11 Fragen an Sebastian Kuntz

1. Wer bist du?

Ich bin Sebastian, 18 Jahre alt und mache zur Zeit mein Fachabitur in Ludwigshafen, Fachrichtung visuelle Kommunikation.

2. Warum fotografierst du?

Lange Zeit habe ich dies nur aus dem einfachen Grund der Dokumentation getan. Um mich später an einen Moment erinnern zu können.
Ich knipste also einfach drauf los.
Doch bis vor knapp eineinhalb Jahren änderte sich bei mir dieser Gedanke.
Ich hielt seit langer Zeit wieder eine analoge Kamera in meiner Hand und erinnerte mich an meine frühe Kindheit zurück. Nun, viele Jahre danach, war ich in der Lage zu verstehen was es mit all diesen Knöpfen und drehenden Teilen auf sich hatte. Also fing ich aus reiner Laune heraus an mich auf 36 Bilder zu begrenzen. Es dauerte nicht lange bis ich meinen ersten Film entwickelt hatte und nichts mehr von Schnappschüssen hielt.
Seit dem bin ich der Fotografie vollkommen verfallen.

3. Wer oder was inspiriert dich?

Das Internet / Andere Fotografen. Meine Schwester. Und fremde Menschen die mir auf der langen Zugstrecke zu meiner Schule begegnen.

4. Was hast du als letztes fotografiert?

Meine Schwester, die sich immer wieder gerne von mir fotografieren lässt.
Danke an dieser Stelle :)

5. Fotograf(en) den/die du gut findest? Warum?

Noah Kalina für seine unglaubliche Disziplin jeden Tag ein Bild von sich zu schießen.
Danny Santos für seine Fähigkeit wild fremde Menschen ansprechen zu können um ein Bild von ihnen zu schießen.

6. Hobby zum Beruf machen. Dein Traum?

Auf jeden Fall. Alleine auf Fotografie will ich mich jedoch nicht beschränken, daher habe ich im Moment vor in Richtung Design zu studieren um dann später in einem größeren Bereich tätig sein zu können. Ideal wäre es dann die Fotografie damit zu verbinden. Mal sehen was sich ergibt.

7. Available Light oder künstliches Licht setzen?

Available Light, so ist man flexibler und mal ehrlich, es ist einfach spontaner.
So sind dann auch die Ergebnisse: spontan und unverfälscht.

8. Dein Equipment (Foto, Hardware, Software)?

Canon AE-1 mit schwarz/weiß Filmen
Canon 7D mit festen Brennweiten
Mac mit Lightroom und Photoshop

9. Wie häufig in der Woche/im Monat fotografierst du?

Ich fotografiere zur Zeit nur am Wochenende, da mir unter der Woche die Zeit fehlt. Doch ich habe vor mir mehr Zeit dafür zu nehmen.

10. Wo siehst du dich in einem Jahr?

Wenn ich meine Faulheit in den Griff bekomme als Student und mit sehr viel mehr Erfahrungen im Bereich Postprocessing.

11. Welchen Tipp oder Ratschlag würdest du einem Einsteiger mit auf den Weg geben?

Das Beste ist es meiner Meinung nach, eine analoge Kamera zu benutzen. Vielleicht liegt auf dem Speicher des Opas ja noch eine. Das Entwickeln ist zwar teuer, aber genau das ist der Faktor der dich zu besseren Bildern treibt.
Die eine Sekunde mehr, bevor du abdrückst und in der du überlegst:
„Soll ich wirklich abdrücken“?

Sebastian Kuntz im Netz:

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