Bornintents sind Stefan und Stefan aus Hamburg. Was die beiden machen, hat nichts mit Fotografie zu tun und trotzdem möchte ich es euch zeigen, denn ihr Motto und ihre Einstellung kann man auch auf die eigene Fotografie sehr gut übertragen:
Expect the best, be prepared for the worst, fuck what others think & do your own thing.
Die beiden Jungs aus Hamburg mögen Zelte. Aber sie mögen nicht Zelte aufzubauen. Also haben sie sich überlegt, es wäre großartig, wenn es ein Zelt gäbe, dass sich selbst aufbaut. Da es das scheinbar noch nicht gibt, haben sie es sich zur Aufgabe gemacht ein solches zu entwickeln und zu bauen. Auf dem Weg in die Selbstständigkeit dokumentieren sie ihren Weg und teilen ihn mit uns im Web.
Ich hatte das Vergnügen vor einer Weile einen der beiden Stefans auf der Ignite Hamburg zu treffen. Er war erstaunt, dass ich ihn und das Projekt kannte. So ist das eben im Web. Also Leute, “Spread the word!”
Heute sind wir mal wieder total lokal und bleiben in Hamburg.
Vergangene Woche bekam ich eine E-Mail von Carolin, die mir von ihrem Video über Hamburg erzählte, dass sie für die Uni gemacht hat. Ich konnte es erst jetzt anschauen und ich muss sagen, es gefällt mir. Gefilmt hat sie mit einer Canon 7D und einer Canon HV40.
Hier und da ist es vielleicht noch nicht ganz rund, aber dafür gibt es auch echt pfiffige Ideen im Video.
Hamburg begrüßte uns gestern mit strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel. Kurz entschlossen ging es also ins Schanzenviertel – Sonne tanken. Wir tranken Club Mate, Astra, heiße Schokolade (fragt nicht) und Eisschokolade mit Eiswürfeln (fragt auch hier nicht) und einige aßen Falafel bei der Bude umme Ecke. Anschliessend noch ein bisschen bei den ganzen Alternativen im Schanzenpark gesessen und dann mit voller Blase mit dem Schienenersatzverkehr wieder nach Hause.
Ich erzähle ja ständig von Chase Jarvis und zeige euch Videos, in denen er uns alle hinter die Kulissen blicken lässt. In Deutschland vermisse ich sowas sehr. Fotografen, die im Social Web mehr tätig sind und auch mal etwas zeigen und preisgeben. Es gibt sie, aber sie sind noch selten.
Einer, der dazu gehört, ist Paul Ripke hier aus Hamburg. Schon mit seiner zwei Staffeln langen Serie “Life of Paul” hat er einige Aufmerksamkeit bekommen. Und die Videos sind auch wirklich zu empfehlen.
Jetzt läuft seit zwei Tagen die achttägige Reihe “Making the shoot“. Es geht um die Erstellung eines neuen Modekatalogs für Conleys. Paul nimmt uns in dieser Reihe von Anfang bis Ende mit und lässt uns etwas hinter die Kulissen blicken.
Bisher gab es das erste Treffen zwischen Paul und den Mädels von Conleys, bei dem sie die Models ausgewählt und den allgemeinen Stil festgelegt haben, sowie das Styleling-Briefing für den Stylisten in der zweiten Folge.
Sechs Folgen kommen in den nächsten Tagen noch. Ich kann es nur empfehlen und sagen: “Danke Paul!”
Ich war heute endlich mal wieder draußen und habe Fotos im Stadtpark gemacht. Und wieder mal habe ich gemerkt wie gerne ich in der Natur unterwegs bin und fotografiere. Auch meine Liebe zur Makrofotografie habe ich gleich wieder entdeckt.
Ich hatte wieder Musik auf den Ohren, so haben mich eventuell starre Spaziergänger nicht weiter gestört, als ich mich verrenkte um tief über dem Boden noch durch den Sucher schauen zu können.
Herausgekommen ist eine bunter Mischung verschiedener Fotos. Mein Fazit: Viel öfter einfach mal die Kamera schnappen und losgehen.
Am Donnerstag Abend fand in Hamburg im Rahmen der Global Ignite Week die Ignite Hamburg statt.
Es handelt sich dabei um einen Abend voller Präsentationen über die unterschiedlichsten Dinge. Jede Präsentation bestand aus 20 Slides á 15 Sekunden, die automatisch weiter geschaltet wurden, was die Sache teilweise extrem lustig machte. Es gab tolle Präsentationen zu Internetstartups, aber auch zu Offlineprojekten. Insgesamt war es sehr inspirierend und ich habe mal wieder ein paar neue nette Leute kennen gelernt.
Das ganze wurde initiiert von Markus Reuter mit Unterstützung von den Elbdudlern Jonas Wegener und Julian Vester. Vielen Dank an dieser Stelle für den großartigen Abend!
Ich bin mir ziemlich sicher, dass es in Zukunft eine weitere Ignite in Hamburg geben wird und freue mich schon jetzt drauf.
Natürlich habe ich auch ein paar Fotos gemacht, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Weiterhin gibt es den Livestream auch jetzt noch online zum anschauen. Es lohnt sich.
Die Fotos habe ich absichtlich etwas kontrastarm bearbeitet und mit einem rot-gelblichen Farbstich versehen. Es ist ein Versuch den analogen Flair zu imitieren. Wie gefällt es euch?
Als Start in die neue Woche gibt es heute das Portfolio von Dirk Fellenberg. Dirk ist ein weiterer großartiger Fotograf aus Hamburg. In seinem Portfolio gibt es hauptsächlich Landschaftsaufnahme, aber auch typische Werbefotografien, oder Commercial Advertising, wie man so schön sagt, zu sehen.
Die Landschaftsbilder haben es mir echt angetan. Um sich einen Überblick über seine Arbeiten zu verschaffen, empfehle ich, einfach die Slideshow laufen zu lassen mit der man auf der Website begrüßt wird. Viel Spaß damit!
Durch den Pool der visuelleGedanken Flickr Gruppe stolperte ich in letzte Zeit immer und immer wieder über die Portraits von Markus Schwarze.
Dann schaute ich mal genauer nach wer Markus ist und was er da macht. Es stellte sich heraus, dass Markus ein Fotoprojekt am Laufen hat, bei dem er jeden Tag ein Foto macht. Kurzerhand schrieb ich ihn an und fragte ihn ob er Lust hätte ein wenig über das Projekt zu sprechen. Ich stellte ihm ein paar Fragen, die ihr nun hier lesen könnt. Viel Spaß damit!
Martin Wolf: Hallo Markus, stell dich doch meinen Lesern erstmal kurz vor.
Markus Schwarze: Hallo Martin, erst einmal vielen Dank für die Einladung. So nun will ich mich mal vorstellen. Meine Name ist, wie schon geschrieben, Markus Schwarze. Ich bin mittlerweile 31 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Töchter (5 und 7 Jahre). Hauptberuflich arbeite ich als Teamleiter (Softwareentwicklung) in einer großen Werbeagentur und kümmere mich dort um die Entwicklung von Projekten wie z.B. Onlinekonfiguratoren, Online-plattformen. Das arbeiten bringt mir dort sehr viel Spaß, hat aber auch eine Kehrseite. Ich bin ein Mensch der gerne sieht was er gemacht hat, was in meiner normalen Tätigkeit als Softwareentwickler nicht immer möglich ist. Zur Fotografie kam ich mit etwa 12 Jahren, als ich das erste mal die Kamera von meinem Vater (Canon AT-1) in der Hand hatte. Ich sollte ein Foto von meinem Vater und meiner Mutter machen. Der Urlaub war für mein Vater gegessen, da ich die restlichen 2 1/2 Wochen mit der Kamera rumhantiert habe. Leider hat sich das nach dem Urlaub, als wir die Bilder vom Entwickler abgeholt haben, als Fehler herausgestellt – es waren nicht viele Bilder dabei die “fürs Familienalbum” taugten. Das sollte sich aber schnell ändern. Mein Vater hat mir die Kamera überlassen und sich selber eine neue (keine Ahnung mehr welche) gekauft.
Was ich als sehr hilfreich fand, war das mir mein Vater ein Objektiv gekauft hat – eine 50mm Festbrennweite. Ich habe bis vor 2 Jahren immer noch Analog fotografiert, nicht weil ich ein Gegner von Digitalem-Zeug bin, sondern weil ich Angst hatte, das die gemachten Bilder auf der Festplatte verschwinden. Für mich ist die Fotografie eine art Dokumentation. Ob diese nun “künstlich” (Fineart, bzw. viel EBV) oder wirklich realistisch ist, spielt dabei für mich keine Rolle. Ich bin nun vor 2 Jahren auf eine Digitale Spiegelreflex umgestiegen – die Canon EOS 450D. Die Kamera ist wirklich nicht schlecht. Ich habe jedoch relativ schnell (2 Monate) gemerkt, das die 450D nicht reicht. Ich habe mich relativ schnell für die Vollformatkamera EOS 5D entschieden. Diese Kamera bietet einfach alles, was ich zum fotografieren brauche – nicht mehr und nicht weniger.
Nachdem ganz Hamburg unter einer Eisschicht liegt, kam gestern noch mal eine Fuhre Schnee dazu. Meine Freundin und ich nutzten das schöne Winterwetter für einen Spaziergang im Stadtpark. Die Kamera war natürlich mit dabei. Hier ein paar Eindrücke.
Heute Mittag war ich das erste mal im neuen Jahr mit der Kamera draußen. Hamburg ist über Nacht nochmal richtig schön eingeschneit und das habe ich genutzt um ein paar Fotos in der Nachbarschaft zu machen.