Steffen Böttchers „Abenteuer Fotografie“ gewinnen

Eigentlich ist es fast unmöglich, dass Steffens neues Buch „Abenteuer Fotografie“ an euch vorbei gegangen ist, wenn ihr irgendwie mit Fotografie im Internet zu tun habt.
Falls doch: Steffen schreibt über seine Erfahrungen und seinen persönlichen Weg mit der Fotografie. Gespickt mit Wortwitz und vielen Fotos wird man informiert und gut unterhalten zu gleich. Das Buch ist kurzweilig und voller Leidenschaft – wie sein Autor.

Ich selbst hatte die Ehre einen kurzen Text über Steffen zu schreiben, der es auch ins Buch geschafft hat. Außerdem wurde zum ersten Mal eines meiner Fotos in einem Buch abgedruckt. Danke Steffen!

Steffen war so freundlich und hat mir ein Buch zur Verlosung gegeben.
Falls ihr es also noch nicht besitzt oder noch ein Weihnachtsgeschenk für einen befreundeten Fotografen braucht, schreibt einfach euer größtes „Abenteuer Fotografie“ als Kommentar unter diesen Eintrag. Ihr habt dafür Zeit bis Donnerstagabend (15. Dezember 23:59 Uhr). Dann lose ich den Gewinner, bzw. die Gewinnerin aus.
Ich bin sehr gespannt auf eure Geschichten.

Alternativ könnt ihr das Buch natürlich auch einfach kaufen.

Veröffentlicht am Dienstag, 13. Dezember 2011

Kommentare

  1. Nachts allein für Langzeitaufnahmen an einen im Wald gelegenen See gefahren. Dort dann eine Horde Menschen stehen sehen und sich kaum trauen, aus dem Auto auszusteigen, weil man nicht weiß, was die da alle machen. Bin dann doch los und als ich zurück zum Parkplatz kam, waren die alle weg. Keine Ahnung, was das war.

  2. Ach so P.S.: mein größtes Abenteuer war mein erstes Portraitshooting, da war ich sehr sehr aufgeregt und hab mich hinterher total gefreut, wie gut alles gelaufen ist und wie toll die Bilder geworden sind!

  3. Ich hatte mit meiner Freundin mal vor auf einer Brücke Langzeitbelichtungen von der Autobahn zu machen. Leider haben wir dann festgestellt das die Brücke noch im Bau war und abgesperrt war. Wir sind ewig gelaufen um die Brücke überhaupt zu sehen und beschlossen trotzdem drauf zu gehn. Hatten die ganze Zeit Angst erwischt zu werden. Die Aufnahmen waren nach dem Abenteuer trotzdem oder gerade deswegen erste Klasse!

  4. Mein bislang größtes Abenteuer war mein erstes Hochzeitsshooting diesen Sommer. Normalerweise fotografiere ich sehr selten Menschen und halte mich lieber an Landschafts- und Naturaufnamen. Doch die Bitte eines seit Schulzeiten befreundeten Paares ihre Trauung in Bildern festzuhalten ehrte mich sehr und ich nahm die Herausforderung gerne an. Natürlich gab es an einigen Stellen Hindernisse wie schlechtes Licht, Spiegelungen, harte Schatten, zu wenig Platz um alle Gäste aufs Motiv zu bringen oder generell nicht das Gefühl zu vermitteln, ich müsste mit der Kamera immer vorne stehen. Aber alles in allem war ich doch sehr zufrieden mit dem Ergebnis und habe gerade diese Woche das versprochene Fotobücher fertig gestaltet und in Druckauftrag gegeben. Ich bin gespannt wie es den gefällt und freu mich schon sehr auf die nächste Hochzeit von Freunden im April :)

    Ich kann jedem empfehlen, solch eine Herausforderung anzunehmen. Man kann nur daraus lernen und entdeckt mitunter neue Facetten der Fotografie für sich!

  5. Mein größtes Abenteuer plane ich gerade. Ein Trip nach Island. Anstatt Geld in neue Ausrüstung zu stecken, kaufe ich davon lieber Flugtickets. Mein bisher größtes Abenteuer war ein dreimonatiger Segeltörn vor der Ostküste der USA (inkl. Sturz vom Mast – Aua).

  6. mein Abenteuer Fotografie ist immer wenn ich in einer Fremden Stadt bin einen auf Tourist zu machen, Kamera um, Stadtplan raus nur noch gebrochen English reden und wenn jemand fragt, sag ich ich bin Johann aus Singapur :) Kamera immer auf Anschlag und einfach fotografieren mit mehreren macht das noch mehr spaß.

    Die Leute reagieren auch ganz anders auf einen, wenn man nicht von hier ist und man bekommt obendrein noch super Tipps, was man sich in der Stadt so ansehen kann.

  7. Mein größtes und für mich emotionalstes Abenteuer war an einem wunderschönen sonnigen Tag vom Empire State Building in Häuserschluchten New Yorks zu fotografieren….Für mich wahnsinnig beeindruckend….

  8. Mein größtes Fotoabenteuer dauert noch an…da ich nach meinem erfolgreich abgeschlossenen Studium entschieden habe, doch noch eine Ausbildung als Fotografin anzuhängen um dann in meinem Traumberuf zu arbeiten. Und nun arbeite ich mit einer Freundin im ersten eigenen Laden und jeder tag ist immer noch aufregend, weil sich jeden Tag neue Probleme ergeben, die wir lösen müssen. Aber ich glaube bisher schlagen wir uns ganz gut im Fotobusiness durch. :-)

  9. Mein größtes Abenteuer Fotografie war meine Zeit als Pressefotograf bei einer kleinen Zeitung in Ostfriesland. Das waen fast 20 Jahre. Ich konnte sehr viele nette Menschen kennen lernen und habe – trotz einer 24/7-Woche – viel Spaß gehabt. Ich würde jeden Job mit diesem wieder eintauschen.

  10. …3sekunden Abenteuer; Ich will mit der Knipse in der Hand Kunden in einem Hotel treffen, als der „Putin“ vor mir steht, der wirklich gedacht hatte ich gehöre dem Pressetross… Also poste er mir etwas vor und ich hielt drufff ;)))

  11. Mein größtes Fotografie-Abenteuer? Das war vor zwei Jahren, als eine kleine Gruppe Menschen nach Köln wollte. Wie immer war ich dabei und hatte wie so oft meine Spiegelreflex in der Tasche. Wir gingen rum, alberten und machten im Grunde nur Blödsinn. Klar erstanden Bilder von der Gruppe. Nur wo war das Abenteuer? Es war vielmehr auch eine Ãœberraschung, als uns plötzlich eine kleine Gruppe Mädels im Alter zwischen 20 und 24 Jahren ansprachen, ob wir nicht Fotos von denen Schießen wollten. Gesagt getan. Gemeinsam entstanden ein paar wunderschöne Fotos. Einfach so angesprochen werden ob man von einem Fotos macht – klasse. Das Sahnehäubchen bei der ganzen Sache war, das wir ein paar neue Freunde fanden. Wir tauschten die Handynummern und Adressen aus. Ein paar Tage später schickten ich die Fotos einmal Digital per E-Mail und als kleine Ãœberraschung für die Mädels, als Entwickelte Version per Post. Und nun? Einer meiner Freunde ist mit einem der Mädels seit 11/2 Jahren in einer festen und glücklichen Beziehung. Mit den restlichen Mädels sind wir alle sehr gut befreundet.

  12. Mein größtes Fotografie-Abenteuer? Das ist wohl immer die nächste Hochzeit, die ich fotografiere. Ich werde im weiteren Bekanntenkreis als Hochzeitsfotograf herumgereicht – und aktuell freue ich mich auf die Hochzeit von zwei guten Freunden nächstes Jahr. Details haben sie noch nicht verraten, aber es wird wohl eine außergewöhnliche Location :-)

  13. Im Moment darf ich ein großes Abenteuer erleben: Ich habe mir nach vielen Jahren einen Hund ins Haus geholt. Es war nicht wie „üblich“ ein Welpe sondern ein schon großer Hund aus dem Ausland. Es war und ist schön, wie ein so großer Hund die Welt neu entdeckt. Wie aus dem knochigen, untrainierten Hund mit recht struppigen Fell langsam aber sicher zu einem stolzen, schönen Hund sich wandelte. Auch jetzt noch entdeckt er neue Dinge, sein Charakter entwickelt sich weiter und er probiert immer wieder was neues aus. Auch wie weit er gehen darf :-) Und das schönste an diesem Abenteuer ist: es hat erst angefangen – und es macht Spaß!

  14. Mein größtes Abenteuer Fotografie habe ich noch vor mir … wenn ich dieses schicke Buch in meinen Händen halte und in Gedanken durch die Welt der Fotografie reise. Ich würde mich suuuuper über das Buch freuen!

  15. Mein größtes Fotoabenteuer war der letzte Besuch in Irland. Mit extra dafür gekaufter Kamera und neuer Freundin musste ich einen Spagat machen zwischen dem Bedürfnis, jede Szene in der Kamera festzuhalten und Angst, meiner neuen Freundin damit auf die Nerven zu gehen. Fazit: 8000 Bilder dort gemacht und mittlerweile sind wir verheiratet… Irgendwie habe ich den Spagat wohl hinbekommen! :-)

  16. Mir ist während einer der ersten Hochzeiten, die ich fotografiert habe, noch ziemlich am Anfang des Tages, die Hose an einer denkbar ungünstigen Stelle gerissen. Da der Auftrag weiter weg statt fand und ich keine Ersatzhose dabei hatte, begleitete ich den Rest der Hochzeit mit viel Frischluft in den Resten meiner Hose. Seit dem habe ich übrigens immer eine Ersatzhose im Auto, man weiß ja nie…

  17. Derzeit wohl das Abenteuer Analogfotografie, da versuche ich gerade Fuß zu fassen. Bisher übernimmt das Fotolabor noch die Entwicklung, was aber kein dauerhafter Zustand sein sollte. Bin gespannt, was sich da noch entwickelt ;)

  18. Mein schlimmstes Fotoabenteuer: Im Jahr 2003 wollte ich mal eine Fotostrecke über das Leben in Bremen in der Nacht machen.

    Dummerweise hatte ich noch eine halbe Flasche Absinth, die ich vorher in einem Anflug von „haha, mal ein bisschen Mut antrinken“ ausleerte. Ich nahm also mein komplettes Fotoqeuipment, zwei Kameras, Stativ, die ganzen Objektive und ging los.

    Meine Erinnerung setzte bereits in der Bahn zur Innenstadt aus.

    Am nächsten Tag gegen Nachmittag erwachte ich in meinem Bett und wusste von nichts. Ich blickte mich um und sah meine Ausrüstung in der Ecke liegen, dreckig, klebrig, aber vollständig. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Ich stand auf und roch an meinen Klamotten: Ein schlimmer Gestank nach Kotze, Alkohol und billigem Parfüm schlug mir entgegen.

    Nun habe ich damals noch keine Digitalkamera gehabt, sondern alles auf Schwarzweißfilm aufgenommen. Ich starrte auf die drei Filmdosen, die in der Tasche lagen, gefüllt mit den Erinnerungen der letzten Nacht. Was zur Hölle war passiert?

    Aus Angst vor der Wahrheit brachte ich sie erst nach einem halben Jahr zur Entwicklung. Als ich die Abzüge abholte, kam alles wieder hoch.

    Ich fotografierte die Polizei, ich fotografierte irgendwelche Typen auf der Straße von hinten, ich fotografierte Häuserfronten, an denen jemand vorbeiging. Mir fiel wieder ein, wie ich dabei dachte, es seien die besten Bilder, die ich jemals aufgenommen habe; allerdings blickte ich nun auf das Papier und sah totale Kackfotos.

    Dann erwartete mich eine… unangenehme Ãœberraschung. Irgendwann hatte ich mich nämlich zu den Pennern auf eine Brücke gesetzt und mich mit denen unterhalten. Es gab Bilder, auf denen ich mit ihnen zusammen lachte, sang und sogar aus ihrer Flasche Korn trank (uargh). Ich blickte ungläubig auf die Bilder wie jemand, der gerade seine eigene Beerdigung vor Augen hat.

    Danach fotografierte ich nie wieder betrunken.

  19. Wenn ich so drüber nachdenke, war mein größtes Abenteuer der Besuch des Grand Canyon im Jahr 2000 … Mit meiner Freundin und dem Mietwagen unterwegs waren wir früh aufgebrochen und konnten unser Glück kaum fassen, dass wir sofort (ohne vorherige Anmeldung) noch einen Rundflug mitmachen konnten. Dies war schon toll, aber so richtig beeindruckend war es, als wir später direkt an der Kante des Canyons standen und die Tiefe und Weite spürten. Da standen uns beiden die Tränen in den Augen. Natürlich entstanden damals ein paar tolle (noch analoge) Aufnahmen, welche aber bei weitem nicht unser Livegefühl rüberbringen konnten.

  20. ;-) Mein größtes fotografisches Abenteuer war eine Hochzeit – last but now least bin ich ganz froh, dass ich das ganze „irgendwie“ hinbekommen habe… Ich bleib‘ dann doch mal lieber bei Architektur!

  21. Auf einem Fels in einer Brandung vor einer Monsterwelle davonlaufend, ausrutschen, im Fallen die Kamera vor dem Aufschlag schützen (Dabei sich selbst vergessen…). Schließlich am Ufer ankommen und feststellen das alles noch funktioniert. Grandios. Bin direkt wieder auf den Fels.

  22. Mein bisher größtes „Abenteuer Fotografie“ war dieses Jahr im Juli auf meinem ersten Konzert. Ich wollte unbedingt mal Konzertfotos machen und nahm dafür das 50 f1,8 mit, was aufgrund der Größe sich später als sehr vorteilhaft herausstellte. Je dunkler es wurde, desto besser war die Stimmung oder eher gesagt, desto betrunkener waren die meisten und enger wurde es damit auch (war so ein Open-Air-Ding, wo jeder kam wie er – wortwörtlich – lustig ist). Mehrere Bands traten dort übrigens auf, darunter Juli und Madsen, die recht spät auf die Bühne kamen. Bei Juli stand ich noch ziemlich weit vorn für die räumlichen Verhältnisse dort und konnte sogar das ein oder andere gute Foto machen. Was man allerdings nicht drauf sehen kann, ist, wie meine Körpergröße von 1,52m mir zum Verhängnis wurde und ich selbst nicht einmal in den Sucher blicken konnte. Somit versuchte ich mein Glück mit dem Autofokus und teilweise, wenn die Typen vor mir sich zur Musik nicht ganz so euphorisch bewegten, mit Liveview (ich konnte trotzdem nicht viel erkennen) ein paar Schnappschüsse hinzubekommen. Wegen der Kamera bekam ich dann sogar ab und zu mal Aufmerksamkeit, sodass mir netterweise ein paar Typen ihre Hilfe anboten, die ich leider dankbar ablehnen musste. Bspw. wollten sie mich auf ihre Schulter setzen, damit ich besser fotografieren könne, doch aufgrund ihrer zunehmenden Koordinations- und Gleichgewichtsprobleme konnte ich ihnen trotz ihrer überzeugenden, klar ausformulierten Argumente („Abba naklarrr krigg isch das hinnn!!!“) das einfach nicht zutrauen. Somit entstanden trotz allen ein paar brauchbare Fotos in diesem Gedränge, um das kaum Gesehene mit der ganzen Musik irgendwie auszugleichen. Aber es ging noch weiter, denn die Band Madsen sollte der Höhepunkt des Abends werden. Während all meine blasenschwachen Freundinnen in der Pause (wieder einmal) zur Toilette eilten, blieb ich dort stehen, um die guten Plätze zu sichern. Es vergingen Minuten um Minuten und niemand ließ sich mehr blicken. Die Wahrscheinlichkeit war also sehr hoch, dass sie den Platz einfach nicht mehr in dieser recht großen Menschenmasse wiederfanden. So musste ich mich also von innen nach außen als kleinwüchsiges Mädchen durch Gruppen von Betrunkenen drängen, um dann fast meine Kamera wegen unabsichtlich ausgeschüttetem Bier zur Reparatur zu bringen. Glücklicherweise konnte ich aber noch rechtzeitig ausweichen. Endlich außerhalb angekommen, stellte ich fest, dass keine mir bekannten Gesichter in der Nähe waren. Also wieder rein in die Masse. Und dann fing Madsen an zu spielen. Angeheizt von dieser Band, fing das Publikum plötzlich an, Pogo zu tanzen – was ich erst bemerkte, als mich plötzlich von allen Seiten Menschen anrempelten. Dabei traf mich auch irgendwas Hartes am Kopf (vermutlich eine Bierflasche), was später immer noch weh tat.
    Jedenfalls schaffte ich es irgendwie, mich da durch zu kämpfen, auch wenn mich einige Male Leute nicht durchlassen wollten. Schließlich traf ich noch auf meine dann erleichterten Freunde, von denen sich auch ein Teil abgespalten haben muss. Gute Stehplätze hatten wir dann zwar nicht und befanden uns sogar ziemlich weit hinten, aber beim Durchdrängeln habe ich sogar noch ein paar Fotos von Madsen machen können.

    Wäre meine Kamera nicht dabei gewesen, wäre zwar einiges leichter und bequemer verlaufen, allerdings fühlte ich mich mit ihr doch etwas sicherer. Ganz lustig ist, dass trotz allem meiner Kamera nichts passierte (wobei das Risiko bei solchen Events ja recht hoch ist). Na ja, was tut man nicht alles für ein paar Fotos.

  23. Einmal, im Ferienlager, fotografierte ich nachts heimlich meinen eregierten Penis. Als ich am nächsten Morgen aufwachte, hatte ich das pikante Portrait vergessen, und als eine Freundin fragte, ob sie meine Kamera ausleihen dürfte, gab ich ihr das gute Stück (hehe) ohne Bedenken mit. Im Laufe des Tages fiel mir dann ein, welch privates Bild sich auf der Speicherkarte befand. Es lief mir heiß und kalt über den Rücken und ich wurde sehr nervös. Aber als die Freundin mir am Abend die Kamera zurückgab, meinte sie nur, sie habe sich über das Bild gefreut und würde gerne einmal oder zweimal oder dreimal mit mir schlafen. Tja, nach dem dritten Mal habe ich aufgehört mitzuzählen, das Abenteuer dauert noch an.

  24. Ich finde es auf jeder Reise immer wieder abenteuerlich die Menschen auf der Straße zu fotografieren. Egal ob Kuba, Südafrika, Kanada. oder Friesland. Hätte gern das Buch vom Stilpiraten. LG Britta

  25. Mein größtes Abenteuer: bei recht starkem Wind auf Felsen direkt am Meer herumklettern, nur um eine interessante Perspektive zu finden und dabei zu riskieren 100 Meter tief entweder auf andere Felsen oder direkt ins Meer zu stürzen. Aber es hat sich gelohnt!

    Würde mich sehr über einen Gewinn freuen…

  26. Mein größes Abendteuer ist das Fotografieren von Lost Places. Zum einen weil man nie weiß, was einem vor Ort erwartet. Und dann muss man immer schon die Augen offen halten (Löcher im Boden, Balken die von der Decke kommen, Glasscherben usw.) Dabei geh ich schon gern nah an Loch im Boden, damit man mal nach unten schauen kann.

  27. Mein größtes Abenteuer der letzten Zeit war, die Analogfotografie wieder zu entdecken.

    Phase 1: In die geerbte vollmechanische Praktica-SLR einen APX100 einlegen und knipsen: Motiv und Standort bewusst auswählen, anlegen und manuell scharfstellen, was dank Fresnell-Linse und Schnittbildindikator wunderbar geht. Belichtung einstellen und „Klack!“ auslösen. Später gespannt auf die Abzüge warten und über den besonderen analogen Look freuen.

    Das richtige Abeuteuer begann in Phase 2: Selbst entwickeln. Erstmal belesen, wie das überhaupt geht und was man dazu braucht. Dann im Katalog das Equipment zusammensuchen. Und dann gehts los: Nach den „Trockenübungen“ zum ersten Mal in die Dunkelkammer. Das Equipment liegt um mich herum bereit, ich habe mir alles eingeprägt: Wo liegt der Öffner, wo liegt die Schere, wo steht die Spirale und wo der Tank dazu. Filmdose öffnen, Film entnehmen, von der Spule schneiden, geradeschneiden und dann auf die Spirale wickeln. Hat beim ersten Mal recht gut geklappt. Alles in die Dose, Deckel drauf und Licht wieder an. Dann die Chemie: Wassertemperatur checken, Entwickler anrühren und einfüllen – den guten alten Rodinal in 1 zu 50. 17 Minuten lang den minütlichen Kipprhythmus im Auge behalten klingt easy, lässt einem beim ersten Mal in Wahrheit aber kaum Zeit, zwischendurch was anderes zu machen. Irgendwann war die Zeit um und ich gieße den Entwickler wieder aus. Was für ein Schreck – der ist ganz schwarz! Naja, trotzdem weiter, jetzt gehts es nicht zurück: Stoppen, fixieren, endlos waschen… Und dann kommt DER Moment: Dose öffnen.

    Was wird wohl drauf sein? Nichts? Oder alles schwarz? Oder Bilder, die kurz sichtbar sind und dann im Tageslicht plötzlich für immer verschwinden? Oder sollte es tatsächlich geklappt haben? Vorsichtig ziehe ich die nasse und weiche Emulsion aus der Spirale und schau sie mir an – da sind tatsächlich Bilder drauf! Eins neben dem anderen, und die sehen richtig gut aus! Vorsichtig Abstreifen und dann zum Trocknen aufhängen. Am Tag danach auf den Scanner – wow, was für ein Ergebnis! Dass das gleich beim ersten Mal so gut klappt, hätte ich nie gedacht!

    Dieses Abenteuer durchlebe ich seit dem ab und zu – es ist immer wieder spannend.

    Und Phase 3 liegt schon im Keller und wartet darauf, aus dem Dornröschenschlaf geweckt zu werden: Ein Belichtungsgerät für Fotoabzüge.

  28. Mein größtes „Abenteuer“ in der Fotografie war mein erster bezahlter Fotoauftrag. Ich sollte die Abschlussfeier einer privaten FH fotografieren, also Gruppenbilder der ca. 80 Studenten machen und die Zeremonie fotografisch begleiten sowie, besonders spannend, von jedem Absolventen bei der Zeugnisübergabe ein Portrait machen. Was hab ich mir vorher den Kopf zerbrochen, um das alles rechtlich etc. abzusichern. Unzählige Telefonate mit der Gemeinde, dem Finanzamt und der Berufsgenossenschaft, muss ich dafür ein Gewerbe anmelden, gehts freiberuflich, wie ist das zu versteuern, etc. pp. Am Ende kam raus: Bei so ner einmaligen Sache ist nichts nötig außer am Ende des Jahres die Einnahme als zusätzliches Einkommen anzugeben. Und dann natürlich erst der Stress vor Ort: Passt das Licht, wie sortiere ich eine Masse von an die 100 Menschen so, dass alle zu sehen sind, wie viele Aufnahmen brauche ich, um Blinzler etc auszuschließen, und so weiter und so fort. Am Ende des Abends war ich total fertig mit der Welt, aber auch mega happy, schließlich passiert es nicht alle Tage, dass man mit seinem Hobby auch ein paar Mark -äh- Euro dazuverdienen kann. Ach ja, und mein Kunde war so zufrieden, dass ich mittlerweile jedes Jahr zwei Abschlussfeiern von der FH zu fotografieren habe. Was will man mehr?! :-)

    So, und nu würde ich mich freuen, auch über die Abenteuer vom Stilpiraten zu lesen…

    Gruß Martin

  29. Mein „Abenteuer Fotografie“ ist mein Freund, der seit April eine Spiegelreflex hat und sich seitdem so begeistert ist, dass es (fast) keinen Tag ohne Kamera gibt

  30. Mein „Abenteuer Fotografie“ sind mit Sicherheit die vielen Lost-Places Touren, die ich immer wieder zusammen mit anderen Fotografen lange plane und dann schließlich auch durchführe. Großartige , faszinierende Gebäude finden und aufspüren, sich über die geschichtlichen Hintergründe informieren, einen Weg rein suchen und letztendlich drinnen stehen und Fotos machen – ein unglaubliches und großartiges Gefühl, bei dem auch der Nervenkitzel nicht fehlt!

  31. Ich hatte in einem Fussballstadion eine Schlägerei fotografiert. Als die Sicherheitsleute dazu kamen gab’s erst einmal eine saftige Dosis Reizgas. Danach hatte ich weiter Bilder gemacht, bis sich ein Sicherheitsmann mich anpöbelte und mir fast die Kamera weggenommen hätte. Nach langem Gerangel und Diskussion wurde ich aus dem Stadion geschmissen und musste noch meine Fotos löschen. Seit dem habe ich vor Fotojournalisten noch mehr Respekt.

  32. Mein größtes Abenteuer in Verbindung mit der Fotografie … Ich würde sagen, dass waren meine diesjährigen Trip durch die Alpen. Beim wandern fotografieren … Es waren einfach wunderbare Momente die wir erlebt haben und die wir so halbwegs nett festhalten konnten. Diese Wochen mit dem Auto in den Weiten der Berge … klasse! Und auf der anderen Seite stehen die Urbanen-Abenteuer und deren zahlreichen Lost-Place Besuche … Dies hat Simon schon ganz gut beschrieben.

  33. Ein Fotoausflug auf die alten Bahngelände um die schönen roten Backstein-Lagerhäuser zu fotografieren. Trotz Regen ließen wir uns nicht von unserem Vorhaben abbringen und verhüllten uns noch mehr in unseren Jacken. Leider hielt uns einer der vorbeifahrenden Bahnführer eher für vier vermummte Sprayer und rief sofort die Bundespolizei. Bei Verlassen des Geländes wurden wir dann auch sofort mit Blaulicht begrüsst… allerdings von einem recht netten Polizisten. Nach Sichtung unserer Kameras und der üblichen Personalienaufnahme, rief er dann auch den bereits bestellten Helikopter zurück und beglückwünschte uns, dass dieser noch nicht den Boden verlassen hätte. Dann wäre das nämlich der teuerste Fotoausflug meines Lebens geworden…

  34. Als selbständiger Fotograf zu arbeiten ist ein großes Abenteuer. Allerdings das größte war es, als ich im Dschungel von Malaysia die Orientierung verlor, weil sich das Wetter innerhalb von 5 Minuten komplett drehte, es so unglaublich regnete (man kann sich die Intensität nicht vorstellen!!), ich nur von Geräuschen umgeben war, die ich im Leben zuvor noch nicht gehört hatte, meiner Freundin zwischendurch was schwarzes unter den Beinen durchhuschte und wir nicht wussten, was es war, wir für eine 2 Stunden Tour gute 5 Stunden brauchten und eigentlich bis zum Schluss nicht wussten, ob der Weg nun einigermaßen richtig war. Aber ich habe geile Fotos gemacht und im Nachhinein können wir lachen und fanden es geil!

    M.

  35. Ehrlich gesagt, kann ich leider von keinem richtig „Abenteuer“ erzählen. Würde aber gern von Steffens lesen und evtl selbiges nachahmen.

    Hoffe, das reicht für die Teilnahme. :-/

  36. Ich starte zur Zeit in mein „Abenteuer Photographie“ indem ich mich als Fotograf selbstständig mache. Der Schritt vom Hobby zum Ja-ich-will-damit-meinen-Lebensunterhalt-verdienen ist wahrscheinlich einer der schwierigsten überhaupt. Also auch rein mental. Aber ich hoffe im Rückblick in einigen Jahren, dass es eine der besten Entscheidungen war. Ich bin aufgeregt und freue mich über eine spannende, tolle Zeit, ein wunderbares Abenteuer.

  37. Mein „Abenteuer Fotografie“ war mein erster Auftrag, ich musste den Abiball von ein paar Freunden fotografieren. Die Aufregung war groß und die Erwartungen hoch gesteckt. An dem Abend machte ich knapp 2000 Fotos und das Ergebnis war vorzeigbar :)

  38. Das größte Abenteuer ist für mich der Blick in eine frisch abgeholte Phototasche. Dieser eine Augenblick voller Zweifel, ob man auch ja an alles gedacht hat und nicht schon wieder der Rückdeckel nicht richtig geschlossen hat…

  39. Ein so richtiges Abenteuer durfte ich leider noch nicht erleben. Allerdings kann ich dir sagen was das bisher „aufreibendste“ Erlebnis für mich war. Und zwar stand ich mal auf ner stillgelegten Zugstrecke und machte gerade ein Foto und als ich mich umdrehte stand da auf einmal ein älterer Mann, allerdings ohne was zu sagen. Ich dachte mir sonstwas bis er dann sagte, jetzt aber mal runter von den Schienen. Danach ist er einfach weitergegangen. War ja eigentlich nichts besonderes, aber irgendwie ist es schon ein merkwürdiges Gefühl in dem Moment wo du nicht weißt was er will. ;) Erst im nachhinein ist mir dann eingefallen, dass ich ihn ja eigentlich einfach mal hätte in dem Moment fotografieren müssen. :D

  40. Mein Abenteuer Fotografie hatte ich gerade in Portugal bei einer Austellung. Hab meine Linse von Fest auf Zoom gewechselt und Tasche im Kofferraum unterm Kindewagen versteckt. Als wir zurückkamen ist mir erst später aufgefallen das die Tasche weg war! Man hat nichts sehen können, wie die eingestiegen sind! Das Nachbarauto war unberührt, obwohl iPhone und Geldbörse auf dem Beifahrersitz lagen.

    Auf geht’s..

  41. Auf einer größeren Ãœbung zur Notarztausblidung den fliegenden Steinen bei einer Hubschrauberlandung ausweichen :D aber es hat sich gelohnt, sind schöne Bilder bei rum gekommen.