Everybody Street ist eine Dokumentation von Cheryl Dunn über Street Photography in New York. Bisher gibt es auf der Website fünf Interviews mit Ricky Powell, Bruce Davidson, Mary Ellen Mark, Bruce Gilden und Joel Meyerowitz zu sehen und steigert damit das “Haben-will”-Gefühl für den kompletten Film. Leider gibt es bisher keinerlei Infos wann/wie man an selbigen kommen kann. Christoph, bei dem ich von “Everybody Street” erfahren habe, hat Cheryl Dunn schon angeschrieben und hält uns auf dem Laufenden. Bis dahin vertreibt euch doch schon mal die Zeit und lauscht den Interviews dieser hervorragenden Fotografen.
Als kleiner Vorgeschmack hier der Trailer zu Everybody Street:
At 6:30 a.m. on September 12th, 2001, in the rubble of Ground Zero, I saw a fireman sitting alone, looking into the distance with an unfocused gaze. This was a look I had seen before in war zones around the world, when someone’s life compass has been shaken so profoundly that all sense of direction has become confused. They call it the thousand-yard stare. As I made several photographs of this man he looked right through me, oblivious to my presence.
Eine wunderbare, bewegende Geschichte. Ein Foto kann so viel wert sein, so viel ausdrücken, so viel erzählen, so viel bedeuten.
Two weeks after 9/11, still numb, depressed, and disconnected (as we all were), I had to go to ground zero. I took my camera but I had no idea what I was going to see, do or photograph. I just had to be there; to bear witness to what had happened and was happening.
Jay Maisel hat ein Fotobuch als Gedenken an 9/11 zusammen gestellt. Das ist ein Auszug aus dem Vorwort. Gibt auch einige Bilder zu sehen. Tolle Bilder, die nie das eigentliche Geschehen zeigen, sondern immer nur den direkten Blick auf die Menschen. Erst am Ende zeigt Maisel ein Foto des Objekts auf das alle schauen. Sehr gut!
Vielleicht denkt sich jetzt der ein oder andere von Euch: “Geil, würde ich gerne mitmachen”. Kein Problem, denn neben den Shootings für meinen eigenen Spass möchte ich dort auch mit anderen Fotografen los ziehen und ein paar coole Bilder machen. Ich habe mir daher gedacht, dass man eine Art Freestyle-Workshop macht. Model schnappen, Licht einpacken und ab geht die Post. Gute Zeit haben und coole Fotos schiessen. Evtl. hätte ich sogar eine klasse Location für einen Workshop.
Da schreibe ich gerade noch von meinem Wunsch noch mal nach New York zu fliegen um dort zu fotografieren und da kommt der Paddy um die Ecke und hat genau das vor. Ja, geht’s noch? ∞
Ach New York. Bevor ich hin flog hätte ich nicht gedacht, dass ich nach der Rückkehr so einen Drang verspüren würde noch mal hin zu wollen. Aber irgendwas hat sie, diese Stadt. Ich würde mich gerne ein weiteres mal mit der Kamera dort austoben, vor allem weil ich das Gefühl habe, dass ich mich zu sehr auf die Menschen konzentriert habe und vergessen habe die Stadt mit ihren kleinen Details einzufangen. Ich war einfach überwältigt. Aber wen wundert das schon.
Ein paar weitere Fotos aus New York folgen jetzt und einige mehr werden noch kommen.
After my stay in the US i had 101 Rolls (mixed 120 and 135) of film. There are still a couple I haven’t developed.. but I felt like blogging now.
Gegen die Streetfotos von Severin sind meine (New York) Fotos totaler Bullshit. Ich liebe es seine Fotos anzuschauen. Sie sind so voller Leben und echt.
Ich würde mir allerdings wünschen, dass er die Fotos auf mehrere kürzere Einträge aufteilt. Ich bin meist gar nicht in der Lage diese Bilderflut auf einmal zu verarbeiten.
In short, this is larger and more successful that I’d ever imagined. Despite there only being 5 days left to have your images become a part of this project (submission period ends on Friday June 24th at midnight PDT at InvitationToHang.com)
Wow, die Zeit verging schnell. Ich habe schon ein paar Fotos online eingesendet und war ja auch vor Ort und habe mein Portrait aufgehangen. Ein wirkliches tolles Projekt, das scheinbar mit Ende der Installation im Ace Hotel noch lange nicht sein endgültiges Ende gefunden hat. Ich bin gespannt auf das, was da noch kommen mag.
Where can we go from here? We’ll know soon enough, but for now, I’m just hoping to continue to see your cool fine art work pouring in.
Im Momente knapse ich mir jeden Tag eine bisschen Zeit ab um die New York Fotos von der 5D zu bearbeiten. Und ich muss sagen ich bin echt glücklich mit den Ergebnissen. Heute gibt es einen ersten Teil. 12 Fotos. Allesamt in schwarz/weiss.
Wie ihr wisst war ich zusammen mit Martin Gommel eine Woche in New York.
Es war eine großartige Woche. Wir haben uns vom ersten Moment an super verstanden, was die ganze Sache natürlich tausend mal angenehmer gestaltet hat.
Wir haben viele Fotos geschossen, viel gesehen und uns dabei aber nicht gehetzt.
Generell war die ganze Organisation sehr entspannt und wir mussten uns um fast nicht kümmern.
Das haben wir natürlich Kodak, bzw der lieben Sandra zu verdanken. Sie hat alles für uns gebucht und im geklärt. Außerdem hat sie uns fleißig mit Kodakkameras versorgt, die wir dann auch in New York mal ordentlich unter die Lupe genommen haben um deren Stärken und Schwächen ausfindig zu machen.
Ich möchte mich an dieser Stelle und mit diesem Eintrag einfach nochmal öffentlich bedanken.
DANKE KODAK für diese tolle Woche, die mich zum ersten Mal auf einen anderen Kontinent gebracht, mich aus dem „Alltag“ gerissen und mir damit meine Liebe zur Fotografie mal wieder deutlich vor Augen geführt hat.
Und auch Danke Martin für die vielen tollen Gespräche, Tipps und Meinungen.
Ich bin jederzeit wieder dabei. n_n