Fotos Friedhof Hamburg Ohlsdorf

Gestern war mir einfach nach fotografieren. Wie meistens, wenn es mir so geht schaue ich dann einfach bei Google Maps in der Satellitansicht was denn irgendwie in der Nähe oder in der Nähe einer nahegelegenen UBahnstation ist und irgendwie interessant aussieht oder wenigstens so klingt.

Diesmal erregte die Region nördlich von mir meine Aufmerksamkeit. Eine relativ große grüne Fläche mit einigen Wegen sah interessant aus und mir war eh mehr nach Natur. Ich hatte allerdings nichts davon gelesen, dass es ein Friedhof ist. Als ich dann in Ohlsdorf ankam war ich erstaunt ob der Größe und Schönheit dieses Friedhofs. Es ist kein einfacher Friedhof wo Grabstein an Grabstein steht. Das ganze Areal gleich eher einem großen Park. Es gibt kleine Wege, große Wiesen, viele Bäume und Büsche und Gräber stehen vereinzelt hier und da und sind teilweise sehr versteckt. Auch viele größere, ältere Grabmäler gibt es dort.

Alles in Allem ein sehr schöner, friedlicher Ort, den ich dringend noch mal besuchen möchte und dann auch erheblich mehr Zeit mitbringen werde um ihn komplett anzuschauen und weitere Motive zu finden. Hier ein paar Fotos von gestern.

Veröffentlicht am Freitag, 03. September 2010 | Kommentieren

Kommentare

  1. Was Marcel sagt!

    Bei Foto 3 gefallen mir nur die hellen Ränder nicht. Die Perspektive und eigentlich die komplette Idee von Nummer 4 ist grandios. Nummer 6, 7 und 10 sind auch sehr schön.

    Mach weiter so…

  2. Das 4. Bild ist grandios! Musste erstmal kurz überlegen, was es ist. Das ist schon mal super, wenn der Blick etwas länger dran hängen bleibt. Und das Licht / das Bokeh toppt es noch einmal! :)

  3. Bei der Ãœberschrift habe ich mich erst gewundert, was dich wohl auf einen Friedhof verschlägt… aber du hast es ja dann erklärt. Die Serie gefällt auch mir sehr gut – Favorit ist definitiv das Vogelhäuschen. Und bei der Statue, ist das die Sonne? Klasse Standort! Lediglich bei dem einen Baumkronen-Foto finde ich den Klarheit-Regler zu stark hochgefahren. Dieses Leuchten, was sich an den Kanten bildet, wirkt einfach zu unnatürlich.

    „… ein sehr schöner, friedlicher Ort, den ich dringend noch mal besuchen möchte und dann auch erheblich mehr Zeit mitbringen werde…“ Den makaberen Spruch dazu kann übrigens wer anders bringen, das tu ich heute mal nicht.

    1. Der Klarheitregler, das könnte es sein. Mensch. Danke. Ich fragte mich schon, wieso ich das Leuchten nicht wegbekomme trotz negativer Belichtung und so Kram. Bei der Statue das ist die Sonne, jep. Hat mich einige Fotos gekostet, aber letztendlich hat’s geklappt.

  4. Ich habe da vor zwei Jahren auch mal fotografiert, fällt mir grad noch ein. Da gibts sogar noch Grabsteine mit Hakenkreuzen und welche aus dem 17. Jahrhundert. Comic-Sans-verzierte Grabmale habe ich bislang hier jedoch noch nicht entdecken können. Sowas machg man in der Hansestadt offenbar nicht.

  5. Wirklich die beste Serie die ich auf deinem Blog gesehen hab!

    Hätte nie damit gerechnet, dass man so was aus einem Friedhof raus holen kann. Habe direkt an das Klischee gedacht, dass es bestimmt eine düstere, traurige und farblose Reihe ist. Aber du hast genau das Gegenteil erreicht, und das ist dir richtig gut gelungen!

  6. Hallo, nette Fotos. Ich bin die Tage auf die Fotos von Michael Wassenberg gestoßen. Hier wird der Friedhof beeindruckend präsentiert.

    http://gottesacker.wordpress.com/

    Wer diese Bilder sich angesehen hat, wird schnell feststellen, dass hier keine tote Hose ist.

    Ich werde mir die Tage den Friedhof auch einmal anschauen, da wir ebenfalls hier hochgezogen sind.

    LG Martin

  7. Klasse Serie Martin. Da der Friedhof, wie oben schon gesagt, ein großer Park ist und dort wunderschöne Grabmale stehen, hätte ich mehr erwartet. Also aus dieser Sichtweise. Nicht böse sein, die Bilder an sich sind toll, hätten aber auch in jedem anderen Park gemacht werden können.

    LG Markus

    P.S.: Kommst Du eigentlich nächste Woche zum Workshop nach Kassel?

  8. Die Bokehs sind ja sowas von gelungen _ Ich liebe Bokehs und ich wünschte ich könnte auch mal so schöne machen (:

    Außerdem hab ich noch eine Frage an dich: Was würdrest du eher empfehlen: Canon 50mm f/1,8 oder Sigma 17-55mm f/2,8 ?

    ich suche ein Objektiv für „all-around“, eins das leicht zu tragen ist und eine möglichst kleine Blende hat – Geld spielt erstmal keine Rolle (das hört sich blöd an).

    Mein Sigma 18-200mm f/3,5 ist zu groß um es mal einfach überall mithin zunehmen – deswegen suche ich ein kleineres, vielleicht hast du ja einen Tipp – oder so.

    Liebe grüße und noch viel Spaß & Erfolg in Zukunft,

    -Kevin

    1. Ich würde dann zum Canon 50mm 1.4 greifen. Wobei halt das 17-55 2.8 flexibler ist und eben auch ein Weitwinkel und IS dabei wäre. Nur leichter ist das nicht, würde sogar denken um einiges schwerer als dein 18-200er Sigma.

    2. Ich kann dir das 50mm f/1,8 nur empfehlen. Ich nutze es seit einige Zeit fast ausschliesslich und ich glaube man lernt mit einer Festbrennweite einfach gut zu komponieren und sich zu bewegen. Das 17-55 von Sigma hatte ich noch nie in der Hand. Kann dazu also nichts sagen. Aber f/1,8 ist schon noch ein bisschen schöner als f/2,8, was Bokeh oder Fotografieren in schlechten Lichtsituationen angeht.

  9. Kann mich den Vorrednern eigentlich nur anschließen. Tolle Fotos! Wollte den Friedhof auch schon lange mal besuchen um Fotos zu machen. Bin gespannt, was mir dann so vor die Linse hüpft.

  10. Hallo Martin, da gehst du einfach mal so los und machst so tolle Bilder? Ich bin beeindruckt! Das vierte mit diesem strahlenförmigen Bokeh ist umwerfend, und der Pilz ebenso. Ich sollte hier definitiv öfter vorbeischauen! notier

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