Gastartikel: Die Subjektive Meinung eines Canon-Shooters

martin_holznerDas ist ein Gastartikel von Martin Holzner. Nach seiner Portraitserie vor ein paar Monaten erzählt er heute was er als Hobbyfotograf mit Schwerpunkt Portraitfotografie über den Kampf zwischen Nikon und Canon denkt.

Die ewige Glaubensfrage ob Nikon oder Canon ist für manche schon so nervenaufreibend dass sie sie gar nicht mehr ansprechen, doch es gibt ein paar Punkte, welche gerade mich als Canonbesitzer immer wieder neidisch ins andere Lager gucken lassen.

Im Grunde gibt es zwei völlig unterschiedliche Prinzipien bei der Bedienung. Das Hauptmerkmal, nach welchem die meisten alleine beim Kauf einfach handeln werden, ist dabei wohl das schön Daumenrad bei Canon, welches sehr angenehm zu erreichen ist und das zumindest für Canonfotografen immer schmerzende Daumenrad bei Nikon. Zum kompletten Artikel →

Gastartikelserie: Portraitfotografie #5

Nach einer Reihe von Artikeln folgt nun der Letzte aus meiner Serie. Ich habe viel darüber gesprochen was zu beachten ist beim Fotografieren und welche Tricks es gibt. Sicherlich könnte man diese Serie noch beliebig lang erweitern und füllen doch irgendwann liegt es an einem selbst, aus dem was man weiß, etwas zu machen. Man hat ein gewisses Hintergrundwissen und dann liegt es an einem selbst dieses umzusetzen. Zu fotografieren und seinen eigenen Stil zu entwickeln.

3840857868_5156460e8e_oWenn man durch Communitys klickt sieht man häufig die gleichen Bilder und nur wenige die sich von der Masse absetzen, die einem ins Auge stechen. Es gilt also sein eigenes Ding zu machen, sich selbst zu finden und mit Kreativät und Spaß an der Sache aus der Menge raus zu stechen. Oft sehe ich Bilder von Fotografen die mit der Fotografie ihr Geld verdienen und im Umkreis wohnen, dabei fällt mir  auf dass diese den Spaß und die Kreativität an ihrer Arbeit wohl völlig verloren haben. Da sieht man Bilder vor weißem Hintergrund ohne irgendwelche Akzente durch Schatten, sondern mit einfacher Ausleuchtung, die diese dann Teuer verkaufen und da kann man, als Hobbyfotograf, locker mithalten und übertrumpfen. Das Feedback bekomme ich auch von Models.

Also scheut euch nicht andere Perspektiven und Blickwinkel auszuprobieren, versucht einmal komplett aus dem Rahmen zu brechen und macht etwas das niemand erwartet, wichtig dabei ist nur, dass ihr Spaß habt und schon läuft die Sache von alleine!

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Gastartikelserie: Portraitfotografie #4

Diese Woche geht’s wieder pünktlich mit der Gastartikelserie von Martin Holzner weiter. Dies wird der vorletzte Artikel sein. Nachdem es letzte Woche darum ging, was man bei einem Shooting beachten sollte, erzählt er heute von einer Möglichkeit, alle eigenen Ideen unter einen Hut zu bringen. Viel Spaß damit!

Es gab eine Zeit im Sommer, da war ich frustriert. Es standen Shootings ohne Ende vor der Tür, doch irgendwie gab es mir nichts mehr, ich fühlte mich wie ein Haus und Hof Fotograf. Ich benutzte die gleichen Posen, die gleichen Bildausschnitte. Ich habe das abgerufen wo ich wusste, dass es ohne größere Probleme funktioniert. Mit Kunst oder Kreativität hatte das nicht viel zu tun.

Irgendwann kommt einfach der Punkt an dem man selbst merkt, dass sich etwas ändern muss. Man stellt sich Fragen ob es sinnvoll ist komplett ohne Ideen was man machen will, in ein Shooting zu gehen, zumal man das Model ja meist nicht kennt und damit auch nicht unbedingt viel darüber redet oder bespricht was man genau machen will. Wenn man von einem Shooting nach Hause kommt, keinen Spaß hatte und beim Betrachten selbst nur an sich selbst kritisiert, dann sollte man definitiv etwas ändern und den Spaß an der Fotografie wieder suchen, denn ohne werden auch die Bilder nichts. Zum kompletten Artikel →

Gastartikelserie: Portraitfotografie #3

Nachdem die letzten beiden Artikel mehr um die Theorie gingen will ich heute einmal ein paar kleine Tipps zum Shooting an sich, den Umgang mit den Models und den Posen geben.

Der Umgang mit dem Model

Das ist wohl das A und O bei einem Shooting, denn wenn euer Model sich nicht wohl fühlt dann sieht man das auch auf den Bildern. Sehr schnell wird sich in ihrem Gesicht eine unzufriedene Stimmung zeigen, man wird sehen wenn es etwas nicht gern macht oder keine Lust hat und damit ist euer Bild nicht so schön, wie es sein könnte.  – Ausser man will diese Stimmung auf den Bildern haben ;-)) – Also was tun? Was vermeiden?  Es gibt gewisse Tricks die es dem Model erleichtern sich wohl zu fühlen.
Zum einem ist es wichtig, dass das Model auch denkt dass ihr wollt das es auf den Bildern gut aussieht. Damit man dies schafft reicht es im Grunde schon wenn ihr dem Model ein paar Haare aus dem Gesicht streicht oder es darauf aufmerksam macht dass ihr hier und da ein Haar wegsteht. Dabei ist es aber nicht einmal unbedingt wichtig dass dies auch in Wirklichkeit der Fall ist. Ungeschickt ist natürlich wenn ihr dem Model gleich mal Dreck vom Hintern wegmacht, aber ich glaube das versteht sich von selbst.
Zum anderem ist es wichtig dass auch die gesprochene Sprache stimmt. Egal wen ihr shootet Kommandos wie „Brust raus, Arsch rein“ lassen jedes Model zweifeln. Auch wenn es vielleicht lachen wird, denkt es unterbewusst an ihre eigenen Makel und wird sich damit auch nicht mehr so wohl fühlen, was man wiederum im Bild sehen wird. Jegliche Kommandos die in irgend einer Weise das Model kritisieren sind also definitiv zu vermeiden, zumal man dies in den aller meisten Fällen auch freundlicher sagen kann. Der typische Spruch „Bauch rein, Brust raus“ zum Beispiel lässt sich ganz einfach mit dem Kommando „Hohlkreuz bitte“ bezwecken. Ein Bitte und Danke tut natürlich auch nicht weh und sorgt bei einem Shooting für eine gute Stimmung. Sollte der Bauch dann immer noch stören, retuschiert ihn in Photoshop mit dem Verflüssigen Werkzeug.

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Gastartikelserie: Portraitfotografie #2

Nachdem es letzte Woche losging mit dem allgemeinen Einstieg und ersten Gehversuchen in der Portraitfotografie von Martin, geht es heute mit einem sehr wichtigen Thema weiter: Den Models.
Viel Spaß mit dem zweiten Teil der Portraitfotografieserie von Martin Holzner.

Was – Portraitfotografie?

Portrait – Fotografie, will ich das wirklich machen? Die meisten stellen sich diese Frage nur sich selbst, denn an Models ranzukommen scheint unmöglich. Ein Landschaftsfotograf hat die Natur, der geht aus der Tür und kann losknipsen wobei der Portraitfotograf erstmal warten muss, bis jemand Zeit hat und das ist, so denkt man, nicht all zu oft der Fall. Doch die Vermutung ist falsch, denn Models gibt es mehr als man denkt.

Durch die Freunde bekannt werden.

Als aller erstes ist meist der Freundeskreis dran. Man hat sowieso nicht viel Erfahrung und darum müssen, wie letzte Woche schon erwähnt, erste einmal die dran glauben, zu denen man Vertrauen hat. Doch das ist nicht unbedingt schlecht, denn wenn diesen die Bilder gefallen stellen sie die Bilder von ganz alleine in irgendwelche Communitys womit ihr dann schon fast gewonnen habt. Das ist kostenlose Werbung, denn Profile besuchen gehört ja zur Hauptaufgabe in Communitys. Damit werden schnell Fragen von anderen auftauchen, wer die Bilder gemacht hat und ob man selbst auch so schöne Bilder haben kann. Schon habt ihr Models. Das gleiche funktioniert natürlich auch, wenn ihr auf euer Profil einen kleinen „Werbebanner“ mit Bildern, die ihr gemacht habt, stellt. Erwähnt ihr noch, dass ihr das kostenlos anbietet, könnt ihr euch vor Terminen nicht mehr retten, das sag ich euch.

christina Zum kompletten Artikel →

Gastartikelserie: Portraitfotografie #1

Diese Woche startet also nun die Gastartikelserie von Martin Holzner zum Thema Portraitfotografie. Im ersten Artikel erzählt er ein wenig wie er zur Portraitfotografie kam und über die ersten Gehversuche.
Nächsten Donnerstag geht’s dann weiter mit Teil #2. Dieser wird sich mit dem Thema Models beschäftigen. Jetzt aber genug von mir. Der andere Martin hat das Wort:

Letzte Woche gab es schon ein kleines Interview mit Martin und mir. Ich werde oft gefragt wie lange ich denn schon fotografiere und wenn ich dann mit „och..eineinhalb Jahre“ antworte, dann fallen die meisten aus den Wolken, doch eigentlich ist es mit der Fotografie genauso wie mit dem Zeichnen. Ãœbt man und versteht die Technik, dann wird man besser.

Die Technik verstehen

Als ich die Kamera bekam wurde das erste halbe Jahr alles und jeder fotografiert. Die Kameraprogramme wie sie auf meiner Canon EOS 400d zu finden sind, Sport, Automatik, Portrait usw., habe ich nicht einmal benutzt. Ich wollte verstehen was da passiert und habe deswegen auch mit M, dem manuellem Belichtungsmodus angefangen zu fotografieren. Anfangs noch mit der Logik: „Wenn ich das Rädchen nach rechts drehe wird’s dunkler und wenn ich es nach links drehe, wird das Bild heller“. Erst nach und nach, durch das Lesen verschiedener Seiten wie kwerfeldein.de, die passend dazu gerade in Videos erläuterten was eine Blende, eine Verschlusszeit oder ein Weißabgleich ist, habe ich verstanden was da überhaupt passiert.

Alles und jeden fotografieren

Wirklich alles wurde fotografiert, auf einem Konzert wurden teilweise bis zu 900 Bilder gemacht und diverse Positionen und Einstellungen ausprobiert. Dies hatte zur Folge, dass nach einem Jahr auf der Kamera etwa 50.000 Auslösungen waren, eine Menge. Irgendwann passierte es dann, dass die Schwester von einem Kumpel meine Bilder sah und meinte, sie würde gerne einmal Fotos von sich haben. Das war wohl der Beginn der Portraitfotografie. Ich wurde ins kalte Wasser geschmissen ohne Ahnung von irgendwelchen Gestaltungsregeln zu haben.  Schnell zeigte sich, dass es gar nicht so schwer war die Mädels von den Bildern zu begeistern. Zum kompletten Artikel →

Kurzinterview mit Martin Holzner aka Hoizge

Als Einstieg in eine bald startende mehrteilige Artikelserie zum Thema Portraitfotografie, die Martin schreiben wird, hat er mir ein paar Fragen beantwortet. Viel Spaß damit!

Martin HolznerMartin Wolf:  Hallo Namensvetter! Stell‘ Dich doch den Lesern erstmal kurz vor!
Martin Holzner: Hallo Martin, ich bin 18 Jahre alt, komme aus Niederbayern und gehe dort ab September in die 12. Klasse der Fachoberschule, werde also dieses Jahr mein Fachabi machen. Fotografie steht bei mir an erster Stelle, fast jede freie Minute wird damit verbracht Shootings zu planen, Bilder zu bearbeiten und selbst die Kamera in die Hand zu nehmen und zu fotografieren.

Martin Wolf: Wie bist du zur Fotografie gekommen?
Martin Holzner: Puh. Angefangen hat eigentlich alles mit einem regnerischem Schultag an dem ich mir Kurzerhand unsere kleine Digitalkamera geschnappt habe, meine Schwester als Schirmhalter missbrauchte und in den Garten ging um die Tropfen auf den Blättern zu fotografieren. Von dort an hatte ich die Kamera jeden Tag in der Hand und letztes Jahr hatte ich dann das Geld für eine Spiegelreflex Kamera, einer Cañon EOS 400d zusammen. Wie ich in die Portraitfotografie gestolpert bin, das erzähle ich euch ein andermal aber so so fing das ganze wohl an.

Martin Wolf: Was fasziniert dich an der Fotografie am Meisten?
Martin Holzner: Nunja. Zum einen Fasziniert mich, dass man nie auslernen kann. Immer wieder schnappt man irgendwo einen Tipp auf der einem in einer gewissen Weise hilft. Zum anderem finde ich es aber auch unglaublich faszinierend mit Menschen zu arbeiten, sie in Bildern festzuhalten und ihnen damit ein lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Es gibt nichts schöneres als wenn du mit deinen Models vorm PC sitzt und siehst wie ihre Augen zum funkeln beginnen. Das ist jedes mal wieder ein tolles Gefühl. Aber auch, dass man zeigen kann wie man die Welt aus seinem Auge sieht. Niemand wird je den gleichen Blickwinkel, den gleichen Bildausschnitt, das gleiche Licht oder die gleiche Location benutzen wie man selbst. Wissen weiter zu geben tut also nicht weh, denn man braucht ja keine Angst zu haben dass nun jemand die gleichen Bilder macht wie man selbst, das geht nicht.

Martin Wolf: Dein eigener Favorit unter deinen Bildern?
Martin Holzner: Puh, das ist eine gute Frage. Ich mag viele meiner Bilder. Jedes Shooting kommen eigentlich ein paar hinzu. Wie hier, das ist eines vom letztem Shooting. Wir waren an einem See und beschlossen spontan ihr den Kopf nass zu machen. Ohne Nasse Haare hätte das Bild wohl nicht gewirkt.

Lieblingsbild

Martin Wolf: Wo siehst du dich in einem Jahr?
Martin Holzner: In einem Jahr habe ich die Schule hinter mir und stehe kurz davor den Zivildienst anzutreten und danach wird studiert. Aber was ist noch fraglich. Kommunikationsdesign hört sich nicht schlecht an. Fotografie mäßig will ich dort weiter machen wo ich gerade bin und mir langsam einen etwas anderen, einen ganz eigenen, Stil aneignen.

Martin Wolf: Es wird in kommender Zeit hier mit Dir eine mehrteilige Beitragsserie zum Thema Portraitfotografie geben. Erzähl doch den Lesern schonmal grob worum es gehen wird und was sie erwartet.
Martin Holzner: In der Serie wird es zum einem darum gehen wie man in die Portrait – Fotografie einsteigen kann, wie es bei mir war. Woher ich meine Models nehme, viele denken ja dass man damit in der Portraitfotografie ein Problem haben könnte, denn für Landschaftsfotografen gibt’s schließlich überall etwas zu fotografieren, die Menschen muss man sich aber erst suchen. Was ich finde zu beachten ist beim Umgang mit den Models und den Posen und dann noch ein paar generelle Dinge die mir aufgefallen sind bei der Portraitfotografie. Im großem und ganzem wird das eine Beitragsserie mit Dingen die ich so erfahren und gelernt habe, seit dem ich Portrait – Fotografie mache.

Martin Wolf: Ich freue mich schon auf die Artikel und wünsche Dir weiterhin viel Spaß an der Fotografie, denn die ist ja schliesslich das Wichtigste.

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