Nachdem ich vor einer Weile schon die Dokumentation „The impassioned eye“ über Henri Cartier-Bresson gesehen habe und super begeistert war, freue ich mich demnächst ganz in Ruhe auch „L’amour tout court“, was so viel heißt wie „die Liebe selbst“, zu gucken. Aufgenommen wurde sie 2001 als Cartier-Bresson 92 Jahre alt war.
Ich habe hier gerade eine fantastische Videoserie entdeckt. Sie heißt CONTACTS. Contacts sind Kontaktabzüge von Filmen. Wikipedia kann das besser erklären:
Ein Kontaktabzug von Negativen dient üblicherweise zur ersten Qualitätsbeurteilung der Bilder eines Negativfilms. Beim Kontaktabzug wird das Negativ direkt auf das Fotopapier gelegt und dieses kurz belichtet. Die dunklen Bereiche im Negativ lassen weniger Licht durch als die hellen, so dass auf dem Abzug schließlich wieder ein lichtwertrichtiges Bild, das Positiv, entsteht. Kontaktabzüge von Kleinbild- und Mittelformat-Negativen werden gewöhnlich auch zu Archivierungszwecken angefertigt; die entsprechenden Blätter werden oft mit den Negativen gemeinsam abgelegt.
Elliott Erwitt und Henri Cartier-Bresson zeigen ihre Kontaktabzüge und erzählen etwas zu den Bildern und generellen Fotografie- und Lebensthemen. Es ist suuuuper gut, denn wann hat man schon mal den Einblick in die ganzen Fotos, die geschossen werden, die aber nie jemand sieht. Wir wissen ja alle, dass ein guter Fotograf auch gut auswählen können muss. Aber insgeheim denkt man ja trotzdem bei Leuten wie Erwitt oder Bresson doch immer wieder, dass die nur großartige Fotos gemacht haben.
In digitalen Zeiten wäre das so als würden wir einen Blick in die Aperture Bibliothek von Joe McNally, Chris Weeks oder wer euch sonst so interessiert, bekommen.
Nehmt euch mal etwas Zeit und lasst euch drauf ein. Es lohnt sich.
Im obigen Foto seht ihr das Buch „MAGNUM MAGNUM – 60 Jahre Magnum. Die besten Fotos.“, was ich mir am Wochenende hier für 30€ statt 150€ bestellte und das Buch „Besser fotografieren – Die hohe Schule der kreativen Fotografie“ von George Barr, welches ich von meinem Kollegen im Tausch gegen das kürzlich vorgestellte Buch von Dr. Martina Mettner, bekam.
Also einmal einfach kreativer Input mit Fotos und einigen Texten von einigen der besten Fotografen der Welt und mit dem anderen Buch theoretisches Wissen von George Barr. Ich freue mich vor allem auf die vielen tollen Fotos und deren Geschichten aus dem MAGNUM MAGNUM Band, mit denen ich jetzt wohl in nächster Zeit meine Mittagspausen verbringen werde.