Hierbei handelt es sich nicht um einen Nike Werbespot. Das Video kennt vermutlich auch schon wieder jeder und ich hänge etwas hinterher, aber ich möchte das hier trotzdem gerne für mich aufbewahren.
06. Juli 2015
visuelle Gedanken von Martin Wolf
06. Juli 2015
Hierbei handelt es sich nicht um einen Nike Werbespot. Das Video kennt vermutlich auch schon wieder jeder und ich hänge etwas hinterher, aber ich möchte das hier trotzdem gerne für mich aufbewahren.
04. Juni 2015
Seit Jahren höre ich relativ regelmäßig eine handvoll Podcasts, anfangs vor allem welche, die sich mit Apple auseinandersetzen.
Mittlerweile sind es aber eher Podcasts mit den Themen Webentwicklung und Freelancing.
Was bisher aber immer gleich blieb ist die Sprache: Englisch. Zumindest bis vor kurzem.
Zu meinen Lieblingspodcasts zählen aktuell nämlich VIER.fm von Andreas und Marcel sowie der gerade erst gestartete USWIEF (Und schon wieder ist es Freitag) von Philipp und Florian. Und dann haben wir natürlich noch den Kurzform-Podcast rrrad.io von Marcel.
Ich frage mich: Gibt es noch andere gute deutsche Podcasts, die mich interessieren könnten? Dürfen auch gerne andere Themen sein, so lange es interessant ist. Über Empfehlungen würde ich mich freuen!
04. Juni 2015
Das ist einfach perfekt.
Neben der Dokumentation wird auch an einem (Foto-)buch gearbeitet, das man auf Kickstarter unterstützen kann. Macht das mal alle, ich möchte das haben. Danke!
01. Juni 2015
Am 1. Juni 2014 habe ich meine Selbstständigkeit als Webentwickler begonnen. Das ist jetzt genau ein Jahr her und hier bin ich, noch immer im Geschäft. Ich fühle mich nicht so als hätte ich besonders viel erreicht, aber wenn ich so darüber nachdenke, dass ich jetzt ein Jahr ganz alleine für mich selbst gesorgt habe ohne die Sicherheit, dass jeden Monat ein Gehalt auf mein Konto überwiesen wird, ist das schon ein Grund zumindest ein klein wenig Stolz zu sein.
Immerhin lief nicht alles immer nur prima. Ich habe die klassischen Dinge erlebt. Ein Projekt zog sich aus diversen Gründen länger hin als erwartet, aber es wurde als Festpreis abgerechnet. (Ich konnte aber noch ein bisschen was nachberechnen.) Ein anderes Projekt wurde etliche male verschoben bis es am Ende gar nicht statt fand. Zwischen Projekten entstanden immer wieder Lücken von ein oder zwei Wochen in denen ich nichts oder nur Kleinigkeiten zu tun hatte. Wenn solche Dinge aufeinander folgen kann man schon mal deutlich schneller durch seine Ersparnisse brennen als man das für möglich gehalten hätte. So ging es mir dann auch Ende 2014.
Ich hatte mir zwar glücklicherweise einen Batzen Geld an die Seite gelegt, aber ehrlich gesagt nicht erwartet dass es mal so knapp werden würde. Zu meinem Glück war ich da schon zu Tatjana nach Fulda umgezogen und meine Lebenshaltungskosten waren deutlichen geringer als noch in den Monaten zuvor als ich eine Wohnung in Hamburg alleine zahlen musste.
Gerettet hat mich dann ein längerfristiges Projekt, für das ich Januar/Februar jeweils drei Tage die Woche gearbeitet habe. Nebenbei konnte ich an den zwei verbleibenden Tagen noch weitere Projekte annehmen. Das hat mir für 2015 einen guten Start bereitet. Nach wie vor finde ich es schwierig zu Planen. Wann beginnt ein Projekt, wie lange dauert es, will ich Projekte zeitlich überlappen lassen, usw.
Ich will jetzt auch gar nicht zu sehr ins Detail gehen. Vielleicht kann ich für Themen wie „Homeoffice ja/nein“ oder „Gesundheit“ mal eigene Artikel schreiben.
Alles in allem kann ich sagen, dass es die richtige Entscheidung war mich als Freelancer zu versuchen. Vielen vielen lieben Dank an dieser Stelle an alle, die mir mit Rat und Tat zur Seiten gestanden haben. Und auch an die Kunden und Kollegen die mir ihr Vertrauen geschenkt haben. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen.
Das erste Jahr war vor allem davon geprägt über die Runden zu kommen und zu schauen wie das alles funktioniert. Im zweiten Jahr möchte ich meine Ziele etwas genauer definieren, mich selbst besser im Markt positionieren und mich fachlich sowie geschäftlich weiterentwickeln.
Ich bin nicht auf den großen Reibach aus, ich möchte mir etwas langfristiges für die Zukunft aufbauen. In diesem Sinne: Auf in das zweite Jahr Selbstständigkeit.
22. Mai 2015
Keine Angst, das hier wird kein Foodblog, es wird einfach nur gerade mal wieder etwas privater. Ich mag das.
Vor ein par Tagen haben wir erneut ein neues Rezept ausprobiert: Pizzadillas. Gesprochen: Pizzadias. Da ist auch schon der Fotografiebezug. Oke, keine weiteren schlechten Wortwitze.
Alles was man für Pizzadillas braucht sind Tortillas, Tomatenmark, Oregano und Zutaten mit denen man die Tortillas füllen will. Bei uns waren das Zwiebeln, Paprika, gekochter Schinken und natürlich Käse. Im Prinzip kann man aber nehmen was man will. Ich würde nur nichts empfehlen was zu viel Wasser lässt, wie Tomaten.
Als erstes bestreicht man die Tortillas mit Tomatenmark und streut Oregano drüber. Oregano ist geil!
Dann wird eine Hälfte mit den Zutaten belegt und der Tortilla dann zusammen geklappt. Das kommt dann so in eine heiße Pfanne ohne Öl und wird darin gebacken bis es leicht braun ist. Ein paar Minuten reichen, aber ich würde einfach immer mal drunter gucken. Das ganze dann ein mal wenden und die andere Seite auch braun werden lassen. Dabei immer mal die Ränder etwas zusammen drücken damit der Pizzadilla schön geschlossen ist. Wichtig ist einfach nur, dass innen alles heiß wird und der Käse gut verläuft.
Das war’s auch schon. Aus der Pfanne nehmen, eventuell in zwei Teile schneiden und essen. Soooo lecker, einfach und schnell.
Nomnomnom.
17. Mai 2015
Wir haben heute zum ersten mal Falafel selbst gemacht. Dazu gab es einen veganen Couscous Salat mit Zwiebeln, Paprika und Avocado.
Das Kichererbsenschrot wurde mit etwas Wasser angerührt und dann Quellen gelassen. Danach habe ich aus der entstandenen Masse kleine Bällchen geformt. Das war etwas schwieriger als gedacht, weil die Masse sehr feucht war. Das Ergebnis habe ich dann jedenfalls noch in Sesam gerollt oder es zumindest versucht. Danach ging der Klumpen ab in die mit reichlich Öl gefüllte Pfanne.
Am Ende waren die Falafel zwar nicht so schön rund wie man sie kennt, geschmeckt haben sie aber sehr gut. Werden wir wiederholen!
17. Mai 2015
Da isses. Alles was ich bisher sah ist ganz hervorragend.
07. Mai 2015
Der ein oder andere hat es vielleicht schon mitbekommen, Paul Ripke bringt wieder mal eines seiner Jahrbücher raus. Diesmal geht es um 2014 (MMXIV). Dafür hat er sich diesmal etwas ganz besonderes ausgedacht und ist auf Buchtour gegangen. Das ganze hat am Dienstag, 5.5.2015 angefangen und endet am 12.05.2015 in seinem Studio in Hamburg Norderstedt.
Leider kann ich an keinem der Termine irgendwo vor Ort sein, aber ich empfehle euch an diesem Spektakel teilzunehmen, wenn ihr irgendwo in der Nähe wohnt Ihr werdet es sicher nicht bereuen.
Kommende Termine sind heute, 7.5. in Köln, 8.5. in Heidelberg, 10.5. in München und wie bereits erwähnt 12.05. in Hamburg. Alles genauere findet ihr auf http://2014.paulripke.de.
Und weil das hier natürlich nicht nur ein langweiliger Infopost sein soll, gibt’s auch direkt ein MMXIV Buch zu gewinnen. Um an der Verlosung teilzunehmen schreibt ihr einen Tweet an @_martinwolf und @paulripke mit dem Hashtag #prmmxiv und einem guten Grund wieso ihr das Buch bekommen solltet. Das ganze läuft bis 12.05.2015 23:59 Uhr.
Beispiel:
@_martinwolf @paulripke Ich möchte das Buch gewinnen weil ich noch nie etwas gewonnen habe. #prmmxiv
Viel Glück! :)
06. April 2015
Mit dem gestrigen Tag endete unser Experiment. Vier vegane Wochen liegen nun hinter uns. Wobei wir um ganz ehrlich zu sein, zugeben müssen, dass wir in der letzten Woche schon das eine oder andere tierische Produkt gegessen haben. Wir wollten uns wieder langsam an das „normale“ Essen herantasten, um nach vier Wochen Abstinenz nicht so ein großes Verlangen auf Wurst und Käse zu haben, dass wir gleich wieder in alte Muster verfallen. Mit einem Stück Wurst und Käse fingen wir also langsam an.
Und es ist schon so, dass man es viel mehr zu schätzen weiß als noch vor einigen Wochen. Nach so einer Phase der Entwöhnung isst man diese Dinge viel bewusster und genießt es richtig. Deswegen wollen wir auch in Zukunft bewusster tierische Produkte einkaufen und essen. Das heißt auch: Klasse statt Masse. Das soll jetzt nicht belehrend klingen, aber es ist einfach an der Zeit, dass wir unseren Fleischkonsum überdenken. Erst gestern las ich dazu einen interessanten Artikel über Rügenwalder: „Die Wurst ist die Zigarette der Zukunft.“ Ein sehr interessanter Gedanke, über den es sich durchaus nachzudenken lohnt. Ganz ohne Wurst und Käse geht es für uns dennoch nicht. Auch das haben wir in den vier Wochen festgestellt. Trotzdem gibt es auch viele Alternativen, auf die wir auch weiterhin zurückgreifen.
@_martinwolf @hallotati Was ist das auf dem ersten Bild? Ich wäre auch z.B. an euren Top 5 Rezepten interessiert, vielleicht nächste Woche?
— Max (@maxfriedrich) March 29, 2015 Max bat uns um eine Top 5 unserer besten veganen Gerichte. Hier unser Ergebnis:
Für mich haben sich die vier Wochen in jedem Fall gelohnt. Es war eine gute Erfahrung, die bei uns auf jeden Fall etwas verändert hat. Auch wenn wir uns körperlich nicht merklich besser fühlten (dafür waren vier Wochen vielleicht doch zu kurz), so haben wir zumindest einiges neues ausprobiert und wissen einige Dinge jetzt vielmehr zu schätzen.
Vielen Dank für das tolle Feedback über die letzten Wochen hinweg. Vielleicht habt ihr ja jetzt auch Lust bekommen mal für ein paar Wochen vegan zu essen.
29. März 2015
Die Zeit vergeht dann doch schneller als man denkt. Heute berichtet Tatjana aus unserer dritten veganen Woche.
Inzwischen neigt sich die dritte Woche unseres Experiments dem Ende entgegen und es war wahrscheinlich die schwierigste. Am Montag waren wir kurz davor unserer Experiment vorzeitig zu beenden. Rückblickend weiß ich immer noch nicht ganz genau, warum. Vielleicht lag es daran, dass wir uns immer noch etwas eingeschränkt fühlen.
Gestern war ich bei meinem Bruder zum Geburtstag eingeladen. Hier bestand die erste Hürde bereits darin, den leckeren Kuchen abzulehnen. Abends gab es dann ein Buffet mit Frikadellen, Würsten und allem, was insbesondere die Herzen der Fußballerfreunde höher schlagen ließ. Für mich gab es Salat und Brötchen mit veganem Aufstrich. Das schmeckte mir in dieser Gesellschaft allerdings nicht besonders, wenn ich ehrlich bin. Trotzdem bin ich standhaft geblieben, was mich im Nachhinein noch ein klein wenig überrascht.
Kulinarisch gesehen haben wir auch in dieser Woche einige neue Rezepte ausprobiert. Dabei war unter anderem ein Avocado-Brotaufstrich und einer aus Kidneybohnen, der doch sehr lecker war. Auch wenn es auf dem Foto hier nicht so aussieht.
Und ich habe endlich eine pflanzliche Milch gefunden (Alpro Soya Ganze Bohne), die sich im Kaffee ähnlich gut verhält wie Kuhmilch. Das war mein persönliches Highlight der Woche.
Auch wenn ich noch immer nicht genau weiß, wie es sein wird wieder Wurst, Fleisch und Käse essen zu können, blicke ich dem Ende unseres Experiments doch mit Freude entgegen.