DigitalRev hat die Fuji X-Pro 1 getestet

Im Grunde alles nichts neues, wenn man sich schon mit der X-Pro 1 beschäftigt hat, trotzdem schön sie in Aktion zu sehen. Was mich allerdings wirklich beeindruckt hat ist der ISO Vergleich mit der Canon 5D Mark II, bei dem die X-Pro 1 deutlich gewinnt – Wow! Größter Nachteil derzeit einfach nur wie bei der X100 die AF-Geschwindigkeit. Allerdings muss ich sagen, dass man bei der X100 lernt damit umzugehen und der AF der X-Pro 1 ist ja sogar besser ist. Von daher, eigentlich alles cool. Mir juckt es in den Fingern. Die Frage ist allerdings, wäre die X-Pro 1 ein Ersatz für die X100 oder sogar ein Ersatz für meine 5D Mark I?

Veröffentlicht am Sonntag, 11. März 2012

Kommentare

  1. Ein Ersatz? Kommt auf dein Fotografieverhalten an. Wenn du viel Stillleben, langsame Objekte usw. fotografierst, dann ist die Fuji sicher klasse weil sie schön kompakt ist.

    Für die „großen“ Anwendungen, vorallem auch im Bezug auf Objektivvielfalt und exakter Fokuseinschätzung durch den großen Sucher, eher weniger.

  2. Ein wirklicher Ersatz für eine 5D oder D700 kann die X-Pro 1 sicherlich nur sein, wenn der bisherige Einsatzbereich der „großen“ nicht über die Möglichkeiten der X-Pro 1 hinausging. Als Ersatz für die X100 taugt sie sicherlich. Ich habe auch eine X100 und als ehemaliger M-User reizt mich die X-Pro 1 natürlich sehr. Allerdings bin ich mit der X100 als Zweitkamera durchaus zufrieden und wahrscheinlich wäre ich mit der X-Pro 1 sowieso die meiste Zeit mit nur einem Objektiv unterwegs. Die X100 hat eindeutig den Vorteil des kleineren Gehäuses. Die X-Pro 1 ist ja so groß wie die M9 – und das mit kleinerem Sensor. Somit werde ich erst mal abwarten und Erfahrungsberichte studieren.

  3. Dass sie eine bessere ISO Leistung als die MKII hat, verwundert nicht, weil die nicht besonders herausragend ist, aber sie ist auf dem Niveau der jetzigen neuen Vollformat DSLRs.. Das finde ich erstaunlich. Schon die X100 kann mit der Nikon D700 mindestens mithalten. Ich war sehr überrascht!

    Aber das sind zwei unterschiedliche Konzepte von Kameras. Gehst Du nach draußen, machst Portraits, Architektur, Landschaft, dann kann man das Ding bestimmt nehmen. Aber auf ner Hochzeit will ich mit so nem Teil nicht arbeiten, oder die Gesichter sehen, wenn man sie rausholt. Ebenso wenig geht so eine im Studio… :)

    M.