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Fotografie in Bildern & Worten von Martin Wolf

Mein Amazontipp
Street Photography Now habe ich zu meiner Fotobibel für 2012 erkoren. Ein Muss für jeden Streetfotografen.

Street Photography Now, meine Fotobibel

BUY FILM NOT MEGAPIXELS

Marcus Hasart:

Und am Ende geht es nur um das Einfangen von Momenten.

Eigentlich das übliche Geblubber “Nicht die Kamera macht das Foto…”, aber ich mochte die Überschrift sehr und vermutete eigentlich einen Eintrag zum Thema Analogfotografie.

Anreiz zum Fotografieren gesucht?

Melanie Joos:

Daher habe ich mir überlegt: Wie wäre es denn mit einer Fotografiemitmachaktion. Will heißen: Ich gebe euch ein Thema und ihr schickt mir dazu eure besten Fotos in einem bestimmten Zeitraum zu. Die fünf, die mir am besten gefallen, bekommen hier einen Blogeintrag mit Link zum Fotografen. Und damit starten wir genau: jetzt.

Thema: Herbst. Einsendeschluss: 30. November, 24 Uhr

Zur Kamera greifen

Gerade habe ich das Fotografieren etwas schleifen lassen und meine Konzentration vor allem auf das Web gelegt. Seit heute macht sich aber, wie so oft nach einer Pause, der Drang breit wieder eine Kamera in die Hand zu nehmen und zu fotografieren. Selbst wenn ich mal ein paar Wochen nur Fotos mit dem iPhone mache und keine richtige Kamera in die Hand nehme, kann ich doch sicher sein, dass es immer wieder kommt. Das ist schön und da kommt die Knackscharf Fototour genau richtig, denn ich werde dort in Berlin dabei sein und an zwei Tagen so viel Wissen aufsaugen wie möglich.

Gerade bin ich dabei eine ganze Menge Fotos aus der letzten Zeit in Lightroom zu importieren und durch zu sehen. Da sind noch ein paar – wie ich finde – wirklich gelungene Fotos dabei. Ich hoffe, dass ich mir bald die Zeit dafür nehme und sie fertig entwickele1 und hier in den Blog bringe.

Übrigens fällt immer mehr auf, dass ich lieber fotografiere als Fotos zu sichten und zu bearbeiten. Das kann auch Spaß machen, ist aber nicht annähernd so spaßig oder aufregend. Man bedenke nur mal, dass ich noch immer Fotos aus NY auf dem MacBook habe, die unbedingt fertig gemacht werden wollen. Oh Mann.

  1. Digitale Fotoentwicklung in Lightroom, nicht analog

Eine Karte für die Knackscharftour 2011 gewinnen!

Wie Steffen und Christoph habe auch ich eine Karte für die Knackscharf Fototour mit Steffen und Paddy zu verlosen.

Für den Fall, dass ihr noch gar nichts davon gehört habt:
Paddy und Steffen reisen die kommenden Wochen ab 22. Oktober durch die Republik und geben an den Wochenenden zweitägige Workshops. Da wird es um Lichtgestaltung, Bildnachbearbeitung, Motivfindung, Umgang mit Menschen vor der Kamera und natürlich Podcasting gehen. Wer die beiden kennt weiß, die zwei Tage werden vollgepackt sein mit Wissen und einer Menge Spaß. Weitere Infos gibt’s hier.

Ich mag beide sehr gerne und ich glaube als Team werden sie sich super ergänzen. Der Spaß kostet für den normalen Teilnehmer 250€. Das klingt erstmal viel. Ist aber für zwei Tage voller Wissen sowie Verpflegung ein Klacks.

Aber was müsst ihr tun um so eine Karte zu bekommen? Fotografieren!
Das Thema ist “knackscharf”. Lasst eurer Kreativität freien Lauf. Bearbeitung ist erlaubt.
Bitte ein Foto mit 900px an der langen Kante exportieren und mir an martin@visuellegedanken.de mit dem Betreff “Knackscharf” senden.
Einsendeschluss ist nächste Woche Mittwoch, der 12. Oktober, 23:59 Uhr.

Dann werde ich mir meine drei Favoriten raussuchen und unter diesen drei auslosen. Ich nehme dann per Mail Kontakt auf.

An welchem Termin ihr teilnehmen wollt, ist euch frei überlassen:
22.-23.10. Hamburg
29.-30.10. Saarbrücken
05.-06.11. Berlin
12.-13.11. Frankfurt am Main
19.-20.11. Köln
26.-27.11. Leipzig
03.-04.12. München

Ich werde übrigens am 5. und 6. November in Berlin dabei sein. Vielleicht sieht man sich ja!
Viel Erfolg und Glück!

Kann man fotografieren lernen?

Steffen Böttcher:

Kann man fotografieren lernen? Ja, kann man! Ein gewisses Grundtalent und genug Leidenschaft vorausgesetzt, geht das sogar in verdammt kurzer Zeit. Das deckt sich übrigens mit einer Beobachtung die ich bei einer Menge Fotografen die mich real und virtuell umgeben, mache. Also lasst die albernen Forendiskussionen, geht raus und fotografiert, verflucht!

Besser kann man es wohl kaum sagen.

The Hardest Story I Can Never Tell

The Phoblographer:

First off, consider this: I’ve been a wedding photographer and photojournalist for a couple of years and I am currently a highly active street photographer. Getting the shot is no problem for me at this point in my progression. I’ve shot in big churches, city hall, backyards, wedding halls, mosques, you name it I’ve probably done it. But a funeral is different. During the ceremonies, everyone is silent. Everyone. And that means that the sound of the quietest camera will be heard and echo through the hall like the sound of a baby crying at your favorite Broadway musical.

This was the first time I’ve even attempted funeral photography.

Als mein Opa gestorben ist habe ich nicht mal im Traum daran gedacht die Beerdigung zu fotografieren. Ich hätte es emotional nicht gekonnt.

Die Frage nach dem WAS.

Wenn ich eine gewisse Zeit, seien es ein paar Tage oder Wochen, nicht fotografiert habe, dann bekomme ich so ein Kribbeln in den Fingern. Ein Kribbeln, das mich zur Kamera greifen lässt.

Mir fehlt dann der Blick durch den Sucher, das Komponieren von Bildern und das Festhalten von Momenten.
Zwar betrachte ich meine Umgebung immer aufmerksam und sehe ständig Fotomöglichkeiten und halte sie, wenn möglich, auch mit dem iPhone fest, doch ist es trotzdem etwas anderes, wenn ich mit der 5D unterwegs bin, rein um Fotos zu schiessen.

Gerade ist es wieder soweit. Die Finger kribbeln und ich muss dringend Fotos machen. Jetzt war ich heute morgen auf dem Weg ins quote.fm Loft, hatte die Kamera dabei und wollte unbedingt auf den Auslöser drücken. Nur leider hatte ich einfach keine Idee wohin ich gehen könnte, was ich fotografieren könnte und einfach kein Thema, nichts. Kalt und nass war es zu allem Überfluss auch noch.

Einfach irgendwas fotografieren funktioniert (meist) nicht. Ich brauche zumindest eine kleine Idee, worum es gehen soll, was ich machen will. Also bin ich, leicht deprimiert und mit einer handvoll witzloser Fotos, ganz normal am Schreibtisch gelandet. Hat wohl heute morgen noch nicht sein sollen.

Ich weiß auch gar nicht so genau warum ich das hier aufschreibe oder was ich damit sagen will. Irgendwie musste ich es einfach nur loswerden.

Neue Flickrgruppe “iPhone (Mobile) Photography”


Hallo zusammen! Wir ihr ja wisst, bin ich großer Fan davon mit dem iPhone Fotos zu schiessen. Deswegen führe ich mein visuelles Tagebuch und poste auch sonst einige Fotos mit dem iPhone bei Twitter oder Facebook.

Da ich von immer mehr Leuten höre, denen es genauso viel Spaß macht und die ihre Fotos auch bei Flickr hochladen, habe ich jetzt dort mal eine Gruppe zum Thema eröffnet. Dort könnt ihr eure iPhone oder andere Handyfotos zeigen mit anderen darüber sprechen und so weiter. Einzige Bedingung für die Gruppe außer natürlich, dass die Fotos mit dem mobilen Endgerät gemacht wurden ist, dass sie auch mit selbigen bearbeitet sein müssen.

Viel Spaß!

Eventuell werde ich auch die Fotos aus dieser Gruppe hier irgendwo als Thumbnails anzeigen, dann haben alle schnelleren, einfacheren Zugriff darauf. Mal schauen wie sich die Gruppe entwickelt.

Umfrage: Wie lange fotografiert ihr schon?

fotos

Gerade dachte ich mal wieder über den Blog und dessen Leser nach. Dabei kam die Frage auf, wie genau eigentlich meine Leserschaft aussieht. Um der Sache mal ein bisschen genauer auf den Grund zu gehen, möchte ich heute mal eine kleine Umfrage machen.

Wie lange fotografiert ihr schon?

Mein Archiv, wenn man es denn überhaupt so nennen kann, geht zurück bis 2003. Damals kaufte ich meine erste digitale Kompaktknipse. Das kann man aber nicht als ernsthaftes Fotografieren bezeichnen. Ende März 2006 legte ich mir dann eine DSLR zu, und ab da ging die Erkundung der Fotowelt erst so richtig los.

Ich finde, das ist wirklich eine spannende Frage und ich freue mich über jeden Kommentar!

PS: Wenn sich gut Gruppen zusammen fassen lassen, werde ich auch eine Auswertung posten.

Wie man andere Menschen beim Fotografieren ignoriert.

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Sollte man nicht gerade alleine in einer entlegenen Gegend unterwegs sein und Landschaftsfotos machen, ist man doch immer wieder damit konfrontiert, dass andere Menschen um einen herum sind, wenn man fotografiert. Für manche eine echte Hemmschwelle beim Fotografieren.

Egal ob man Portraitfotos von einem Model macht oder einfach nur in der Stadt umherläuft und schöne Motive sucht. Man ist nur selten alleine mit der Kamera (und dem Model).
Mir ging es bisher schon oft so, dass ich ein Motiv gesehen habe und mir dachte, hey, das sieht bestimmt aus der Froschperspektive gut aus. Dann schaute ich mich kurz um und sah einige Spaziergänger. In dem Moment hatte ich für mich nur noch die Wahl, vorbeigehen und die Bildmöglichkeit liegen lassen oder abwarten bis die Leute weg sind.

Aber es gibt natürlich noch die dritte und einzig richtige Wahl.
Die ganzen Menschen einfach ignorieren und das eigene Ding machen. Aber natürlich fällt das nicht jedem leicht, die Welt um sich herum auszublenden und einfach zu tun was man will. Sei es Scham, Unsicherheit oder irgendwas anderes.

Ich bin der Meinung man sollte dagegen ankämpfen, da man so viele tolle Fotomöglichkeiten verpasst und das ist wirklich schade. Mein Tipp um dem Problem entgegen zu wirken ist folgender:

Musik. Nehmt den mp3 Player eurer Wahl, packt eure Lieblingsmusik drauf, steckt euch die Stöpsel in die Ohren und los geht’s. So seid ihr noch ein wenig mehr in eurer eigenen Welt, vielleicht sogar inspiriert von der Musik und vergesst außerdem die Menschen um euch herum. Mir hilft das vor allem, da ich die Leute nicht höre und so oft einfach nicht bemerke. Sollten sie mir dann doch auffallen ist es schon zu spät noch den Rückzieher zu machen.

Das übt und es ist ein tolles Gefühl einfach jedes Foto zu machen, das vor eurem inneren Auge ist. Wenn ihr zu Hause ankommt und die Bilder sichtet werdet ihr Stolz auf euch sein, dass ihr den Schritt gemacht und euere Vision eines Bildes umgesetzt habt. Ich bin sicher so entstehen tolle und einzigartige Fotos, die euch sonst entgangen wären.

Viel Erfolg mit der Musikmethode!

Habt ihr vielleicht noch andere Methoden um die Menschen um euch herum beim Fotografieren auszublenden?

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