visuelleGedanken.de

Photography and web in pictures & words by Martin Wolf

Photography is what makes life better

Cole Thompson:

It is often assumed that I earn a living through my art; I do not, I have a full time job in Education. It is also assumed that my life revolves around my photography; it does not, my life revolves around my family. Photography is a major pursuit in my life, but it is not my life, it is what makes my life better.

Ich mag das sehr.

Auf dem Flohmarkt

#1 Gestern waren Pablo, Melanie, Philipp und ich bei heftigen Minusgraden fotografieren. Unsere Runde fing auf einem Flohmarkt an. Während Pablo und ich noch auf die anderen Beiden warteten machte ich schon das erste Foto. Der Teddy hatte meine Aufmerksamkeit auf die Szene gezogen.

#2 Der linke Mann sah mich beim Drücken des Auslösers und grüßte mit einem “Moin”, das ich freundlich erwiderte. Hamburg, 4. Februar 2012, Fuji X100

#3 Totales Wirrwarr. Bin immer noch erstaunt, dass die Leute wirklich was davon verkaufen. Hamburg, 4. Februar 2012, Fuji X100

#4 Den Gegenstand der Begierde überprüfen und dann handeln. Hamburg, 4. Februar 2012, Fuji X100

#5 Er hat den ganzen Klamottenberg so konzentriert durch wühlt, dass er mich nicht bemerkt hat obwohl ich direkt vor ihm stand. Hamburg, 4. Februar 2012, Fuji X100

#6 Wie gesagt, es war wirklich sau kalt. Hamburg, 4. Februar 2012, Fuji X100

#7 Spiegel sind eigentlich immer interessant. Leider war erst nichts spannendes zu sehen während ich den richtigen Ausschnitt suchte. Melanie wies mich dann auf Personen hin, die einen Schrank trugen und im nächsten Moment hinter meinem Rücken vorbei laufen würden. Klick. Kasten im Kasten. Hamburg, 4. Februar 2012, Fuji X100

 

You Guys Are Millionaires Right?

shiftyjelly:

Let’s not even get into the long debates you get into with people about whether they should buy your $1.99 app. People will spend hours researching a $2 purchase, browsing reviews, emailing the developer, checking online forums. Then they will go to a coffee shop they’ve never been before and buy a $4 coffee. From the developer they expect unlimited support, unlimited free updates. From the coffee shop they expect nothing except mediocre coffee.

So traurig es ist, es ist die Wahrheit. Generell sehr guter Artikel.

Wie mich Dragonball Z ins Internet brachte

KAAAMEEEE HAAAMEEEE HAAAA!
Diesen Ausruf hat wohl jeder schon mal gehört, der schon mal Kind war. Son Goku und seine treuen Weggefährten schrien das immer, wenn sie eine ihrer berühmten Energieattacken auf einen Gegner schleuderten.

Dragonball habe ich nur stückeweise gesehen. Dragonball Z dafür bis zum Exzess. Mir fehlt nur eine Folge von rund 290 oder so. Es kam immer passend zur Abendessenszeit aus RTL II. Meine Eltern fanden das nicht so toll, ich habe mich trotzdem immer mit meinem Brot in mein Zimmer verkrümelt.

Im Rückblick kann ich nur sagen “Danke Mama, danke Papa”, denn Dragonball hat mich dazu gebracht mit Webdesign und -entwicklung anzufangen.
DragonballZ.de war damals eine verdammt große und bekannte Seite und ist es vielleicht auch heute in den einschlägigen Kreisen noch.

Für einen Freund und mich war klar: Wir wollen auch eine Dragonball Z Fanpage machen. Das muss so in der 7. oder 8. Klasse gewesen sein. Wir überlegten uns also was denn so alles da rein soll und wie das ganze auszusehen hat. Und dann musste das nur noch irgendwie gebaut werden.

Meine ersten Schritte machte ich mit einem HTML Buch eines Freundes und Microsoft Frontpage, gefolgt von, damals noch, Macromedia Dreameaver MX. Dateien lud ich per Firefox Addon FireFTP hoch. Oh Mann, das waren noch Zeiten.
Um Grafiken erstellen zu können, kaufte ich mir in einem Elektrofachhandel Photoshop Elements, nur um relativ schnell fest zu stellen, dass mir die Möglichkeiten nicht ausreichen.

Es war irgendwie ein großes Abenteur. Es gab so viel neues zu lernen. Nächtelang habe ich mir mit HTML, CSS, Photoshop, FTP-Servern und dem ganzen Kram um die Ohren geschlagen und häufig am nächsten Morgen fest gestellt, dass das Design doch scheisse ist.
Aber der Lerneffekt durch Trial und Error in dieser frühen Zeit war unglaublich groß. Außerdem hatte ich zum Glück jemanden, den ich jederzeit mit Fragen löchern konnte und dessen Hilfe ich erst jetzt im Nachhinein wirlich einschätzen kann. Danke Samuel. Schade, dass wir uns nie persönlich begegnet sind.

Ich erinnere mich noch daran wie ich mich ärgerte, dass alle Links einer Webseite offenbar die gleiche Farbe haben müssen bis ich merkte, dass man CSS Klassen auch mit Links nutzen kann.

Die Dragonball Z Fanpage haben wir nie fertig gemacht. Ich habe dann an privaten Seiten und vor allem Warhammer Fanpages gebaut. Ich hatte Warhammer-Asuryan.de und dann Tabletopfreunde.net. In diesem Zuge fing ich auch an erste Schritte in PHP zu machen. Alles nur doch anschauen, nachmachen, ausprobieren.

Und danach ging auch schon visuelleGedanken.de los. Damals noch als kleiner privater ToonBlog, stark inspiriert von Jojo.

Es gab auch mal eine Zeit als ich mit zwei Freunden ein Browsergame anfing. Konzept und Ideen waren eigentlich ziemlich gut. Das ganze verlief dann allerdings irgendwie im Sand.

Danke Son Goku, dass du so eine coole Sau warst und dafür gesorgt hast, dass ich Webkram lerne.

Meine erste Steuererklärung

Ein auf eine seltsame Art und Weise spannender Abend neigt sich so langsam dem Ende.
Nachdem ich es den Großteil des Jahres verpeilt habe und vor kurzem eine Mahnung bekam, habe ich heute Abend zum ersten Mal in meinem Leben meine Steuererklärung gemacht. Blöderweise bereitet einen niemand darauf vor. Weder die Schule noch irgendeine andere Institution, dabei ist das doch etwas, das jeder früher oder später mal machen muss. Wieso wird sowas nicht mit in den Lehrplan aufgenommen? Wäre wirklich sinnvoll.

Ich musste leider relativ schnell feststellen, dass es keine (brauchbare) Steuer-App für den Mac gibt und ich entweder in meiner virtuellen Windowsmaschine Quicksteuer oder sowas installieren oder mich direkt mit den Formularen rumschlagen muss. Auf beides hatte ich nicht so wirklich Lust und habe dann zum Glück steuerfuchs.de gefunden.

Ich hatte wirklich nahezu keine Ahnung was genau ich tun muss und fühlte mich mit der Webseite gut an die Hand genommen. Um am Ende alles ausdrucken (und elektronisch verschicken zu lassen) bezahlte ich per Paypal 14,95€ und liege damit wahrscheinlich ungefähr auf Höhe der Steueranwendungen, die es so zu kaufen gibt.

Das ganze dauerte jetzt vielleicht zwei Stunden und war weniger schlimm als ich erwartetet hatte.
Ich habe alles ausgedruckt, unterschrieben und eingetütet und morgen geht es in die Post. Wird auch aller höchste Eisenbahn. Sollte das dann alles ohne Probleme so durch gehen bin ich echt begeistert und überlege mir nächstes Jahr dann zwei mal ob ich wirklich die bis dato erschienene Mac-Steuer-App von WISO (Amazon-Partnerlink) kaufen will.

Video: How Bad Do You Want It

Optisch finde ich das Video nichts besonderes, aber der Off-Sprecher sagt ein paar sehr kluge Dinge. Hört genau hin. (via)

Unhappy With Happiness

James Shelley:

Sheer happiness for happiness’ sake leads to numbness. I can not imagine any other consequence. For once happiness is achieved, what remains? Does not the bubble of the happiness economy eventually burst under the surplus of indulgence?

Unhappy with Happiness. Interessanter Artikel, der zum Nachdenken anregt.

Bald bundesweit lieber Bus statt Bahn?

Madlen Blume:

Und das pragmatischste Argument, dass eine Fahrt von Berlin nach Stuttgart statt 120 € mit der Bahn dann nur etwa 30 € mit dem Bus kosten werde, überzeugt vermutlich all diejenige, die sich derzeit mit Mitfahrgelegenheiten rumschlagen müssen.

Bald sollen auch zwischen großen Städten bundesweit Fernbusse fahren dürfen. Ich habe ehrlich gesagt nicht wirklich vor mit dem Bus zu fahren, weil es einfach deutlich länger dauert als mit dem ICE, allerdings erhoffe ich mir durch die neue Konkurrenz einen kleinen Preiskampf, der zumindest die aktuellen Bahnpreise hält und sie nicht wie jedes Jahr um Weihnachten rum steigen lässt. Ja, das wäre schön.

2. August 2011 – Sommer

Ich hasse Sonntage.

Sonntag heißt Abschied.
Sonntag heißt (wieder) alleine sein.
Sonntag heißt Geschäfte sind zu.
Sonntag heißt Wochenende ist vorbei.
Sonntag heißt …

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