Ein Statusbericht

Hallo meine Lieben!
Ich bin Martin und das hier ist mein Blog, falls das schon jemand vergessen hat. Hier in Hamburg regnet es seit Tagen – gefühlt Wochen – und passend zum Wetter ist auch meine Stimmung etwas melancholisch. Ich denke an die „alten Blogzeiten“ zurück und da fiel mir auf, dass es hier schon lange keinen persönlichen Eintrag mehr gab.

superReal

Nachdem wir Anfang des Jahres QUOTE.fm abgegeben haben, habe ich einen neuen Job angefangen und bin jetzt Frontend Webentwickler bei superReal. Wir machen in erster Linie Fashion eCommerce Projekte – vom Konzept über Design bis hin zur Umsetzung. Falls ihr da also was braucht, meldet euch gerne bei mir und dann arbeiten wir vielleicht schon bald gemeinsam.

Ich bin jetzt etwa drei Monate dort und habe mich mittlerweile richtig gut eingelebt. Ich kenne die Kollegen und Kolleginnen besser, weiß allmählich über die verschiedenen aktuellen sowie älteren Projekte Bescheid und stecke nun auch in neuen Projekten von Beginn an mit drin. Außerdem ist es mir langsam auch nicht mehr peinlich Unsinn zu reden. Sergej und Ingo wird das sicher schon aufgefallen sein.

The Amazing Web

Ansonsten blogge ich relativ intensiv in englischer Sprache auf TheAmazingWeb.net über Webentwicklung. Von Zeit zu Zeit frage ich mich allerdings wo genau ich damit hin will und ob es klug ist zwei Blogs zu betreiben, von denen eigentlich immer einer etwas leiden muss. Aber das ist immer wieder die gleiche alte Leier. Vielleicht gibt’s da einfach keine optimale Lösung.

Gaming

Ebenfalls sehr intensiv spiele ich Battlefield 3 – vielleicht sogar etwas intensiver als es gut wäre. Aber das bekomme ich sicher wieder in den Griff. höhöhö. Manchmal greife ich auch zu einem anderen Spiel und das alles gibt es dann in unserem YouTube Channel „Saving Princesses“ zu sehen.

Fotografie

Die Fotografie hat in den letzten Monaten etwas gelitten und kam schlichtweg zu kurz. Einfach weil mir nicht so danach war und ich mit vielen anderen Dingen beschäftigt war. Wie das mit der Fotografie und mir aber nun mal so ist, kommt sie unweigerlich irgendwann zurück und das passiert gerade. Ich habe heute die X100 auf die aktuellste Firmware aktualisiert und werde sie, sobald der Regen etwas nachlässt wieder häufiger ausführen.
Ich bin außerdem recht gespannt was genau Leica am 11. Juni vorstellt. Sollte das nichts für mich sein, steht möglicherweise ein Upgrade von der X100 auf die X100S an.

Und weil mir irgendwie der Austausch mit euch etwas fehlt, habe ich heute morgen die Kommentarfunktion wieder eingebaut. Also bitte zögert nicht und sagt was euch auf dem Herzen liegt. Soweit erstmal von mir.

Schön, dass ihr noch da seid. <3

Danke für die tolle Zeit mit QUOTE.fm

In den letzten Monaten war es schon relativ still um QUOTE.fm und das ist auch kein Zufall. Seit heute ist es nämlich offiziell: Marcel, Philipp, Flo und ich werden QUOTE.fm in Zukunft nicht weiter entwickeln und betreuen.

Die Kurzform: Uns ist das Geld ausgegangen, wir haben keinen Investor gefunden und das Projekt ist zu groß für die Freizeit. Wir übergeben es daher in die Hände der elbdudler. Weitere Infos findet ihr im QUOTE.fm Blog.

Das ganze ist traurig und ich hatte mir es anders gewünscht, aber es war eine wirklich tolle Zeit mit dem besten Team der Welt und die Erfahrung, die ich gewonnen habe, kann mir niemand mehr nehmen.

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal bei allen Nutzern, Freunden und Unterstützern bedanken, die diese Reise überhaupt erst möglich gemacht haben. Vielen Dank! Ihr seid die Besten! <3

2012 — Das war’s

Es sind jetzt nicht ein mal mehr 24 Stunden, dann ist das Jahr 2012 vorbei. Für mich fing 2012 ziemlich gut an und hörte irgendwie nicht so gut auf. Ich möchte deshalb aber nicht das ganze Jahr verteufeln.
Im Leben gibt es Höhen und Tiefen und beide nehme ich mit vollem Schwung und wenn ich nur eines von beidem kennen würde, könnte ich das andere auch gar nicht wert- bzw einschätzen.

Es ist eigentlich auch gar nichts tragisches passiert. Ich bin einfach nur kaputt und trotzdem unzufrieden mit dem was ich im vergangenen Jahr geschafft habe.

Ich freue mich daher jetzt auf ein ruhiges Silvester mit meiner Liebsten und schaue gespannt auf das neue Jahr. Was genau ich mir von 2013 erhoffe, weiß ich noch gar nicht so recht. Aber das wird mir schon noch klar werden.

Ich danke jedem von euch fürs Zuschauen und Mitlesen und wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Leer.

Es ist viertel vor acht, ich habe gerade gegessen und vorher den ganzen Tag konzentriert gearbeitet. Jetzt ist der Punkt an dem ich eigentlich Zeit hätte für Web-Seitenprojekte wie „watched.li“ oder „mockup“, Fotos bearbeiten, Blogeinträge schreiben, CSS-Techniken ausprobieren und so weiter. Aber in letzter Zeit schaffe ich einfach nichts mehr. Ich lande meist nur noch auf dem Bett und schaue Serien oder einen Film und lese vor dem Schlafen noch ein bisschen.

Batterie ist leer. Einmal aufladen, bitte.

Neue Schuhe: Boxfresh Keel 2

Es war dringend mal wieder Zeit für neue Schuhe. Am Wochenende habe ich dann auf Drängen von Tatjana endlich welche bestellt. Bei Technik sitzt mir das Geld ja gerne mal locker, bei Schuhen zum Beispiel aber eher nicht so. Ich bin aber sehr zufrieden mit meinem Kauf und denke das Geld ist gut investiert.
Boxfresh Keel 2 bei Amazon

Mein Freund der Muskelkater

Bevor ich 2008 nach Hamburg kam habe ich viel und ernsthaft Sport gemacht. Drei mal die Woche Fussballtraining plus mindestens ein, manchmal auch zwei Spiele am Wochenende und dazu noch Schulsport war normal und auch genau das was ich wollte. Wenn ich etwas zu viel motiviert war, bin ich zusätzlich auch noch Fahrrad gefahren oder habe Streethockey gespielt.

Als ich dann 2008 meine Heimat verlassen habe, hörte irgendwie alles auf. Die Zeit wurde knapper – Ich musste erstmal lernen mit Kochen, Einkaufen, Wäsche waschen und 40 Stunden arbeiten klar zu kommen. Außerdem wurden mir andere Dinge wichtiger. Das Resultat: Ich habe mir keinen Sportverein gesucht und auch so alleine nichts für die Fitness getan. Das in Kombination mit einem Schreibtischjob hat zu einem vergrößerten Bauchumfang geführt. Man könnte auch sagen: Ich habe richtig zu gelegt.

Über die letzten 3 1/2 Jahre habe ich immer mal wieder mit dem Laufen angefangen, es aber immer wieder abgebrochen. Morgens zu müde, abends zu spät, generell zu faul.

Vor zwei Tagen habe ich den nächsten Versuch begonnen und wieder angefangen zu laufen und was soll ich sagen? Ich bin zum ersten Mal guter Dinge, denn es fühlt sich echt gut an. So wie damals nach dem Sport – nur ohne die Siegesfeier oder Krisengespräche.

Um das Laufen zu tracken nutze ich Runkeeper. Es gibt super viele Laufapps und keine ist so wirklich perfekt. Runkeeper nutzen aber auch Malte und Mathias und die App macht, vor allem in Verbindung mit der Webseite, einen guten Job. Nur etwas hübscher dürfte das alles schon sein.

Ich werde mir in den nächsten Tagen auch endlich mal Laufkleidung zulegen, damit ich Schlüssel und iPhone nicht mehr andauernd in den Händen halten muss – das nervt nämlich gewaltig.
Außerdem reizt mich diese Waage mit WLAN sehr, da ich dann sogar die Gewichtsentwicklung zu Runkeeper senden könnte. Technik. <3

Beim Laufen höre ich derzeit die „Sunshine“ Playlist von Felix, die sich wirklich motivierend auswirkt.
Und zu allem positiven Überfluss war heute morgen um sieben auch noch traumhaftes Wetter und ich habe nebenbei noch ein paar Fotos gemacht:

Berlin, ich komme!

Ich muss wohl niemandem erzählen wie sehr mich diese Einladung freut, oder?

Schwarz, 32GB, Wi-Fi

QWSTION Weekender. Bestellt.

Wie mich Dragonball Z ins Internet brachte

KAAAMEEEE HAAAMEEEE HAAAA!
Diesen Ausruf hat wohl jeder schon mal gehört, der schon mal Kind war. Son Goku und seine treuen Weggefährten schrien das immer, wenn sie eine ihrer berühmten Energieattacken auf einen Gegner schleuderten.

Dragonball habe ich nur stückeweise gesehen. Dragonball Z dafür bis zum Exzess. Mir fehlt nur eine Folge von rund 290 oder so. Es kam immer passend zur Abendessenszeit aus RTL II. Meine Eltern fanden das nicht so toll, ich habe mich trotzdem immer mit meinem Brot in mein Zimmer verkrümelt.

Im Rückblick kann ich nur sagen “Danke Mama, danke Papa”, denn Dragonball hat mich dazu gebracht mit Webdesign und -entwicklung anzufangen.
DragonballZ.de war damals eine verdammt große und bekannte Seite und ist es vielleicht auch heute in den einschlägigen Kreisen noch.

Für einen Freund und mich war klar: Wir wollen auch eine Dragonball Z Fanpage machen. Das muss so in der 7. oder 8. Klasse gewesen sein. Wir überlegten uns also was denn so alles da rein soll und wie das ganze auszusehen hat. Und dann musste das nur noch irgendwie gebaut werden.

Meine ersten Schritte machte ich mit einem HTML Buch eines Freundes und Microsoft Frontpage, gefolgt von, damals noch, Macromedia Dreameaver MX. Dateien lud ich per Firefox Addon FireFTP hoch. Oh Mann, das waren noch Zeiten.
Um Grafiken erstellen zu können, kaufte ich mir in einem Elektrofachhandel Photoshop Elements, nur um relativ schnell fest zu stellen, dass mir die Möglichkeiten nicht ausreichen.

Es war irgendwie ein großes Abenteur. Es gab so viel neues zu lernen. Nächtelang habe ich mir mit HTML, CSS, Photoshop, FTP-Servern und dem ganzen Kram um die Ohren geschlagen und häufig am nächsten Morgen fest gestellt, dass das Design doch scheisse ist.
Aber der Lerneffekt durch Trial und Error in dieser frühen Zeit war unglaublich groß. Außerdem hatte ich zum Glück jemanden, den ich jederzeit mit Fragen löchern konnte und dessen Hilfe ich erst jetzt im Nachhinein wirlich einschätzen kann. Danke Samuel. Schade, dass wir uns nie persönlich begegnet sind.

Ich erinnere mich noch daran wie ich mich ärgerte, dass alle Links einer Webseite offenbar die gleiche Farbe haben müssen bis ich merkte, dass man CSS Klassen auch mit Links nutzen kann.

Die Dragonball Z Fanpage haben wir nie fertig gemacht. Ich habe dann an privaten Seiten und vor allem Warhammer Fanpages gebaut. Ich hatte Warhammer-Asuryan.de und dann Tabletopfreunde.net. In diesem Zuge fing ich auch an erste Schritte in PHP zu machen. Alles nur doch anschauen, nachmachen, ausprobieren.

Und danach ging auch schon visuelleGedanken.de los. Damals noch als kleiner privater ToonBlog, stark inspiriert von Jojo.

Es gab auch mal eine Zeit als ich mit zwei Freunden ein Browsergame anfing. Konzept und Ideen waren eigentlich ziemlich gut. Das ganze verlief dann allerdings irgendwie im Sand.

Danke Son Goku, dass du so eine coole Sau warst und dafür gesorgt hast, dass ich Webkram lerne.