11 Fragen an Philipp Müller

1. Wer bist du?

Hola! Mein Name ist Philipp Müller, Freunde nennen mich Kenny. Fragt nicht. Ich bin 22, Bürokrat & Blogger und komme aus einem kleinen Ort in Sachsen.

2. Warum fotografierst du?

Am wahrscheinlichsten weil es die einfachste Möglichkeit war meine Kreativität auszuleben. Zeichnen kann ich nicht und ein Instrument hab ich auch nie gelernt. Wahrscheinlich ist auch meine Ungeduld schuld. Mit einer Kamera kommt man am Anfang einfach schneller zu irgendwelchen Ergebnissen, ob gut oder schlecht das sei dahin gestellt.

3. Wer oder was inspiriert dich?

Hauptsächlich von Musik verschiedenster Art, natürlich fließt auch Gesehenes (z.B. Streetart oder andere Fotos von FlickR) bewusst und unbewusst mit ein.

4. Was hast du als letztes fotografiert?

Ich bin derzeit wieder mal an der Lightwriting Sache dran, das gibt mir die Möglichkeit ohne viel Planung in der Woche mal ein paar Fotos zu machen. Man sieht außerdem schnell Erfolge und Verbesserung, womit wir wieder bei der Ungeduld wären. Und dann ist da noch dieser Hauch Streetart den man legal ausleben kann.

5. Fotograf(en) den/die du gut findest? Warum?

Eigentlich kenn ich kaum einen dieser Bekannten Fotografen und halte auch nicht viel von dem Namedropping mancher Hobbyfotografen, das hat für mich immer diesen Beigeschmack von mein Objektiv ist Lichtstärker, ich kenn mehr berühmte Fotografen und meine Kacke stinkt mehr als deine. Wenn ich ehrlich sein soll, dann schau ich zwar eine Menge Bilder an, aber wer wirklich hinter dem Nick steckt erfährt man eigentlich selten. Das führt (zumindest bei mir dazu) dass ich mehr die Bilder auf mich wirken lasse als mich von der Person beeindrucken zu lassen. Keine Ahnung ob das gut oder schlecht ist.

6. Hobby zum Beruf machen. Dein Traum?

Jain. Wenn sich die Möglichkeit bietet vermutlich schon, ja. Nur leider wird die Arbeit nicht wirklich gewürdigt und die Kosten/Leistungrechnung stimmt einfach nicht, was man so hört. Außerdem macht man sich ein schönes Hobby kaputt, wenn es zum Beruf wird. Aber ein Praktikum bzw. eine Assistenz würde ich trotzdem gerne machen um dazu zu lernen und aus erster Hand zu erfahren ob das was ist, oder nicht.

7. Available Light oder künstliches Licht setzen?

Beides. Meiner Meinung nach ist AL für Einsteiger besser zu handeln. Ich Versuche auch seit einiger Zeit mich mit der Blitztechnik auseinander zu setzen leider bisher ohne großen Erfolg. Will ich schnell, schöne Ergebnisse ist ein heller bewölkter Himmel immer noch mein bester Freund. Dennoch kann man mit Blitzen noch kreativer arbeiten, das soll auch das Ziel sein, beides gut zu kombinieren und gute Kompromisse zu finden.

8. Dein Equipment (Foto, Hardware, Software)?

Nikon D90, 50mm 1.8, 180mm 3.5, 18-70mm Kitlinse, Tamron 12-24mm, Praktina FX, Praktica IV M, 2x 50mm 2.8, diverse Blitze, Stative, Taschen für jeden Zweck, Lichtformer, natürlich Lightroom & Photoshop und diverse Freeware fürs Fokus stacken, HDR Aufnahmen, Panoramen, und für Astroaufnahmen

9. Wie häufig in der Woche/im Monat fotografierst du?

Seit langem hab ich mal wieder richtig Freude am fotografieren, also ein mal die Woche sollte schon drin sein und ist auch das Ziel.

10. Wo siehst du dich in einem Jahr?

Dafür bin ich zu spontan und ändere meine Pläne stündlich.

11. Welchen Tipp oder Ratschlag würdest du einem Einsteiger mit auf den Weg geben?

Billige Cam, 50mm f1.8, durch die Straßen ziehen, die Kamera nicht vom Auge nehmen und vorallem: sich die Freude bewahren, wenns in Stress oder Zwang ausartet lieber ein Päusschen einlegen. Und lass dir nicht erzählen was du alles unbedingt brauchst um gute Bilder zu produzieren, alles was du brauchst ist Kreativität.

Philipp Müller im Netz:

Kayenwhy.com, Twitter, Flickr

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