visuelleGedanken.de

Fotografie in Bildern & Worten von Martin Wolf

Mein Amazontipp
Street Photography Now habe ich zu meiner Fotobibel für 2012 erkoren. Ein Muss für jeden Streetfotografen.

Street Photography Now, meine Fotobibel

XQD: Die Zukunft der Speicherkarten

Canon Rumors:

The new Sony cards are based on the XQD memory card specification, which the CompactFlash Association recently approved and licensed as an open format. With its ultra high write-speed performance, and when using Nikon’s new DSLR “D4,” the XQD memory card can record up to approximately 100 frames in RAW format in continuous shooting mode*.

Sony hat eine neue high-speed Speicherkarte auf den Markt gebracht: XQD. Das Gute: Es ist ein offener Standard und die brandneue Nikon D4 unterstützt die Technologie, neben den herkömmlichen CF Karten, schon. Das scheint also die Zukunft für PRO User im Foto- und Videobereich zu werden.

Die Karten sollen ab Februar im Handel erhältlich sein. Die Preise sind vorerst happig, was aber nicht anders zu erwarten war. Es geht los mit 16GB für 129 $, was umgerechnet derzeit ca. 100 € sind.

Update

Und so sehen sie offenbar aus:

Kamerakonzept: Air Clicker

Stellt euch mal vor ihr bräuchtet um Fotos zu machen nicht mehr wirklich eine Kamera in der Hand zu halten, sondern eine einfache Kamerageste mit der ihr den Rahmen für das Foto anzeigt, würde ausreichen um ein Foto zu schiessen. Genau diesen Ansatz hat das Air Clicker Kamerakonzept von Yeon Su Kim.

Am Daumen trägt der Fotograf einen Ring, der die Kamera enthält und am Zeigefinger einen Clipper, der erkennt ob ihr eine Kamerageste oder eine Videogeste macht und bei imaginärem Auslöserdruck die Aufnahme startet. Die geschossenen Fotos sollen dann per Bluetooth an ein Smartphone übertragen werden.

Sieht aus wie etwas, das man in Sci-Fi Filmen erwarten würde. (via)

Marcel, wie soll es eigentlich mit QUOTE.fm weitergehen?

Marcel Wichmann:

Wir sind noch immer nur drei Jungs und das dauert alles noch, aber ich wollte unsere Pläne mal offen gelegt haben. Ist ja alles kein Geheimnis und vielleicht für Außenstehende auch ganz spannend.

Marcel plaudert ein bisschen aus dem Nähkästchen über unsere weiteren Pläne für QUOTE.fm.

Neun Fotografen über Problem und Chancen der Fotobranche

PhotoQ zeigt neun Interviews mit Fotografen in denen sie über das Spannungsfeld zwischen immer niedrigeren Löhnen und dem gleichzeitig aber immer weiter steigenden Interesse an Fotografie für unterschiedlichste Medien sprechen. Das Gespräch mit Ed Kashi, Fotojournalist, gibt’s direkt hier, für die anderen acht bitte drüben bei PhotoQ schauen.

“McDonaldisierung” der Pressefotografie

Oliver Mark:

Fotografie befindet sich im Umbruch, Protagonisten sind verunsichert. “Meine Tochter macht heute mit ihrem Mobiltelefon Fotografien, die vor zehn Jahren wochenlange Arbeit bedeutet hätten”, sagt Heinz Tesarek, prämierter Vertreter dieser Zunft. Der freie Fotograf wurde im Juni für das “Pressefoto des Jahres” ausgezeichnet. “Fotografen können vielleicht den Moment einfangen, nicht jedoch die Zeit aufhalten”, so Tesarek.

Interessanter Artikel zum Stand der Pressefotografie. Lässt sich zum Teil auch auf andere Bereiche der Fotografie anwenden.

CSS-Formen

CSS3-Liebe! Wer genug von Bildern für einfache und leicht komplexere Formen hat und nur für moderne Browser optimiert, kann sich schon jetzt an diesen CSS-Formen bedienen. Allesamt bestehend aus nur einem HTML-Element.

Vincent Laforet: The Future Of Photography Is Convergence

Vincent Laforet:

Here’s what’s important, if you can shoot 120 frames or 96 frames per second at a high resolution, it removes one of the single most difficult aspects of being a photographer, which is to capture the “decisive moment.”

APhotoEditor spricht mit Vincent Laforet über die Zukunft der Fotografie und Videografie und wie beide Welten mehr und mehr verschwimmen, was das für uns bedeutet, welche Skills man haben muss und vieles mehr. Sehr spannend, was Vincent zu sagen hat. Und ich weiß nicht ob ich gut finde, was da auf uns zu kommt. Aufregend ist es auf jeden Fall.

Die Bedeutung von eigener Motivation

Seth Godin:

In fact, the world is more and more aligned in favor of those who find motivation inside, who would do what they do even if it wasn’t their job. As jobs turn into projects, the leaders we need are those that relish the project, that jump at the chance to push themselves harder than any coach ever could.

Damit wäre alles gesagt. Tiefergehende Gedanken im ganzen Artikel von Seth.

Warum QUOTE.fm keine Bookmarkfunktion und keine Sterne für Likes haben wird.

Wir sitzen derzeit an einem kompletten Redesign. Die ersten Layouts sind fertig und ich werde heute eine Nachtschicht einlegen um die ersten neuen Codezeilen zu schreiben. Alles wird besser. Und blau.

Mehr Infos und bunte Bilder bei Marcel.

Einfach schlägt kostenlos, eine Antwort auf “Raubkopieren ist eigentlich total okay.”

Bevor ihr hier weiterlest, lest erstmal Marcels Eintrag, denn darauf beziehe ich mich hier.

Gemacht? Gut, weiter geht’s.

Ich würde nicht so weit gehen und sagen, dass Raubkopieren eigentlich total okay ist, allerdings stimme ich Marcels Ansichten zu. Es gibt einen Grund wieso so viel Raubkopiererei betrieben wird und es gibt auch eine Lösung dafür.

Einfach schlägt kostenlos. Davon bin ich fest überzeugt. Denn genau das, was Marcel im obigen Zitat beschreibt hasse ich. Es macht keinen Spaß, es dauert lange und am Ende ist die Qualität des Filmes auch noch unter aller Sau – um es auf gut deutsch zu sagen. Seit dem iTunes Store und der Möglichkeit ohne großen Aufwand gute Qualität zu bekommen, gebe ich lieber ein paar Euro für einen Film aus, auch wenn ich den Preis für einen geliehenen Film noch etwas zu hoch finde und ich einiges für Netflix in Deutschland geben würde.

Gleiches gilt für Spotify, mit dem ich eine wahnsinnig große Auswahl Musik habe, die ich von überall aus streamen kann und sogar offline auf dem iPhone verfügbar machen kann und das alles für ca. 15€ im Monat. Da spare ich mir gerne den Stress mit Torrent’s, dem schlechten Gewissen und möglichen rechtlichen Konsequenzen.

Ich bin kein sonderlicher Menschenfreund und ich glaube auch nicht an das Gute im Menschen, aber ich bin mir sicher, dass Netflix und Spotify das sind, was den Durchschnittsdeutschen vom Raubkopieren wegbringen würde.

An dieser Stelle stimme ich Marcel nicht ganz zu. Zum Einen habe ich den Glauben in das Gute im Menschen noch nicht verloren, aber das ist ein anderes Thema, und zum Anderen bezweifle ich, dass Spotify und Netflix den Durchschnittsdeutschen vom Raubkopieren wegbringt. Ich denke, man muss hier unterscheiden zwischen dem Ottonormalverbraucher wie meinen Eltern oder Großeltern und uns, der “Generation Internet”.

Ich glaube der normale Mitbürger ist noch nicht so weit, dass er solche Dienste regelmäßig nutzen würde, bzw. sie gar nicht so häufig braucht. Im Gegenteil zur jüngeren Generation wie meinem Bruder (15), für den sowas perfekt wäre, dem allerdings als Schüler noch das Geld fehlt. Aber ich glaube, sobald diese Generation das nötige Kleingeld hat, wird sie den Vorteil des stressfreien, einfachen, schnellen, qualitativen und sicheren Vorgangs gerne in Anspruch nehmen und zu schätzen wissen.

Ein anderes Probleme sehe ich derzeit noch bei der Internetgeschwindigkeit. Klar, das Netz ist schon wahnsinnig viel besser geworden, aber trotzdem gibt es noch eine relativ große Zahl, die kein DSL-Anschluss haben (können). Andere wiederum haben DSL, aber nur so Dorf-DSL. Wenn der Sohn und die Tochter da über Spotify Musik streamen würden und die Eltern gleichzeitig einen Film laden wollen, macht das auch keinen Spaß mehr.

Ich denke bis sich Dienste wie Spotify und Netflix für die breite Masse durchsetzen wird noch etwas Zeit vergehen. Aber es ist auf jeden Fall der richtige Weg und die einzige Chance das Raubkopieren einzudämmen. Denn “einfach schlägt kostenlos”.

UPDATE

Was mir gerade noch einfällt. Ich glaube auch, dass die Geräte derzeit noch ein Problem darstellen. Ich schaue Filme auf Macbook und iPad und höre Musik auf MacBook und iPhone. Ich denke aber nicht, dass das der Normalzustand des Durchschnittsdeutschen ist. Da werden Geräte gebraucht, die entweder Internetfähig sind oder Geräte, die die Daten vom Computer auf die Stereoanlage, bzw. den Fernseher bringen. Das sind zusätzliche Kosten und technische Hürden was die Einrichtung angeht.

 1 2