„McDonaldisierung“ der Pressefotografie

Oliver Mark:

Fotografie befindet sich im Umbruch, Protagonisten sind verunsichert. „Meine Tochter macht heute mit ihrem Mobiltelefon Fotografien, die vor zehn Jahren wochenlange Arbeit bedeutet hätten“, sagt Heinz Tesarek, prämierter Vertreter dieser Zunft. Der freie Fotograf wurde im Juni für das „Pressefoto des Jahres“ ausgezeichnet. „Fotografen können vielleicht den Moment einfangen, nicht jedoch die Zeit aufhalten“, so Tesarek.

Interessanter Artikel zum Stand der Pressefotografie. Lässt sich zum Teil auch auf andere Bereiche der Fotografie anwenden.

Veröffentlicht am Dienstag, 13. September 2011

Kommentare

  1. Zitat: “Meine Tochter macht heute mit ihrem Mobiltelefon Fotografien, die vor zehn Jahren wochenlange Arbeit bedeutet hätten”

    Wenn er wirklich der Meinung ist, hat er früher etwas falsch gemacht.

    BTW: Nach dem Namen Heinz Tesarek musste ich erst googeln…

  2. fast noch interessanter als den artikel finde ich die disukussion darunter. grundtenor: der einfache zugang verschafft vielen zugang, die es eigentlich „nicht verdient“ haben. auch wenn ich von dem kommerziellen umfeld keine ahnung habe glaube ich, dass die eigentlichen ansprechpartner für diese thematik die abnehmer (wie er auch in seinem artikel beschreibt) sind und nicht die erstellenden. und wie in vielen anderen bereichen auch kann man die zeit nicht zurückdrehen, handys haben kameras und diese werden genutzt. also muss man irgendwie damit umgehen. (und ich fürchte, dieser text ist furchtbar redundant. aber egal…)