Fotoabo, eine Idee

Vor ein paar Monaten hatte ich eine ganz spannende Idee, die ich dann aber irgendwie nicht weiter verfolgt habe. Ich war gerade dabei das gedruckte Foto wieder zu entdecken und vor allem schätzen zu lernen. Ich wollte Fotos vermehrt drucken, in erster Linie für mich selbst, aber auch um sie Leuten zeigen zu können. Da hatte ich eine Idee.

Was wäre, wenn ihr meine Fotos nicht mehr online an einem guten oder vielleicht auch schlechten Bildschirm betrachten müsstest, sondern sie nach Hause geliefert bekämt?

Das würde dann wie folgt ablaufen. Ich fotografiere wie gewohnt und ein mal im Monat versendete ich ca. 20 gut gedruckte Fotos zu jedem, der ein Abo hat. Online könnte man die Fotos dann zeitversetzt, um zwei oder vier Wochen zeigen — und/oder nur ein paar Ausgewählte.

Ich könnte mir ungefähr diese Rahmenbedingungen vorstellen:
Größe 10×15 cm, matt mit weißem Rahmen, für 8€/Monat.

Vielleicht sind aber auch größere Fotos möglich oder man schafft es auch noch etwas günstiger. Das müsste man im Detail dann mal sehen.

Ich persönlich würde gerne mehr gedruckte Fotos von Fotografen, deren Bilder ich gerne mag, sehen und besitzen.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr an dieser kurzen Umfrage teilnehmen würdet damit ich ein ungefähres Bild davon bekomme ob die Idee ganz nett, geil oder totaler Schwachsinn ist.

Falls ihr noch mehr Gedanken dazu habt, schreibt mir gerne eine Mail an martin@visuellegedanken.de oder eine @reply auf Twitter an @_martinwolf.

Wie ein besseres Kamerainterface aussehen könnte

Lukas Mathis:

I have no idea why camera interfaces are so bad, but this concept camera user interface by Miha Feuš offers some ideas on how to improve them.

Ich muss sagen, dass ich nicht alle Kamerainterfaces schlecht finde. Es gibt durchaus gute und durchdachte. Besonders gut und schnell zu verstehen ist z.B. das der Ricoh GR Digital III. Aber ja, viele Hersteller versteifen sich zu sehr nur auf die typischen Kamerawerte wie Megapixel, Zoom, etc.
Ich finde das Konzept interessant, auch wenn mich das alles irgendwie sehr an ein iPhone mit besserem Sensor und besserer Linse erinnert, dem man dann eine sau gute App verpasst. Würde ich übrigens ziemlich geil finden.
Mir persönlich würden bei einer richtigen Kamera allerdings Räder fehlen um etwas einzustellen. Das mag aber auch einfach daran liegen, dass ich aus der DSLR-Ecke kommen.

Schaut euch das in jedem Fall mal an. Der gute Mann hat sich da echt viel Arbeit gemacht bisher und für so manche Konsumerkamera und den dazugehörigen Besitzer wäre so eine einfache Bedienung wirklich ein Segen.

CSS-Lebenslauf

Harry Roberts:

The resulting document is a semantically sound, properly marked up CV that is transformed into a CSSesque appearance using, well, CSS.

Tolle Idee und gut umgesetzt, gefällt mir.

Umfrage zum Thema Fotoblogs

Heute habe ich eine Frage an euch. Es geht dabei um das Thema Fotoblogs. Ich möchte erstmal kurz zwischen Fotografieblogs und Fotoblogs unterscheiden.

Unterschied zwischen Fotografieblog und Fotoblog

Fotografieblog

Unter einem Fotografieblog verstehe ich einen Blog, in dem es vorrangig um Fotografie geht. Da werden Artikel geschrieben zu unterschiedlichen Themen, Sachen vorgestellt, Tipps gegeben, und mehr. Hier werden auch eigene Fotos gezeigt.
Beispiel: Stilpir.at

Fotoblog

Als Fotoblog sehe ich einen Blog an, in dem nur Fotos gezeigt werden. Höchstens mal mit einer kleinen Beschreibung.
Beispiel: PFNphoto.com

Meine Frage zum Thema Fotoblogs:

Wer von euch hat einen Fotoblog (und nutzt ihr regelmäßig) und wer hat keinen, hätte aber gerne einen?
Ich würde mich auch sehr freuen, wenn ihr dazu schreibt wo ihr den Blog hostet/welchen Dienst ihr nutzt oder ob ihr ihn selbst hostet.

Partytip: Photo booth

Weihnachten und Silvester stehen vor der Tür und damit meist auch schöne Familienfeiern und wilde Partys mit den besten Freunden.
Natürlich ist es immer schön auch Fotos von diesen Abenden zu haben und später noch mal zurück zu schauen und sich zu erinnern. Allerdings sind die Fotos mit den kleinen Kompaktknipsen, die alles totblitzen oft nicht so schön, wie wir uns das vielleicht vorstellen oder unser Anspruch ist.

Da wäre jetzt die eine Möglichkeit die teure, große DSLR mitzunehmen, nichts oder nur wenig zu trinken und tolle Fotos zu machen. Schön für alle und schön für nachher. Außer für den Fotografen selbst, der höchstwahrscheinlich nicht so richtig mitfeiern kann. Also irgendwie suboptimal.

Wieso dann nicht einfach ein Photo booth aufbauen? Photobooth kommt aus dem englischen und meint eigentlich den bekannten Fotoautomaten, in den man sich reinsetzen kann und Fotos machen lassen kann.
In diesem Fall hier meine ich einfach, eine Kamera auf’s Stativ. Diese an eine etwas ruhigere Ecke, vielleicht etwas besser beleuchtet. Und dann lasst ihr eure Kamera einfach regelmäßig Fotos schiessen. Alle 10 Sekunden, alle 20 Sekunden, das liegt ganz bei euch.
Oder ihr setzt ein Weitwinkel auf, stellt die Kamera einfach in Richtung der Party und lasst die Kamera nur jede Minute oder alle 5 Minuten ein Foto machen.

So habt ihr nachher ganz bestimmt viele und lustige Fotos. Niemand fühlt sich belästigt durch den Fotografen (soll’s ja geben, dass manche nicht gern fotografiert werden) und wer Lust hat kann die „Fotostelle“ nutzen. Ich bin sicher mit zunehmendem Alkoholeinfluss werden das immer mehr Leute machen und die Fotos werden sicher sehr witzig.

Zu diesem Artikel kam ich, da Chase Jarvis genau das gemacht hat. Natürlich in extremster Form, mit 21.112 Fotos in 5 Stunden, was ungefähr 1,5 Fotos pro Sekunde entspricht. Und außerdem mit Profiequipment.

Aber auch in kleiner Form kann man da sehr schöne Ergebnisse erzielen, da bin ich mir sicher.
Und nach dem Klick auf „weiter“ gibt’s dann auch noch das Video von Chase mit den 21.112 Fotos. Ich hab’s komplett angesehen. ;) Zum kompletten Artikel →