Life of Paul 37 ➟
Paul ist offenbar ernsthaft die Gummball 3000 Rallye mitgefahren und hat sie mit Fotos und Videos dokumentiert. Da bin ich auf Ergebnisse gespannt. Sau geil.
Photography and web in pictures & words by Martin Wolf
Paul ist offenbar ernsthaft die Gummball 3000 Rallye mitgefahren und hat sie mit Fotos und Videos dokumentiert. Da bin ich auf Ergebnisse gespannt. Sau geil.
Gestern Abend war ich mit Steffen auf der Vernissage von Paul Ripkes neuer, kleiner Ausstellung “Seychelles“.
Wir haben uns die Fotos angeschaut, draußen gesessen, gequatscht, O-Saft getrunken und uns kurz mit Paul unterhalten.
Auf Steffens Anmerkung hin, dass die Fotos vom bisherigen “Ripke-Style” weggehen antwortete Paul: “Ja, kein Computer BILD mehr.”
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War ein netter Abend, der mich mal wieder zum Nachdenken brachte. Immer eine Freude sich von Steffen inspirieren zu lassen.
Die Ausstellung könnt ihr übrigens weiterhin hier besuchen:
Bucerius Law School
Jungiusstraße 6
Hamburg
Gestern Abend bin ich endlich dazu gekommen das Interview mit Paul Ripke anzuschauen, das Beauty Fool geführt haben.
Schönes, lockeres, sehr sympathisches Interview. Vieles von dem, was er erzählt, hat er mir auch während des Tages mit ihm quasi mit auf den Weg gegeben, was ihn für mich noch autenthischer macht. Super bescheiden und sympathisch eben. Würde mich freuen ihn irgendwann mal wiederzutreffen.
Achja, interessiert hätte mich übrigens noch, wie es ihn nach Hamburg verschlagen hat und wo die Liebe zu St. Pauli herkommt.
Nehmt euch einfach mal einen Abend Zeit und schaut euch das Video ganz in Ruhe an, es lohnt sich.
PS: Ich wollte das Video eigentlich direkt hier einbinden, aber das erlaubt Beauty Fool nicht. Sowas dummes, nachher sieht es noch jemand… :/
Wie sicher die meisten von euch mitbekommen haben, habe ich hiermit einen Tag bei Paul Ripke gewonnen. Der Plan war, dass ich ihn einfach mal einen Tag lang begleite, etwas mit helfe und mir kluge Sachen erzählen lasse. Dabei sollte ich dann einen Einblick in das Geschehen bekommen und im Idealfall auch noch Spaß haben.
Und genau so war es dann auch. Und da mir Paul aufgetragen hat, dass ich einen Praktikumsbericht schreiben soll, möchte ich ihn natürlich auch nicht enttäuschen. Und auch von euch haben ja schon einige per Twitter nachgefragt wie es denn nun war. Das möchte ich hier dann mal (kurz) beantworten.
Gestern war also der große Tag. Wir haben in den H2E Studios hier in Hamburg geshootet. Zwei Models, schicke Kleidung, Hohlkehle, ein großes Licht. Canon 5D Mk II + 50mm. Mehr war es nicht. Ganz schlicht und einfach.
Ich war für die CF Karten verantwortlich, die ständig zwischen Paul und Bildassistentin Muriel Liebmann hin und her gingen. Auf die Frage warum er nicht direkt aufs MacBook Pro shootet, sagte er, dass das zu langsam wäre. Und das leuchtet auch ein. Paul feuert nämlich ganz schön los. Er erklärte mir, dass er so versucht eine gewisse Natürlichkeit und Echtheit zu erzeugen, die bei einem einzelnen gestellten Shot nicht unbedingt entsteht.
Interessant war auch, der fließende Wechsel zwischen English und Deutsch am Set, da beide Modelle nur Englisch sprachen. Kein Problem, aber trotzdem interessant. Generell war es eine sehr lockere Atmosphäre, alle kannten sich, es wurde Musik gehört und gelacht. So macht Arbeiten Spaß. Und doch ist mir klar, dass jeder Handgriff sitzt und sitzen muss, auch wenn alles locker und spaßig aussieht.
Paul selbst ist ein super netter, lockerer, witziger Kerl, der auch gerne mal seine Kamera durch die Luft wirft ohne einen Ersatz im Studio zu haben. Quatsch zwischendurch scheint immer drin zu sein, sobald er dann aber auf seinem Stuhl sitzt, Anweisung an die Models gibt und fotografiert, ist er auf den Punkt konzentriert. Zumindest würde ich das mal so einschätzen.
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Gelernt habe ich außerdem, dass der Fotografenjob zu 70% daraus besteht mit Menschen gut umzugehen, zu Warten, Bilder anzuschauen und zu bewerten, Setting und Licht aufzubauen usw. und nur zu 30% aus dem eigentlichen fotografieren. Gelesen habe ich das schon öfter. Es aber mal wirklich mit zu erleben ist was anderes.
Wie ihr wisst, bin ich großer Fan der Leica M9. Wie ihr vielleicht auch wisst, hat der Paul eine. Und ich durfte ein bisschen damit rumtesten. Ergebnis: Fokussieren mit einer Rangefinder bei sich bewegenden Motiven und teilweise schlechten Lichtverhältnissen ist echt verdammt schwierig. Außerdem ist das Display wirklich schlecht und das Speichern der Bilder dauert verhältnismäßig lange. Etwas gewöhnungsbedürftig ist auch das Geräusch, beim Auslösen/Speichern des Bildes. Es erinnert mich an irgendwas, ich komme aber nicht drauf was es ist. Aber es macht einfach Spaß und fühlt sich toll an diese Kamera in der Hand zu halten und durch den Sucher zu schauen, das Bild zu suchen und auszulösen.
Am Ende vielleicht noch den ultimativen Tipp von Paul für eure eventuelle Fotokarriere: Das Wichtigste ist, verdammt fleißig zu sein.
Das ist natürlich nicht das magische Rezept, was ihr hören wollt, das ist mir klar, und doch steckt alles drin. Fotograf ist kein 9 to 5 Job und wer das Ganze nur halbherzig angeht, wird nicht weit kommen. Es ist harte Arbeit.
Danke für den Tag Paul und hoffentlich bis bald!
Freunde! Lange hat es gedauert, aber jetzt gibt es das Ergebnis beim EinTag@PaulRipke Contest.
Und ich habe gewonnen! =) Oh Mann. Ich freu mich riesig auf den Tag.
Endlich kann ich euch auch zeigen, was ich eingereicht habe:
Gestern Abend war es nun also soweit. Paul Ripke, Florian Schmucker und Jonas Ellerbrock stellten ihre gemeinsamen Arbeiten in den Play Rent Studios Hamburg aus.
Das habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen und war, wie wahnsinnig viele andere auch, gestern Abend vor Ort und habe mir die riesigen Prints angesehen. Viele Fotos kannte man schon aus seinem Onlineportfolio. Es gabe aber auch eine neue, eigens für die Werkschau kreierte Serie. Die Idee ist so simpel wie genial:
Mutter oder Vater wurde mit Kind fotografiert und nachher in der Post Production wurden dann die Köpfe ausgetauscht. Großartig! Tolle Fotos und fantastische Post. Man sieht besonders an dieser Serie schön, wie das Team um Paul zusammen arbeitet.
Der Abend war super. Ich habe zwar leider nicht mit Paul reden können, der war einfach viel zu beschäftigt und flitzte dauernd hin und her, als dass ich ihn einfach hätte anhauen können. Dafür lernte ich aber endlich mal Markus Schwarze und Stefan Groenveld kennen. Beides sehr nette Jungs, die ich gerne noch mal wieder treffe. Außerdem hatte ich ein längeres Gespräch mit dem Heidefotograf Steffen über die unterschiedlichsten Fotothemen. Wie immer sehr lehrreich und motivierend. Danke dafür!
Einige andere Hamburger Fotojungs und -mädels waren auch noch da, die ich jetzt gar nicht alle aufzählen kann. Sorry.
Da ich Paul nach wie vor unbedingt kennen lernen möchte, sagte mir Markus, ich solle doch einfach mal bei ihm im Studio PR vorbeischauen. Vielleicht sollte ich ihm aber vorher doch mal Bescheid geben.
Ich hoffe also weiter auf ein solches Treffen.
Danke Paul und Team für den tollen Abend. Gerne wieder!
(Achja, Smudo war auch da. O_O)
Sorry, dass hier gerade mal wieder nicht so viel los ist. Das hat aber einen guten Grund, der sich hoffentlich auch auszahlt.
Ich arbeite nämlich mit Hochdruck an meiner Bewerbung für Einen Tag @ Paul Ripke. Beim ersten Mal habe ich mich, mangels guter Idee, nicht beworben. Das soll diesmal anders werden. Was ich mache, kann ich euch leider (noch) nicht verraten, werde es aber zeigen, sobald der Wettbewerb durch ist. Wünscht mir einfach Glück!
Achja, ich habe übrigens auch seit einiger Zeit einen Tumblr, den ich mehr oder weniger regelmäßig mit schönen Photos oder anderen interessanten Sachen fülle. http://visuellegedanken.tumblr.com
So Freunde. Der Paule Ripke sucht einen neuen 1. Assistenten, da sein derzeitiger, der Ole, nach Berlin geht um dort die Fotografie noch mal von der Pike auf zu lernen.
Ab dem 14.6.2010 suche ich einen neuen 1. Assistenten. Die ersten drei Wochen ist Ole noch dabei, ab dann müssen wir alleine klar kommen.
Egal ob Mann oder Frau, allerdings gerne unter 30, mit etwas Assistenzerfahrung aber vor allem Motivation und sozialen Fähigkeiten wie auch technischer Begeisterung – ich freue mich auf deine Bewerbung per Mail.
Als ich das gelesen habe, dachte ich mir: “DAS wär’s!”
Doch, wie wohl die Meisten hier wissen, stecke ich noch in einer Ausbildung (Dezember Abschlussprüfung).
Manchmal frage ich mich in solchen Momenten dann:
Sollte ich mich bewerben und wenn ich es, wie auch immer, schaffen würde genommen zu werden, meine Ausbildung abbrechen und eine solche vorerst einmalige Chance wahrnehmen?
Paul’s Studio ist übrigens gar nicht so weit weg von meiner Wohnung. Liegt an der gleichen U-Bahn-Linie.
Aber dann hohle ich mich immer wieder auf den Boden zurück und sage mir, Martin, mach’ kein Scheiss. Bring die Ausbildung zu Ende und dann kannste machen was de willst.
Ich erzähle ja ständig von Chase Jarvis und zeige euch Videos, in denen er uns alle hinter die Kulissen blicken lässt. In Deutschland vermisse ich sowas sehr. Fotografen, die im Social Web mehr tätig sind und auch mal etwas zeigen und preisgeben. Es gibt sie, aber sie sind noch selten.
Einer, der dazu gehört, ist Paul Ripke hier aus Hamburg. Schon mit seiner zwei Staffeln langen Serie “Life of Paul” hat er einige Aufmerksamkeit bekommen. Und die Videos sind auch wirklich zu empfehlen.
Jetzt läuft seit zwei Tagen die achttägige Reihe “Making the shoot“. Es geht um die Erstellung eines neuen Modekatalogs für Conleys. Paul nimmt uns in dieser Reihe von Anfang bis Ende mit und lässt uns etwas hinter die Kulissen blicken.
Bisher gab es das erste Treffen zwischen Paul und den Mädels von Conleys, bei dem sie die Models ausgewählt und den allgemeinen Stil festgelegt haben, sowie das Styleling-Briefing für den Stylisten in der zweiten Folge.
Sechs Folgen kommen in den nächsten Tagen noch. Ich kann es nur empfehlen und sagen: “Danke Paul!”
Fotos © Paul Ripke
Ich weiß nicht ob ihr Paul Ripke, Fotograf aus Hamburg – Norderstedt, schon kennt? Jedenfalls hat er seit heute eine neue Website online. Die ist sehr schön gemacht und zeigt einige großartige Fotos. Seine vorige Seite hatte mir nicht so richtig zugesagt.
Sehr zu empfehlen ist auch seine Videoserie “Life of Paul“, von der jeden Donnerstag eine neue Folge erscheint und man einen, meist sehr lustigen, Einblick in seine tägliche Arbeit bekommt. Lasst euch das auf keinen Fall entgehen und fangt bei Folge 1 an und schaut sie alle durch.
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Paul, falls du das hier liest, ich würde dich riesig gerne mal einen Tag beim Shooten begleiten. Egal ob Studio oder on Location.
(Als wenn er das lesen würde…
)