Fotograf: Marcus Philipp Sauer

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Vor kurzem bin ich auf den Münchner Fotografen Marcus Philipp Sauer gestoßen. Seine Brötchen verdient er mit Werbefotografie hauptsächlich im Automobilsektor. BMW, Mercedes, Audi, und weitere. Die Fotografien sind ganz große Klasse. Sehr hohes Niveau, auch was die Post Production angeht.

Viel besser aber gefallen mir seine Landschaftsfotos. Die haben so eine eigene Art. Tolle Lichtstimmungen und irgendwie scharf. So knackig, aber nicht bunt. Ihr merkt vielleicht schon, es fällt mir schwer sie zu beschreiben. Also schaut am Besten selbst mal auf die Seite von Marcus und macht euch ein Bild.

Sehr schade finde ich übrigens, dass es keine Seite mit ein paar Infos zu ihm und einem Bild gibt. So bleibt das Portfolio etwas unpersönlich. Allerdings war der Mailkontakt mit ihm sehr nett.

Die Fotos hier hat er übrigens selbst ausgesucht. Ich hätte gerne auch gleich etwas aus seinem Landschaftsportfolio gezeigt.

Marcus Philipp Sauer Portfolio

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Flickrfotograf Andreas Wonisch im Interview

Letzte Woche schrieb ich Andreas bei Flickr an, ob er nicht Lust hätte mir ein paar Fragen zu beantworten. Ich finde seine Landschaftsaufnahmen einfach großartig und wollte gerne mal ein bisschen mehr über ihn erfahren. Zum Glück stimmte er zu.
Das Interview gibt’s nun heute als Start in die Woche. Viel Spaß!

andreas_wonisch-1Martin Wolf: Hallo Andreas! Stell dich doch den Lesern erstmal kurz vor.
Andreas Wonisch: Hallo Martin, ich bin 31 Jahre alt, lebe in der Nähe von Freiburg im Breisgau, wo ich bei Fraunhofer als Wissenschaftler arbeite. Die Fotografie ist dabei seit einigen Jahren mein größtes Hobby

MW: Fangen wir doch mal ganz vorne an, wie und wann bist du zur Fotografie gekommen?
AW: Meine allererste Kamera hatte ich schon zu Grundschulzeiten (eine billige Analog-Kleinbildfilmkamera) und kann mich noch gut daran erinnern, wie ich auf meiner ersten Klassenfahrt damit auf Entdeckungsreise gegangen bin… Mich haben eigentlich schon seit immer Natur- und Landschaftsaufnahmen fasziniert, aber richtig intensiv beschäftige ich mich damit erst seit ein paar Jahren. Für mich war ganz klar Flickr die „Initialzündung“: Ich finde es unheimlich faszinierend, mit Millionen Menschen auf der ganzen Welt Fotos auszutauschen und diskutieren zu können. Und als ich dort zum ersten Mal über die teilweise überragende Qualität der Fotos gestaunt habe, war für mich klar: Das möchte ich auch können! Und so begann für mich eine ganz neue Entdeckungsreise in der Fotografie.

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MW: Wenn man so durch deinen Flickrstream schaut, findet man hauptsächlich Landschafts- und Naturaufnahmen. Was reizt dich an diesem Genre besonders?
AW: Ich finde es immer wieder total beeindruckend, wie schön doch die Natur um uns herum ist – selbst an ganz „gewöhnlichen“ Orten. Mit der Natur- und Landschaftsfotografie kann ich diese Schönheit festhalten und anderen Menschen nahebringen. Gerade in unserer heutigen hektischen Zeit ist es für mich auch mal wichtig, inne zu halten und sich die Dinge zu vergegenwärtigen, die auf unseren Planeten innerhalb von Millionen von Jahren entstanden sind – auch vor dem Hintergrund der leider immer mehr voranschreitenden Umweltzerstörung.

MW: Unternimmst du Fotoreisen oder fotografierst du meist dort, wo du sowieso hin fährst?
AW: Ich fotografiere sehr viel in meiner (Wahl-)Heimat in Südbaden bzw. dem nahe gelegenen Schwarzwald, wobei ich dabei für einen Fototour auch schon mal zwei Stunden Autofahrt in Kauf nehme. Ansonsten plane ich aber meine Urlaubsreisen auch immer so, dass auch genügend Zeit zum Fotografieren bleibt – was manchmal zu langwierigen Diskussionen führen kann. ;-)

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MW: Wo (Land/Gegend) würdest du gerne mal fotografieren und konntest es bisher noch nicht?
AW: Das Limit sind immer nur die eigenen finanziellen Mittel und die zur Verfügung stehende Zeit. ;-) Momentan möchte ich mich aber mehr auf Deutschland und Europa konzentrieren, da ich finde, dass man nicht immer Tausende von Kilometer weit fliegen muss, um wirklich schöne Gegenden zu entdecken. Das Schöne kann auch nur einige Hundert Meter vor der eigenen Haustür auf einen warten … man muss nur genau hinschauen. Ich habe bei Flickr auch Kontakte aus Australien und Neuseeland und finde es immer etwas kurios, dass die extra zu uns nach Europa fliegen, während wir wiederum zu ihnen zum Fotografieren fliegen.

MW: Was ist dein Rezept für gute Landschaftsfotos? Kannst du Anderen in dem Gebiet ein paar Tipps mit auf den Weg geben?
AW: Ein Geheimrezept habe ich leider auch nicht – aber viel Geduld und Hartnäckigkeit können sehr hilfreich sein. :-) Mit das Wichtigste in der Landschaftsfotografie sind meines Erachtens aber neben einer guten Location (die wie gesagt nicht unbedingt weit weg sein muss) die „richtigen“ Wetter- und Lichtverhältnisse. Die kann man zum Glück in gewissem Maße vorausplanen (Wetterbericht & Webcam studieren, zur goldenen Stunde fotografieren), aber letztendlich geht es mir oft so, dass ich dann vor Ort doch sehr spontan auf veränderliche Bedingungen reagiere. Und gerade das finde ich auch unheimlich spannend … die Landschaftsfotografie wird da manchmal sogar richtig hektisch. Wichtig finde ich es auch, das Beste aus den gegebenen Bedingungen zu machen – und nicht dem nachzutrauern, was gerade nicht da ist. Wenn ich an einen Ort komme und merke, dass alles ganz anders ist als ich es mir vorgestellt habe, bin ich zwar erst mal etwas enttäuscht, versuche mich dann aber auf die veränderten Bedingungen einzulassen; und oftmals entstanden auch dann tolle Fotos. Und wenn nicht, habe ich wenigstens wieder etwas dazu gelernt.

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MW: Welches Equipment nutzt du? (Kamera, Objektive, Computer, Bildschirm, etc) Ich konnte auf deiner Flickrseite gar nichts dazu finden.
AW: Das hat auch einen guten Grund: Ich finde Equipment wird maßlos überschätzt. Das Wichtigste ist für mich, dass meine Ausrüstung mich nicht „behindert“, sondern im Gegenteil mir möglichst viele kreative Möglichkeiten lässt. Meine Wahl ist deshalb auf Micro-Four-Thirds-Kameras gefallen (primär Panasonic G1, ab und zu auch Olympus E-P1), da sie sehr klein & leicht sind und mir im Gegensatz zu „normalen“ DSLRs eine echte Live-Vorschau schon während des Fotografierens ermöglichen. Dazu kommen dann noch ein guter (kalibrierter) Bildschirm und ein schneller PC, auf dem ich primär mit Lightroom (teilweise auch Photoshop) arbeite.

andreas_wonisch-4MW: Wie findest du deine, meist unglaublich schönen, Locations?
AW: Das ist meist eine Mischung aus Internet-Recherche, Gesprächen mit befreundeten Fotografen – und spontanen Eingebungen. ;-) Ansonsten ist Google Earth eins meiner Lieblingstools zum Ausspähen geeigneter Locations (und auch zum groben Vorab-Visualisieren der Lichtverhältnisse).

MW: Wie häufig in der Woche/im Monat fotografierst du?
AW: So im Schnitt ca. zweimal die Woche, davon meist auf einer größeren Tour am Wochenende. Im Winter finde ich es aber immer etwas schwieriger, Zeit zum Fotografieren zu finden, weil es ja so schnell dunkel wird… Dafür fotografiere ich dann auch ab und zu mal zum Sonnenaufgang, was mir sonst als Langschläfer ziemlich schwer fällt.

MW: Gab es schon mal den Punkt an dem du am liebsten aufgehört hättest zu fotografieren? Wenn ja wieso und was hast du dagegen gemacht?
AW: Manchmal frage ich mich schon, wieso ich denn fotografiere, wo es doch Millionen von anderen Menschen auch tun – und teilweise sogar auf viel höherem Niveau. Gerade bei viel fotografierten Locations wie dem Grand Canyon, kommt es mir manchmal ziemlich sinnlos vor, das x-te, gleich aussehende Foto zu schießen (am besten noch vom ausgeschilderten „Sunset Point“). In solchen Momenten sage ich mir dann immer, dass es vielleicht schon Tausende vor mir fotografiert haben – ich persönlich aber noch nicht. Und nachdem ich das „Standard-Foto“ im Kasten habe, suche ich dann nach weniger konventionellen Kompositionen…

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MW: Hast du schon mal daran gedacht die Fotografie professionell als Job zu betreiben?
AW: Darüber nachgedacht habe ich schon – bin dann aber zu dem Schluss gekommen, dass das nicht für mich in Frage kommt. Ich habe ja bereits einen guten & interessanten Job und sehe die Fotografie mehr als kreativen Ausgleich. Ich finde es auch viel interessanter, das fotografieren zu können, was ich gerne möchte – und nicht irgendwelchen Auftraggebern oder Trends hinterher rennen zu müssen (zumal Fotografen zu den schlecht bezahltesten Berufsgruppen überhaupt gehören). Ich freue mich natürlich immer, wenn ich ein Foto verkaufe – aber das sind dann auch Bilder, die mir selbst wirklich etwas bedeuten.

MW: Welchen allgemeinen Tipp kannst du angehenden Fotografen mit auf den Weg geben?
AW: Um sich selbst weiterentwickeln zu können, sind meines Erachtens zwei Dinge unabdingbar: (ehrliches) Feedback von anderen Leuten und viel, viel Ãœbung. Ein solides theoretisches Grundwissen halte ich zwar auch für sehr wichtig, aber letztendlich versteht man vieles erst richtig, wenn man es auch selbst ausprobiert.

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MW: Vielen Dank für deine Zeit, Andreas. Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute!
AW: Vielen Dank für dieses Interview, Martin! Für mich war das jedenfalls eine ganz neue Erfahrung. :-) Ich hoffe, dass ich auf diese Weise deinem Blog und deinen Lesern auch etwas zurückgeben konnte.

Hobbyfotograf Sven Seebeck im Interview

sven_seebeckMartin: Hallo Sven! Ich hatte zwar deine beiden Blogs schonmal kurz vorgestellt, aber stell‘ Dich doch den Lesern nochmal kurz persönlich vor!
Sven: Mein Name ist Sven Seebeck und wohne/arbeite seit nunmehr 7 Jahren hier im Norden Finlands. Mit der Fotografie beschäftige ich mich ernsthaft seit vielleicht 2,5 Jahren und mein Blog hat im November sein zwei Jähriges Jubiläum.

Martin: Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Sven: Ich denke das ich eigentlich immer an der Fotografie interssiert war aber nicht so richtig dazu gekommen bin es auch auszuüben. Als ich dann meine erste richtige DSLR, eine Canon 20D, vor etwas mehr als zweieinhalb Jahren bekommen habe, fing ich an mich fokussierter damit auseinander zu setzten. Ich beschäftigte mich zunächst damit die Kamera zu verstehen und wie eine Belichtung funktioniert etc. und verbrachte viel Zeit damit zu experimentieren und zu fotografieren. Dann kam eins zum anderen.

Martin: Was fasziniert dich an der Fotografie am Meisten?
Sven: Fotografie ist für mich eine gute Mischung aus Kunst und Technik. Mir gefällt der Technische Teil der Fotografie, Kamera, Objektive, Filter etc. und Logischerweise der Akt der Fotografie selbst. Durch meine Fotografie habe ich angefangen zu Reisen und wunderbare Orte gesehen. Nicht immer ist mir dabei ein gutes Foto gelungen, aber immer öfter.

Martin: Wie würdest du Deinen eigenen Stil beschreiben?
Sven: hmmm.. keine Ahnung. Wahrscheinlich sowas wie viel Vordergrund bei Sonnenauf- oder untergang. Klingt eigentlich nicht so spektakulär.

The End Of The Night

Martin: Du hast auf deinem Blog „17mm“ vor kurzem einen „Live-Blog-Test“ gemacht. Du schreibst, du willst von Shootings live Fotos und sogar Videos und Audio Kommentare mit dem iPhone bloggen. Die Idee finde ich großartig. Magst du ein bisschen was dazu erzählen, wie es dazu kam, wie du dir das in der Praxis vorstellst und vorallem, wann es das erstemal so ein „Live-Blogging“ gibt?
Sven: Ich finde es immer selbst immer spannend wenn ich ein „behind the scenes“ oder sowas lese oder anderweitig verfolgen kann und die Idee hatte ich als ein paar mal von einem Shooting getwittert hatte. Da das iPhone jetzt auch Video hat macht es das einfach. Mit Posterous habe ich eine Plattform gefunden zu der man einfach von Unterwegs u.a in meinen Blog mit Video posten kann. Für den Moment wird das genügen denke ich.
Inhaltlich werden es wohl kleine Clips von der Umgebung sein und so. Wahrscheinlich auch Fotos und ein wenig Text. Kommt natürlich darauf an wieviel Zeit ich da habe und wie kalt es ist. Bei minus 20 Grad sehe ich mich nicht besonders viel Tippen ;)
Was alles in allem dabei rauskommen wird sich mit der Zeit zeigen. Desweiteren will ich den Posterous Blog eventuell auch dafür nutzen ein tägliches iPhone Foto zu posten. Der Live Blog wird aber immer auch in meinem Blog mit eingebunden. Zum kompletten Artikel →

Kennt ihr eigentlich…

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Foto © Sven Seebeck

…den „From 10 to 300 mm Fotoblog“ von Sven Seebeck? Nein? Dann solltet ihr euch den unbedingt mal ansehen. Wunderbare Landschaftsfotografie. Ãœbrigens überwiegend mit dem 17-40er von Canon geschossen, welches ich mir ja auch eventuell zulegen werde. ;)

Sven betreibt auch einen Blog zum Thema Fotografie. Den findet ihr hier: 17mm.

Was zum Träumen von Stephen W Oachs

Ich möchte hierzu eigentlich auch gar nicht viele Worte verlieren. Nur soviel. Ich bin großer Fan von der Fotografie von Stephen W Oachs und als ich gestern diese Slideshow unterlegt mit Musik auf 20″ Vollbild laufen hatte, mich zurückgelehnt habe und einfach nur die Kombination aus traumhaften Fotos und stimmiger Musik genossen habe, bin ich für kurze Zeit in eine andere Welt abgetaucht. Ich kann euch nur empfehlen, das auch zu tun.

Die Möglichkeit zu haben solche Fotografie zu betreiben, muss traumhaft sein. :) Wenn man dann noch die Familie mit in dieses Leben bringen kann, ist es perfekt.

Stephen W Oachs Photography
Stephen W Oachs Blog

Fotochallenge Landscapes bei mostly Lisa

Bei der „mostly Lisa“ gibt es wieder eine neue Fotochallenge: Landscapes. Macht doch einfach mal mit. Zu gewinnen gibt’s „nur“ Ruhm und Ehre. Aber Spaß machts sicher trotzdem. ;)

Websafari: 9. – 15. Februar 2009

Zu langsam für Landschaftsfotografie?

Copyright © Peter Sennhauser

Peter Sennhauser von fokussiert.com berichtet vom Fotoworkshop im Death Valley. Er erzählt von seinen Erfahrungen und gibt tolle Einblicke und Tipps.

Mir war schon des öfteren aufgefallen, dass seine Artikel und Berichte besonders gut zu lesen sind und einem einfach Spaß machen. So lassen sich auch längere Artikel in dieser hektischen, kurzlebigen und mit Informationen vollgestopften Onlinewelt mit viel Freude lesen.

Zum Artikel auf fokussiert.com

Website der Woche – KW 47

http://larsvandegoor.zenfolio.com

Fast hätte ich heute die Website der Woche vergessen. Alles nur, weil ich dank Marcel’s Party nen Kater hatte. :D

Es handelt sich diesmal nicht um einen Blog, sondern um ein Portfolio. Und zwar das von Lars van de Goor. Ich bin auf Flickr auf seine Fotos gestoßen und war einfach begeistert. Atemberaubende Landschaftsfotos. Viele Bäume, Alleen und geniales Licht. Ich kann nur sagen, unbedingt anschauen!