Italienfotos 2010, Teil 2

Und ohne viele Worte weiter mit Teil 2. Dieses Mal mit weniger Sensorflecken. (Teil 1)

Italienfotos 2010, Teil 1

Der Urlaub und die warmen Tage sind längst vorbei, aber vielleicht kann ich mit meinen Fotos noch mal ein bisschen was von diesem Gefühl zurück bringen. Hier nun endlich der erste Teil meiner Fotos aus dem Italienurlaub.

Klassische Herbstfotos

Nachdem es letzte Woche von mir ja eher untypische Herbstfotos in schwarz/weiss gab, heute ein Klassiker.
Untergehende Sonne, Silhouetten und bunte Blätter.

Update: Bilder jetzt auch in Originalgröße zu Wallpaperzwecken. Herbst Wallpaper.

Open Stage @ Kir Hamburg

Hallo! Ich hoffe ihr hattet ein genauso schönes Wochenende wie ich und seid erholt für die neue Woche. Und in die starten wir jetzt mit einer Ladung Konzertfotos.

Letzten Donnerstag war ich im Kir in Altona, Hamburg. Dort war „Open Stage“ und vier Bands durften ihr Können unter Beweis stellen. Gesehen habe ich nur drei, von denen eine die Band (Pauka) eines Freundes von mir ist. Die anderen, die ich sah, waren die Fun Apes und Paramount Haste.

Für mich war es das erste Mal, dass ich ein Konzert fotografiert habe und ich glaube ich hatte ganz gute Umstände, da das Publikum überschaubar und auch die Bühne nicht riesig war. Alles also in sehr angenehmen Rahmen. So konnte ich auch ohne Problem nah an Bühne und Musiker ran.
Ich hatte mir vorher von Kai noch ein paar Tipps geben lassen, wie „Nerv die Konzertbesucher nicht“ oder „Schalt das AF-Hilfslicht“ aus. An beides habe ich mich gehalten und ich finde ein paar ganz nette Fotos gemacht.

Die Auswahl fiel mir wie immer schwer. Los geht’s:

Fun Apes

Paramount Haste

Pauka

Mein Wochenende in Text und Bild.

Moinmoin ihr Landradden! Das wunderschöne spätsommerliche Wochenende ist rum und die Arbeitswoche geht wieder los. Von mir gibt es aber noch mal einen kurzen Rückblick auf die schönen vergangenen Tage.

Ich wohne und lebe jetzt seit über zwei Jahren in Hamburg und war noch nicht ein mal im Haus der Photographie. So konnte es natürlich nicht weiter gehen. Samstag war ich mit Tatjana also endlich mal dort und wir haben uns die Ausstellung von/über Paul Graham angesehen. Hat mir sehr gut gefallen, auch wenn ich nicht alles zu 100% verstanden habe. Aber kurze Beschreibungen oder die Titel der Serien helfen schon sehr weiter um den Sinn und den Gedanken hinter den Fotos zu verstehen, wo es sonst vielleicht nicht so einfach wäre.

Im Haus der Photographie gibt es auch eine Buchhandlung und WOW, da muss ich öfter hin. Und Geld mitbringen muss ich auch. Die Regale sind voll bis unter die Decke mit Fotobüchern von Altmeistern wie W Eugene Smith oder brandaktuellen Titeln wie „Ein Tag Deutschland: 7. Mai 2010„.

Sonntag waren wir ein bisschen auf Flohmärkten rumbummeln und die letzten Sonnenstrahlen des Sommers genießen. Außerdem kochten wir Blätterteigrollen mit einer Gehacktes-Gemüse-Füllung. Mhhh!

Im Folgenden ein paar fotografische Eindrücke vom Wochenende, die so nebenher entstanden sind:

Ein Streifzug durch Hamburg in Schwarz/Weiss

Es ist schon wieder ein paar Tage her, dass ich am Abend die Kamera schnappte um gezielt ein paar schwarz/weiss Fotos zu machen. Ich hatte eigentlich sogar vor eine Serie komplett im 1:1 Format zu machen, konnte mich aber letztendlich doch nicht dazu durchringen alle Fotos zu croppen. Hätte wohl auch weniger auswählen sollen. Naja, los geht’s. Fotos:

Hochzeitsfotos Lorena & Dennis

Ich hatte ja angekündigt, dass ich meine erste Hochzeit komplett alleine fotografieren werde. Ich war positiv aufgeregt und nach den ersten paar Fotos war ich einfach voll drin und hatte riesigen Spaß, den ganzen Tag.

Natürlich gelang nicht alles 100% und im Nachhinein fällt mir noch das Ein oder Andere auf, aber wer wäre ich denn, würde ich gleich alles perfekt machen. Dennis und Lorena sind jedenfalls nach eigener Aussage super glücklich mit den Fotos. Und ich bin es auch. Dementsprechend fiel es mir auch unglaublich schwer eine Auswahl zu treffen. Ich hoffe, ich kann euch mit den folgenden 40 Fotos einen Einblick in den besonderen Tag von Lorena und Dennis geben.

Und noch mal vielen Dank an euch Beide für den tollen Tag und euer Vertrauen!

Flickrfotograf Philipp Böhme im Interview

Schon vor einer Weile fielen mir die Fotos von Philipp Böhme bei Flickr auf. Besonders seine Portraitserie „Sommer vom Dach“ hatte es mir angetan. Als ich vor ein paar Tagen wieder mal ein paar seiner Fotos bei Flickr zu meinen Favoriten hinzufügte, dachte ich mir, dass ich ihn doch eigentlich mal nach einem Interview fragen könnte. Philipp hatte Lust und war so nett und hat mir ein paar Fragen beantwortet.
Viel Spaß beim Lesen!

Martin Wolf: Hallo Philipp! Schön, dass du dir die Zeit nimmst und mir ein paar Fragen beantwortest. Am Besten du stellst dich erstmal kurz vor.
Philipp Böhme: Hallo, ich bin Philipp (Flickr, Website) und komme ursprünglich aus Magdeburg. Zurzeit lebe ich in Leipzig und studiere hier Geographie bzw. arbeite an meiner Diplomarbeit.

MW: Am Besten wir beginnen ganz vorne. Wie bist
du zur Fotografie gekommen?

PB: Vor knapp drei Jahren habe ich mir die erste DSLR geholt. Mit der Fotografie habe ich mich vorher nie wirklich beschäftigt aber ich glaube nächtliche Langzeitbelichtungen fand ich damals richtig faszinierend und ich wollte das auch können. So hat sich dann das Hobby Fotografie zunächst sehr langsam entwickelt und ich könnte mir heute kaum noch vorstellen mal eine Woche nicht Fotos anzuschauen oder selber zu fotografieren.

MW: Auf deine Photos bin ich durch deine Serie „Sommer vom Dach“ aufmerksam geworden, von der mir nahezu alle Bilder ins Auge gesprungen sind und ich den kleinen rosa Stern bei Flickr drücken musste. Was reizt dich an Portraits, bzw dem Fotografieren von Menschen am Meisten?
PB: Ich glaube Menschen können Emotionen und Geschichten einfach sehr gut auf Fotos transportieren und es ist immer einer Herausforderung ausdrucksstarke Portraits zu machen und das Schöne und Interessante an den Menschen vor der Kamera zu zeigen.

MW: Wie hast du angefangen Menschen zu fotografieren? Wie findest du deine Modelle?
PB: Anfangs habe ich einfach Freunde vor die Kamera gezerrt bzw. im Bekanntenkreis die Leute angesprochen ob sie Lust hätten als „Übungsmodelle“ vor der Kamera zu stehen. Daran hat sich bisher auch kaum viel geändert. Den Schritt zu den Online-Model-Karteien habe ich mir bisher nicht zugetraut.

MW: Hast du einen festen Plan mit Motiven in deinem Kopf, wenn du ein Shooting machst?
PB: Ich habe im Vorfeld meist eine grobe Idee wo ich die Fotos machen möchte, welche Art von Kleidung dabei sein sollte etc. Es sollen aber trotzdem einfache Portraits ohne zu künstliche Posen werden. „Sommer vom Dach“ war jetzt das erste Portrait-Projekt mit einem zusammenhängenden „konzeptionellen Rahmen“.

MW: Kannst du Anfängern in der Portraitfotografie einen Tipp mit auf den Weg geben?
PB: Ich sehe mich eigentlich selber noch als Anfänger aber ich würde zu Anfang immer im Freundes- oder Bekanntenkreis ein paar Portraits versuchen. Ganz ungezwungen Outdoor vielleicht mit einer Festbrennweite und bei bedecktem Himmel ohne große technische Spielereien (Blitz, Aufheller etc.) üben und mit den vielleicht relativ vertrauten Personen ein paar besondere Momente einfangen.

MW: Beruf Fotograf. Was für dich?
PB: Ich habe mit dem Gedanken gespielt aber ich glaube Fotografie macht mir soviel Spaß weil es nur ein Hobby ist. Ohne Druck und finanzielle Abhängigkeit. Ich denke es wird ein (umfangreiches) Hobby bleiben.

MW: Wie oft in der Woche/im Monat fotografierst du?
PB: Eigentlich greife ich schon mindestens einmal in der Woche zur Kamera. Ich hätte ein paar Ideen auch für andere Projekte aber mir fehlt leider momentan die Zeit diese ernsthaft zu verfolgen.

MW: Aufwändige Beleuchtung oder available Light?
PB: Available Light!!

MW: Wieviel Nachbearbeitung steckt in deinen Bildern?
PB: Anfangs habe ich manche Bilder sehr viel mit Photoshop nachbearbeitet. Inzwischen nutze ich fast nur noch Lightroom und bearbeite Bilder selten länger als 5 Minuten nach. Meist drehe ich noch etwas an den Farben und der Gradationskurve und das war es dann auch schon.

MW: Hast du Vorbilder? Wenn ja, wen?
PB: Ich versuche die folgende Aufzählung relativ kurz zu halten ;) … Gary Winograd, Robert Frank, Stephen Shore, Matthias Hoch, Elliott Erwitt, Matt Stuart, Paul Hiller, Sven Korejtko, Anne Koch, Michael G. Magin, Henrik Pfeifer, Sean Flanigan, Severin Koller und vor allem Stephan Vanfleteren sind nur die Wichtigsten.

MW: Dein Favorit unter deinen Bildern?
PB: Da gibt es eigentlich keinen richtigen Favoriten aber mit 1,60m Kantenlänge würde ich mir gerne das an die Wand hängen:

MW: Und abschliessend noch ein Blick in die Zukunft. Wo siehst du dich (fotografisch) in einem Jahr.
PB: Ich würde gerne mehr in Richtung dokumentarische Fotografie gehen aber ich denke in einem Jahr wird sich nicht viel verändert haben bei mir.

MW: Vielen Dank für deine Zeit Philipp, und alles gute für die Zukunft!
PB: Gerne und ich danke für das Interview!

Fotos Friedhof Hamburg Ohlsdorf

Gestern war mir einfach nach fotografieren. Wie meistens, wenn es mir so geht schaue ich dann einfach bei Google Maps in der Satellitansicht was denn irgendwie in der Nähe oder in der Nähe einer nahegelegenen UBahnstation ist und irgendwie interessant aussieht oder wenigstens so klingt.

Diesmal erregte die Region nördlich von mir meine Aufmerksamkeit. Eine relativ große grüne Fläche mit einigen Wegen sah interessant aus und mir war eh mehr nach Natur. Ich hatte allerdings nichts davon gelesen, dass es ein Friedhof ist. Als ich dann in Ohlsdorf ankam war ich erstaunt ob der Größe und Schönheit dieses Friedhofs. Es ist kein einfacher Friedhof wo Grabstein an Grabstein steht. Das ganze Areal gleich eher einem großen Park. Es gibt kleine Wege, große Wiesen, viele Bäume und Büsche und Gräber stehen vereinzelt hier und da und sind teilweise sehr versteckt. Auch viele größere, ältere Grabmäler gibt es dort.

Alles in Allem ein sehr schöner, friedlicher Ort, den ich dringend noch mal besuchen möchte und dann auch erheblich mehr Zeit mitbringen werde um ihn komplett anzuschauen und weitere Motive zu finden. Hier ein paar Fotos von gestern.

Hochzeitsfotografie mit Steffen Böttcher

Vorletztes Wochenende war ich für den Heidefotografen Steffen Böttcher als Assi bei einer Hochzeit dabei. Von 10:30 bis 0 Uhr waren wir unterwegs. Ich sag euch, so ein Tag ist wirklich anstrengend. Und ich musste ja nur ein paar Sachen tragen und mal was anreichen. Wenn man da den ganzen Tag mir der fetten Vollformatkamera samt Blitz und schwerem Objektiv rumrennt, wird das gleich noch mal ein Stück schlimmer.

Neben meiner Tätigkeit als Assi, hatte ich auch die Möglichkeit selbst ein paar Fotos zu schiessen. Dabei ging es vor allem darum Shots zu machen, die Steffen alleine nicht hätte machen können. Ich hatte mal wieder sehr viel Spaß und habe jede kleinste Information aufgesogen, die Steffen mit mir teilte und auch jede, die ich irgendwo zwischen den Zeilen bei Modelanweisungen, etc erhaschen konnte. Als ich dann nachts zu Hause ankam, war ich zwar schlag kaputt, aber auch glücklich und zufrieden.
Ein paar meiner Fotos gibt’s jetzt hier zu sehen. Mehr dann noch drüben beim Stilpiraten.