Fotografie im Ãœberfluss

Erik Kessels hat alle Fotos, die innerhalb von 24 Stunden auf Flickr hochgeladen wurden ausgedruckt und diese 350.000 Bilder in einen Raum gekippt. Puh. (via)

Foto © foam.org

Veröffentlicht am Mittwoch, 16. November 2011 | Kommentieren

Kommentare

  1. Die Idee finde ich klasse! Es macht einen ja ganz verrückt, dass man, wenn überhaupt, nur einen Bruchteil davon anschauen kann. Die schiere Masse verdeutlicht auch, wie sehr wir uns heute auf alle möglichen Kuratoren verlassen – auf die Empfehlungen von Freunden oder Experten, aber auch auf die Algorithmen von Google, Facebook und co. Was verpassen wir dadurch?

    1. Man muss sich einfach damit abfinden, dass man das nicht alles anschauen kann. Genauso wie man nicht alles lesen kann. Kuratoren sind da sicher hilfreich, wenn man sich auf diese auch verlassen kann. Eine eigene gute Filtermethode ist aber genauso wichtig um irgendwie mit diesem Ãœberfluss klar zu kommen.

  2. Tolle Arbeit. Ein kraftvolles Statement, die Bilder einfach so in einen Raum zu kippen und visuell spannend.

    Bei dem Ãœberfluss fällt der Schluss einfach, die Bilder auf Flickr als „vernecular“ abzutun. Ich muss dabei allerdings immer an das Inventerview vom Eric Kim mit Alex Majoli denken, der (in ungefähr) sagte: „Jedes Bild hat seine Berechtigung für irgend jemanden“.

    Penelope Umbrico stellte dieses Jahr in Arles übrigens im Rahmen der Ausstellung „From Here On“ (u.a. kuratiert von Erik Kessels) eine ähnliche Installation vor: „Suns (From Sunsets) from Flickr“. Wenn Ihr Euch für diese Art der Arbeit interessiert, schaut doch mal in meinem Blogbeitrag mit einem Rückblick auf die diesjährigen Rencontres vorbei. http://www.mittleresgrau.de/veranstaltung/die-besten-ausstellungen-rencontres-darles-2011/article1232/

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.