Der Shootsac.

Als ich letztens die Hochzeit von Lorena und Dennis fotografiert habe, hatte ich drei Objektive dabei. Eines war logischerweise immer an der Kamera und die anderen beiden waren gut verstaut und sicher in meinem Rucksack. Und hier liegt auch schon der Hund begraben.

Der Rucksack stand nämlich immer in irgendeiner Ecke und somit konnte ich die Linse nicht mal eben schnell wechseln. Abhilfe würde ein pfiffiger Assistent schaffen, den ich nicht habe.
Ich dachte mir also ich bräuchte eine kleine, einfache Tasche, damit ich schnell an die Objektive komme. Ich glaube es gibt da von Think Tank so einen Gürtel an den man Objektivköcher hängen kann. Das sieht aber mit Sicherheit (auf einer Hochzeit) extrem doof aus und könnte auch durchaus nervig oder hinderlich sein.

Und Tada! Vor kurzem habe ich den Shootsac entdeckt. Eine einfache Tasche, die aussieht wie ein Messenger Bag und genau das liefert was man braucht. Fächer für Objektive und sogar Platz für einen Blitz, Speicherkarten oder Akkus. Perfekt.

Noch nicht gekauft, da ich noch zu selten in diesen Situationen bin, aber vielleicht für den ein oder anderen hier genau das Richtige.

Veröffentlicht am Freitag, 08. Oktober 2010

Kommentare

  1. Hatte schon mal mit dem Gedanke gespielt den zu kaufen, bin mir aber nicht so sicher gewesen. Bastle mir gerade nen Innenteil für meine Acronym 3RDARM. Da schlage ich dann zwei Klappen mit einer Fliege. Ich glaube Kai hatte über den Shootsac auch mal geschrieben.

  2. Auf den Shootsac bin ich durch den Workshop bei Mike Larson aufmerksam geworden und auch mit der Entwicklerin in Kontakt gekommen. Leider gibt es keinen Vertrieb in Deutschland und der Import macht die eh nicht besonders preiswerte Tasche nicht gerade kostengünstiger. Deswegen habe ich mich dann für Kata entschieden…

  3. Also 180€ für so eine, in meinen Augen, einfach und „primitive“ Tasche ist echt zu teuer. Aber ich kann dich verstehen und auch dass sich die Tasche da gut anbietet.

        1. Klar, könnte ich machen. Aber da hauen die Objektive dann ja auch einfach so aneinander, bzw müssen noch mal in extra Köcher. Geht, aber sicher nicht so komfortabel wie der Shootsac. Aber so oder so ähnlich würde ich es das nächste Mal sicher lösen.

          1. Kann man aber auch mit einer ganz normalen Tasche recht einfach selber basteln. Müsste man nur schauen, welches Material man am besten für die Abteilungen benutzt, dürfte jetzt aber auch nicht so schwer sein.

  4. Ist die Tasche von unten gepolstert gegen Stösse wenn man in die Hocke geht oder knieend fotografiert. Ansonsten finde ich 180€ überteuert, meiner Meinung nach.

  5. Habe mir genau diese Tasche vor einer Woche bestellt. Denn die war auch genau die Lösung für mein Problem, dass mir bei der letzten Hochzeit noch deutlicher bewusst wurde. Man schleppt schon Einiges mit und das Ganze dann evtl. auch den ganzen Tag auf den Rücken/der Schulter und wenn man nicht den gesündesten Rücken hat… dann merkt man den mindestens den ganzen nächsten Tag noch. Und noch kurz dazu: ich bin nicht mal 1,60 groß und es sieht schon manchmal aus, als wäre der Fotorucksack eigentlich mit mir unterwegs und nicht anders rum. Die Shootsac kann man flach in den Rucksack legen, die Linsen, die man gerade benötig vor Ort rein und den schweren Rucksack irgendwo abstellen, ob Auto oder irgendwo bei der Band, es gibt immer eine Möglichkeit.

    Ich erhoffe mir eine große Erleichterung (im wahrsten Sinne des Wortes) und bin schon sehr gespannt auf die Tasche und den ersten Einsatz. btw: was macht mehr Sinn: 180Euro für die Tasche auszugeben, dafür aber die Objektive so einsetzen zu können wie es einem in den Sinn kommt weil man die – sozusagen – am Körper trägt, oder die (viel) teuerere Objektive in dem Rucksack lassen, weil gerade nicht genug Zeit ist um den Rucksack abzunehmen (oder der Platz auch gar nicht da ist, weil man mitten in der Menschenmenge ist) die Objektive zu wechseln und … in der Zeit „das Foto“ zu verpassen? Man muss immer alles relativ sehen und vor allem den Nutzen, den einem eine Tasche bringen soll oder auch nicht. Für den Einen ist das das überteuerte nichtsnutzige Tool, für den einen genau das, wonach er suchte. Es kommt ja auch immer auf den Einsatz an. Nicht?! :)

    Liebe Grüße julia f.

  6. Ich bin auch gerade dabei ein Tasche für Linsen zu suchen, bis jetzt tendiere ich zur Cullmann MADRID. Sie ist eigentlich für kleinere Kameras gedacht, lässt sich aber Prima für als Linsentasche nutzen. Aufgrund der Höhe von 22cm würde sogar mein 70-200 2.8 hinein passen.

    Einziger Nachteil ist der Klettverschluss, bei der Trauungszeremonie ist der eindeutig zu laut. Dafür ist der Preis mit rund 25€ echt top.

  7. In dem Creativelive Workshop über Hochzeitsphotographie mit Jasemine Star liefen die Photographen auch mit dem Shootsac rum. Ist in schwarz wirklich unauffällig und passt besser zum Anzug als eine normale Phototasche.

  8. Ich habe den Shootsac jetzt fast ein Jahr und möchte nicht mehr ohne das Teil sein. Ein neues Cover ist auch gerade auf dem Weg.

    Der Shootsac hat den riesen Vorteil, dass man ihn unter dem Sacko tragen kann, so dass kaum jemand mitbekommt, dass man mehr Technik am Mann hat. Die Tasche ist völlig unauffällig und man glaubt gar nicht, was da alles Platz findet… .