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Fotografie in Bildern & Worten von Martin Wolf

Mein Amazontipp
Street Photography Now habe ich zu meiner Fotobibel für 2012 erkoren. Ein Muss für jeden Streetfotografen.

Street Photography Now, meine Fotobibel

Licht in der Fotografie

street zen:

Light is essential to photography.

Jep. Bewusst war mir das schon lange, wirklich aktiv darauf geachtet habe ich aber nie. In letzter Zeit habe ich aber immer wieder fest gestellt, dass es ganz oft unter anderem das Licht ist, das zwischen einem interessanten und einem uninteressanten Foto unterscheidet. Ich war letztens oft morgens unterwegs und es war einfach nur grauer Himmel und kein Sonnenstrahl. Wenn dann doch mal die Sonne durch kam und Licht und Schatten entstanden, wurde alles besser.

Fotografie und CSS

Chris Coyier:

CSS isn’t a particularly difficult language to understand. You select things, and change the values of different properties. There is no logic, no math, no object oriented concepts, no security concerns… It largely reads like plain English. Yet, understanding it and being really good at it are pretty far apart. The old adage applies nicely:

“It takes a day to learn and a lifetime to master.”

Kurzer Artikel über die Ähnlichkeiten von CSS und Fotografie. Unterschreibe das. (via)

David Hurn gibt wertvolle Tipps

David Hurn:

I became a member of Magnum Photos in 1967. It allowed me to go over to Paris and sit in the office every night, for hour after hour after hour, looking at contact sheets of people like Elliott Erwitt or Sebastião Salgado or Henri-Cartier Bresson.

The first thing you learn is how much work they put in to make a collection. It’s not just one roll of film that they’ve got lucky on – they’ve used lots of rolls of film. And every time they’ve pressed the shutter, they’ve thought the shot was worthwhile before; at the end of the film, admitting to themselves that most of the shots were crap. Now that’s a wonderful learning process – to see what they chose and what they discarded.

Es gäbe noch viel mehr aus diesem kurzen Text von David Hurn zu zitieren, deshalb kann ich nur sehr empfehlen alles zu lesen.
Aber dieser obige Teil stach für mich besonders heraus, weil ich genau das in den letzten Tagen feststelle. Ich laufe ewig darum, drücke hier und da auf den Auslöser und es komm nur Scheisse bei rum. Und dann irgendwann, ist doch was gutes dabei. Der Trick ist halt nur das eine gute Foto zu zeigen und nie auf zu hören sich um zu sehen und den Auslöser zu drücken.

So what makes a photographer is taking a lot of pictures. Not talking about it or analysing it – leave that until afterwards, or let other people do it. You need to shoot pictures and you need to look at contact sheets of the great photographers.

10 Tipps für bessere Fotos

Der beste Artikel zum Thema Fotografie, den ihr heute lesen werdet.

Mein Foto im Castrol Fotokalender Motorsport & Fussball 2012

Wie ihr euch vielleicht noch erinnert habe ich irgendwann mal am Castrol Foto Award teilgenommen, bei dem man als einer der 12 Besten in den Castrol Fotokalender 2012 rein kommt. Mein Bild hat es auf den dritten Platz geschafft und am Wochenende bekam ich mein Belegexemplar. Der Kalender ist wirklich toll. Sehr gute Motive und guter, matter Druck. Ich freue mich wirklich, dass ich darin vertreten bin.

Wer Lust hat sich den Kalender zu kaufen oder ihn zu Weihnachten zu verschenken. Ihr bekommt ihn auf castrol-foto.de für günstige 9,95€.

Fotografie im Überfluss

Erik Kessels hat alle Fotos, die innerhalb von 24 Stunden auf Flickr hochgeladen wurden ausgedruckt und diese 350.000 Bilder in einen Raum gekippt. Puh. (via)

Foto © foam.org

Die Ästhetik der Fehler

Steffen Böttcher:

Wahrscheinlich stehe ich auch deshalb so auf analoge Fotografie. Sie gibt dem Foto eine weitaus größere Chance auf Fehler, als die Digitalfotografie. Diese erlaubt einem Fotos gerade mal den Weg vom  Sensor zur Speichereinheit. Das Foto bekommt irgendwie keine Chance zu “atmen”. Ich gebe zu, das ist fast schon philosophischer Unsinn, doch spannend finde ich den Gedanken irgendwie doch.

Stehe sehr drauf.

Schärfer ≠ besser

Nachdem Adobe die neue Nachschärf-Funktion vorgestellt hat konnte man überall die WOWs und OHs hören. Jeder staunte ob der Magie dieser Funktion.
Es ist technisch gesehen auch wirklich ziemlich brilliant und zukunftsweisend. Allerdings möchte ich dabei auch die Frage stellen, ob ein schärferes Foto auch gleich ein besseres Foto ist?

Ich glaube nicht. Zumindest nicht pauschal. Sicher, es gibt Bereiche in der Fotografie, da muss ein Foto scharf sein, sonst verliert es an Wert. In vielen Genre aber ist die technische Umsetzung nur Mittel zum Zweck und Perfektion manchmal der falsche Weg.

Obiges Foto von Robert Capa (via via) wurde mit der neuen Adobe Technik nachgeschärft. Ist es dadurch ein besseres Foto geworden? Sagt es mehr aus? Ich finde nicht. Ich behaupte sogar das Gegenteil und sage, es ist schlechter geworden. Das obere Foto zeugt von Bewegung, von Hektik, von Gefahr, Angst und Mut. Da passiert etwas und es wird eine Stimmung erzeugt. Unteres lässt vielleicht mehr Details erkennen, aber verliert genau dadurch an Emotion.
Christoph schreibt, dass Capa, laut Software-Analyse, die Kamera erst still gehalten und dann im letzten Moment bewegt hat. Was, wenn es Absicht war?

Ich finde neue technische Errungenschaften auch großartig und bin begeistert, aber wir dürfen dabei nie vergessen, dass die technische Umsetzung nur einen Bruchteil eines guten Fotos ausmacht und uns auch nicht in jeder Situation den Arsch retten kann.

Möchte ich lesen: Storytellers

Bis eben hatte ich noch nie von Jerod Foster gehört. Die Beschreibung seines Buches “Storytellers”, das im Dezember erscheinen soll, hat mich aber sehr neugierig gemacht.

Sprinkled among the 288 pages are numerous tips, anecdotes, and exercises to help challenge readers to push their storytelling abilities. Additionally, the text includes several interviews I conducted with some of the visual storytellers I look up to the most–some of the best and most respected in the business.

Storytellers (Partnerlink), wie der Name schon vermuten lässt, beschäftigt sich damit mit Bildern eine Geschichte zu erzählen. Die ewigen Fragen nach der Kamera und anderen technischen Details spielen hier keine Rolle. Das Buch ist kein “How-to” für dies oder jenes, sondern soll uns Leser vor allem zum selbst nachdenken anregen.

Ich habe mir das Buch jedenfalls auf meinen Amazon Wunschzettel geschrieben und hoffe sehr, dass es zum Erscheinungstermin auch gleich für den Kindle erhältlich sein wird.

It’s is a book that hopefully makes you think. I want it to make you think not only about how you’re making images, but more importantly, why you’re making them and why making them in certain ways helps you tell a better story.

Some thoughts on Photography

Sean Bonner:

I’m not knocking the first school of “shoot a lot, edit a lot” photography, I’m just saying personally the “measure twice, cut once” philosophy strikes more of a chord for me.

Sean Bonner hat sich Gedanken über (seine) Fotografie gemacht und diese niedergeschrieben. Außerdem spricht er über die Gründe seines Wechsels von Digital zu Film.

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