Leica Kompaktkamera LEICA V-LUX 20

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Die Katze ist aus dem Sack. Leica hat heute auf Facebook eine neue Kompaktkamera präsentiert: Die LEICA V-LUX 20.

Ein paar Fakten:

  • 14,5-Megapixel-Sensor
  • 12fach-Zoom-Objektiv mit Brennweitenspanne von 25 – 300 mm
  • Integrierte Bildstabilisation
  • GPS
  • 720p-HD-Video-Funktion

Leider konnte ich noch keinen Preis heraus finden. Da bin ich echt tierisch gespannt. Ich beginne nämlich gerade damit so oft es geht meine 5D dabei zu haben. Aber eine Kamera in der Größe dieser Leica wäre ideal, aber leider hat sie keinen Sucher. Mal abwarten.

Mehr Infos zu Kamera und weitere Bilder gibt es hier:

UPDATE

Es stellt sich gerade in den Kommentaren heraus, dass die Kamera baugleich mit der Panasonic Lumix DMC-TZ10 ist. Sehr interessant und noch viel interessanter, wenn man irgendwann den Preisunterschied zu sehen bekommt. Ich bin gespannt, was man für den Namen und das Logo drauflegen muss.
Die Lumix ist übrigens auch schon mal in mein Sichtfeld gerückt.

Veröffentlicht am Dienstag, 20. April 2010

Kommentare

  1. Das Ding ist exakt(!) baugleich mit der Panasonic Lumix DMC-TZ10 und unterscheidet sich nur durch Software-Beigaben und eine modifizierte Firmware, wird aber bei einem Preis von 550-600€ rund 200€ mehr kosten. Einen besseren Beweis, dass man Leica nur für den Namen schon drauflegen muss gibt es wohl nicht…

  2. Zudem kann sie laut Specs im Gegensatz zur Lumix nicht in AVCHD Lite aufnehmen, sondern nur in QuickTime Motion JPEG (ugs). Merkwürdigerweise steht dort allerdings auch, sie würde dieses mit 60fps@1280x720px. Da sie sowohl die TZ10 als auch die V-LUX 20 im Optimalfall 10 Serienbilder pro Sekunde packt und die Panasonic mit 30fps aufnimmt, sehen mir die 60fps mehr nach Frame doubling aus.

    Wie bei Leica üblich, macht sie natürlich einen gediegen-edleren (aka spießiger ;) Eindruck als die Lumix. Aber ob das den vermutlich hohen Aufpreis rechtfertigt?

    Hier ein informatives Review der TZ10/ZS7: http://is.gd/bAxRd

    Hab die TZ10 hier, falls Du irgendwas wissen willst, was sich nicht ohnehin schnell im Netz finden lässt. Der Thread zu dem Teil auf dslr-forum.de ist bereits schon ziemlich umfangreich.

  3. Nur mal am Rande: Ich mag die Lumix Reihe gar nicht. Wir haben zwei von denen im Haus. Eine Einsteiger und eine etwas „teurere“. Beide haben eine sehr sehr arme Menüführung, sehr unschön und manchmal verwirrend. Beide machen schwache Bilder, sind teilweise extrem über- oder unterbelichtet. Die sind bei mir seitdem unten druch.

  4. Die Linux sind schon seit vielen Generationen baugleich mit den entsprechenden leicas. Ich kann Sie nur empfehlen. Vor allem preislich sind Sie natürlich die deutlich attraktivere Variante.

  5. Wie groß ist der Sensor und wie Lichtstark ist das Objektiv? Sehe irgendwie nicht, dass ausgerechnet diese Kompaktknipse die DSLR unterwegs „ersetzen“ soll.

    Haste Dir mal die Canon S90 oder Panasonic LX3 angeschaut? Sind mittlerweile günstig zu haben, haben ein lichtstarkes Objektiv und tun ganz ordentlich.

  6. Bei den Kompakten gelten die „Lumixe“ schon seit geraumer Zeit als Schönwetterkameras. Eigentlich schade, schließlich wären sie von der Größe her perfekt für Partyphotos etc.

    Unter der erwähnten LX3- oder gar GF-Serien-Preisklasse bleibt bei Dämmerlicht die übliche Wahl zwischen Rauschen und schönen Pastellphotos. Da kann vermutlich die abgewandelte Firmware der Leica auch nicht viel dran ändern. Die Canon SX200 soll meines Wissens nach aus den eingeschränkten physikalischen Gegebenheiten mehr rausholen, hat dafür andere Nachteile. Die Sonys mit dem Backlight-Sensor liefern beachtliche Nachtbilder, dafür sehen die Tagesaufnahmen teilweise wirklich entsetzlich aus.

    @Yannik zumindest mit der LX2 sowie den wenigen Photos der TZ10 hatte ich bislang noch nie derartige Belichtungsprobleme (zuletzt mit einer Sony-Kompakten gehabt, die es nicht gebacken bekam, den Blitz sauber mit dem Verschluss zu synchronisieren, gab tolle Dunkelbilder). Das ausgeprägte Low-Light-Manko stört hingegen schon. An der Menüführung habe ich rein gar nichts auszusetzen, mir fehlen aber auch die Vergleiche außer zur erwähnten Sony und einer Steinzeit-Olympus. In der Standard-Einstellung ist die Informationsdichte und Text-/Icongröße auf dem Display allerdings so hoch, dass man sich kaum auf das Motiv konzentrieren kann.

  7. Ich habe ein ähnliches Problem, da auch mir meine 5D zu groß ist. Bin auch auf der Suche nach einer „immer dabei“ Kamera. Das Problem dieser Compakten ist, wie schon Carsten ansprach, die Objektivmechanik und die Geschwindigkeit bzw. die Verzögerung vom Einschalten bis zur Einsatzbereitschaft, was ich viel wichtiger erachte … und das die Cam keinen Sucher hat, wäre für mich ein Ausschlusskriterium. Aktuell beschäftige ich mich (theoretisch) mit Oly E-P2 und was ich auch sehr interessant finde ist die Richo GXR mit dem 50’er. An beide Typen kann man Festbrennweiten „anschrauben“. Aber zu einer finalen Entscheidung bin ich auch noch nicht gekommen …. mmmhhhh

  8. @Yannick: So ist es. Aber manche Lumixe waren zum Zeitpunkt ihres Markteintritts leider alternativlos und mussten deswegen (jedenfalls von mir) gekauft werden. So zum Beispiel die FT1: kleines Gehäuse, Weitwinkel und wasserdicht gab es zu dem Zeitpunkt in dieser Zusammenstellung noch bei keinem anderen Hersteller. Tatsächlich ist es übigens schon lange üblich, dass ausgewählte Lumixe auch als „Leicas“ auf den Markt gebracht wurden. Ohne zusätzliche Features, dafür aber mit einem roten Punkt und zu einem höheren Preis.

  9. Ich kann den vermuteten Preis von Jeriko bestätigen, die LEICA V-LUX 20 ist nun im Handel für gemittelte 549,00 Euro erhältlich. Softwarebeigabe ist Adobe Photoshop Elements 8, was den hohen Preis nicht rechtfertigt.