Für mich ist das iPhone eine Kamera

Heute kam auf Twitter eine interessante Diskussion auf.
Dazu muss ich aber ein kleines bisschen ausholen: Ich habe Listgeeks für mich entdeckt. Eine sich noch in der beta Phase befindliche Plattform, auf der man Listen anlegen und sehen kann was Freunde in die gleichen Listen schreiben oder welche neuen Listen sie anlegen. Irgendwie simpel, spaßig und spannend.
Ich habe eine Liste zum Thema „Kameras, die ich besitze“ eröffnet und mein iPhone 4 mit in die Liste geschrieben. Daraufhin folgte diese kleine Diskussion auf Twitter (von unten nach oben):

Für mich war schon beim Erstellen der Liste klar, dass das iPhone mit dazu gehört, ganz einfach aus dem Grund, dass ich verdammt viele Fotos damit schiesse und es einfach immer an meiner Seite, bzw. in der Hosentasche ist. Ganz nach dem Motto, die beste Kamera ist die, die man dabei hat.

Für mich ist das iPhone als Kamera ein wichtiger Begleiter geworden mit dem ich die meisten wirklich spontanen und persönlichen Momente festhalte und das ich auch gerne nutze um irgendwie mit den einfachen Mitteln und ohne Einstellungen ein tolles Foto zu machen. Es birgt eine gewisse Herausforderung und zwingt einen dazu mehr auf Formen, Farben und Kompostion zu achten und sich weniger auf die Technik zu konzentrieren. Und eine Bearbeitungsmöglichkeit hat man mit den etlichen Apps ja auch immer gleich mit in der Tasche.

Das iPhone ist natürlich nicht NUR eine Kamera, aber es ist AUCH eine Kamera.

Kommentare

  1. Ich stimme dir da diskussionslos zu. Sicher mache ich nicht ganz so viele Bilder wie du mit dem iPhone, aber ich nutze es auch oft als Kamera.

    Für den Schnappschuss unterwegs eignet es sich auch einfach bestens, weil ich es sowieso dabei habe.

  2. Seh das ganz ähnlich.bei mir ists zwar nur n altes k800i von SE,aber halt immer dabei.Das ding macht fotos,also ist es auch ne kamera… sicher nichts womit man als profi arbeitet,aber denoch eine kamera:) ich denke das handy hat (weitestgehend) die ganzen sofortbildkameras abgelöst.

    1. Ja, schick. Natürlich zeitgleich ernüchternd, wie der nette Herr dann die Qualität der Kamera mit massig Lichtequipment ausgleicht… und natürlich sind die Bilder fleißig nachbearbeitet.

      1. Ich wollte auch nicht behaupten, dass ein iPhone OOC das gleiche leistet, wie eine D3x. Sondern nur, dass sie als Kamera bezeichnet werden kann/darf. Eine 300D ist ebenso eine Kamera, auch wenn sie bei weitem nicht die Qualität einer 5DII hat. Verstehe die Gründe einfach nicht, wieso zwei Geräte, die Fotos machen, eine andere Bezeichnung erhalten sollen.

  3. ich finde es auch völlig schnurz „was“ ein foto macht..und wenn es die kaffemaschiene ist….hauptsache es macht welche. wie bezeichnet man den dann z.b. eine holga oder eine pola, ich verstehe solch diskussionen meist nie weil ich sie auch nicht verstehen will. aber das ist es was ich bei mir auch heute meinte…hauptsache die quali ist knackscharf bis hin zur artefaktebildung und die farben schön prall und bunt…dann ja nur dann ist es ein gutes foto und wenn es dann mit einem boliden weit über 2500€ entstanden ist kann sich das foto als spitzenfoto etablieren…naiv und arrogant wie ich finde

    ein foto braucht eine aussage und soll einfach etwas bewirken beim betrachter, nicht mehr und nicht weniger daher gehört logisch das iphone und der ipod den ich nutze und die gängigen tablets dazu..hauptsache es macht laune…

    gruß martin

  4. Ich kann dir da nur zustimmen, für mich ist mein iPhone mittlerweile auch zu einer Kamera geworden. Am anfang dachte ich noch das eine Kamera auch wie eine „Kamera“ aussehen muss, aber die Bilder die man mit einem iPhone schiesst haben nochmal eine eigene Klasse. Und das beste ist, ich habe sie immer dabei.

  5. Verstehe den Einwand auch nicht. Entscheidend ist doch, was hinten rauskommt oder streiten sich Maler auch darüber, mit welchem Pinsel man echte Bilder malt? Andersrum wird nicht aus jedem mit einer Plastiklinse geknipsten Bild ein Kunstwerk, nur weil es besondern strange aussieht. Oder, weil ich das kürzlich erst gesehen habe und mich über die Belanglosigkeit wunderte, aus jedem Polaroid. Aber vielleicht definiert sich eine Kunstrichtung ja auch schon alleine über den Look. Bin da nicht so drin…

  6. „Mit meiner Nikon telefoniere ich seltener“ – Ganz verrückt wird es erst, wenn man auf einmal eine Kamera hat, mit der man gar keine Fotos schießen kann! Fragt mal am Filmset nach. Das iPhone besitzt eine eingebaute Kamera, also ist es auch als solche zu sehen.

  7. Also ich finde es auch mutig das iPhone bzw Handykameras im Allgemeinen als Kameras zu bezeichnen. Schnappschusswerkzeuge wäre wohl die bessere Bezeichnung. Ich selbst habe seit Jahren auch keine Digikam mehr da ich alle Bilder nur noch mit dem Handy mache. Dabei habe ich etliche Handykameras durch (Nokia 7650, Moto V3, SE K800i, SE C905, Moto Defy und mehr). Und die einzige Handykamera die halbwegs an das ran kam was jede billige Digikam kann, nämlich gut ausgeleuchtete scharfe Bilder, war das C905 von SE. Mit 8MP, vernünftiger Optik und einem hellen Blitz. Alle anderen machten mäßige Bilder die man mit 5€ Webcams besser machen konnte. Zugegeben um einen schönen Moment fest zu halten reicht es im allgemeinen. Aber für mehr dann auch schon nicht mehr. Und ich bin kein ambitionierter Fotograf.

  8. Das iPhone macht qualitativ, mit dickem Abstand, bessere Fotos als meine erste Sony Kompakte. Ja es ist eine Kamera, mit der man nebenbei auch telefonieren kann ;)

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