Fotografie war die Fertigkeit, auf einem Film von 36 Aufnahmen mit einer Leica eine Geschichte zu erzählen. Für jede Lichtsituation gab es geeignetes Material. Wer das Detail und die tiefen Farben liebte, griff nach dem Kodachrome, wer grobkörnige Schwarzweiß-Fotos von einem Jazzkonzert machen wollte, nahm den Tri-X.
Jim Rakete spricht bei der SZ über seine Gedanken zur Insolvenz von Kodak und sagt mal wieder ein paar kluge Dinge. Ich bin immer noch großer Fan von ihm. (Danke für den Tip per Mail an Mike.)
Everybody Street ist eine Dokumentation von Cheryl Dunn über Street Photography in New York. Bisher gibt es auf der Website fünf Interviews mit Ricky Powell, Bruce Davidson, Mary Ellen Mark, Bruce Gilden und Joel Meyerowitz zu sehen und steigert damit das “Haben-will”-Gefühl für den kompletten Film. Leider gibt es bisher keinerlei Infos wann/wie man an selbigen kommen kann. Christoph, bei dem ich von “Everybody Street” erfahren habe, hat Cheryl Dunn schon angeschrieben und hält uns auf dem Laufenden. Bis dahin vertreibt euch doch schon mal die Zeit und lauscht den Interviews dieser hervorragenden Fotografen.
Als kleiner Vorgeschmack hier der Trailer zu Everybody Street:
I’m not knocking the first school of “shoot a lot, edit a lot” photography, I’m just saying personally the “measure twice, cut once” philosophy strikes more of a chord for me.
Sean Bonner hat sich Gedanken über (seine) Fotografie gemacht und diese niedergeschrieben. Außerdem spricht er über die Gründe seines Wechsels von Digital zu Film.
Finn ist ein aufstrebender Kunst- und Modefotograf in den Mittvierzigern. Geplagt von Todesängsten und Selbstzweifeln stürzt er in eine ernste Lebenskrise. Die Reise von Düsseldorf nach Palermo ist also auch eine Reise zu sich selbst.
Wem es so geht wie mir und den Film im Kino verpasste und es auch noch nicht geschafft hat sich die DVD zu besorgen (gibt’s die überhaupt? Da war doch mal irgendwas…), heute Abend um 20:15 Uhr läuft der Film auf arte. Ich möchte ihn unbedingt sehen.
Als Marcel mich vorgestern fragte ob ich Sucker Punch im Kino sehen möchte, zögerte ich erst etwas. Klar, der Trailer sah schon irgendwie gut aus, aber alles andere drum herum doch irgendwie, ja, schon fast lächerlich.
Trotzdem saß ich dann gestern im Kino um ihn mir anzuschauen und ich bereue es nicht.
Ob man in die Handlung einen tieferen Sinn hinein interpretieren möchte oder ob die Dialoge besonders ausgefeilt sind, darüber lässt sich streiten. Ganz klar ist aber, dass der Film ein visuelles Meisterwerk ist. Sehen Die Szenen in der “normalen Welt” schon gut und düster aus, bekommt man bei den Bildern aus der “Traumwelt” die Klappe kaum wieder zu. In den Kampfszenen kann man eigentlich an jeder Stelle getrost den Film anhalten und das Standbild sieht großartig und posterreif aus. Mich haben diese Szenen, Kamerafahrten und Perspektiven sehr an Zwischensequenzen von guten Computespielen erinnert. Besonders an Final Fantasy VII musste ich mehrmals denken, was sicher mit der düsteren Atmosphäre, den vielen Kämpfen gegen andersartige Kreaturen und der Mischung von modernen und traditionellen Waffen zu tun hat.
Alles in Allem kann ich den Film jedem empfehlen, der über holprige Dialoge hinwegsehen und sich im Gegenzug an großartigen Bildern erfreuen kann.
Und wo bekomme ich jetzt Final Fantasy VII und eine Playstation her?
Hochzeits- und Verlobungsfotos, die man so findet sind meist sehr schön. Klar, hell, fröhlich und sie zeigen einfach das positive am Leben. Wäre ja auch schlimm, wenn nicht. Aber irgendwie sind sie sich doch alle oft irgendwie ähnlich.
Ich habe hier Fotos von einem Verlobungsshooting gefunden, dass einem Thema folgte. Eine tolle Idee und perfekt umgesetzt.
Und zwar sind die beiden Verlobten riesige Fans von dem Animationsfilm “Up”. In den Fotos wimmelt es also nur so von Ballons und auch andere kleine Details aus dem Film sind überall versteckt. Großartig! Hier geht’s zu den Fotos: Blogpost1 und Blogpost2.
Die Fotos sind von Wildflowers Photography gemacht worden. Ein weiterer Blick ins Portfolio und den Blog lohnt sich außerdem auch.
Nachdem die Produktion von Polaroidfilmen eingestellt wurde, startete das Impossible Project, das den Film all den Liebhabern zurückbringen sollte. Und es ist tatsächlich gelungen:
Polaroid will re-launch the legendary Polaroid One Step Camera and is therefore commissioning The Impossible Project to develop and produce a limited edition of Polaroid® branded Instant Films in the middle of 2010.
Das sind natürlich großartige Neuigkeiten, die wohl die Herzen vieler Sofortbildkamerfans höher schlagen lassen.