Nikon World Online Exclusive: Jay Maisel

Jay Maisel:

„When I was a young photographer, an art director looked at my work and said, ‚You walk too fast. You’re all over the place, you’re not waiting for things to happen.‘ I still walk too fast, but it was good for me to know what he meant—which was that I had to take the time to work a subject…and I had to have the patience to allow things to happen.

Ich habe in der letzten Woche unfassbar viel von und über Jay Maisel gelesen und gesehen. Beeindruckender Mann mit beeindruckenden Fotos und Tipps. Ich habe alles aufgesogen und es hat mich etwas verändert.

Die lästigste aller Fragen: Ich möchte fotografieren, welche Kamera soll ich denn kaufen?

Ich bekomme immer wieder Fragen per Mail oder formspring zum Thema, welche Kamera man denn kaufen sollte, wenn man gerade anfängt zu fotografieren.

Um eins vorne weg zu sagen: Ich bin kein Media Markt oder Saturnmitarbeiter und ich bin auch kein Technikfanatiker. Ich kenne keine Megapixelzahlen auswendig und ich weiß auch nicht wie groß die Randabschattung von einzelnen Objektiven ist. Und ich lege auch keinen großen Wert darauf.
Und ganz wichtig: Es gibt nicht DIE richtige Kamera.

Trotzdem möchte ich gerne mal ein paar Zeilen dazu schreiben um eventuellen Neulingen beim Start etwas zu helfen.
Wichtig: Jetzt kommt meine persönliche und subjektive Meinung, die möglichst generell gehalten ist und nicht speziell auf aktuelle Kameramodelle und Preise eingeht.

Wenn ihr ernsthaft fotografieren wollt, kauft euch eine DSLR. Keine Micro 4/3 oder Kompaktkamera. Damit wäre die Art der Kamera schon mal geklärt.
Als nächstes die Marke. Es gibt viele Hersteller und im unteren Bereich geben die sich alle nicht so viel. Canon, Nikon, Olympus, Pentax, Sony und wie sie alle heißen.
Ich würde euch zu Canon oder Nikon raten. Sie sind die größten, sind qualitativ am oberen Ende und es gibt später keinen wirklichen Grund die Marke zu wechseln. Das hat den einfachen Vorteil, dass ihr Equipment wie Objektive, Blitze, etc weiterhin verwenden könnt. Kauft ihr am Anfang eine Olympus oder etwas vergleichbares, werdet ihr irgendwann aus qualitativen Gründen gezwungen sein dann doch zu Canon oder Nikon zu wechseln.

Hätten wir das auch. Wenn ihr jetzt schon genau wüsstet welches Genre ihr fotografieren wollt, könnte ich euch genauere Tips geben welches Equipment ihr dazu braucht. Da das hier aber nicht der Fall ist, gehe ich mal davon aus, dass ihr noch gar nicht genau wisst was ihr fotografieren wollt und einfach erstmal probieren möchtet.

Ich würde euch raten in einen Laden zu gehen und sowohl die Canon als auch die Nikon DSLRs in die Hand zu nehmen, die preislich in eurem Rahmen liegen. Schaut einfach welche besser in der Hand liegt, wie sie sich anfühlt und bei welcher ihr euch spontan „wohler fühlt“. Habt ihr euch entschieden, nehmt ihr diese Kamera, inkl. dem Kitobjektiv, das meist einen guten Brennweitenbereich zum Testen abdeckt. Das Paket ist meist kaum teurer als der Body alleine. Jedenfalls in diesem unteren Segment. Mit irgendwas zwischen 500 und 700€ seid ihr dabei.

Damit habt ihr alles was ihr vorerst braucht. Klar, das Kitobjektiv ist keine Wucht und freistellen kann man damit vergessen, aber ihr könnt damit Weitwinkelaufnahmen machen, aber auch normale Portraits aufnehmen, etc. Es ist zum Testen und herausfinden was einem Spaß macht. Und ich behaupte, ich habe damals einige gute Aufnahmen mit der billigen Scherbe hinbekommen.

Wenn ihr dann eine Ahnung habt, was euch Spaß macht, kauft euch entweder ein 50mm mit einer 1,8er Blende, die sind sowohl bei Canon als auch bei Nikon zwischen 100 und 200€ zu bekommen. Damit kann man eigentlich alles machen, das beliebte Freistellen ist möglich und ihr lernt euch zu bewegen und besser zu komponieren. Es schult euer Auge und euch ungemein. Ich mache noch immer die meisten meiner Fotos mit dem „Nifty-Fifty“ (Partnerlink).
Oder ihr kauft euch ein Weitwinkelobjektiv. 20mm oder etwas in der Art, falls ihr besonders auf Landschafts- oder Architekturaufnahmen steht.
Oder ihr greift zu einem 85mm, wenn ihr vor allem Portraitaufnahmen machen wollt.

Wenn ihr mit diesem Equipment dann an eure Grenzen gestoßen seid, wisst ihr selbst besser Bescheid und könnt entweder detailliertere Fragen stellen oder habt mehr Ahnung als ich. :)

Nikon D4 und D400 im August

Nikonrumors:

The big announcement in August will be for a new Nikon D4 and D400 DSLR cameras. The Nikon D700 replacement will probably be announced at a later date, maybe even in 2012.

Fü mich derzeit nicht wirklich relevant, trotzdem immer spannend zu sehen was passiert. Ich dachte ja auch, als nächstes wäre die D800 dran… (via)

Wie Thomas Leuthard Portraits auf der Straße macht

Thomas Leuthard:

How I shoot my candid portraits on the street. A first video that should show that. More to come…

Interessantes, kurzes Video. Ein zweites gibt’s hier. (via)
Dagegen fliege ich durchaus etwas weiter unter dem Radar. Allerdings habe ich es in New York auch mal genau so gemacht um zu testen wie die Leute dort auf eine Kamera und vor allem die Tatsache, dass sie fotografiert werden, reagieren. Thomas ist übrigens, mehr oder weniger, der gleichen Ansicht wie ich:

I never ask neither before nor after, because it will change this look.
If you ask before, the look different. If you ask afterwards, you have to delete a good photo.

Das und noch ein paar Worte zu seiner Art Streetfotos zu machen, gibt’s hier von ihm zu lesen.

Photokina, Tag 1 3/4

Hallo Freunde! Es ist mittlerweile Samstag, 17:13 Uhr und ich sitze auf einer Couch beim Photocamp. Entschuldigt, dass ich mich erst jetzt hier für alle zu Wort melde.

Freitag sind wir (der Fotografdracula und ich) also um 6:45 mit einem EC nach Köln gefahren. Begrüßt von Regen haben wir uns erstmal in ein Restaurant verkrümelt. Ich aß einen sau leckeren Burger. Nicht, dass es für die Photokina wichtig wäre.

Also zurück zum Thema. Photokina. So gegen 13:30 kamen wir dann auf dem Messegelände an. Groß und voll. Mir zu voll. Was auch einer der Gründe ist, wieso ich mich nicht lange an irgendwelchen Technikständen aufgehalten habe. Mal kurz bei Canon und bei Nikon drüber geschaut, mehr aber auch nicht. Die bereits viel diskutierte Fuji Finepix X100 gesehen, angefasst und durch geschaut. Tja, ist noch ein Prototyp und von daher kann man da nicht viel sagen außer, dass sie echt schick ist. Als Preis werden 1000 € gemunkelt.

Halle 1 gefiel mir sehr gut. Viele, auch internationale, Fachhochschulen stellen dort Fotoarbeiten aus und bieten Infos zu ihren Studiengängen. Wir, es kamen noch Oliver und Pablo dazu, hörten uns auch einen Vortrag über die FH Hannover an, die sich auf Fotojournalismus spezialisiert hat. Die ausgestellten Fotos sind großartig und mein Interesse ist mehr als geweckt. Der Vortrag allerdings bot mir persönlich kaum neue Infos und war extrem monoton und daher etwas langweilig. Nungut.

17 Uhr großer Auftritt von Kai Müller bei Leica, der über sein Projekt Sonic-Iceland erzählte und Fotos zeigte. Hatter gut gemacht. Vorher spielte ich noch etwas mit der D-Lux 5 und der X1 rum. Die X1 gefällt mir echt gut, aber der fehlende Sucher geht gar nicht. Traf dort auch Christoph, Martin Huelle und Marc.

Den Abend verbrachte ich mit Kai Kölsch trinkend und Hausmannskost essend in der Braustelle. Toller Laden; rustikal, einfach, authentisch und lecker. Kölsch schmeckt, bricht einem aber das Genick, weil die Gläser so schnell leer sind und man nicht merkt, wie viel man eigentlich trinkt. So ging es auch mir.
Eigentlich kam ich zu einer guten Zeit bei Yannick in der Wohnung an und ich hätte den Tag dort beenden können. Tat ich aber nicht und traf mich noch mit Martin Holzner, Chris Werlin und weiteren Leuten, die ganz um die Ecke in einer Bar saßen. Und wieder gab’s Kölsch.

Nach zu wenig Schlaf und zu viel Alkohol klingelte mich mein Wecker heute früh raus. Um 9:30 wollte ich ja schon wieder beim PhotoCamp sein. Es grenzt eigentlich schon an ein Wunder, dass ich pünktlich dort war. Zu gebrauchen war ich aber bis heute Mittag zu rein gar nichts. Mir ging es ganz fürchterlich und die einzige Höchstleistung, die ich vollbrachte, war Existieren.

Von 13 bis 14 Uhr sahen wir dann einen Vortrag von Joe McNally. Cooler Typ, auch live. Einiges was er erzählte wusste man, wenn man seinen Blog verfolgt und seine Bücher gelesen hat. Gelohnt hat es sich dennoch in jedem Fall.
Danach noch kurz Calvin Hollywood ein bisschen zugeschaut, Heiko Keim getroffen und wieder zurück zum PhotoCamp. Hier noch einen Vortrag angehört und jetzt sitze ich hier und tippe diesen Text. Der auch viel länger geworden ist als eigentlich geplant.

Von daher. Danke für’s Lesen bis hier hin. Heute Abend lasse ich es ganz gemütlich angehen und morgen freue ich mich auf das geplante Treffen mit diversen Bloggern/Fotografen/Twitterern.

Sollte ich irgendwen oder irgendwas vergessen haben. Nicht böse sein. Ich bin müde.

Tschö!

Gastartikel: Die Subjektive Meinung eines Canon-Shooters

martin_holznerDas ist ein Gastartikel von Martin Holzner. Nach seiner Portraitserie vor ein paar Monaten erzählt er heute was er als Hobbyfotograf mit Schwerpunkt Portraitfotografie über den Kampf zwischen Nikon und Canon denkt.

Die ewige Glaubensfrage ob Nikon oder Canon ist für manche schon so nervenaufreibend dass sie sie gar nicht mehr ansprechen, doch es gibt ein paar Punkte, welche gerade mich als Canonbesitzer immer wieder neidisch ins andere Lager gucken lassen.

Im Grunde gibt es zwei völlig unterschiedliche Prinzipien bei der Bedienung. Das Hauptmerkmal, nach welchem die meisten alleine beim Kauf einfach handeln werden, ist dabei wohl das schön Daumenrad bei Canon, welches sehr angenehm zu erreichen ist und das zumindest für Canonfotografen immer schmerzende Daumenrad bei Nikon. Mehr lesen

Bekenne dich zu Deiner Kameramarke!

Mit welche Kameramarke fotografierst du?

Jeder hat ja so seine Lieblingsmarke und wenn man erstmal angefangen hat das Equipment von Canon oder Nikon oder Sony, o.Ä. zu kaufen, dann bleibt man auch meist dabei. Bei manchen war die Entscheidung Zufall, anderen dagegen kommt nur eine Kameramarke ins Haus und verteidigen diese bis aufs Messer. Mich interessiert welche Marke ihr nutzt und möchte euch dazu aufrufen euch dazu zu bekennen! Das Ganze soll in Form einer Blogparade ablaufen. Wenn ihr teilnehmen wollt und euch zu eurer Marke bekennen wollt, dann schreibt einfach einen Blogeintrag (nutzt gerne obige Grafik) mit folgendem Inhalt (natürlich an eure Marke angepasst):

Ich fotografiere mit Canon!

Und setzt einen Trackback auf diesen Artikel.

Alternativ, wenn ihr keinen eigenen Blog habt, euch aber trotzdem zu eurem Kamerahersteller bekennen wollt, könnt ihr auch einfach einen Kommentar mit obigem Text schreiben. Wenn ihr mögt, dürft ihr natürlich auch gerne berichten, warum ihr eure Kameramarke favorisiert.

Sollten mehr als 20 Leute mitmachen, werde ich das Ergebnis auswerten und hier in einem eigenen Beitrag veröffentlichen. Die Aktion läuft bis Sonntag 15 Uhr. Viel Spaß beim Bekennen!

Zusammenfassung

Blogeintrag oder Kommentar mit „Ich fotografiere mit Kameramarke XYZ!“ Trackback auf diesen Artikel Ende der Aktion, Sonntag, 26. April 2009

Neues von PocketWizard

Vorstellung des neuen PocketWizard Mini TT1 Transmitter und dem neuen Flex TT5 Transceiver für Canon und Nikon DSLRs.

Mehr Infos gibt’s direkt auf pocketwizard.com.

Nikon oder Canon?

nikon oder canon

Das ist hier die Frage. Ich weiß natürlich, dass es auch noch andere Hersteller gibt, die durchaus gute Kameras bauen. Aber irgendwie sind es schon diese beiden großen Hersteller, die das professionelle Geschäft bestimmen. Meine erste digitale Kompaktknipse und damit auch mein erster eigener Fotoapparat war eine Nikon. Damals habe ich mich aber eher wenig darum gekümmert von welcher Marke die Kamera ist. Als ich dann den Sprung zu einer DSLR machen wollte kam natürlich die Frage auf, welche Kamera es denn sein soll. Also fleißig Reviews gelesen, Preise verglichen und dann für die damals aktuelle DSLR für den Einsteiger, die Canon EOS 350D entschieden. Sie schien mir, mit meiner wenigen Ahnung der beste EInstieg zu sein und war auch sehr preiswert. So fiel meine Wahl also auf Canon. Dahinter stand aber keine Philosophie oder tiefe Überzeugung. Es war halt einfach so. Ich hatte ja auch eigentlich noch keine Ahnung. :D

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Short: Wechsel zu Nikon?!

Schon öfter habe ich darüber nachgedacht von Canon auf Nikon umzusteigen. Und nachdem ich die D90 gesehen habe komme ich von dem Gedanken einfach nicht mehr los. Noch könnte ich wechseln, da mein Equipment noch sehr übersichtlich ist. Ich halte euch auf dem Laufenden…

Weil’s dazu passt; hab‘ grad‘ eine Werbung von Nikon aus dem Jahr 2006 gefunden. :D via debloggers.de