Switching to English

Yesterday with the publication of the „The Next Web“ article about QUOTE.fm I had two realisations. First of all, time differences suck and second, different languages are bullshit. They lead to unnecessary barriers. If everybody would speak one language things would be a whole lot easier.

I thought about switching to english a lot the last few weeks or maybe months. I link a lot to english writing blogs and post recommendations with english comments on QUOTE.fm. Not once anyone complained. The analytics numbers also didn’t drop, so I guess my readers are cool with that.
The majority of articles I read are written in english, I listen to english speaking podcasts and often my thinking happens in english phrases, which is kind of crazy. So it seems pretty clear which way to go.

From today on going forward I will switch to english for one month[1. There will be one interview in german, which I’m currently putting together.]. Let’s see how it goes. Maybe it sucks, maybe not. I hope my english skills will get better over time. Thinking about it will definitely not help anyone. So I’ll just give it a try and after the month I’ll decide if I want to stay with english or switch back to german.

Kommentare

  1. Very nice. Looking forward to read some „Visual Thoughts“. You should check the domain. Maybe you stick to English and then you should have at least the English domain additionally. Good decision.

  2. „If everybody would speak one language things would be a whole lot easier.“

    Auf der einen Seite ein verlockender Gedanke, der vielleicht wirklich einige Dialoge vereinfachen würde, aber auf der anderen Seite würde neben dem wichtigen Kulturgut auch ein gutes Stück der Individualität verloren gehen. Oder sollten wir ein Leben der Einheitskultur anstreben?

    Wichtiger als die quantitative Reichweite einer Einheitssprache ist die Qualität der verwendeten Sprache.

    1. Wenn Du das Blog betreibst, um jeden Erdenbürger, der hier reinschneit, bestmöglich anzusprechen, dann ist Englisch sicher eine gute Wahl. Aber wenn Du es aus Spaß an der Freud machst? Wir sind nun mal hier geboren und Deutsch ist die Muttersprache. Mir ist es eigentlich egal, ob ein Blog auf deutsch oder englisch aufgesetzt ist. Allerdings hätte ich visuellegedanken.de gar nicht erst gefunden, wenn es nur englischsprachig wäre. Google ist da nun mal der Engpass und wenn ich englischsprachig suche, dann lande ich bei den großen US-Blogs, an denen Du Dich in englischer Sprache wohl messen lassen wirst. Und so ist die Lokalisierung und Fokussierung auf deutsche Zielgruppe für mich eher als Chance zu verstehen. Wieviel Prozent Deiner Uniques kommen denn aus dem englischen Sprachraum?

  3. Schade, damit fliegt visuelle Gedanken erst mal aus dem Feedreader, englisch ist mir zu anstrengend, das ist für mich einfach kein Lesegenuss.

  4. well, that’s a strange decision. when reading christina’s article, i understand her problem understanding german, much like i have a problem whenever i stumble onto a swedish site. but especially for a source like quote.fm linguistics are essential, they are identity. a great deal is lost in translation – perhaps the most interesting nuances. i hope this decision is not based solely on programming issues (of course it’s easier in english and the web is used to it) or your goal to improve your own english (why emburden the average reader with that?). as a native speaker i find that if you expect germans to communicate in english a lot is lost in the process. if the trigger for this decision is to widen quote’s circles, well then you are golden. instagram would never have been as successful in swedish. we shall see how it all turns out when google acquires you in two years. it’s always good to be able to talk to them properly. cheers, ruedi

    1. If Martin’s blog would focus on texts I would agree, but Martin shares links, offers inspirations and opinions, and most importantly shares his work (photography and QUOTE.fm stuff and and). It totally makes sense to write in English, at least for me. The amount of readers he will win is much bigger than the amount of people who won’t return. Why? Because it’s about the content and that won’t change. You will get what he wants to say, even if your English is as bad as Oleg’s (see above). Many of the things he quotes here and links to are in English, aren’t you reading these articles?

  5. Mmh, das sehe ich kritisch. Einen deutschen Blog möchte ich auch in deutscher Sprache lesen (können). Eigentlich macht so eine Entscheidung nur Sinn, wenn der größere Teil Deiner Leserschaft aus dem Ausland kommt. Besser wäre da wohl, die Seite dann zweisprachig anzulegen, um die Wahl zu lassen, was man lesen möchte. Ich hätte hier z.B. keine Lust, mich mit anderen Deutschen in englischer Sprache in den Kommentaren auseinanderzusetzen …

  6. Irgendwie albern. Weil ich jetzt schon weiß, dass es hier nur eine temporäre Sache sein wird.

    Du wirst wieder deutsch bloggen! :D

    Weil es im Kern ein deutschsprachiges Blog ist. Wenn du ein komplett neues Blog starten würdest, dann würde es evtl. Sinn machen. Aber visuellegedanken ist eben nicht visualthoughts.

    Und die Person dahinter ist Martin wie man ihn kannte, nicht wie er plötzlich sein will, weil es hip ist.

    Bleib dir doch einfach treu, dann kommt es auch echt und nicht künstlich aufgefropft rüber.

    1. Ja, die hippe Sprache Englisch. Ist besonders dann albern, wenn man ein internationaleres Publikum erwartet. Total albern. Die sollen doch Deutsch lernen, wenn sie den DEUTSCHEN MARTIN kennenlernen wollen. Heißt ja auch nicht der ENGLISCHE DAVE, sondern der DEUTSCHE MARTIN. UND DER DEUTSCHE MARTIN HAT DEUTSCH ZU SCHREIBEN SONST IST DAS ALBERN DEUTSCH DEIAsdopjasdhijoasclnpö

      1. Das ist eine Antwort die daneben greift und zuviel UARRR-Gene beherbergt und partiell etwas kindisch ist. Martin kann und soll englisch schreiben wie er mag. Nur wirkt es m.E. nach HIER aufgesetzt. Darum ging es mir im Ursprung. Was er daraus macht, ist und bleibt natürlich seine Sache.

        1. Haha, aufgesetzt weil man sich einem breiten Publikum öffnet? Darf man sich hier nicht wandeln? Darum geht es doch auch oder? Sachen ausprobieren und vor allem mit Leuten in Kontakt zu kommen. Hier wird of zu Marco Arment und co aus den USA verlinkt. Die verstehen aber kein Wort, wenn sie mal hier vorbei schauen sollten. Aber die Möglichkeiten, die daraus entstehen „könnten“, sind so aber um einiges größer. Ich rede da aus Erfahrung, von meinem eigenen Blog. Wenn der, über den ich schreibe oder über seine Arbeit, und er es liest, bedankt er sich, kann mich korrigieren und man bleibt oftmals so im Kontakt. Schon oft passiert bei mir. Wenn ich es nicht verstehe, was derjenige über mich schreibt oder kommentiert, dann hört es genau da auf.

        2. Diese UARRR-Gene sind die Kein-Stock-Im-Arsch-Gene, die machen, dass man Dinge versteht, wenn sie einem erklärt werden. Florian erklärt es dir noch mal ausführlich. Aber danke für die Erklärung, auf was für einem internationalen Fuß du lebst. Klang ein bisschen wie die Leute, die sich über Ausländer aufregen und dann, wenn man sie kritisiert sagen, dass sie auch Türken als Freunde haben.

          1. Mein Türkenfreund macht den besten Döner, mein Schwager ist Grieche, Mein Onkel amerikanischer Staatsbürger, mein Neffe und meine Tante sind Hamburger… Alles in Ordnung bei mir. Keine Angst. :D

          2. Ater, Du bist so ein unreifer Spinner.. Jedes Mal wird mir das wieder neu klar.. Sachlich argumentieren kannst Du nicht. Aber ne große Fresse haben kannst Du, weil’s gerade hip ist, so zu sein wie Du. Lass doch die Leute hier mal diskutieren und ihre Meinung zu dem Thema schreiben, ohne, dass Du für Deinen Freund in die Bresche springen musst

      2. @uarrr und andere: Nicht das es falsch verstanden wird. Ich bin nicht der aus der kopftuchtragenden Gattung, die sich über englische Sprache auf der RP und mangelnde Schnittchen aufregen. Lebte selbst Jahre in Italien, tingelte durch England und fahre demnächst nach New York.

    2. „Hip“ seems like a hip word to use nowadays.

      Hey there, I’m from Hamburg but am staying in New Zealand for a couple of month right now. I have met some cool people here that are also a lot into photography. Often we are talking about some stuff when something I read on Martin’s blog pops into my mind. „Hey, you should check out this article he wro… oh wait it’s in German. :/“

      Of course this has always been a German blog. But as Martin himself mentioned: A lot of links have moved from German blogs to the English ones already. And as Martin himself has changed from the German kid taking photos of Kassel’s landscape 5 minutes away from home to the QUOTE.fm front end developer who attracts more and more international interest – why not reflect that change in the blog’s language? People change, things change. This step will probably change this blog’s readership. My guess is that some whining Germans will disappear „because English is so hard“ and „THIS IS GERMANY WHERE WE SPEAK GERMAN“. Instead, some very interested people out of the billions who speak English will discover the blog and stick to it.

      In the end I think you, Martin, should just check if you feel comfortable writing everything in English now. Personally, I am a huge fan of this step, even if it’s just for a few weeks for now. :)

  7. Hallo Martin,

    ich lese ja schon seit einiger Zeit mit und kommentiere auch ab und zu. Ich finde du solltest nicht auf Englisch schreiben. Zwar lese ich auch eine Menge englischer Blogs und kann die gut „runterlesen“, weil sie von Muttersprachlern geschrieben werden. Deine Art Englisch zu schreiben finde ich allerdings sehr anstrengend zu lesen (bitte als konstruktive Kritik und nicht als Angriff sehen). Man merkt direkt, dass du kein Muttersprachler bist und darunter leidet die Wortwahl, der Satzbau und letztendlich der Stil.

    Ein kleines Beispiel. Den Satz „First of all, time differences suck and second, different languages are bullshit.“ würde ein Muttersprachler so nicht schreiben. Du willst letztendlich darauf hinaus, dass verschiedene Sprachen scheiße sind, betonst aber die Zeitunterscheide mit dem „First of all“ (= in erster Linie, vor Allem).

    Natürlich wirst du mit der Zeit besser werden, aber vielleicht verlierst du gerade in dieser Zeit viele deutsche Leser, denen es ähnlich wie mir geht.

    Zum Schluss noch ein kleiner Tipp, der mir viel geholfen hat. Ich muss beruflich häufig Englische Texte schreiben und schaue dabei sehr gerne in das „PONS Richtig gut Texte schreiben“ Buch rein. Da findet man Formulierungshilfen für Texte sortiert nach Themen bzw. Schreibanlass. Schau es dir mal an! http://www.amazon.de/Richtig-schreiben-Englisch-Aufsatz-Textanal/dp/3125177723/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1334915865&sr=1-1

    1. Vollste Zustimmung.

      Der Ansatz des englischen ist schön und gut. Ich kann das auch nachvollziehen, allerdings ist der Schreibstil ein Krampf zu lesen. Ich glaube das kommt vor allem daher, da du im Kopf noch eins zu eins übersetzt.

      Du könntest auch in spanisch oder russisch schreiben, ich bin eh nur wegen den Bildern hier… ;)

        1. Jesus! Nichts für ungut, aber einfach mal konstruktive Kommentare annehmen!

          Fakten(!): * man erreicht mit Englisch mehr Leser -> ja * der Schreibstil ändert sich mir der Sprache -> ja * Martins Schreibstil hat mir im deutschen gefallen -> ja * Martins Schreibstil gefällt mir im englischen nicht -> ja

          Ich weiß nicht was dein Problem ist, dass du hier versucht Martin auf biegen und brechen zu verteidigen, wenn ihn keiner angreift.

          Sollte Martin egal sein, was die Leser seines Blogs denken, dann soll er sich ein beschissenes Moleskine kaufen und dort sein Tagebuch führen und regelmäßig Bilder einkleben. Aber er hat ja scheinbar das Bedürfnis dies mit anderen zu teilen. Und wenn er dies tut, macht er es um Feedback zu erhalten.

          So um jetzt noch einen nachzulegen: wenn ihr schon möglichst viele Menschen erreichen wollt, dann ist Mandarin die richtige Sprache dafür!

          1. Niedlich! Ja, das hier ist das Internet, der Leser hat ein RECHT das zu bekommen, was er will und er hat ein RECHT seine Meinung zu proklamieren, ohne, dass irgendjemand gegen ihn ist! Und wenn Martin die Kommentarfunktion abschaltet, sitzt du da und weißt nicht mehr, was du tun sollst.

  8. Das Schöne ist, dass Martins Englisch mit der Zeit immer besser wird. Es ist die allerbeste Art und Weise sich mit dem Medium Sprache auseinanderzusetzen. Nicht nur „Aber ich gucke Simpsons nur im Original“ oder „Ich lese auch die Wired auf Englisch“. Beim Sprechen wird man auch nicht so viel besser, wie beim Schreiben, denn man versucht Slang zu vermeiden, man will etwas auf den Punkt ausdrücken und das dauert, hilft aber sehr sehr viel. Wenn Martin das durchzieht wird sich sein Englisch ums 100 fache verbessern, es geht um Vokabeln und einen Fluss ins Schreiben zu kommen. Bei mir nörgeln auch ab und zu welche. ABER das Lustige ist, dass es immer Deutsche sind. Noch nie hat sich ein Fremdsprachler, sei es Schwede, Ire, Spanier oder Ami bei mir gemeldet und gesagt, das nervt. Im Gegenteil, sie finden es sehr cool auch was aus Deutschland mitzubekommen. Da ist es völlig egal, ob man mal den Satzbau versaut oder nen Wort falsch einsetzt.

    1. Dem würde ich auch noch anfügen, dass viele Nativspeaker ebenfalls schlechtes Englisch schreiben und sprechen. Ähnlich wie es mit Deutsch ist. Nur weil eine Sprache für jemanden selbstverständlich ist, heißt es noch nicht, dass man sie vollends beherrscht.

      In erster Linie, gerade bei Blogs und Journalismus, geht es in meinen Augen um Verständnis. Da kann eine kurze, prägnante Sprachweise hilfreicher sein, als ein ausgedehntes, alle Besonderheiten einer Sprache auskostendes in die Länge ziehen.

      Irgendwo gab es die Studie wie viele Worte der durchschnittliche Amerikaner beherrscht und dass dies weniger ist als ein gebildeter Nichtamerikaner. Weiß nicht wie akkurat sie war und möchte damit nicht empfehlen sich mit mittelmäßigem zufrieden zu geben, aber dass schlechtes Englisch nicht so sehr auffällt, wie es teilweise angeprangert wird.

      Und wie schon mehrmals geschrieben wurde, wird man besser. Meistens.

    2. Nichts anderes habe ich behauptet. Ich würde aber auch kein Blog lesen, der eine schlechte deutsche Grammatik hat (deswegen habe ich selbst kein Blog). Aus dem Alter, wo ich missverständliche Texte lesen muss, weil das zur „Bildung“ gehört bin ich lange raus.

    3. Danke für den nachvollziehbaren Kommentar, der vollkommen auf Herablassendes verzichtet. Da könnte sich der eine oder andere eine Scheibe von abschneiden. Aber viele hier scheinen so dermaßen open minded und kosmopolitisch zu sein, dass sie übersehen, wie arrogant sie eigentlich sind – und nicht nur rüberkommen.

  9. I switched to english about a year ago with similar reasons. I started to work at a startup and had to communicate with most people in english. I don’t believe in distinguishing between a work persona and a private one. I am interested in what people do outside the office, what they are passionate about and everything else.

    I began with Twitter as it was my primary tool to communicate with other people and later started to blog in english. Not on my main blog but on tumblr which I already used before but not for blogging. http://lucahammer.tumblr.com/ There I got nice feedback. On Twitter it was more complicated. Some got angry, some unfollowed me, some begged me to switch back to german. I still write in english and am happy about it. Though there are some downsides.

    My main goals were to improve my english and to be open for an international audience. My english still sucks but I don’t have as much problems to use it as when I started to. I got some in contact with many international people which I really enjoy. I also had to learn that there is more than the language to be part of something. There is a german core community, quite loose but with some people most of us know and I felt to know them. There were memes and topics everyone wrote about. In english it isn’t as easy. Connections are even on the web mainly based on location and to connect to people through topics is much harder.

    At the moment I feel to be between the worlds. I am not part of a german community, I failed to get closer with an english one. I am late to the game and would need to invest much more time to catch up. Weak and strong ties are made everywhere and there is only a limited number of slots available.

    Switching the language changes the perspective. I like that and want to blog much more over the next months (as always).

    I wish you the best with your decision and hope it will last.

  10. hmm ich finde es auch nicht gut und das nicht weil ich kein englisch könnte aber wenn alle das machten was die mehrheit macht wäre die welt im rückschritt.

    wenn ich fragen darf… wenn dies für dich der bessere weg ist weil du klarer denken kannst wie gehst du in zukunft einkaufen?? oder redest mit deinen freunden? ich hoffe bei dem trend nur das nicht doch irgendwann chinesisch oder ein anderer, mir gefiel der ausdruck vom stilpiraten , rachenkatarrh IN ist.

    jedoch werde ich weiterhin ein begeisterter leser deiner gedanken sein werde mir aber die freiheit nehmen weiter auf deutsch, meiner muttersprache, zu antworten ;)

    1. Warum wäre es ein Rückschritt, wenn sich alle verstehen würden?

      Chinesisch ist im Gegensatz zu English sehr komplex und daher ist es unwahrscheinlich, dass es die Vormachtstellung bekommen wird, selbst, wenn sie das Land und die Menschen dahinter haben. Und es geht hier nicht darum, was “IN” ist.

        1. Das ist für mich nicht schlüssig.

          Nur weil man sich nicht von vorne herein für etwas absolut entscheidet, heißt es nicht, dass man es am Ende nicht so macht.

          «So I’ll just give it a try and after the month I’ll decide if I want to stay with english or switch back to german.»

          Die Ziele sind ebenfalls klar vorgegeben und wenn Martin gut damit zurecht kommt, wird er bei Englisch bleiben. Nehme ich jetzt einmal an.

          1. Ja ist ja auch sein gutes recht.mich wollte lediglich meine ganz eigene Sicht zum Ausdruck bringen….nicht mehr und nicht weniger. Und ich kann sehr gut mit visuellegedanken auf englisch leben oder sollte ich sagen auf „visuelthought“

            Fazit: ich mag visuellegedanken sehr auf deutsch oder nun auf englisch….mir beides recht

            1. Beantwortet meine Frage nicht, was du damit gemeint hast: “hmm ich finde es auch nicht gut und das nicht weil ich kein englisch könnte aber wenn alle das machten was die mehrheit macht wäre die welt im rückschritt.”

              Oder bezog es sich nicht auf Sprache? Dann würde ich nicht verstehen, warum du es geschrieben hast.

  11. Ja, ich würde mein Blog auch gerne in englisch schreiben. Aber das kann ich meinen Mitmenschen nicht antun ;) Ich finde Deinen Schritt mutig und auch nicht schlecht. Eher fortschrittlich. Das Internet ist international, also sollte es die Sprache auch sein. Mal sehen, vielleicht komme ich auch irgendwann mal dort hin…

  12. doch es bezog sich auf die sprache…und ja es wäre besser wenn wir uns alle besser verstehen nur hat das nichts mit der sprache zu tun wie man merkt…

    was ich hier ganz und gar nicht nachvollziehen kann sind die anfeindungen die sich „nörgler“ aussetzten müssen nur weil sie ihre meinung haben …das hat mit verstehen oder gar verstand nichts gemein.

      1. das hat nichts mit ausweichen zu tun…

        weil sie es nun nicht alle können, ganz einfach.

        wie man sieht gibt es alleine deshalb hier zu dem einen oder anderen kommentar den einen oder anderen „ausrutscher“ und solche dis. nerven einfach und belebt mit sicherheit zwar den einen oder anderen lachmuskel jedoch ist die barriere so hoch das viele vielleicht nichts mehr kommentieren werden und ich finde gerade die kommentare und sichtweisen der einzelnen sehr aufschlußreich das würde mir dann wohl fehlen. des weiteren kommt ironie im englischen viel schwerer rüber was dann wieder zu dem einen oder anderen mißverständnis führen kann oder wird.

  13. Ich finde Martins Entscheidung völlig in Ordnung. Wenn er als seine Zielgruppe ein internationales Publikum sieht, muss er Englisch schreiben. Fertig. Und wenn das am Anfang vielleicht etwas holprig klingt, dann ist es halt so. Mit der Zeit wird das besser. Ich hab auch vor Jahren angefangen, bei Flickr und in meinem Fotoblog nur englisch zu schreiben. War anfangs eine Katastrophe und wenn ich das heute lese, weiß ich manchmal nicht, ob ich schmunzeln oder rot werden soll. Es hat sich aber nie jemand über mein Englisch beschwert, denn die meisten internationalen Leser waren selbst nicht mal native speaker oder die von Luca bereits erwähnten, schlecht sprechenden native speaker.

    In diesem Sinne: Keep it up!

  14. Martin, you go. Keep it up! It helps breaking out of the increasingly narrow-minded mold of “we’re in Germany!” – if you want to participate in a discourse that is increasingly international in nature, English’s the way to go.

    [PS: Hater’s gonna hate…]

    1. Mal wieder nicht verstanden, worum es mir ging – ich finde die Idee, in Englisch zu schreiben sehr gut – nur muss sie auch gut umgesetzt werden und da „liest“ sich Martins Englisch (noch) nicht flüssig/angenehm genug. Ich zweifle aber keine Sekunde daran, dass sich das innerhalb kürzester Zeit (bestimmt auch in Martins „Testmonat“) deutlich bessern wird.

        1. Stimmt. Aber Kommunikation ist nicht unidirektional. Und wenn Martins Regeln nun nicht mehr zu den „Regeln“ oder besser Vorstellungen einiger Leser passen, dann entziehen sich die Empfänger eben dem Sender. Na und? Kannst du nicht akzeptieren, dass sich Leser von einer Publikation abwenden, wenn sich die Publikation in eine Richtung ändert, in welche die Leser nicht mitgehen wollen? Oder stört dich nur die Begründung? Auf der anderen Seite existiert eine Kommentarfunktion nicht nur zur Artikulation von Zustimmung und Wohlwollen. Aber ich denke auch, dass Martin keinen Verteidiger braucht, sondern dass er souverän genug ist, mit kritischen Kommentaren umzugehen.

  15. Tja das ist wohl mal wieder wie so oft im Leben: Es gibt für alles Pro und Contra. Ich kann nachvollziehen, wenn es welche gut und welche schlecht finden. Wenn ich eine Meinung dazu habe, würde ich aber auch nicht jede andere Meinung negativ kommentieren. Ich denke es ist für Martin hilfreich verschiedene Meinungen zu hören, um seine persönliche Entscheidung zu treffen. Da hilft es ihm vermitlich wenig wenn ständig wieder die gleichen die Meinungen der anderen ins negatve ziehen wollen. Ich lese Blogs auf englisch und auf deutsch und komme mit englisch gut klar. Trotzdem fände ich es schade, wenn es nur noch englische Blogs gäbe. Vielfalt ist etwas schönes.

    1. Danke! Genau das habe ich auch beim Lesen der Kommentare gedacht.

      Ich finde es auch sehr destruktiv, dass die Meinungen, die sich eher gegen Englisch aussprechen, gleich niedergeredet werden. Was soll das?

      Ich bin gespannt, wie das Experiment nach einem Monat ausgeht. Ich werde den Blog in Englisch aber nicht mehr lesen. Nicht, weil ich kein Englisch kann, sondern, weil ich Blogs in Englisch nicht gerne mag. Letztendlich ist es die Entscheidung von Martin, die ich respektieren werde.

        1. Diskutieren ist sicher nicht destruktiv. Das war (zumindest von mir) auch nicht gemeint. Aber Kommentare wie „Mal wieder das Leben nicht verstanden“ oder „Nichts begriffen von dem, was ich schrieb. Gute Arbeit.“ oder „Du hast es drauf“ oder „Das Problem ist, dass du ständig ausweichst und mir nicht sagen möchtest oder kannst…“ sind meines Erachtens auch nicht gerade konstruktiv. Ich klinke mich an dieser Stelle aus, denn dieser Kommetar wird zu Martins Entscheidung auch nichts beitragen. Von daher auch nicht wirklich konstruktiv. Wünsche noch ein schönes WE.

        2. Aha..warum fängst du dann damit an? Das hier ist so unnötig wie die Disk. Um Canon oder Nikon und das gemaule von marcel z.b. Geht mir gehörig auf die eier. Ja es ist martins blog und wohl kaum deiner wenn doch Sorry für mein Unwissen.

  16. Why not, switched to english already years ago and it works out pretty well. The only account that I run in German is Twitter and that only cause I don’t give a shit on it and mainly use it to follow other people. I’ll be pretty much interested i what your decisions on this will be. Keep it up and greetings from LA (where friends live who I probably wouldn’t know personally with a german dA or FB account).

  17. Die Webseite weiterhin ‚visuelle Gedanken‘ nennen und dann aber auf Englisch bloggen? Macht nicht viel Sinn. Warum dann nicht ein neues, englischsprachiges Blog starten? Soviele Nicht-Deutsche waren bis jetzt ja wohl kaum hier?

    Und natürlich stimmt es, dass man mit Englisch mehr Leute ansprechen kann. Aber läuft das nicht mehr oder weniger darauf hinaus, dass im Netz nur noch alles auf Englisch ist? Ausser Oma Hildegards Lokalseiten vielleicht. Das fände ich irgendwie schade.

  18. Really nice decision. I’m curious about your experiences after this month. I was thinking about switching to english too because I started an english school 9 month ago but my fear was bigger :) Because of your article I have to reconsider this idea. I think its a very good way to improve your skills. Go on!

  19. Mir gefällt das nicht, weil’s damit beliebiger wird. Ich fand das Argument, dass es schon unzählige englischsprachige Blogs gibt, am schlüssigsten. Ich spreche mit Sicherheit einigermaßen gutes Englisch, aber englisch verlinkte Posts lese ich nicht durch (ich merke, dass ICH darauf keinen Bock habe). Bei englischen Videos ist das was anderes. Dies nur zur Erklärung, warum der Blog dann aus’m Feedreader rausflöge..

    M.

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