Analoge Zeiten brechen an.

So richtig angefangen hat alles in Köln während der Photokina. Auch wenn die Photokina eigentlich überhaupt nichts damit zu tun hatte. Mein Interesse an der analogen Fotografie fing schon kurz vorher an zu steigen. Mit meinem Besuch in Köln und einigen Gesprächen mit dem StyleSpion wuchs auch immer mehr das Interesse an der Streetfotografie in mir.

Damit einhergehend der Wunsch nach einer kleineren Kamera. Irgendwie mündete dann alles in einem Wahn, in dem ich unzählige Artikel zur Leica M9 las, nur immer wieder fest zu stellen, dass ich mir die Kamera ja doch in naher Zukunft nicht werde leisten können. Dann alles von meiner 5D abschraubte, was geht. Aber irgendwie ist sie immer noch zu laut und groß auf der Straße.

Mein Blick wanderte also immer weiter nach unten. Leica M8, immerhin noch digital. Soll aber wohl kein gutes Gerät sein. Wieso also nicht die analoge Schiene betreten und die Fotografie mal so richtig erleben und lernen. Die Leica M6 rückte in mein Blickfeld. Eine Kamera, die man gebraucht zusammen mit einem Voigtländer Objektiv durchaus bezahlen kann. Ca 800-900 € für die M6 und ca 500€ für ein Voigtländer 50mm. Aber die Vorstellung über 1000€ für etwas auszugeben von dem ich nicht mal weiß, ob ich etwas dran finden werde, nämlich analoge Fotografie, war mir dann doch etwas sehr heikel.

Außerdem wies mich der Stilpirat daraufhin, dass ich es vielleicht doch auch erstmal mit einer Jashica35 oder einer Canonet QL17 versuchen könnte. Die Canonet QL17 hatte ich auch schon mal im Sinn und sie gefällt mir auch optisch gut. Bei eBay findet man einige und die sind auch bezahlbar, mit 40mm 1,7er Linse.

Auf die ersten Kameras habe ich schon geboten und warte das Geschehen jetzt mal ab. Ich bin absolut eBay unerfahren und falls mir jemand eine Canonet QL17 (G-III) so anbieten kann, möge er es doch bitte tun. Je schneller ich eine käuflich erwerben kann um so besser, denn dann kann ich es mir nicht mehr anders überlegen. Seltsame Logik. Aber so ist das.

Ich möchte die Kamera zum Einen immer dabei haben, vor allem an Wochenenden, einfach um das Leben zu dokumentieren und zum Anderen um damit gezielt in die Straßen zu gehen und Momente einzufangen.

Viel Text, wenig Aussage. Wie steht’s um eure analog Fotografie Erfahrungen?

Kommentare

63 responses to “Analoge Zeiten brechen an.”

  1. Yannick says:

    Was spricht gegen den Klassiker, einer AE-1? Schon zu schwer und zu groß für “Immer dabei”?

  2. Ngai says:

    Meine analogen Erfahrungen endeten am Grund des Portemonnaies ;) Analog war oft immer leicht unscharf und hatte einen gewissen Touch von alt, ist es ja auch, zumindest bei mir.

  3. Messucher olé! Klein, leise, lange Zeiten aus der Hand! Super! Und dann probier mal schöne s/w Filme (RolleiPan25 oder IlfordFP4) und das Ganze dann selbst entwickeln… hmhmm lecker!

  4. Marcus says:

    Na super! Nach der Revue 400SE, die es früher mal für 20,- EUR (!) auf eBay gab, werden jetzt auch noch die Preise für die wunderschönen Canonets in die Höhe wandern. Wenn jetzt alle wieder auf Analog machen, dann ist Digital bestimmt auch bald wieder im Trend.

    Wer ein wenig mehr Geld ausgeben möchte, der kann sich ja mal nach einer Konica Hexar AF ausschau halten.

    Weitermachen!

    • Martin says:

      Ich mache eigentlich hauptsächlich deswegen aus analog, weil ich mir das, was ich will, digital nicht leisten kann. Da sind nur die Leica M8 und M9.

      • Marcus says:

        Fragt sich ob du dann überhaupt mit der angestrebten Lösung zufrieden bist. Analog ist ja nicht Digital. Selbst wenn du die Filme nicht selber entwickelst. Filme kaufen, Filme wegbringen, Negative Scannen (wofür man dann ja noch einen Scanner braucht). Du bist Kind des digitalen Zeitalters. Würde dich gern dabei beobachten, wenn du die ersten mal auf den Auslöser drückst und die Kamera vom Auge weg nach vorn bewegst um das Bild auf dem Display zu betrachten. :D

  5. Felix says:

    Oh ja. die Streetfotografie interessiert mich auch immer mehr. Und bald werde ich meine E-410 wiederbekommen und die zusammen mit ner alten Festbrennweite in den Rucksack packen.

  6. Jan says:

    Ich habe aus Verwandtenkreisen eine Braun Paxette Super II BL geschenkt bekommen. Schöne, kleine Messsucherkamera mit Wechselobjektiven (habe aber nur eins), defektem Belichtungsmesser und keinerlei Elektronik. Funktioniert bis auf den BelLi, der wohl an Altersschwäche gestorben ist, einwandfrei. Ob sie bei den langen Zeiten noch die vorgegebene Zeit einhält weiß ich nicht genau, hört sich aber korrekt an. Alles in allem eine schöne aber schwere Kamera aus 95% Metall. Das Objektiv darauf ist dagegen nicht so toll. Es ist ein 50/2.8 mit Leica-Gewinde, wegen anderem Auflagenmaß leider nicht Leica-Mount kompatibel. Habe es trotzdem mal per Adapter auf die DSLR geschraubt und das Ergebnis war nicht berauschend. Ziemlich unscharf und sehr Kontrastarm, aber gut um Vintage-Fotos zu machen. Habe derzeit zum ausprobieren ein Farbfilm drin, mit einem S/W-Film (z.B. Kodak Tri-X 400) sollte die Kamera aber was gutes zustande bringen. Dabei muss man natürlich bedenken, dass sie um 1957 gebaut wurde. Laut Internet war sie die “Volksschullehrer-Leica”. ;)

    • Jan says:

      Was ich vergessen habe: Das Fokussierfeld im Sucher ist nur sehr schwach zu sehen. Keine Ahnung ob das schon immer so war, auf jeden Fall ist es in bestimmten Situation sehr schwer damit scharf zu stellen.

  7. Roland says:

    Wenn du schon auf analog umsteigen willst, dann solltest du aber auch das Entwickeln bedenken. Das musst du finde ich dann schon fast selbst machen.

  8. Sven says:

    Moin Martin,

    ich kann deine Gelüste voll und ganz verstehen. Mir ist vor längerer Zeit eine Minolta Hi-Matic F mit 40mm 2,8 in die Hände gefallen und ich bin damit auf 2 Geschmäcker gekommen. 1) analog und 2) Messsucher mit manuellem Fokus. Da die Minolta als F Variante keinen “manuellen Modus” hab ich mich umgeschaut und für einen schmalen Taler (35 €) eine Hi-Matic 9 (45mm 1,7)ersteigert. Die voll manuell einstellbar und hat noch die Möglichkeit einer Zeitautomatik. Aufs selbst entwickeln hab ich mich noch nicht eingelassen. Z.Zt. verwende ich meist einen Kodak BW400CN, den man wie einen “normalen” Farbfilm (C41) entwickeln lassen kann oder einen 400 Farbfilm aus dem Hause Schlecker, der hat schön trashige Farben. Entwickeln lass ich im Labor um die Ecke, die liefern auch gleich die die Scans in ordentlicher Qualität dazu.

    Viel Glück beim steigern und viel Spaß beim Knipsen.

  9. martin, kennst du vermutlich schon oder? http://www.vimeo.com/6497905 falls nicht dürfte es interessant sein wegen der erfahrungen zu street photography. in deutschland macht das aber weniger spass, finde ich, offiziell darf man ja einfach vieles nicht herzeigen. generell aber ein metier wo man einfach sehr schöne momente festhalten kann. und aus eigener erfahrung macht eine kleine leise kamera da viel mehr sinn und spass.

  10. Martin says:

    Ich glaube der Artikel müsste heißen “Rangefinder Zeiten brechen an”. Es geht mir weniger um analoge Fotografie als um eine kleine, leise Rangefinder Kamera. Hm. :)

    • Stimmt, ist was irreführend :) An einer QL17 III bin ich auch dran. Die und die Yashica Elektro 35 waren meine beiden Kandidaten. Die Yashica habe ich ja jetzt ;) das einzige “Problem” bei der QL17 sind die Batterien, die ollen die da rein müssen sind mittlerweile verboten. Es gehen auch normale allerdings muss man dann die ISO halbieren wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Du musst das Thema mal googeln, vielleicht gibt es mittlerweile auch schon einen Batterieadapter. Die Yashica die ich Vernon Trent abgekauft habe war zum Glück damit bestückt. Diese Woche entwickeln ich den ersten Film der Yashica….. :)

    • Felix says:

      Ja das stimmt. Denn wenn du eine kleine leise digitale haben wollen würdest, könntest du auch ne Olympus PEN nehmen. Nur, dass die kein Vollformat hat.

  11. Heiko says:

    Ich habe auch die den Schritt in die analoge Welt gewagt, allerdings eher spielerisch mit einer Holga 120 CFN.

  12. Olcay says:

    Die Canonet war auch meine “Probierrangefinder” und ich war wirklich von der kompaktheit, Gewicht und Lautstärke angetan. Mit der 5D nicht zu vergleichen! Mit dem Ding kann man locker 2-3m an die Leute ran ohne das die sich beobachtet fühlen. Komische Blicke gabs nur als ich durch den Sucher geschaut oder den Film ausgewechselt habe :D. Heutzutage kennen die Leute ja nur das Display und Speicherkarten.

    Ãœber den ganzen kram mit entwickeln/scannen sollte man sich wohl erst dann Gedanken machen wenn man ernsthaft Fotos damit machen möchte. Was bringts sich die ganzen Geräte und Chemikalien anzuschaffen und im Nachhinein zu merken das einem diese Art Kamera doch nicht liegt.

    Kauf erstmal die Kamera. Fotografier damit und wenns dir gefällt kannst du überlegen wie es weitergeht.

    Viel Glück!

  13. Mike says:

    Moin Martin! Ich kann Deine Beweggründe gut verstehen. Ich habe beide Seiten ausprobiert – Analog und Digital. Vor einigen Wochen hat es mich dann wieder gepackt. Ich wollte unbedingt eine analoge Messucher Kamera. Einerseits weil ich gerne mal wieder analog fotografieren wollte, andererseits, weil ich durch Zufall auf die Seite von Erik Fiss http://www.erikfiss.com/foto/cams/ gelandet bin, und mich spontan in die QL17 verliebt hatte. Die erste GIII ist mir dann bei ebay in allerletzte Sekunde noch weggeschnappt worden. Ich bin dann bei einer “normalen” QL17 (nicht GIII) gelandet. Leider hatte ich Pech und die Kamera war defekt (löste nicht aus). Auf Zerlegen und Reinigen hatte ich keine Lust. So ging die ertmal wieder zurück. Alle anderen QL’s die ich dann bei ebay, oder im DSLR Forum gefunden habe, waren mir dann doch zu teuer. Mein Favorit die schwarze ging immer weit über 250-350€. Da ich nicht warten konnte hab ich mich nach einer Alternative umgesehen und bin bei der YASHICA electro 35 GSN gelandet. Bildschön und macht grandiose Aufnahmen (siehe Flickr). Derzeit wartet meine noch auf eine Grundreinigung, die Batterie und die neuen Lichtdichtungen. Aber ich bin schon jetzt gespannt…ich habe sehr viel Positives gelesen. Viel Glück beim Steigern (würde aber Sniper Tool verwenden, sonst bekommt man doch nix…oh je, jetzt werd’ ich bestimmt gleich gesteinigt!). Ãœbrigens sind verharzter Verschluß und abgenutzte Lichtdichtungen die gängigsten Defekte/probleme bei der Canonet. Lichtdichtungen gibt es sehr günstig hier: http://www.kameradoktor.de/ Die QL17 funktioniert übrigens auch komplett ohne Batterie, was längst nicht alle Messsucherkameras dieser Zeit können. Infos und Tips zur QL17 gibt es u.a. hier: http://www.camerapedia.org/wiki/Canon_Canonet_QL_17_GIII http://www.schnittbildindikator.de/Kameras/Canon_Canonet/Canon_Canonet_QL17.shtml http://www.photoethnography.com/ClassicCameras/index-frameset.html?YashicaElectro35GSN.html~mainFrame http://mattdentonphoto.com/cameras/canonet_QL17.html

    Freu mich schon auf Deine ersten Aufnahmen!

  14. goron says:

    ich habe auf ebay 2 analoge kameras gekauft. 1x von privat und diese zieht den film nicht ordentlich weiter und braucht wohl eine wartung und eine rolleiflex sl35. die von einem fotohändler und die funktioniert wie man sich das wünscht. also vorsicht ist angesagt…

  15. Roman says:

    Bei Saturn, zumindest hier in Berlin, gibt es gerade Diafilm mit kostenloser Entwicklung. Grandiose Qualität. So ein Diafilm.

    Im ersten Semester mussten wir analog fotografieren und auch entwickeln. Es ist schon spannend zu erfahren, wo die ganzen Begriffe in Photoshop ihren Ursprung haben (;

    In zwei Wochen drehe ich meinen ersten Film auf 16mm Schwarz-Weiß Umkehrfilm. Keine Vorschau, kein Monitor und nur eine Rolle. Analog muss man halt immer genau wissen, was man macht.

  16. Markus says:

    Hi, ich habe das Fotografieren mit einer LEICA CL angefangen als ich Bilder von Matt Stuart gesehen habe. Ich habe mich schon immer für Fotografie interessiert, aber nachdem ich diese Bilder gesehen habe habe ich mir eine CL für 300,- bei Ebay ersteigert. Dann habe ich noch mal 300,- Euro für die Reparatur bezahlt. Das Ding war nämlich einigermassen defekt. Jetzt habe ich die CL schon seit 3 Jahren und es ist meine Lieblingskamera. Messsucher, klein, leise und ein gutes 40mm Summicron-C. Der nächste Schritt wäre eine LEICA M6 und ein Objektiv mit etwas mehr Platz (35mm). Das 40mm ist fast etwas zu eng für die Strasse. Aber das ist meine eigene Ansicht. Ich habe mir allerdings nun eine Canon 550D gekauft, weil der analoge Workflow viel Zeit und Geld verschlingt. Filme kaufen (ca 4,- Euro), zum Labor bringen, hoffen, dass die Negative nicht zerkratzt sind. Dann scannen. Ich habe die Filme in letzter Zeit selbst gescannt, da mir die Scans vom Laden zu teuer wurden. Das Endergebnis waren leicht unscharfe Analogbilder deren Ästhetik ich aber sehr mag. ( http://www.emvau.com/vpress/2010/04/22/scanned-neopan/#more-348 ). Mir fehlt nur etwas die Zeit dafür. Der digitale Workflow ist am Ende einfach schneller. Meine erste Wahl wäre natürlich auch eine M9, aber bezahl das erst mal. Im März kommt eine schöne Kamera von Fuji auf den Markt, die X100. Für Streetphotography bestimmt sehr gut geeignet!

  17. Kai says:

    Ich kann doch nicht immer an allem Schuld sein :) Bin gespannt auf die ersten Abzüge – bei mir hat es mit dem analogen ja leider auch nie geklappt. Ich darf gar nicht daran denken, dass ich sogar noch drei oder vier Filme aus Island hier unentwickelt liegen habe…

  18. TillaPe says:

    Na, dann bin ich gespannt ;)

    Es wird übrigens niemand gezwungen, selbst zu entwickeln oder seine Bilder zu scannen – digitales Zeitalter hin oder her. Leute, man muss nicht! Aber man kann ;)

  19. Moin,

    auch mich hat (wieder) das analog Fieber gepackt. Zum einen Mittelformat plus Durchlichtscanner (soviel Bildqualität gibt es bei keiner Vollformat DSLR) zum anderen kleine 35mm Kameras. Wenn es nicht unbedingt Messsucher sein soll: Rollei 35 – der Klassiker. Die ist sehr klein, leise und unauffällig, bei wirklich herausragender Bildqualität… Entfernung auf 2 Meter (o.ä.) eingestellt und dann entsprechend beim Vorbeigehen abdrücken.

    Eine ganz andere (digitale) Alternative für Street: Ricoh GRD III Die hat ein fixfocus-Modus. Einmal den Fokus voreingestellt (0,5; 1; 1,5m etc.) und dann macht sie beim drücken des Auslösers SOFORT fast ohne Auslöseverzögerung ein Foto. Zudem: Blende 1,9 bei 28mm (Fest), erstklassiges Interface, DNG etc… Es muss also nicht immer analog sein ;)

    Gruß, r.

  20. JohannesK says:

    Ganz ehrlich schau dir mal die oly PEN an. die zweite hat auch einen sucher sie ist sehr klein sehr leise gutes rauschverhalten und für das was sie kann spott billig.

    Ich liebe meine ep-2 weil ich sie einfach immer mit hab und die große d700 ist auch ein ziemlicher brocken.

    Ansonsten hab ich noch ne leica cl mit zwei objektiven wenn du intresse hast mail mich an

    • Martin says:

      Du meinst die hat einen elektronischen Aufstecksucher, oder? Leica CL würde mich schon sehr interessieren, liegt aber wohl außerhalb meines Geldrahmens. :(

      • JohannesK says:

        Naja entweder die mit dem aufstecksucher oder du nimmst einfach die ep-1 und das 20mm mit durchguck sucher. die 20mm an mft sind ganz schön für street und im set bekommt man die ep-1 hier in berlin für 499 glocken.

        Die cl an sich ist nicht teuer aber die Leitz objektive schlagen ganzschön ein :) 40mm und 90mm

        Ansonsten echt ne PEN da kannst du auch alle arten von objektiven adaptieren. da geht echt alles dran was über eine lendenverstellung und einer Fokus einstellung verfügt.

        Meine schönen Objektive von der alten SL66 passen leider nicht oder ich muss mir nen Balgen dran hängen.

  21. Thomas A. says:

    Hallo Martin, ja auch ich habe Interesse, dabei zu sein, wenn du das erste mal auf das Display schaust :) Erst Recht, mit dabei zu sein, wie du mit wachsender Spannung an deinen Briekasten rennst um entlich die Entwicklungen in den Händen zu halten :)

    Na klar ne M, damit werden mit Sicherheit die heutigen Kinder, später mal analog “fühlen”.

    Ein flickr Kontakt nutzt die Olympus Trip 35. Schon klasse was dabei heraus kommt.

    Gruß Thomas

  22. osman says:

    bis jetzt habe ich nur analog fotografiert aber wenn es aber für mich digital und street sein sollte dann wohl die fuji x100…darauf warte ich sehnsüchtig wie wäre es denn mit einer voigtländer bessa r3a? kostet neu genauso viel wie eine gebrauchte m6, und leica-objektive kann man auch dranschrauben

  23. Holger says:

    Habe mir von meinem Onkel eine alte Canon T70 geliehen und es macht einfach riesen Spaß. Egal ob Farb- oder B/W-Film. Einfach mal etwas ganz anderes als digital zu fotografieren. :)

  24. […] Martin macht sich (visuelle) Gedanken über den Schritt zur analogen Kamera. In den Kommentaren fällt der Begriff “Kind des digitalen Zeitalters”. Da habe ich kurz kommentiert – aber der Begriff hat mich angetriggert. […]

  25. Eine Kamera ist hier noch nicht aufgetaucht, die Du in Deine Planspielchen unbedingt mit einbeziehen solltest: Die Konica Hexar AF – also das Vorbild der Fuji X100. Die Konica Hexar AF hat ein legendäres 35er drauf und einen flüsterleisen Automatischen Fokus . Im Photohaus in den Colonaden findest Du übrigens immer mal ein paar alte Schätze ;-)

  26. Florian says:

    Street ist ein Genre, was mich absolut reizt. Ich hab irgendwo eine alte Canon AE-1 von meinem Vater rumliegen, da sind aber irgendwelche Dichtungen kaputt. Leider. Wenn ich einmal viel Geld habe, kauf ich mir ne M9 :)

    Passend dazu hier noch ein total geiler Dreiteiler über Streetphotography.

  27. Martin says:

    Soeben habe ich meine erste analoge Rangefinder Kamera erstanden. eBay sei Dank. Habe vorher noch NIE was bei eBay ersteigert. Und so sieht sie aus:

    Canonet

  28. Steffen says:

    Sehr, sehr, sehr schick. Glückwunsch!

  29. Timo says:

    Schönes Gerät! Ich kannte die QL17 bisher gar nicht. Viel Spaß damit. Bin gespannt auf deinen Erfahrungsbericht.

    Ich selbst bin entweder mit einer Olympus OM1- oder OM2-Spiegelreflex (http://bit.ly/dAvjjH) unterwegs. Oder wenn es noch kleiner sein muss, dann mit einer Olmypus XA (http://bit.ly/apnk1x).

  30. Daniel Z. says:

    Glückwunsch Martin! Geile Kamera. Wünsch dir viel spaß damit und besorg dir schonmal die hier, alles andere ist als Ersatz schlicht und weg Müll! http://www.fotomayr.de/webkat98/homepage.php?/html/001150.HTM

  31. osman says:

    wie teuer war sie denn?

  32. Ralla says:

    genau die habe ich vor ca. einem Monat auch erstanden, auch bei ebay. nachdem die in Deutschland so für 160,00 – 180,00 € gehandelt wurden, habe ich eine aus den USA bestellt, für 160$ plus Versand. Habe dann eine überholte 1,7 QIII bekommen, allerdings ohne Objektivdeckel, was blöd ist, da ohne Deckel die Belichtungsmessung ständig an ist und umgehend die Batterie alle ist. Zum Glück hatte ich vorab in einem Artikel darüber gelesen. Die Objektive haben einen Durchmesser von 48mm, die Deckel, die man bekommt, leider 49mm. So musste der Dremel ran. Ich habe einen 36 Schwarz/Weis Film drin, allerdings bisher nur 22 Aufnahmen, sodaß ich auf die ersten Ergebnisse noch warten muss.

  33. Tipp: Such Dir ein gutes Fotolabor und lass dort die Entwicklung plus Kontaktabzüge machen. Dann eventuell dort von EINZELNEN Fotos Abzüge. Habe gerade einen analog KB Film von einem großen Fachhändler abgeholt. Entwicklung und Abzüge eine 36er auf Seidenmatt 10x15cm 22,50 EUR. Und dann noch absolut flach entwickelt und die Fotos schön auf einer großen Maschine auf 18% Durchschnittsgrau ausbelichtet – Ergebnis: Brei. Sehr ärgerlich! Bei einem Profi-Labor bekommst Du eine gute Entwicklung plus Kontaktabzüge für unter 10 EUR. Zwar teurer (Entwicklung SW beim meinem Fotohändler 4,50 – Kontaktabzüge machen die nicht). Aber Du hast mehr von Deinen Bildern. Leider kenne ich in HH kein gutes Labor – vielleicht kann Dir hier jemand anders weiterhelfen…

    Bin schon gespannt auf mehr Analog-Content. Die Anzahl der Replies zu Deinem Post zeigt, dass es da auf jeden Fall nicht nur bei mir Interesse gibt.

    Weiter so!

    Gruß, r.

  34. tobi says:

    Viel Spass mit deiner Rangefinder. Ich habe früher viel analog fotographiert und seit ein wenig mehr als einem Jahr mache ich es inzwischen wieder. Eigentlich mache ich privat mehr Bilder analog als digital. Im flickr-Profil von mir kannst dir mal die Kameras und Filme anschauen. Ich muss ehrlich sagen, dass mir Rangefinder nicht so ganz zusagen. Genauso wie ich zwar mit einer Mittelformat-TLR fotographiere, was zwar lustig ist, da dir genau nix hat und die Mattscheibe so dunkel ist, dass ich das Bildzentrum einschätzen kann, den Rest aber nicht, aber die Parralaxenverschiebung macht mir nach der Ausarbeitung immer noch graue Haare. Wenn du jetzt eigentlich ein EOS EF-System besitzt könntest du – solltest du mal ebay was billiges finden – eine EOS RT suchen. DIe Kamera kommt von 1990 glaub ich und hat als einzige der EOS-FIlmkameras einen Pellicle-Mirror. Sie ist zwar größer als die klassichen Rangefinder, aber hat kein “Spiegelklacken”, was durchaus wieder dem Verreißen und der Ruhe der Rangefinders gleichgesetzt werden kann.

    Für den Anfang der analogen Fotographie rate ich dir eher zu Farbnegativ-Filmen oder zu Schwarzweißfilmen. Wenn Schwarzweiß, dann kannst du dich ja da zwischen 3 verschiedenen Typen entscheiden: cubic-grain, tabular-grain und C-41 Filmen. Ich hab mit C-41 Filmen angefangen (Kodak BW400CN und Ilford XP2 Plus), da die im ausarbeiten schnell und günstig sind. Tabular Grain und Cubic Grain sind unterschiedlich in den Halogenid-Kristallen, was sich auf Körnung, Gradation sowie Toleranz bei Fehlbelichtungen auswirkt. Sind alles technische Parameter, grundsätzlich wähle ich aber den Film aus, wie das Negativ nachher aussieht.

    Entwickeln würde ich vorerst lassen. Ich habe es kurz einmal im Fotolabor meiner ehemaligen Schule gemacht, und es war recht nett und schön, habe mich viel spielen können – aber zur Perfektion habe ich es sicher nciht gebracht. Ist an sich auch nicht notwendig, da ich Adams’ Zonenregel sicher nicht anwenden kann und keine Platten- bzw Blatt-Aufnahmen mache. Ich lasse normalerweise einen Film entwickeln, der an mindestens drei verschiedenen Tageszeiten geschossen worden ist – da ist eine spezielle Filmentwicklung, die zB Kontrast boostet ein paar Abügen zuträgliche, andere hingegen vernichtet sie. Sinnvoll wird die Eigenentwicklung nur, wenn du einzelne Bilder entwickeln kannst (in meinen Augen)

  35. […] überrannte, ein Messias gefunden. Doch der Drops scheint noch nicht gelutscht! Wenn ich mich so umschaue, erlebe ich genau die Renaissance des Analogen, die ich vor fast genau einem Jahr im Gespräch mit […]

  36. dan says:

    bin jetzt auch mit von der partie! hab mir gerade mein baby ersteigert. wie ich sehe, hast du auch schon das batterie problem gelöst hrhr

  37. […] http://visuellegedanken.de/2010-10-25/analoge-zeiten-brechen-an/ Filme kaufen, Filme wegbringen, Negative Scannen (wofür man dann ja noch einen Scanner braucht). Du bist Kind des digitalen Zeitalters. Würde dich gern dabei beobachten, wenn du die ersten mal auf den Auslöser drückst und die Kamera vom … […]

  38. […] durch den Blogeintrag von Martin hab ich es ihm vor kurzer Zeit gleich getan und mir eine Canonet QL17/GIII bei Ebay ersteigert. Die […]

  39. Ich fotografiere ebenfalls digital und analog. Filme zu entwickeln und zu scannen ist sicher auch ein Spaß an sich (entwickelt habe ich “echte” SW-Filme früher im eigenen Labor), aber ich schicke meine Filme (C41 + jetzt immer zum Entwickeln und Digitalisieren an http://www.bestfotoservice24.de/digitalbilder/analogfotoservice.html und zahle für das Digitalisieren und Entwickeln pro Film 6 Euro. Meine Erfahrung mit dem Sucher der kleinen Canonlet QIII ist die selbe – leider schwer einzustellen. Viel Spaß beim analogen Fotografieren! Anthony

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