Bücher über Fotografie, eure Favoriten?

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Fotobücher. Es gibt Bücher über Fotografie und Bücher mit Fotos drin. Mir geht es heute mal um die Bücher über Fotografie.

Ich besitze selbst nur eine hand voll dieser Bücher, da ich mir eigentlich immer alles aus dem Netz gesucht habe, was Technik oder andere Fragen angeht, die sich irgendwie auf das Lernen von Fotografie beziehen. Man findet ja irgendwie zu jeden Genre Themenblogs oder Menschen, die einem weiterhelfen können.
Und trotzdem, ich denke, Bücher freuen sich nach wie vor sehr großer Beliebtheit. Und es gibt sicher auch Themen, die einfach in einem Buch genauer ausgeführt werden oder von einem Fotografen geschrieben wurde, der nicht bloggt oder Ähnliches macht.

Meine Frage an euch daher, welche Bücher habt ihr gelesen, die euch wirklich etwas gebracht haben und die ihr guten Gewissens weiterempfehlen würdet? Und wieso?

Ich würde weiterempfehlen:

Joe McNally – The Moment it Clicks

Einfach toll einen Einblick in seine Arbeit zu bekommen und trotzdem bei jeder kleinen Geschichte etwas mit zu nehmen. Kein typisches „Fotografie-lernen-Buch“. Ich habe es auf englisch gelesen, da es zum Zeitpunkt des Kaufs noch nicht auf deutsch verfügbar war, würde aber möglicherweise das nächste mal lieber zur deutschen Ausgabe greifen.

Dr. Martina Mettner – Wie man ein großartiger Fotograf wird

Zwar wird man durch dieses Buch sicher kein großartiger Fotograf, aber trotzdem hat es mich dazu bewegt über mich und meine Fotografie nach zu denken. Was ich als einen ganz wichtigen Prozess ansehe. Längeres Review schrieb ich hier.

Kommentare

  1. Ich besitze nicht so unheimlich viele Bücher über Fotografie, aber ich würde immer und jedem das Buch „Die Kunst der Schwarzweiß-Fotografie“ von John Garrett (Augustus-Verlag) empfehlen. Man findet unglaublich gute Beispiele zur Bildgestaltung und dazu wie man Fotos nicht nur gut, sondern sehr gut machen kann. Natürlich geht es zwischendurch auch um technische Aspekte der analogen Schwarzweiß-Entwicklung und -Vergrößerung, aber insgesamt ist das Buch so gut, dass ich es aufgrund der gestalterischen Aspekte jedem empfehlen würde, der sich mit Fotografie beschäftigt.

  2. Mc Nally „Der entscheidende Moment“ ist auf jeden Fall sehr interessant. Spannend fand ich auch George Barr „Take your Photography to the Next Level“ und Miachel Freeman „Der fotografische Blick“.

    Wobei ich Bücher mit Bildern mittlerweile deutlich inspirierender Finde als Bücher über das Bilder machen.

  3. Also wenn es um Motiventdeckung und Bildgestaltung geht kann ich auch vollstens meinem Vorschreiber anschließen und euch Miachel Freemans “Der fotografische Blick” empfehlen.

    Absolut enttäuscht war ich von Michael Jordans „Vom alltäglichen zum Besonderen“. Von den rund 50 Bildern die vorgestellt werden sind nach meinem Empfinden grad mal eine Handvoll was Besonderes.Mit seinen Rezepten wie er seine Bilder verbessert hat kann ich meist nix praktisch anfangen, weil sie zu allgemein gefasst sind.

  4. Neben den schon genannten von Freeman und McNally ist mein erklärtes Lieblingsbuch „Die wilde Seite der Fotografie“, in den sich Cyrill Harnischmacher und 16 weitere Fotografen Tipps zu eher unkonventionellen Foto-Techniken geben – kein Lehr-, sondern eher ein Bastel- und Ideenbuch mit Spaßfaktor.

  5. Torsten Andreas Hoffmann, „Workshop kreative Schwarzweiss-Fotografie“: arbeite ich immer noch durch, und habe leider keinen Vergleich zu den anderen erwähnten Büchern, aber: sehr gut, um sich mit Bildgestaltung von Schwarzweissfotos zu beschäftigen (Licht, Räumlichkeit, Komposition, Laborarbeit bzw., da ich selbst auch digital fotografiere, Anregungen aus der klassischen Laborarbeit für die dig. Bildbearbeitung). Wie ich finde, mit beeindruckenden, stimmungsvollen Fotos des Autors.

    Und mal etwas anderes: Susan Sontag, „Regarding the Pain of Others“: ein schon klassischer Essay zur Kriegsfotografie, aber auch generell zur Wirkung und ethischen Fragen von Fotografie, leider sehr aktuell im Rahmen von z.B. Haiti.

  6. Momentan lese ich (immer noch) Hot Shoe Diaries. Auch wenn man nicht wirklich was mit Blitzen am Hut hat ist es echt gut, unterhaltsam und interessant geschrieben. Man lernt was dabei und hat Bock einiges auch mal auszuprobieren. Allein schon vom Schreibstil empfehlenswert und wirklich auch ne gute Ãœbersetzung. Jetzt so vom Eindruck her. Ansonsten hab ich noch „Der fotografische Blick“. Naja man lernt n paar Basics und ist alles ganz nett bebildert.

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