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Photography and web in pictures & words by Martin Wolf

Aspen Winter Wedding

Otto Schulze:

We started the 2012 wedding season in style with Mackenzie&Adam’s spectacular winter mountain wedding this past weekend in Aspen. It was freezing cold but man so worth the near loss of my fingers.

Mal wieder eine grandiose Hochzeitsreportage von Otto Schulze.

Hier ist Farbe im Spiel

Ich kann nicht wirklich genau beschreiben wieso ich dieses Foto so mag. Hamburg, 15. Januar 2012, Fuji X100

Kurz bevor ich dieses Foto machte, lief ich noch mit geschlossenen Augen umher und ließ mich von Tatjana führen, weil wir etwas rumalberten. Hamburg, 15. Januar 2012, Fuji X100

Gegenlichtgalore, Hamburg, 15. Januar 2012, Fuji X100

Es war ein wirklich schöner, sonniger, kalter Wintersonntag. Perfektes Wetter um mit den Kindern in den Stadtpark zu gehen. Hamburg, 15. Januar 2012, Fuji X100

Angrillen – wurde ja auch mal Zeit. Hamburg, 15. Januar 2012, Fuji X100

BlogTimes Foto-Aufgabe #8

Ronny Ritschel:

Auch im neuen Jahr möchte ich mit der BlogTimes Foto-Aufgabe fortfahren, wobei ich mir fest vorgenommen habe, diese euch in Zukunft einmal pro Monat zu stellen.

Thema der BlogTimes Foto-Aufgabe ist “Winter”. Zugegeben, so richtig tolle, klassische Winterfotos waren in Deutschland bisher noch nicht möglich. Ich habe aber tatsächlich eines aus diesem Winter eingereicht. Nehmt doch auch teil, bisher ist die Teilnehmeranzahl noch recht gering und die Aufgabe läuft auch nur noch bis 23. Januar.

Ich würde es ja generell gut finden, wenn man das Foto auch in dem Monat machen müsste, in dem die Aufgabe gestellt wird. Im Moment ist es ja eigentlich keine “Aufgabe”.

10. Dezember 2011 – Ich mache mich mit der Leica M9 vertraut

Wie ihr mitbekommen habt, bin ich für die nächsten Wochen stolzer Besitzer einer Leica M9. Nach etlichen Wochen E-Mail-Verkehr habe ich ein Testgerät samt 50mm Summilux 1.4 ASPH bekommen. Ich bin unfassbar glücklich darüber endlich mal länger als zwei Minuten mit der Leica fotografieren zu können. Besonders freue ich mich, weil ich mir jetzt endlich selbst ein Bild vom Fotografieren mit der M9 machen kann. Seit gefühlten Ewigkeiten lese ich Reviews und Erfahrungsberichte und schaue mir Fotos der Leica M Kameras an – immer mit dem Gedanken, dass das MEINE Kamera ist. In den nächsten Wochen wird sich nun also heraus stellen ob die Kamera hält, was ich mir von ihr verspreche.

Vielleicht geht es euch ähnlich, ihr seht die M9 als DIE Kamera, habt sie aber noch nie selbst testen können und habt irgendwelche speziellen Fragen. Falls ja, zögert nicht zu fragen, vielleicht kann ich das ein oder andere Missverständnis aus dem Weg räumen. Fragen gerne hier im Blog, per Twitter, per Mail oder ganz einfach per Formspring.

Heute hat es in Hamburg geschneit und ich war zum zweiten Mal etwas länger mit der M9 draußen unterwegs – ich hatte trotz Wind und Wetter großen Spaß und hier sind die neun (von 74) Fotos, die es in die endgültige Auswahl geschafft haben. Ich bin zufrieden.

 

5. Dezember 2011 – 30 Minuten Winter

Felix Meyer bringt uns den Winter

Felix Meyer:

Alles war mit einer dicken Eisschicht bedeckt weil die kleinen Wassertröpfchen im Nebel an allem festfroren. Aber trotz der eingefrorenen Finger hat sich der Ausflug gelohnt.

Wow. Wieder mal erstklassiges Fotomaterial von Felix. Ich sag’s euch, der Junge weiß was er tut.

Winter in Nordhessen

Die Weihnachtsfeiertage sind rum, der Winter hoffentlich noch lange nicht. Ich hoffe ihr hattet ein schönes Weihnachtswochenende und vielleicht hat ja der Ein oder Andere noch ein paar Tage frei, so wie ich. Deshalb konnte ich heute Morgen die Zeit nutzen und war draußen. Hatte jetzt schon ein paar Wochen keine Fotos gemacht und mir kribbelte es unglaublich in den Fingern. Zum Glück bin ich gerade in der Heimat und konnte mal wieder so richtig schön in die Landschaft raus.

Bin kurz mal draußen gewesen.

Heute Morgen war ich relativ spontan draußen. Die Idee war eigentlich den Weihnachtsmarkt zu fotografieren bevor er öffnet.

In schwarz/weiss und vielleicht im quadratischen Format. Ich kam eine Stunde vor Eröffnung an und es waren schon zu viele Menschen dort und einige Stände hatte auch schon geöffnet. Hatte sowas leider schon erwartet. Außerdem sind die Gänge wirklich sehr schmal und ich wäre mit einem Weitwinkel, was ich nicht besitze, deutlich besser bedient als mit meinem geliebten 50mm. Zumindest ein 35er wäre cool gewesen. Nungut. Trotzdem 26 Fotos gemacht. Dann gemerkt, dass es irgendwie nichts wird und mit mieser Laune wieder nach Hause gefahren.

Fotografie bedeutet eben auch, eine Idee zu haben, zu frieren und am Ende mit schlechter Laune und keinem guten Foto nach Hause zu kommen, dachte ich mir. Eben habe ich die Bilder dann trotzdem mal importiert und versucht in der Bearbeitung wenigstens durch Beschnitt und schwarz/weiss Umwandlung noch das Beste drauß zu machen.

Damit gewinne ich zwar keinen Blumentop, aber dafür, dass ich total Schrott erwartet hatte, geht’s.

Die Idee an sich finde ich übrigens nach wie vor gut. Was meint ihr? Ist mal eine andere Sicht auf den Weihnachtsmarkt als die typischen warmen Bilder mit fröhlichen, Glühwein trinkenden Menschen am Abend.

Tipps für’s Fotografieren im Winter/Schnee

schnee

So langsam ist es soweit und die kalte Jahreszeit bricht an, der Winter. Hier in Hamburg war die Temperatur zwischenzeitlich schon in den Minusgraden. Ich persönliche finde das gar nicht schlimm, ganz im Gegenteil. Viel schöner als diese elendigen 5° wo es doch nur regnet und eklig draußen ist.
Ich möchte euch hier nun ein paar Tipps mit auf den Weg geben, die euch hoffentlich beim winterlichen Fotografieren helfen werden.

Die Kleidung

Generell bei einer Fototour in der freien Natur ist natürlich warme Kleidung wichtig. Das klingt jetzt banal und irgendwie logisch. Doch man unterschätzt das Wetter oft. Solange man noch umherläuft ist auch noch alles okay, aber sobald man dann mal die Kamera aufs Stativ setzt und beginnt zu Stehen oder zu Hocken und nicht mehr in Bewegung ist, wird es doch schnell kalt. Hier ruhig mal ne lange Unterhose anziehen, auch wenn es noch so uncool ist. Sieht ja keiner. ;)

Die Akkus

Akkus verlieren bei Kälte erheblich schneller ihre Leistung und sind somit schneller leer. Es empfiehlt sich daher die Akkus vor jeder Fototour komplett aufzuladen (eigentlich auch vor jeder bei warmen Temperaturen…) und zusätzlich Reserveakkus mitzunehmen und diese irgendwo dicht am Körper aufzubewahren, zum Beispiel in der Hosentasche, damit sie möglichst warm gehalten werden und sich nicht so schnell entladen.

Kondenswasser

Wenn ihr dann von eurer Fototour in der Kälte zurückkommt, wollt ihr sicher sofort die Bilder auf den Computer laden und sie begutachten und eventuell gleich bearbeiten. Hierbei solltet ihr unbedingt auf ein Kartenlesegerät zugreifen und nicht direkt die Kamera ins warme Zimmer bringen. Lasst die Kamera besser erstmal bei mittlerer Temperatur in eurer Fototasche zum Beispiel im Flur stehen damit sich kein Kondenswasser bildet und die Kamera (die Elektronik) keinen Schaden nimmt.
Objektive solltet ihr ebenfalls erst nach Aufwärmen der Kamera wechseln um ein Anlaufen des Chips zu vermeiden.

Belichtung anpassen

Die schöne weiße Schneelandschaft ist für eure Kamera im Grunde nur eine große weiße Fläsche. Diese reflektiert das Licht sehr stark, was dazu führt, dass der automatische Belichtungsmesser die Lichtstimmung falsch interpretiert und die Kamera somit zu kurz belichtet. Dieser Unterbelichtung sollte man mit einer manuellen Belichtungskorrektur (z.B. +1EV) entgegenwirken. Natürlich nur im gesunden Maße, was heißt, dass noch etwas Zeichnung im Schnee zu erkennen sein sollte. So verhindert man einen unschönen Grauschleier im Bild.
Alternativ zur manuellen Belichtungskorrektur kann man auch die Blende weiter zu öffnen (die Blendenzahl wird kleiner) und die Belichtungszeit beizubehalten. So gelangt mehr Licht auf den Sensor und auch hier ist das Ergebnis ein helleres Bild.
Die dritte Möglichkeit wäre, den ISO Wert verringern, falls das noch möglich ist. Zum Beispiel entspricht ein Sprung von ISO 100 auf ISO 50 einer Verdopplung des Lichteinfalls. Das bedeutet im Grunde nichts anderes, als dass die Lichtempfindlichkeit des Films verringert wird, was zur Folge hat, dass die Kamera länger belichten muss und das Bild dadurch logischerweise heller wird.

Ich hoffe, ich konnte euch fotografisch schonmal ein bisschen auf die kommende, hoffentlich weiße, Winterzeit vorbereiten.

UPDATE

Martin Hülle hat auch gerade über Fotografie in eisiger Kälte berichtet. Gibt es im Freiluft-Blog zu lesen. Hier entlang.

Short: Das Winterwunderland ist eröffnet

Da ja bei uns ja nun der Winter eingebrochen ist und laut mancher Nachrichten noch allerhand Schnee vom Himmel kommen soll, kommen die 50 Winterfotos beim Smashing Magazine genau richtig. Einfach mal anschauen, Inspiration sammeln und dann selbst losziehen!

Viel Spaß! :thumbup:

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