Vorsicht beim Fotowettbewerb „Was heißt schon alt?“

Marko Radloff von bildwerk3 schickte mir eine E-Mail und wies mich auf einen Eintrag bei sich hin. Es geht um den aktuellen Fotowettbewerb „Was heißt schon alt?“ des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Ich möchte nur in Kurzform sagen: Macht nicht mit, bzw überdenkt eure Teilnahme noch einmal, denn ihr tretet die Nutzungsrechte an euren Fotos ab und “Auch nicht prämierte Motive können später unentgeltlich für die Öffentlichkeitsarbeit des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend genutzt werden.”
„Für prämierte Beiträge verlangt man gar das ausschließliche, zeitlich unbeschränkte und unentgeltliche Nutzungsrecht.“ schreibt Marko weiterhin.

Lest unbedingt den kompletten Artikel und erzählt allen Fotofreunden davon. Das ist, auf gut deutsch gesagt, wirklich unter aller Sau, was da abläuft.

Veröffentlicht am Dienstag, 01. Februar 2011

Kommentare

  1. Ãœbliche Methode und leider oft vertreten. War bisher auch immer der Grund, warum ich so was ausgelassen habe. Gezielt für die großen und bekannten Wettbewerbe zu produzieren ist eh reizvoller. Was soll ich schon mit irgendwelchen kleinen Sachgewinnen.

  2. Wie definierst du „kleine Sachgewinne“ ?

    Kommt darauf an, was diese kleinen „Sachgewinne“ sind… Objektive? Einsteiger-DSLR Bodies? Eine der besseren Bridges?

    Ich seh gerade.. bei dem genannten Wettbewerb geht es immerhin um mehrere 1000 Euro.

    Nun, wenn ich VORHER klar weiß, auf welche Nutzungsbedingungen ich mich einlasse, ist es ja mein eigene Sache.. Knackpunkt ist natürlich wenn NICHT klar darauf hingewiesen wird, auf was ich mich da einlasse.. mal wieder schön im kleingedruckten versteckt.

    Ob da nun Kalkül hintersteckt oder, wie einige andere Kommentatoren vermuteten, schlechte Beratung (denn rechtlich dürfte die Position des Ministeriums im Streitfalle nicht sehr haltbar sein) ist ja da unerheblich.

    Gegen das „Einsammeln“ von verwertungsfähigen Material in einem Fotowettbewerb hätte ich prinzipiell nicht mal was, aber es muss halt jedem Teilnehmer deutlich gemacht werden, auf was er sich einläßt.

  3. Wer lesen kann ist halt immer klar im Vorteil! Bevor man irgendwas abgibt, sollte man immer alles lesen! Wer es nicht tut und sich anschl. beschwert – selber schuld! Aber so Hinweise sind immer gut! :-) Danke!