Huckepack

wolf_20120117_011-Edit

Noch eines von vielen Bildern aus der Fuji X100. Entstanden vor ein paar Wochen an einem sonnigen Abend in Hamburg Altona.

Veröffentlicht am Montag, 08. Juli 2013

Kommentare

  1. Okay, ernst gemeinte Frage: Was soll das?!

    Der Blick vom Betrachter fällt zuerst auf den Unterkörper der Frau und springt direkt darauf zu ihrem Gesicht ohne definierbaren Ausdruck und dem armen, skaplierten Kind. Dann folgt der Blick dem ihrem auf ihre abgehackten Zehen, um anschließend weiter herumzuirren und an dem „Reisdöner“-Schild haften zu bleiben. Soweit der Schnellüberblick, von dem „Gravu-Schlüsselladen, der Deutschlandfanartikel vertreibt, dem roten Band Band quer durch’s Bild und allerlei „Sonstigem“ ganz zu schweigen.

    Eine inhaltliche Verbindung zwischen Huckepack genommenem Kind und Reisdöner erschließt sich mir nicht. Ein nennenswertes ikonisches Motiv ist das auch nicht, auch zeigt es außer zeitgenössischer Geschmacksverirrung (REISDÖNER!) nichts für die Nachwelt interessantes. Eine durchdachte Komposition lässt sich auch nicht erkennen, vermutlich weil es beiläufig aus der Hüfte geschossen wurde. (Man möchte sich als „Street“-Fotograf schließlich nichts mit seinen Motiven zu tun haben.)

    Man könnte sagen: Ein (schlechter) Schnappschuss. Dann muss man aber fragen, warum man die Privatssphäre der abgelichteten Personen nicht respektiert. (Nein, das ist nicht die leidige Recht-am-eigenen-Bild-Debatte, sondern lediglich eine Frage des zwischenmenschlichen Respekts.) Oder es gibt einen Sinn, nur erschließt er sich dem Betrachter nicht.

    Also, nochmals: Was soll das!?

  2. Ich mag das Bild und das reicht vollkommen um es hier zu zeigen. Wenn das ein Problem für dich ist, bitte den Blog nicht mehr besuchen und aus dem Feedreader werfen. Danke!

  3. aber um bessere fotos zu machen, solltest du dir kritik anhören. sonst trittst du auf der stelle. da nützt dir auch eine teure prestigeknipse nichts.