Die Frage nach dem Display

Langsam aber sicher habe ich genug von meinem Monitor (Samsung Syncmaster 226BW). Für einen Otto-Normal-Verbraucher ist er super, aber von Farbtreue hat er leider noch nie was gehört.

Also schaue ich mich jetzt nach einem neuen um, bzw habe ich das schon getan. Aus erster Hand meiner Kollegen habe ich Erfahrungsberichte zum Eizo FlexScan S2231 bekommen und konnte Ihn auch schon selbst in Augenschein nehmen. Dabei haben wir ihn mal neben einem 20″ Cinema Display aufgebaut und die beiden verglichen. Ergebnis: Der unkalibrierte Eizo war besser als das hardwaresoftwarekalibrierte Cinema Display.

Ich bin also schon kurz davor den Eizo zu kaufen, da er in der Preisklasse von ca. 560€ wirklich ein absolutes TOP Gerät ist mit dem ich dann endlich richtig Fotos bearbeiten könnte. Leider ist sein Äußeres nicht so der Knaller, was für mich, der den Applestil gewohnt ist, eigentlich schon wichtig wäre.

Aber nun gut, wie mein Kollege so schön sagt: „Die inneren Werte zählen.“

Dennoch stellt sich mir die Frage:

Wieso sehe ich oft profesionelle Fotografen o.ä. an einem Cinema Display arbeiten, wenn es doch scheinbar von bspw. Eizo für gleiches oder gar weniger Geld bessere Monitore gibt?

Sind die 23″ oder das 30″ Cinema Display deutlich besser als das 20″er, weil sie HD sind?

Was für einen Monitor nutzt ihr und wieso?

Ich gebe die Frage mal á la Stöckchen weiter an Martin, Ralf-Jürgen und Johannes!

Veröffentlicht am Montag, 30. März 2009

Kommentare

  1. Auf jeden Fall den Eizo nehmen. Hab den größeren Bruder von 2231, den 2431. Die Apple Cinema Displays sind übrigens gar nicht hardwarekalibrierbar ;-) (Die Eizos in der Preisklasse meines Wissens allerdings auch nicht).

  2. Hej Martin,

    auch ich kann Dir nur zum EIZO raten. Ich habe mich selbst für diesen Monitor entschieden und im Vergleich zum Cinema-Display ist das wirklich ein deutlicher Fortschritt. Design ist beim Monitor nicht alles. ;-)

    Das nächste Mal darfst Du auch an mich ein Stöckchen reichen…

    Gruß

    Sebastian

  3. @Martin: Ne, der Begriff Hardwarekalibrierung meint, dass Änderungen direkt am bzw. im Monitor (also der Hardware) eingestellt werden, bei allen anderen Monitoren läuft die Anpassung nur über das Monitorprofil und somit die Grafikkarte, deswegen Softwarekalibrierung. Dadurch lässt sich der Monitor nicht so exakt kalibrieren, und der Farbraum des Monitors wird etwas eingeschränkt. Hardwarekalibration können aber eben nur die richtig teuren Monitore, z.B. die Color Graphic LCDs von Eizo, da gehts dann halt so ab 1000 Euro los.

    Zum Thema Farbmanagement allgemein empfehlenswert ist der Cleverprinting Ratgeber: http://cleverprinting.de/ratgeber2009.html