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Fotografie in Bildern & Worten von Martin Wolf

Mein Amazontipp
Street Photography Now habe ich zu meiner Fotobibel für 2012 erkoren. Ein Muss für jeden Streetfotografen.

Street Photography Now, meine Fotobibel

Patricia und Mario haben geheiratet.

Vielen Dank für den schönen Tag und alles alles Gute für die Zukunft euch Beiden.

Fuji x100 Review von Ryan Brenizer

Ryan Brenizer:

You know a camera is fun when it wants to make you take photographs even if you know the composition is garbage, just because the act of taking a photo gives you enjoyment. That’s how we all start when we pick up our first camera, but we lose that joy somewhere along the way as we start drilling down to improve our portfolio or do “serious work” with our cameras.

Ich kann nicht genug von dieser Kamera bekommen und lese immer und immer wieder Reviews, obwohl ich sie ja schon habe, einfach weil es Spaß macht und mich die Meinungen und Fotos von anderen interessieren.

Ryan Brenizer hat ein schönes Review geschrieben und zeigt auch anhand von Fotos, was die x100 drauf hat, wenn es der Fotograf drauf hat. Sehr schön!

Die Leica Hochzeit

Okay, der Ring ist schon ziemlich cool.

Der Shootsac.

Als ich letztens die Hochzeit von Lorena und Dennis fotografiert habe, hatte ich drei Objektive dabei. Eines war logischerweise immer an der Kamera und die anderen beiden waren gut verstaut und sicher in meinem Rucksack. Und hier liegt auch schon der Hund begraben.

Der Rucksack stand nämlich immer in irgendeiner Ecke und somit konnte ich die Linse nicht mal eben schnell wechseln. Abhilfe würde ein pfiffiger Assistent schaffen, den ich nicht habe.
Ich dachte mir also ich bräuchte eine kleine, einfache Tasche, damit ich schnell an die Objektive komme. Ich glaube es gibt da von Think Tank so einen Gürtel an den man Objektivköcher hängen kann. Das sieht aber mit Sicherheit (auf einer Hochzeit) extrem doof aus und könnte auch durchaus nervig oder hinderlich sein.

Und Tada! Vor kurzem habe ich den Shootsac entdeckt. Eine einfache Tasche, die aussieht wie ein Messenger Bag und genau das liefert was man braucht. Fächer für Objektive und sogar Platz für einen Blitz, Speicherkarten oder Akkus. Perfekt.

Noch nicht gekauft, da ich noch zu selten in diesen Situationen bin, aber vielleicht für den ein oder anderen hier genau das Richtige.

Hochzeitsfotos Lorena & Dennis

Ich hatte ja angekündigt, dass ich meine erste Hochzeit komplett alleine fotografieren werde. Ich war positiv aufgeregt und nach den ersten paar Fotos war ich einfach voll drin und hatte riesigen Spaß, den ganzen Tag.

Natürlich gelang nicht alles 100% und im Nachhinein fällt mir noch das Ein oder Andere auf, aber wer wäre ich denn, würde ich gleich alles perfekt machen. Dennis und Lorena sind jedenfalls nach eigener Aussage super glücklich mit den Fotos. Und ich bin es auch. Dementsprechend fiel es mir auch unglaublich schwer eine Auswahl zu treffen. Ich hoffe, ich kann euch mit den folgenden 40 Fotos einen Einblick in den besonderen Tag von Lorena und Dennis geben.

Und noch mal vielen Dank an euch Beide für den tollen Tag und euer Vertrauen!

Ein Hochzeitskurzfilm.

Wow. Was soll ich sagen. Das hat mich wirklich umgehauen und macht, mal wieder, so unglaublich viel Lust auf Video. Anschauen!

Gefunden bei Michael Cali Photography. Gemacht von FullFrame Digital Cinema.

Freude und Aufregung!

Heute werde ich meine erste Hochzeit komplett alleine fotografieren. Von der Trauung bis nachts 0 Uhr.

Ich freue mich wie ein Honigkuchenpferd (oder so ähnlich) und bin gleichzeitig höllisch aufgeregt. Die Kollegen Steffen und Stefan sagen aber das sei gut und fördere Konzentration und Kreativität. Ich vertraue da einfach mal auf deren Urteil.
Außerdem ist es bei mir meist so, dass das alles verschwindet sobald ich die erste paar Fotos gemacht habe. Dann geht es einfach nur noch wie im Flug, von Foto zu Foto. Und plötzlich ist es halb eins nachts, ich bin auf dem Heimweg und lasse den Tag noch mal an mir vorbei fliegen.

Ausrüstung

Oben sehr ihr mein Equipment für heute. Ich habe mir ein 24-70 f/2,8 bei IPS Hamburg geliegen sowie die 350D + Kit Objektiv als Backup von Marcel.
Ansonsten habe ich noch mein geliebtes 50mm f/1,8 sowie das 70-200 f/4L dabei. Dazu den Speedlite 580 EX II + Diffusor und Funkauslösemöglichkeit. Ausreichend Akkus/Batterien sowie Speicherkarten. Sollten die Speicherkarten nicht reichen, kann ich auch aufs MacBook Pro auslagern, das aber im Idealfall im Rucksack bleibt.

So. Und jetzt geht’s auch fast schon los. Wünsche euch einen schönen Samstag!

Hochzeitsfotografie mit Steffen Böttcher

Vorletztes Wochenende war ich für den Heidefotografen Steffen Böttcher als Assi bei einer Hochzeit dabei. Von 10:30 bis 0 Uhr waren wir unterwegs. Ich sag euch, so ein Tag ist wirklich anstrengend. Und ich musste ja nur ein paar Sachen tragen und mal was anreichen. Wenn man da den ganzen Tag mir der fetten Vollformatkamera samt Blitz und schwerem Objektiv rumrennt, wird das gleich noch mal ein Stück schlimmer.

Neben meiner Tätigkeit als Assi, hatte ich auch die Möglichkeit selbst ein paar Fotos zu schiessen. Dabei ging es vor allem darum Shots zu machen, die Steffen alleine nicht hätte machen können. Ich hatte mal wieder sehr viel Spaß und habe jede kleinste Information aufgesogen, die Steffen mit mir teilte und auch jede, die ich irgendwo zwischen den Zeilen bei Modelanweisungen, etc erhaschen konnte. Als ich dann nachts zu Hause ankam, war ich zwar schlag kaputt, aber auch glücklich und zufrieden.
Ein paar meiner Fotos gibt’s jetzt hier zu sehen. Mehr dann noch drüben beim Stilpiraten.

Hamburger Hochzeitsfeier in 61 Teilen.

Ich hatte es ja schon angekündigt und jetzt kommt es wirklich dazu. Ich darf eine Auswahl Photos der Hochzeitsfeier zeigen, die ich vor kurzem photographiert habe. Das freut mich natürlich sehr. Ich war nicht als alleiniger Photograph engagiert, sondern nur für die abendliche Feier und sollte versuchen die Stimmung, Atmosphäre und “intimen” Momente einzufangen.

Ich hatte wie immer meine Canon EOS 5D inkl. Batteriegriff dabei. Dazu den Canon Speedlite 580ex II, mein geliebtes 50mm f/1.8, das 70-200m f/4L, ein geliehenes 28mm f/1.8 und mein 13″ MacBook Pro. Auf letzteres habe ich zwischenzeitlich mal eine Ladung Photos geladen um mal ein paar Photos zu kontrollieren und um auf meiner Speicherkarte wieder Platz zu schaffen. Allerdings wäre ein Kartenlesegerät gut, damit ich in der Zeit des Importvorgangs weiter photographieren kann, oder einfach eine dritte große CF Karte. Derzeit habe ich insgesamt 12 GB aufgeteilt auf zwei Karten.
Außerdem hatte ich wirklich Angst, dass meine beiden Akkus der 5D den Abend nicht durchhalten. Sie taten es aber zum Glück. Aber auch hier wären zwei Ersatzakkus gut.

Alles in Allem war es ein wirklich toller Abend und ich denke, es sind einige schöne Photos entstanden. Viel Spaß!

Mein Wochenende und eine Beobachtung

Heute habe ich verschiedene Dinge zu erzählen. Am Wochenende “tanzte ich nämlich auf zwei Hochzeiten” und mir fiel etwas auf. Aber ich fange einfach mal an.

Kurze Assistenz bei Steffen Böttcher

Vergangenes Wochenende war fotografisch für mich ein sehr cooles. Samstag Mittag sollte ich nun endlich Steffen Böttcher, den Stilpiraten und Hochzeitsfotograf kennen lernen und ihm bei einem Hochzeitsshooting assistieren. Leider war das Wetter alles andere als gut. Es regnete zwar zum Glück nicht, aber es war kalt, der Himmel Wolken verhangen und verdammt windig. Dementsprechend ging alles sehr schnell und nach 30 – 40 min war auch schon alles im Kasten. Ich habe ein bisschen Blitz gehalten und mit dem wirklich großen California Sunbounce fast eine Runde als Paraglider über der Elbe gedreht.
Es war mir jedenfalls ein Vergnügen Steffen persönlich kennen zu lernen und ihm etwas über die Schulter schauen zu können. Ich hoffe, die Möglichkeit ergibt sich bald wieder. Soweit erstmal, danke Steffen!

Hochzeitsfeier photographieren

Samstag Abend war ich dann selbst als Photograph auf einer Hochzeitsfeier unterwegs. Neben mir gab es noch den offiziellen Photographen, mit dem ich auch ein paar Worte wechselte, dessen Namen ich allerdings nicht erfahren habe. Ich war engagiert vom Trauzeugen (Stefan von Bornintents) als Geschenk für das Brautpaar und sollte versuchen mit meinen Photos die Stimmung der Feier einzufangen, die etwas intimeren Momente fest zu halten und mehr auf Details zu achten. Um Gruppenphotos von allen Gästen und diese ganzen Standardshots brauchte ich mir also keinen Kopf machen. Genau mein Ding also.

So gegen 22 Uhr verschwand der andere Photograph dann und ich war alleine um die späteren Stunden der Party fest zu halten. Es hat sehr viel Spaß gemacht, ich habe irgendwas zwischen 900 und 1000 Photos geschossen und wieder viel gelernt. Dämmerlicht ist einfach unfassbar schwierig, wenn man die Kulissen nicht taghell blitzen will, aber trotzdem scharfe Bilder erwartet. Trial and Error war mein Freund und mit jedem Photo habe ich dazu gelernt. Und am Ende sind wirklich einige gute Bilder bei rum gekommen, die derzeit noch vom Trauzeugen gesichtet werden (nachdem ich sie auf ca. 360 reduziert habe) und aus denen ich dann eine Auswahl bearbeiten werde.
Ich hoffe sehr, dass ich auch einige Photos hier zeigen darf.

Insgesamt war ich 7 1/2 Stunden da, und habe das auch am nächsten Tag in meinen Armen gemerkt, ich Schwächling. Aber man sollte das Gewicht einer Kamera samt Batteriegriff, Blitz und Objektiv nicht unterschätzen.

Beobachtung und kleiner Tipp

Als ich Sonntag dann die Bilder gesichtet habe, fiel mir wieder etwas auf, dass ich schon des öfteren in letzter Zeit bemerkt habe. Die ersten Photos eines Abends/Shootings/Photowalks sind tendenziell eher die schlechten. Ich denke, dass liegt einfach daran, dass ich immer etwas brauche um “in Fahrt zu kommen”. Doof nur, dass auch am Anfang wichtige Sachen passieren oder sich gute Gelegenheiten für Photos ergeben.
Ich kann euch daher nur empfehlen, fangt einfach an. Wartet nicht lange, schnappt euch die Kamera und fangt an Photos zu machen. Auch wenn es vielleicht noch nicht die perfekten Gelegenheiten sind. Macht es einfach um warm zu werden und euch an die Location zu gewöhnen. Man bekommt ein Gefühl für das gegebene Licht und erste Ideen entwickeln sich.

Also nicht lange zögern, einfach loslegen. Und wenn ihr digital photographiert, ist es ja auch kein Problem die ersten Photos einfach wieder zu löschen, wenn sie nichts werden.

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