Foto wirklich aus einer 5D Mk III kommt. Sollte das allerdings doch der Fall sein, nähern wir uns offenbar dem Release, was ja auch nicht so verkehrt ist.

Die lästigste aller Fragen: Ich möchte fotografieren, welche Kamera soll ich denn kaufen?

Ich bekomme immer wieder Fragen per Mail oder formspring zum Thema, welche Kamera man denn kaufen sollte, wenn man gerade anfängt zu fotografieren.

Um eins vorne weg zu sagen: Ich bin kein Media Markt oder Saturnmitarbeiter und ich bin auch kein Technikfanatiker. Ich kenne keine Megapixelzahlen auswendig und ich weiß auch nicht wie groß die Randabschattung von einzelnen Objektiven ist. Und ich lege auch keinen großen Wert darauf.
Und ganz wichtig: Es gibt nicht DIE richtige Kamera.

Trotzdem möchte ich gerne mal ein paar Zeilen dazu schreiben um eventuellen Neulingen beim Start etwas zu helfen.
Wichtig: Jetzt kommt meine persönliche und subjektive Meinung, die möglichst generell gehalten ist und nicht speziell auf aktuelle Kameramodelle und Preise eingeht.

Wenn ihr ernsthaft fotografieren wollt, kauft euch eine DSLR. Keine Micro 4/3 oder Kompaktkamera. Damit wäre die Art der Kamera schon mal geklärt.
Als nächstes die Marke. Es gibt viele Hersteller und im unteren Bereich geben die sich alle nicht so viel. Canon, Nikon, Olympus, Pentax, Sony und wie sie alle heißen.
Ich würde euch zu Canon oder Nikon raten. Sie sind die größten, sind qualitativ am oberen Ende und es gibt später keinen wirklichen Grund die Marke zu wechseln. Das hat den einfachen Vorteil, dass ihr Equipment wie Objektive, Blitze, etc weiterhin verwenden könnt. Kauft ihr am Anfang eine Olympus oder etwas vergleichbares, werdet ihr irgendwann aus qualitativen Gründen gezwungen sein dann doch zu Canon oder Nikon zu wechseln.

Hätten wir das auch. Wenn ihr jetzt schon genau wüsstet welches Genre ihr fotografieren wollt, könnte ich euch genauere Tips geben welches Equipment ihr dazu braucht. Da das hier aber nicht der Fall ist, gehe ich mal davon aus, dass ihr noch gar nicht genau wisst was ihr fotografieren wollt und einfach erstmal probieren möchtet.

Ich würde euch raten in einen Laden zu gehen und sowohl die Canon als auch die Nikon DSLRs in die Hand zu nehmen, die preislich in eurem Rahmen liegen. Schaut einfach welche besser in der Hand liegt, wie sie sich anfühlt und bei welcher ihr euch spontan „wohler fühlt“. Habt ihr euch entschieden, nehmt ihr diese Kamera, inkl. dem Kitobjektiv, das meist einen guten Brennweitenbereich zum Testen abdeckt. Das Paket ist meist kaum teurer als der Body alleine. Jedenfalls in diesem unteren Segment. Mit irgendwas zwischen 500 und 700€ seid ihr dabei.

Damit habt ihr alles was ihr vorerst braucht. Klar, das Kitobjektiv ist keine Wucht und freistellen kann man damit vergessen, aber ihr könnt damit Weitwinkelaufnahmen machen, aber auch normale Portraits aufnehmen, etc. Es ist zum Testen und herausfinden was einem Spaß macht. Und ich behaupte, ich habe damals einige gute Aufnahmen mit der billigen Scherbe hinbekommen.

Wenn ihr dann eine Ahnung habt, was euch Spaß macht, kauft euch entweder ein 50mm mit einer 1,8er Blende, die sind sowohl bei Canon als auch bei Nikon zwischen 100 und 200€ zu bekommen. Damit kann man eigentlich alles machen, das beliebte Freistellen ist möglich und ihr lernt euch zu bewegen und besser zu komponieren. Es schult euer Auge und euch ungemein. Ich mache noch immer die meisten meiner Fotos mit dem „Nifty-Fifty“ (Partnerlink).
Oder ihr kauft euch ein Weitwinkelobjektiv. 20mm oder etwas in der Art, falls ihr besonders auf Landschafts- oder Architekturaufnahmen steht.
Oder ihr greift zu einem 85mm, wenn ihr vor allem Portraitaufnahmen machen wollt.

Wenn ihr mit diesem Equipment dann an eure Grenzen gestoßen seid, wisst ihr selbst besser Bescheid und könnt entweder detailliertere Fragen stellen oder habt mehr Ahnung als ich. :)

PowerShot G13 Gerüchte

Canon Rumors:

Specifications 12mp 1080p Video 6x Zoom New Flash Placement Higher resolution LCD

Mag ja sein, dass die Canon PowerShot G Serie erfolgreich ist, aber wenn ich den Klotz da sehe…

Spieglein, Spieglein in der 5D…

ARGH! DER SPIEGEL MEINER 5D FIEL GESTERN RAUS BEVOR ICH DIE ERSTEN BILDER BEI BLAUER STUNDE UND ALLERHAND LICHTERN MACHEN KONNTE! ORRR! VERFLIXTE HÜHNERKACKE.

Analoge Erfahrung.

Mich hat es wieder gepackt und ich habe Lust zu zeichnen.

Analoge Zeiten brechen an.

So richtig angefangen hat alles in Köln während der Photokina. Auch wenn die Photokina eigentlich überhaupt nichts damit zu tun hatte. Mein Interesse an der analogen Fotografie fing schon kurz vorher an zu steigen. Mit meinem Besuch in Köln und einigen Gesprächen mit dem StyleSpion wuchs auch immer mehr das Interesse an der Streetfotografie in mir.

Damit einhergehend der Wunsch nach einer kleineren Kamera. Irgendwie mündete dann alles in einem Wahn, in dem ich unzählige Artikel zur Leica M9 las, nur immer wieder fest zu stellen, dass ich mir die Kamera ja doch in naher Zukunft nicht werde leisten können. Dann alles von meiner 5D abschraubte, was geht. Aber irgendwie ist sie immer noch zu laut und groß auf der Straße.

Mein Blick wanderte also immer weiter nach unten. Leica M8, immerhin noch digital. Soll aber wohl kein gutes Gerät sein. Wieso also nicht die analoge Schiene betreten und die Fotografie mal so richtig erleben und lernen. Die Leica M6 rückte in mein Blickfeld. Eine Kamera, die man gebraucht zusammen mit einem Voigtländer Objektiv durchaus bezahlen kann. Ca 800-900 € für die M6 und ca 500€ für ein Voigtländer 50mm. Aber die Vorstellung über 1000€ für etwas auszugeben von dem ich nicht mal weiß, ob ich etwas dran finden werde, nämlich analoge Fotografie, war mir dann doch etwas sehr heikel.

Außerdem wies mich der Stilpirat daraufhin, dass ich es vielleicht doch auch erstmal mit einer Jashica35 oder einer Canonet QL17 versuchen könnte. Die Canonet QL17 hatte ich auch schon mal im Sinn und sie gefällt mir auch optisch gut. Bei eBay findet man einige und die sind auch bezahlbar, mit 40mm 1,7er Linse.

Auf die ersten Kameras habe ich schon geboten und warte das Geschehen jetzt mal ab. Ich bin absolut eBay unerfahren und falls mir jemand eine Canonet QL17 (G-III) so anbieten kann, möge er es doch bitte tun. Je schneller ich eine käuflich erwerben kann um so besser, denn dann kann ich es mir nicht mehr anders überlegen. Seltsame Logik. Aber so ist das.

Ich möchte die Kamera zum Einen immer dabei haben, vor allem an Wochenenden, einfach um das Leben zu dokumentieren und zum Anderen um damit gezielt in die Straßen zu gehen und Momente einzufangen.

Viel Text, wenig Aussage. Wie steht’s um eure analog Fotografie Erfahrungen?

Ein Hochzeitskurzfilm.

Wow. Was soll ich sagen. Das hat mich wirklich umgehauen und macht, mal wieder, so unglaublich viel Lust auf Video. Anschauen!

Gefunden bei Michael Cali Photography. Gemacht von FullFrame Digital Cinema.

Photokina, Tag 1 3/4

Hallo Freunde! Es ist mittlerweile Samstag, 17:13 Uhr und ich sitze auf einer Couch beim Photocamp. Entschuldigt, dass ich mich erst jetzt hier für alle zu Wort melde.

Freitag sind wir (der Fotografdracula und ich) also um 6:45 mit einem EC nach Köln gefahren. Begrüßt von Regen haben wir uns erstmal in ein Restaurant verkrümelt. Ich aß einen sau leckeren Burger. Nicht, dass es für die Photokina wichtig wäre.

Also zurück zum Thema. Photokina. So gegen 13:30 kamen wir dann auf dem Messegelände an. Groß und voll. Mir zu voll. Was auch einer der Gründe ist, wieso ich mich nicht lange an irgendwelchen Technikständen aufgehalten habe. Mal kurz bei Canon und bei Nikon drüber geschaut, mehr aber auch nicht. Die bereits viel diskutierte Fuji Finepix X100 gesehen, angefasst und durch geschaut. Tja, ist noch ein Prototyp und von daher kann man da nicht viel sagen außer, dass sie echt schick ist. Als Preis werden 1000 € gemunkelt.

Halle 1 gefiel mir sehr gut. Viele, auch internationale, Fachhochschulen stellen dort Fotoarbeiten aus und bieten Infos zu ihren Studiengängen. Wir, es kamen noch Oliver und Pablo dazu, hörten uns auch einen Vortrag über die FH Hannover an, die sich auf Fotojournalismus spezialisiert hat. Die ausgestellten Fotos sind großartig und mein Interesse ist mehr als geweckt. Der Vortrag allerdings bot mir persönlich kaum neue Infos und war extrem monoton und daher etwas langweilig. Nungut.

17 Uhr großer Auftritt von Kai Müller bei Leica, der über sein Projekt Sonic-Iceland erzählte und Fotos zeigte. Hatter gut gemacht. Vorher spielte ich noch etwas mit der D-Lux 5 und der X1 rum. Die X1 gefällt mir echt gut, aber der fehlende Sucher geht gar nicht. Traf dort auch Christoph, Martin Huelle und Marc.

Den Abend verbrachte ich mit Kai Kölsch trinkend und Hausmannskost essend in der Braustelle. Toller Laden; rustikal, einfach, authentisch und lecker. Kölsch schmeckt, bricht einem aber das Genick, weil die Gläser so schnell leer sind und man nicht merkt, wie viel man eigentlich trinkt. So ging es auch mir.
Eigentlich kam ich zu einer guten Zeit bei Yannick in der Wohnung an und ich hätte den Tag dort beenden können. Tat ich aber nicht und traf mich noch mit Martin Holzner, Chris Werlin und weiteren Leuten, die ganz um die Ecke in einer Bar saßen. Und wieder gab’s Kölsch.

Nach zu wenig Schlaf und zu viel Alkohol klingelte mich mein Wecker heute früh raus. Um 9:30 wollte ich ja schon wieder beim PhotoCamp sein. Es grenzt eigentlich schon an ein Wunder, dass ich pünktlich dort war. Zu gebrauchen war ich aber bis heute Mittag zu rein gar nichts. Mir ging es ganz fürchterlich und die einzige Höchstleistung, die ich vollbrachte, war Existieren.

Von 13 bis 14 Uhr sahen wir dann einen Vortrag von Joe McNally. Cooler Typ, auch live. Einiges was er erzählte wusste man, wenn man seinen Blog verfolgt und seine Bücher gelesen hat. Gelohnt hat es sich dennoch in jedem Fall.
Danach noch kurz Calvin Hollywood ein bisschen zugeschaut, Heiko Keim getroffen und wieder zurück zum PhotoCamp. Hier noch einen Vortrag angehört und jetzt sitze ich hier und tippe diesen Text. Der auch viel länger geworden ist als eigentlich geplant.

Von daher. Danke für’s Lesen bis hier hin. Heute Abend lasse ich es ganz gemütlich angehen und morgen freue ich mich auf das geplante Treffen mit diversen Bloggern/Fotografen/Twitterern.

Sollte ich irgendwen oder irgendwas vergessen haben. Nicht böse sein. Ich bin müde.

Tschö!