visuelle Gedanken von Martin Wolf
12. Juli 2011
10. Juli 2011
Seit Freitagabend bin ich nun also stolzer Besitzer einer Fujifilm x100.
Samstag hatte ich sie dann das erste mal vor dem Auge und unterwegs dabei. Heute war ich dann mal für eine gute halbe Stunde draußen um mich mit der neuen Kamera vertraut zu machen. Und ja, sie macht Spaß! Der Autofokus ist in der Tat nicht der schnellste, zwingt mich aber zur Entschleunigung und zum besseren Antizipieren von Situationen.
Ich habe noch etwas Probleme den richtigen Ausschnitt im Suche zu finden. Also irgendwie landet nachher mehr auf dem Bild als mir das Rechteck anzeigt. Da muss ich noch irgendwas umstellen oder dahinter kommen, was da verkehrt läuft.
Ansonsten scheint es, als wäre die Naheinstellgrenze alles andere als nah, was ein Bisschen schade ist. Werde da aber noch mal recherchieren.
Mehr kann ich bis jetzt noch gar nicht sagen. Wichtig ist: Es macht Spaß mit ihr herum zu laufen und Fotos zu machen. Weitere Erfahrungen und Gedanken sobald ich etwas mehr Zeit mit der Kamera verbracht habe. Das Ding könnte echt „meine Kamera“ werden.
Und jetzt gibt es einfach mal die ersten Fotos aus der x100. Seit langem nun auch mal wieder Farbe.
04. Juli 2011
Allo Fotos mit einer Auflösung bis 2048×2048 und Videos bis 15 Minuten Länge können somit über Google+ hochgeladen werden, ohne dass der Picasa-Speicher dadurch belastet wird.
Wow, das ist ziemlich cool. Ich habe das „Teilen“-Feature noch nicht weiter getestet, aber wenn man man Alben mit einzelnen Personen teilen kann, die keinen einen Googleaccount haben, könnte das die Lösung für viele professionelle Fotografen sein, die sich zuvor auf die MobileMe Galerie verlassen haben. Was meint ihr, Steffen und Paddy?
22. Juni 2011
In the future, neither you nor anybody else is going to care a whit about how saturated your reds are or how little noise you’ve got in the shadows. They, and you, are going to care what’s in the pictures—the stories behind them, what they meant to you, why they were important.
Ich hoffe sehr stark, dass irgendwann meine Kinder mal meinen Blog oder zumindest meine Fotos durchschauen und sehen können, was ich gesehen habe, mit wem ich Zeit verbracht habe, wo ich war und wie es damals dort aussah, und vieles mehr, was sie aus den Bildern ziehen können.
Und dabei geht es nicht um perfekte Fotos, sondern um die entscheidenden Momente. Wie ich schon im iPhonefotos-Artikel sagte.
15. Juni 2011
Ohne viele Worte. Ihr wisst, ich trage die Ricoh ständig mit mir rum und halte sporadisch Dinge auf den Straßen fest. Es macht nach wie vor sehr viel Spaß und ich nehme mir nach wie vor viel zu wenig Zeit dafür. Hier ein paar Fotos der letzten Wochen.
08. Juni 2011
01. Juni 2011
Heute kam auf Twitter eine interessante Diskussion auf.
Dazu muss ich aber ein kleines bisschen ausholen: Ich habe Listgeeks für mich entdeckt. Eine sich noch in der beta Phase befindliche Plattform, auf der man Listen anlegen und sehen kann was Freunde in die gleichen Listen schreiben oder welche neuen Listen sie anlegen. Irgendwie simpel, spaßig und spannend.
Ich habe eine Liste zum Thema „Kameras, die ich besitze“ eröffnet und mein iPhone 4 mit in die Liste geschrieben. Daraufhin folgte diese kleine Diskussion auf Twitter (von unten nach oben):
Für mich war schon beim Erstellen der Liste klar, dass das iPhone mit dazu gehört, ganz einfach aus dem Grund, dass ich verdammt viele Fotos damit schiesse und es einfach immer an meiner Seite, bzw. in der Hosentasche ist. Ganz nach dem Motto, die beste Kamera ist die, die man dabei hat.
Für mich ist das iPhone als Kamera ein wichtiger Begleiter geworden mit dem ich die meisten wirklich spontanen und persönlichen Momente festhalte und das ich auch gerne nutze um irgendwie mit den einfachen Mitteln und ohne Einstellungen ein tolles Foto zu machen. Es birgt eine gewisse Herausforderung und zwingt einen dazu mehr auf Formen, Farben und Kompostion zu achten und sich weniger auf die Technik zu konzentrieren. Und eine Bearbeitungsmöglichkeit hat man mit den etlichen Apps ja auch immer gleich mit in der Tasche.
Das iPhone ist natürlich nicht NUR eine Kamera, aber es ist AUCH eine Kamera.
23. Mai 2011
Wir sind wieder gut in Deutschland gelandet und damit wieder mit euch in einer Zeitzone. Das ist gut.
Es geht weiter mit mehr Fotos vom Abend am Times Square. Und es wird noch viele mehr geben. Soviel ist sicher.
19. Mai 2011
Tüdeldü, da bin ich schon wieder. Mir mehr Fotos. In Farbe. Man muss sich ja auch mal was trauen und neue Wege gehen. Oder so.
Alle Fotos kommen aus meinem kleinen Ricohschatz und ich habe einfach mal versucht trotz hoher ISO, Farbrauschen und anderen Widrigkeiten vernünftige Farbfotos aus den DNGs zu machen. Dank der fantastischen Lightroomentrauschung (ist das eigentlich ein Wort?) ist das auch ganz gut möglich.
Bei uns ist es jetzt halb elf mittags und wir gehen heute mal ein Bisschen später los, da wir einen längeren Abend planen und außerdem noch etwas in der digitalen Dunkelkammer verbringen wollten um euch weiter mit Fotos zu versorgen.
Ich hoffe, das macht euch so glücklich wie mich.
Heute steht dann, so Gott will und es nicht regnet, Ground Zero und der Central Park an. Damit hätten wir dann die Must-haves durch und immernoch den kompletten Freitag vor uns. Langweilig kann uns hier aber ohnehin nicht werden.
18. Mai 2011
Hello!
Bei euch in Deutschland ist es jetzt kurz nach 2 Uhr in der Nacht und ihr schlaft hoffentlich alle schon brav.
Martin und ich sind mittlerweile wieder im Hotel angekommen und haben erste Fotos gesichtet und bearbeitet. Es war ein fantastischer erster richtiger Tag hier in New York. Wir waren in Manhattan unterwegs. Empire State Building, 5th Avenue, Apple Store, usw. Ich nehme an einige von euch werden uns sowieso auf Twitter folgen und da schon mehr oder weniger live so einiges mitbekommen.
Mir hat der Tag heute schon sehr viel gebracht, da ich meine Hemmungen fremde Leute auf der Straße relativ schnell abbauen konnte und das tolle Situationen voller Spannung ermöglicht. Nach einigen begeisterten Ricohwochen habe ich heute meine Liebe zur DSLR, in meinem Fall der 5D mkI, wiederentdeckt. Es ist qualitativ einfach eine andere Nummer und auch das Handling ist was anderes. Aber gut, hier kann man halt auch offensichtlich die Leute fotografieren und muss sich nicht mit einer kleinen Kompakten unsichtbar machen. Das ist toll.
Die Stadt ist außerdem bisher großartig. Verrückt so vieles, was man aus Filmen kennt in echt zu sehen.Â
Jetzt aber genug Buchstaben. Fotos wollt ihr sehen. Ich wollte eigentlich auch schon während ich hier bin Fotos der 5D bearbeiten, allerdings werde ich das wohl doch auf zu Hause und damit auf den großen Bildschirm und mehr Ruhe und Zeit verschieben, da mir die Fotos zu viel wert sind um sie hier so mal eben schnell auf 13″ zu verballern.
Nichtsdestotrotz habe ich was zu zeigen. Nämlich die Fotos von gestern Abend aus Queens. Dreckig, schwarz/weiss, irgendwie hat’s was. Ricohstyle.