Essenziell wichtig: Das Backup.

Heute möchte ich mit euch über ein Thema sprechen, das immer wieder auftaucht und das auch nicht ohne Grund: Backups.

Backups sind nicht nur für uns Photographen essentiell wichtig. Jeder normale Computernutzer, der viele Daten auf der Festplatte speichert kann irgendwann aus diversen Gründen mal von Datenverlust betroffen sein. Das ist immer extrem ärgerlich, aber wenn es euer Photoarchiv erwischt wohl noch um einiges schlimmer, als wenn es die MP3’s sind. Denn Photos sind Erinnerungen und können in nahezu allen Fällen, nicht einfach noch mal gemacht werden.

Meine Lösung

Sollte ich mal irgendwann mein Photoarchiv verlieren, würde es sich anfühlen, als hätte man einen Teil meines Lebens und meiner Erinnerung ausgelöscht. Damit mir das nie passieren kann, habe ich irgendwann angefangen Backups zu machen. Meine Lösung ist extrem simpel, aber derzeit noch ausreichend. Ich speichere die Photos auf meinem iMac (ein paar ältere auf einer externen HD) und mache regelmäßig ein komplettes Backup des Systems mittels Time Machine auf eine externen Festplatte. Das macht quasi keine Arbeit, läuft automatisch und ich habe meine Daten immerhin schon mal an einem zweiten Ort gesichert.

Der nächste Schritt wäre dann irgendwann eine zweites Backup auf einer weiteren externen Festplatte oder ein regelmäßiges Backup, dass ich an einen anderen Ort bringen würde. Zum Beispiel zu meiner Freundin oder der Familie. So wäre man auch bei Schäden wie Feuer, Blitzeinschlag oder Ähnlichem abgesichert.

Und ihr?

Jetzt möchte ich die Frage aber an euch weitergeben. Macht ihr regelmäßige Backups (eurer Photos)? Wenn ja, wie? Erzählt doch mal ein bisschen.

Und weil es so schön passt, noch ein Video von Chase Jarvis, der erklärt welche Methoden er und sein Team nutzen um die Photos wirklich sicher zu wissen. Dabei geht er gleich auf den kompletten Workflow vom Auslösen bis zum letzten Backup ein. Das hat natürlich mit uns Privatpersonen nichts zu tun, ist aber trotzdem sehr interessant und man kann einiges lernen.

Veröffentlicht am Donnerstag, 15. Juli 2010 | Kommentieren

Kommentare

  1. Also so wie Chase kann ich es mir nicht leisten. Ich denke so weit muss man es privat nicht treiben. Ich habe alle Fotos auf einer externen FireWire-Festplatte. Der Mac, mit allen anderen Daten, u.a. Lightroom-Bibliotheken, wird via TimeMachine gebackupt. Aber in Bälde werde ich sicher auch die Foto-Festplatte noch sichern.

  2. Bei mir habe ich einen Linux – Server bei Bedarf laufen, welcher mir ein RAID-1 mitels Samba übers Netzwerk, ja ich nutze noch Windows :), zur Verfügung stellt.

    Das hat für uns den Vorteil, dass zur Datensicherheit zusätzlich auf das Laufwerk von allen PCs zugegriffen werden kann.

  3. Eigentlich kann man garn icht genug Backups machen. Da ich allerdings am Windows PC arbeite, gehts nicht ganz so einfach wie mit Time Maschine. Meine eigenen Datein (Musik, Fotos, Dokumente) sichere ich aber auch auf einer externen Festplatte ab.

    Wirklich sicher fühle ich mich mit der Lösung aber auch noch nicht. =/

  4. Das was Chase Jarvis da treibt ist absolut übertrieben und irgendwo hahnebüchender Geldverbrennservice. Von jedem Shoot sollte man zwei backups haben, die raws und davon macht man ein zentrales Backup auf ein Raid1 System. Fertig ist die Laube. Leider ist es bei mir momentan nur bei externe HDD + Seperate HDD nur für Backups im PC, mehr ist momentan vom Preis her nicht drin.

  5. Also ich speichere alle meine Aufnahmen auf externe HDDs. Alle 7 Tage stecke ich die jeweile BackupHDD an und kopiere alle neu hinzugekommenen Files auf das Backup. Diese HDD ist bei mir untergebracht, wird jedoch nur fürs Backup angeschlossen. Ein zweites Backup fertige ich alle vier Wochennach dem gleichen Muster, jedoch mit einer HDD die nicht bei mir untergebracht ist.

    Ichdenke dass das so für meine Ansprüche Ausreicht.

  6. Witzig, vor ca. einer Stunde habe ich auf meine ToDo Liste folgendes eingetragen: – „Backup Lösung suchen“

    Mache also noch keine Backups meiner Fotos. Vermutlich wird es aber auf eine 2. externe Festplatte hinaus laufen, auf die wöchentlich ein inkrementelles Backup angewendet wird.

  7. Na um nochmal auf Chase Jarvis zurückzukommen. Die Produktionen kosten ne Menge Geld und man kann sie nicht unbedingt wiederholen, daher legen sie ab dem Import zwei Sicherungen an, ist mE ok. Dann im Studio ein RAID System, ist auch ok. Offside nutze ich ja auch für private Photos.

    Ich finde man verlässt sich zu sehr auf timemachine… Ich bin zwar Windows User, weil ich das im Unternehmen auch administrieren muss. Generell muss man schon den Zweck unterscheiden, Jarvis macht damit sein Geld und nicht Hobby, daher ist Sicherheit OK. Er hat ja auch nur ein Backup wenn man so will weil FieldA ist der Speicher und FieldB das Backup.

    Nur so als Einblick: in meinem Unternehmen werden von allen Daten auf RAIDSystemen zwei Backups angelegt. Alle drei Stunden werden die Daten mjt unserem SecureDataCenter abgeglichen und alle 24h erfolgt ein offside Backup. Also noch ne Spur ’sicherer‘ nur wenn das Cloverfield Monster Chase zertrampelt hat braucht er auch keine Backups mehr ;-)

  8. Für einen echten Profi wie Chase sind die Bilder ja nicht nur seine Existenz sondern auch die seiner Angestellten mit Familien, deshalb denke ich, daß er nicht übertreibt. Bei mir läuft ein NAS mit einem Raid, auf das ich möglichst zeitnah alle meine neuen RAWs kopiere. Das NAS ist fest verankert, so daß es auch mein kleiner Sohn nicht einfach vom Schrank kippen kann ;-) Ich erwäge zur Zeit noch eine Sicherung aller Bilder als jpg irgendwo in der Cloud, mal sehen, was sich hier anbietet.

    Grüße aus Ludwigsburg Jochen Kubik

  9. Aufgrund diverser unangekündigter Festplattenkrepierer in den letzten Jahren sichere ich wichtige Daten mittlerweile zeitraubend auf wiederbeschreibbare 50 GB Blu-ray-Discs. Diesen wiederum verpasst dvdisaster dann noch rund 15% zusätzliche Ausfallsicherheit per ECC-Datei, welche auf einer Festplatte gelagert wird. Auch wenn die Medien ganz sicher keine unbegrenzte Haltbarkeit aufweisen und optische Datenträger dieser Art früher oder später aussterben werden, haben sie den Vorteil, keinen Headcrash erleiden zu können und, ganz wichtig, sie lassen sich nicht mal eben versehentlich mit einer einzigen Standard-Dateioperation löschen.

    Hauptdatenträger ist ansonsten ein Linux-Server mit Software-RAID-5, was zumindest die Auswirkungen eines einzelnen Festplattencrashs etwas abmildert. Aber ein RAID innerhalb des Hauptdatenspeichers oder ein dauerhaft gemountetes NAS ist kein (!) Backup: ein Fehler im Dateisystem (beispielsweise durch einen Absturz, Stromausfall etc.) oder ein Virus im Netzwerk kann ALLES in Nullkommanichts schroten – oder sehr viel Recoveryaufwand bedeuten. Ãœberschreibt mir ein Schadprogramm Dateien, nützen auch 10 gleichzeitig angeschlossene Mirror-HDs rein gar nichts. Zudem ist Elektronik gegenüber Strom- und Spannungsspitzen anfällig, hallo Gewitter, Du erwähntest es. Wenn man also auf eine externe Festplatte sichert, sollte diese bei Nichtbenutzung möglichst auch vom Rechner und Stromnetz getrennt sein. Und die Daten für einen gewissen Zeitraum auf jeden Fall inkrementell schreiben.

    Sofern die Anbindung brauchbar ist, wäre es optimal, in der Ferne auf einem Server oder bei einem Freund, dessen System 24/7 an ist, eine große Datei ablegen zu können. Die könnte man über’s Netz dann als TrueCrypt-Container nutzen und dort die Sicherungen durchführen. Das schützt vor der von Dir erwähnten Feuerproblematik, die Daten sind am Lagerungsort nicht entschlüsselbar (Key auch irgendwo anders redundant aufbewahren!), hat allerdings ähnliche Probleme wie der RAID-Shizzle. Trotzdem ist es auch eine denkbar preisgünstige Variante.

    Ansonsten hat’s Moritz für den Normalnutzerzweck wohl schon ziemlich perfektioniert.

  10. @lars: Wow, das war ausführlich und ich habe nur die Hälfte verstanden. :D Aber klingt wichtig und offenbar hast du dich schon etwas intensiver damit beschäftigt. Also sollte ich mal Probleme/Fragen oder sowas habe, werde ich mich möglicherweise melden. :)

  11. Bei dem Gedanken die Fotos könnten, durch was auch immer, verschwinden wird mir richtig schlecht. Obwohl ich eigentlich immer ein relativ aktuelles Backup habe. Leider liegt die Betonung auf „relativ“. EIGENTLICH SOLLTE ich viel öfter mal „zwischenspeichern“. Ich sichere übrigens immer alles per Hand. Diesen Backup Programmen vertraue ich nicht so recht.

  12. Ich hab 2 ext. Festplatten. Eine davon ist immer neben dem Rechner und wird alle paar Tage zum Backup angeschlossen. Eine zweite ist außer Haus gelagert. 1x/Monat oder nach wichtigen Shootings tausch ich sie aus, damit die neuen Bilder auf beiden drauf sind.

    Zum Synchronisieren nehm ich (noch) dirsync, ein kostenloses Tool. Läuft gut, allerdings speichert es die Daten auf der Festplatte schreibgeschützt ab. Das is extrem nervig, wenn man seine LR-Bibliothek nich aufkriegt! Suche noch, ob ich das deaktivieren kann (bzw. habe vor, es zu suchen), sonst muss ich nen neues Tool finden.

  13. Ist bei mir genau wie bei dir, Martin. iMac… Time Machine…

    Allerdings spiele ich mit dem Gedanken die wichtigsten Daten nochmal von Hand extra auf einer Festplatte zu sichern. Mir ist mal eine externe Festplatte innerhalb ein paar Minuten kaputt gegangen (Daten drauf, abgestöpselt, ein paar Minuten wieder dran und nichts ging mehr). Ich habe keine Lust mehr auf sowas.

    Da fällt mir grade ein: Kann man eigentlich auch verschiedene Festplatten mit Time Machine „steuern“? Hab ich noch gar nicht getestet…

    Die Lösung von Chase finde ich nicht übertrieben. Wie schon gesagt wurde hängt davon im Endeffekt die Existenz vieler Leute ab…

  14. Ich sichere meine Fotos/Daten mit SyncToy von Microsoft. Das Tool ist recht simpel und es lassen sich diverse Jobs anlegen. Leider müssen sie manuell gestartet werden, was ich aber jede Woche einmal durchführe.

    Gesichert werden die Daten dabei auf zwei externe Festplatten. Das reicht für den Hobbybetrieb vollkommen aus meiner Meinung nach.

  15. Zur Zeit verlasse ich mich auch noch auf die Kombination MacBook Pro, externe Festplatte, TimeMachine. Allerdings fehlt da, wie du schon im Beitrag geschrieben hast, der Schutz vor Diebstahl, Brand und so weiter. Deshalb überlege ich mir im Moment auch noch eine „externe“ Möglichkeit, die Fotos zu sichern.

    Interessant wäre meines Erachtens auch eine Auslagerung der Dateien ins Internet auf einen Server oder so. Da kommen jetzt Datenschutz-Themen, Speicherplatz usw. auf, aber das würde noch zusätzliche Sicherheit geben – gibt es da schon Anbieter in diese Richtung?

  16. Nachdem mein TimeMachine Backup im Ernstfall nicht alle Bilder (eigentlich keine) gespeichert hatte und ich (fast) 10 Jahre an Erinnerungen verloren habe (hier mehr: http://j.mp/95ts6F ), nutze ich seitdem zusätzlich den Onlinedienst Backblaze http://j.mp/avMx4a für nicht einmal 4 Euro im Monat.

    Ob’s dann auch im Ernstfall klappt, werde ich hoffentlich dann erleben.

  17. Also ich bin zu flickr pro Account übergegangen. Für Mac gibts das praktische Tool „flickery“, mit dem man leicht Files up- und vor allem auch wieder downloaden kann, somit sehr gut Backup geeignet und der flickr pro Acc kostet „nur“ 25$ im Jahr, was schon fair ist meiner Meinung (unendlich viel Speicher inklusive) und auf Dauer auch günstiger als Amazons S3.

    Einziger Wermutstropfen ist, dass flickr keine RAW Files mag, die schlummern also weiterhin auf den lokalen Backups und sind im extrem-worst-case (Hausbrand oder ähnliches) für immer weg.

  18. @Thorsten: t’schuldige, aber ich musste gerade unfreiwillig über den ersten Link lachen („10 Jahre an Erinnerungen verloren“ -> Error 404 – Not Found). Wenn man dann das ans Ende reingerutschte Anführungszeichen entfernt hat, kommt auch noch eine extrem wichtige Thematik ans Licht: Backupvorgänge muss man unbedingt regelmäßig kontrollieren, sonst wähnt man sich in trügerischer Sicherheit.

    Danke für den Denkanstoß, denn genau das werde ich nun tun. ^^

  19. Backups sind wirklich extrem wichtig. Ich sichere meine Bilder bis jetzt immer (von Hand – manuell) im Tiff-Format und die RAW-Dateien auf jeweils zwei Festplatten (160 GB).

    So langsam wird der Platz aber knapp, weshalb ich mir nun zwei Festplatten mit 2 TB Platz zulegen möchte (außerdem suche ich ein Windows-Programm, das automatisch die Backups durchführt).

    Außerdem möchte ich aber (wie Du) auch noch externe Festplatten bei Bekannten etc. unterbringen. Somit kann man fast sicher sein, dass nichts passiert.

  20. Systembackup – einmal pro Stunde per Timemachine

    2. und 3. Systembackup auf zwei externe Festplatten – mit Super Duper alle 2-3 Tage, wobei jeweils eine der externen Festplatten außer Haus gelagert wird.

    Fotos werden nach der Bearbeitung auf einer externen 1TB-Fesplatte archiviert, welche regelmäßig auf eine zweite 1TB-Festplatte gespiegelt wird

    Alle Fotos werden zusätzlich noch einmal auf DVD gebrannt und außer Haus gelagert.

  21. Ich glaube im Laufe der Zeit verbessert man seine Backup Strategie immer mehr und erschließt neue Möglichkeiten. Früher hatte ich nur eine externe Festplatte. Inzwischen sind es 5. Fangen wir also einmal an. Wie hoffentlich jeder Macuser benutze ich Time Maschine um ein Abbild des Systemlaufwerks zu erstellen. Geht auch relativ einfach, Platte kaufen anstecken und Time Maschine einschalten. Dann gibt es noch ein RAID1 welches ALLE meine Bilder und wichtigen Daten von früher und heute gespeichert hat. Also falls eine Platte ausfällt geht die andere noch. Aktuelle Daten/Ordner werden via arRsync mit dem RAID abgeglichen. Um ganz sicher zu gehen ist das RAID mit im Time Maschine Backup einbegriffen. Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen gibt es noch eine Festplatte an einem geheimen Ort. :D Hat jemand mitgezählt? Genau es fehlt noch Nummer 5. Nummer 5 lebt und darf, nicht so wie die Anderen, raus in die weite Welt. Denn Nummer 5 ist klein und nur hat 2,5 Zoll. Bilder werden unterwegs auf das Macbook gesichert und zeitgleich auf die kleine Externe (wir nannten sie Nummer 5). Mache ich aber äußerst selten. Da meine Speicherkarten relativ groß sind. Was ich super interessant finde sind Dinge wie MobileMe oder Dropbox. Zwar noch relativ begrenzt im Datenvolumen, aber das wird sich über kurz oder lang ändern und man kann von überall auf seine Daten zugreifen.

  22. Da liegt sie zuhause, aber man sieht’s nicht: in der aktuellen c’t (15/2010) ist ein mehrseitiger Bericht über das „Speichern im Internet“. Leistungsbeschreibung diverser Anbieter, mögliche Protokolle, Verschlüsselung. Für Mac-User klingen die „Sparse Bundle“-Images durchaus interessant, Truecrypt erwähnte ich bereits, dann gibt es noch EncFS (Mac, Linux), GPG, SecurStick, Axcrypt usw. Angesprochen wird es dort, so richtig klar wird es jedoch leider nicht: bei der viel komfortableren Variante, ein ausgelagertes Diskimage zu nutzen – wie folgenreich ist ein unerwarteter Abbruch bspw. durch den IP-Wechsel der meisten DSL-Anbieter?

    Wenn man sich das so ansieht, ist Online-Datensicherung bei Fremdanbietern zum aktuellen Zeitpunkt am besten über lokale Verschlüsselung (und bei RAW-/Tiff-Photos auf jeden Fall +Kompression) der zu sichernden Dateien und anschließendem Transfer dieser, Stück für Stück, nutzbar.

    Oder man hat irgendwo einen Server stehen, der sich per SSH ansteuern lässt. Dann lässt sich mit Verschlüsselung und rsync was Schönes stricken.

    Vom Komfort lokaler Backups ist das alles aber noch weit, weit entfernt.

  23. mehrmals pro woche lasse ich manuell per DIRSYNC ein backup meines photofolders auf eine andere, externe HD laufen.

    geplant ist eine weitere externe, auf welche ich das ganze dann nochmal spiegele. kommt zeit, kommt geld, kommt pladde. :)

  24. Wo ich grade den Beitrag von Thorsten lese fällt mir folgendes ein:

    Ein Kollege hatte seine Daten auch immer mit TimeMachine gesichert. Nachdem er einen neuen Mac gekauft hatte, wollte er wieder alle wichtigen Daten von der TimeMachine Platte von Hand auf seinen neuen Mac verfrachten. Soweit ist das ja kein Problem. Bei der iPhoto Library machte er allerdings auch Augen. Der letzte Import fehlte. Das waren zum Glück nur Bilder von einem Event, die er mir vorher schon mal geschickt hatte, so dass ich ihm sie wieder geben konnte. Das ging nochmal gut aber wenn die komplette iPhoto Library nicht mehr da ist, wie bei Thorsten, spricht das nicht gerade für TimeMachine. Ich hoffe, dass mir so was nicht auch mal passiert. ;-) Deshalb auch mein Vorhaben wichtige Sachen nochmal extra von Hand zu sichern…

  25. Ich denke es ist wichtig mindestens eine lokale und dazu eine externe Sicherung zu haben.

    Für die lokale Sicherung bieten sich heute externe Festplatten an. Ich würde auch mehrere externe Platten einem Backup auf einem NAS mit RAID vorziehen.

    Für die externe Sicherung entweder Speicherplatz bei einem Freund oder Mutti. Oder man sichert bei einem Online Backup Anbieter.

    Online Backup nutzt man aber eher für Daten die sich auch noch ändern können. Da sich Bilder nicht mehr ändern kann man auch im Rotationsprinzip Festplatten extern auslagern.

    Achja, ich mache eine Sicherung auf meinen Linux Server hier und eine Sicherung extern.

  26. Schöner Beitrag, Backup beschäftigt einen ja immer irgendwie … :)

    Sehr interessant übrigens wie Jarvis das ganze löst, natürlich wie schon oben weiter angemerkt allerdings auch sehr konsten intensiv und auch nur was für für Leute die damit ihr Geld verdienen.

    Ich halte es immoment sehr simpel. Ich habe meine sämtlichen Daten auf dem Mac und eine externe Festplatte auf der ebenfalls die selben Daten liegen. Ich nutze aber nicht Time Machine, sondern habe mich vor gut einem Jahr dazu entschlossen Super Duper zu nutzen, Time Machine ist mir persöhnlich ein Hauch zu aufgebläht. Für Super Duper habe ich mir ein kleines Script geschrieben, daß mir genau die Ordner sichert die ich gesichert haben möchte. Das ist im großen und ganzen nur mein Benutzer Ordner mit sämtlichen Unterordnern aber ohne die Library. Für mich (persöhnlich) die eleganteste und sauberste Lösung. Demnächst kommt aber eine zweite Festplatte hinzu die dann ebenfalls außer Haus gelagert wird.

    Ich wüsste nicht was ich machen würde wenn meine sämtlichen Photos und vor allem meine Schriftentwicklungen weg wären. Vermutlich würde ich mich erhängen…

    Ãœbrigens, ich nutze nur Festplatten von WD. Das ist wohl so eine Glaubenssache. ;)

  27. @Florian: Nur Festplatten von einem Hersteller sind allerdings ein Schwachpunkt in jeder Back-Up-Strategie. Noch schlimmer, falls es auch noch dasselbe Modell ist und zum selben Zeitpunkt gekauft wird. Da ist die Wahrscheinlichkeit eines gleichzeitigen Ausfalls auf jeden Fall höher als bei verschiedenen Herstellern.

  28. Hey Pete, weder das selbe Modell, noch zum selben Zeitpunkt gekauft. :) Zwar habe ich auch mit Seagate ganz gute Erfahrungen gemacht, aber irgendwie bin ich bei WD hängen geblieben.

    Im Keller steht ein Rechner von anno 1994 in diesem PC ist eine 2GB (könnte auch weniger sein) große Festplatte von WD verbaut. Den Rechner habe ich vor 3 Monaten mal angeschlossen und die Platte arbeitet ohne Probleme.

    Ich glaube bei Festplatten ist das wie bei Grafikkarten oder Konsolen. :)

  29. Nein, bei Festplatten ist es wie bei Telefon-/DSL-Anbietern: Du findest immer jemanden, der dir von einem 100%ig abrät, weil er schlechte Erfahrungen gesammelt hat (und für ihn gefühlt auch 100.000.000 andere) und ebenso welche, die 100%ig zufrieden sind.

    Early Adopter bei HD-Kapazitätssprüngen zu sein, lohnt sich allerdings meistens nicht. Die Kinderkranheiten werden stets still und leise behoben… Ganz angenehm finde ich persönlich im Hinblick darauf die Reklamationsquotenanzeige bei Anbietern wie Mindfactory, egal, ob man die Platte nun dort oder woanders kauft.

  30. Hi,

    ich nutze ein NAS von LaCie. Steht bei mir auf dem Kühlschrank und die Backups alufen automatisch über TimeMaschine. Im NAS habe ich 2 x 1 TB gespiegel, sodaß auch der Plattenausfall im NAS berücksichtigt werden kann. Ich kenne mich und habe auf eine automatische Lösung gesetzt, mein manuelles Backup wäre vermutlich nie aktuell :-)

  31. Wenn mein MBP auf dem Schreibtisch steht, klemmt auch immer die Backup-Platte dran. Dann werden die Daten per Timemaschine gesichert, das halte ich für meinen Fall für ausreichend. Im Worst Case wären mal die Daten von einem Wochenende weg. Das wäre ärgerlich, aber zu verschmerzen.

    Was man beachten sollte: Die Auslagerungsplatte kann auch mal kaputt gehen. Ich habe auf meiner mein Fotoarchiv seit 2002 oder so abgelegt, da darf nichts wegkommen. Deshalb ist diese Platte ein RAID.

  32. Das gute alte BackUp.

    Erst einmal denke ich sollte sich jeder mal mit Thema beschäftigen und das möglichst am Anfang. Den einmal angefangen, erspart es eine Menge Zeit und viel Ärger.

    Ich selbst verwende ein NetgearNAS. Es bietet für mich mehrere gute Möglichkeiten. Zum einen kann ich über WLAN per TimeMaschine mein MacBook Pro und meinen MacMini sichern. Das heißt alles Systembezogene ist immer Save. Dazu kommt das ich einen großen Datenspeicher habe auf den ich von Zeit zu Zeit meine lokalen Daten verschiebe. Durch das NAS interne Raid sind auch die Daten auf dem NAS erst einmal sicher. Damit ich der höheren Gewalt aus dem Weg gehen kann, schließe ich einmal in der Woche (im Wechsel 3 einfache USB Festplatten a 35 €) eine USB Platte an das NAS und lass Ihn alle lokalen Daten kopieren. Ich selbst habe also nur einmal in der Woche die kurze Pflicht die USB Platte zu tauschen um mehr muss ich mich nicht kümmern. Die jeweils aktuellste USB Platte hab ich dann immer in der Tasche, um der angesprochenen Höheren Gewalt aus dem Weg zu gehen.

    Schönen Samstag noch.

  33. Das ewige Problem an Backups auf externen Festplatten oder NAS – sie sind am gleichen Ort wie der PC, und wenns brennt usw… :-(

    Das nächste Problem an Festplatten ist, dass sie „alt“ werden – mir sind vor gut 1 1/2 Jahren beide Festplatten unterschiedlicher Marken im NAS (Data Robitics Drobo – was nebenbei gesagt das beste NAS ist, das ich kenne, dafür aber sehr teuer) eingegangen – Gott sei Dank war noch ein Online-Backup vorhanden.

    Der große Vorteil an Online-Backups sollte also klar sein – anderer Standort, die Hardware wird laufend erneuert.

    Deshalb werden meine Daten automatisch mittels dem Online-Backupdienst Carbonite.com gesichert – sobald neue Daten auf die Festplatte kommen, werden diese synchronisiert (mittels Tray-Programm; dauert natürlich ein Weilchen über 4mbit – aber anders gehts leider nicht). Für 50€ bekommt man 1 Jahr lang unbegrenzt Speicherplatz – beim 2- oder 3-Jahresvertrag wirds natürlich billiger. Die Online-Festplatte wird sehr gut eingebunden – wiederherstellen funktioniert ohne Probleme.

    Außerdem werden abgeschlossene Projekte etwa einmal im Monat auf DVD gebrannt und auf eine externe LaCie gesichert und im Safe verstaut – so kann ich diese bei Bedarf (oder falls wirklich mal Carbonite Probleme machen sollte) verwenden und habe monatliche Versionen.

    Da ich am Studienort in Linz mit dem Laptop arbeite, werden die Dateien mittels externer Festplatte transportiert (PC Festplatte Laptop) – so ist die Wochenversion immer doppelt vorhanden (PC + Festplatte oder Laptop + Festplatte).

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